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14. April 2026

Trump als Heiland Böse Attacke auf US-Papst Leo XIV.

Worum geht es? Donald Trump hat in sozialen Medien (Truth Social) ein KI-generiertes Bild von sich selbst als gottähnlich veröffentlicht. Das Foto sieht aus wie ein klassisches Heiligenbild.

Was ist zu sehen? Er stellt sich als jemand dar, der Menschen "heilend" berührt. Es handelt sich um eine stark religiös aufgeladene Szene. Das Bild wurde ohne erklärenden Text publiziert.

Was ist der Hintergrund? Der Post wird im Zusammenhang mit seiner Kritik am Papst gesehen. Trump hatte mit scharfen Worten auf die Aussagen von Papst Leo XIV. zur US-Politik bzw. zum Kriegsgeschehen reagiert.

Was kritisiert Trump? Er wirft dem Papst vor, sich zu stark in die Politik einzumischen. Trump stellt die Aussagen als einseitig oder ungerecht gegenüber den USA bzw. seiner Politik dar. Und: "Ich mag ihn nicht".

Wie war die Wortwahl? Er solle "aufhören, sich der radikalen Linken anzubiedern", schrieb der US-Präsident. Die außenpolitischen Äußerungen von Leo nannte er "schrecklich". Er wolle keinen Papst, der es in Ordnung finde, dass der Iran eine Atomwaffe besitzt.

Höhepunkt? Der Papst sollte lieber "dankbar" sein, da er nur Papst geworden sei, weil er US-Amerikaner sei – damit man besser mit Trump umgehen könne. "Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan."

Wie reagierte der Papst? Er fürchte "weder die Trump-Regierung noch das offene Aussprechen der Botschaft des Evangeliums", sagte der Papst vor Journalisten auf dem Weg zu einer zehntägigen Afrikareise. Er sei kein Politiker und wolle sich nicht auf eine Debatte mit Trump einlassen. "Aber wir glauben als Friedensstifter an die Botschaft des Evangeliums."

Was ist die Vorgeschichte? Der Papst hatte in der Vorwoche Trumps Ankündigung kritisiert, er werde im Iran ein ganzes Volk auslöschen: "Die Drohung, eine ganze Zivilisation zu zerstören, und die gezielten Angriffe auf zivile Infrastruktur können moralisch nicht gerechtfertigt werden."

Weitere Meldungen

Chaos auf Flughäfen 4 Stunden warten wegen neuem EU-System

Worum geht es? Seit 10. April 2026 ist das neue EU-System EES (Entry/Exit System) voll aktiv. Nicht-EU-Reisende müssen auf europäischen Flughäfen nun Fingerabdrücke abgegeben und sich Gesichtsscans unterziehen. Das betrifft auch Briten.

Was war die Folge? Auf vielen Airports führte das am Wochenende zu Chaos. Es gab lange Schlangen, Passagiere mussten bis zu vier Stunden auf die Abfertigung warten, dann waren oft die Flieger weg.

Wie reagierten die Passagiere? Wütend, wie zu erwarten. Britische Medien berichten über Ohnmachtsanfälle, Menschen übergaben sich, die Terminals waren hoffnungslos überfüllt.

Zum Beispiel? In Mailand verpassten über 100 Passagiere einen Flug nach Manchester. Die Maschine hob (mit Verspätung) mit nur 30 Personen an Bord ab, der Rest blieb zurück.

Was ist das EES? Das System ersetzt das alte Stempel-System im Reisepass. Das Entry/Exit System ist eine Datenbank, die automatisch erfasst, wann man in den Schengenraum einreist und ihn verlässt.

Gilt das auch für Österreicher? Nein, EU-Bürger (z. B. Österreicher) sind nicht betroffen.

"Darf nicht wahr sein" Trump empört sich über Irans Wegzoll

Worum geht es? Die Friedensgespräche zwischen dem Iran und den USA in Islamabad, Pakistan, starten erst am Samstag. Aber zuvor wurden immer mehr Stolpersteine aufgestellt.

Nämlich? US-Präsident Donald Trump ärgerte sich öffentlich darüber, dass der Iran Gebühren für die Durchfahrt von Tankern durch die Straße von Hormus erheben will.

Wie ist die Lage? Der iranische Oberste Führer hatte zuvor für sich festgelegt, dass sein Land die Kontrolle über die wichtige Wasserstraße behalten werde.

Wie reagierte Trump? "Es gibt Berichte, dass der Iran von Tankern, die die Straße von Hormus passieren, Gebühren verlangt – Das darf doch nicht wahr sein, und wenn doch, dann sollen sie sofort damit aufhören!", postete er auf Truth Social.

Welchen Bericht meint er? Mutmaßlich einen Artikel in der Financial Times. Demzufolge fordert der Iran das Recht, für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, eine Gebühr erheben zu können: 1 US-Dollar pro Barrel Öl an Bord, zahlbar in Kryptowährung.

Was bedeutet das für Schiffe? Größere Tanker befördern zwei Millionen Barrel Rohöl (= knapp 320 Mio. Liter). Das heißt, sie müssten in Zukunft zwei Millionen Dollar pro Fahrt bezahlen.

Ist die Straße von Hormus offen? Theoretisch ja, aber es fahren so gut wie keine Schiffe, weil sie von den Iranern eingeschüchtert worden sein sollen. "Der Iran hat alle bedroht und genötigt", sagte ein US-Beamter zu Axios.

Kuss für Studentin Professor droht nun die Entlassung

Worum geht es? Simon Goldhill, einer der weltweit führenden Altphilologen und Professor an der Universität Cambridge, steht im Zentrum einer Untersuchung wegen unangemessenen Verhaltens gegenüber einer Studentin.

Was ist geschehen? Laut einem internen Disziplinarbericht der Universität hat er einer Studentin einen unerwünschten "ausgelassenen" Kuss gegeben und sie körperlich berührt, ohne dass eine Zustimmung vorlag.

Wo lag der Tatort? Dem Bericht zufolge soll der Kuss im Herbst 2024 in einem Gemeinschaftsraum eines Colleges stattgefunden haben, die Studentin soll sich dadurch verängstigt gefühlt haben.

Was sagt der Professor? Goldhill selbst hat zugegeben, einen "übertriebenen" Kuss gegeben zu haben, behauptete aber später, er hätte keine ausdrückliche Zustimmung für eine Abschiedsgeste einholen müssen.

Keine Schuldeinsicht? Er führte an, dass er alkoholisiert gewesen sei, übernahm aber Verantwortung für sein Verhalten.

Wie urteilte der Disziplinarbericht? Die externe Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass Goldhill gegen die Verhaltensregeln der Universität verstoßen habe – insbesondere gegen Richtlinien zur sexuellen Belästigung und zum professionellen Verhalten.

Was passiert mit ihm jetzt? Goldhill trat vorübergehend von Lehr‑ und Vorlesungstätigkeiten zurück. Er soll Ende des akademischen Jahres in den Ruhestand gehen, könnte dann aber den Ehrentitel "Emeritus Professor" erhalten – was Kritikern zufolge Fragen zu Verantwortlichkeit und Folgen aufwirft.

"Lügen müssen enden" Rede von Melania sorgt für Rätselraten

Worum geht es? Ungewöhnlicher Auftritt am Donnerstag im Weißen Haus. Melania Trump gab eine kurzfristig angesetzte Erklärung im Weißen Haus ab. Anschließend wusste niemand warum.

Wie lange dauerte der Auftritt? Rund eineinhalb Minuten. Die Tür ging auf, Melania schritt Richtung Podium, sagte: "Das muss aufhören!" Was auch immer (hier das Video anschauen).

Was passierte? Melania las ein vorbereitetes Statement vor und beantwortete keine Fragen der Presse. Kernbotschaft: Sie weist jede Verbindung zu Epstein zurück ("Lügen müssen enden").

Welche Lügen? Genau das blieb unklar. Sie gab an, nie mit Epstein befreundet gewesen zu sein, es habe nur gelegentliche Treffen bei gesellschaftlichen Events gegeben. Sie habe kein Wissen über seine Verbrechen gehabt und sei kein Opfer.

Welche Vorwürfe soll es geben? Es kursierten Gerüchte und Behauptungen über Verbindungen zwischen ihr und Epstein. Konkret: eine alte E-Mail (2002) mit Epsteins Vertrauter Ghislaine Maxwell und alte Fotos aus denselben Gesellschaftskreisen.

Was sagte sie wörtlich? "Die falschen Verleumdungen über mich durch boshafte und politisch motivierte Einzelpersonen und Organisationen, die meinen guten Namen schädigen wollen, um finanziell zu profitieren und politisch aufzusteigen, müssen aufhören."

War Trump an ihrer Seite? Nein, sie kam allein.

Netanjahu will reden Nach US-Druck Gespräche mit Libanon

Worum geht es? Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat offiziell angekündigt, direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufzunehmen. Das ist kein vages "Angebot", sagte er, sondern eine Regierungsanweisung an sein Kabinett.

Wann soll es losgehen? "So bald wie möglich", hieß es. Netanjahu reagierte damit auf Druck der USA und um die Friedensgespräche mit dem Iran nicht zu torpedieren.

Wo wird geredet? Der Beginn soll in der kommenden Woche in Washington und unter US-Vermittlung stattfinden, zunächst auf Basis von Delegationen und auf Botschafterebene.

Pausieren die Kampfhandlungen? Nein, die Angriffe durch Israel auf Ziele der vom Iran unterstützten Terrorgruppe Hisbollah laufen weiter. Aber Israel werde die Angriffe im Libanon nun nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zurückfahren.

Woher weiß man das? Trump sagte dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview, er habe mit Premierminister Benjamin Netanjahu gesprochen und dieser habe eine Reduzierung der Attacken zugesagt.

Was ist das Ziel der Verhandlungen? Aus israelischer Sicht die vollständige Entwaffnung der Hisbollah. Dazu ein Sicherheits-Arrangement und die Stabilisierung der Grenze, möglicherweise durch Pufferzonen.

Star-Autorin outete sich "The Housemaid" stammt von Neurologin

Worum geht es? Die US-amerikanische Autorin Freida McFadden hat laut einem Interview mit USA Today jetzt ihre wahre Identität offengelegt.

Und? Demnach heißt sie in Wirklichkeit Sara Cohen und arbeitet hauptberuflich als Ärztin mit Schwerpunkt in der Behandlung und Forschung neurologischer Erkrankungen im Gehirn.

Warum das Versteckspiel? "Freida McFadden" ist ein Pseudonym, das sie für ihre schriftstellerische Tätigkeit verwendet hat, um ihre medizinische Karriere und ihr Schreiben voneinander zu trennen.

Wie umfangreich ist ihr Werk? Cohen veröffentlichte 15 Bücher, die in 40 Sprachen übersetzt wurden. Ihr bekanntester Roman ist "The Housemaid", er erschien auf Deutsch unter dem Titel "Wenn sie wüsste" im Heyne Verlag.

Warum wurde das Buch berühmt? Weil es im vergangenen Jahr mit Sydney Sweeney und Amanda Seyfried verfilmt wurde.

Wie tarnte sich Sara Cohen? Auf Fotos trug sie eine Perücke. Es half, dass sie  nur mehr "ein bis zweimal im Monat" als Ärztin tätig ist. Für ihren Vornamen fand sie eine kreative Lösung.

Nämlich? Die Abkürzung Freida steht für "Fellowship and Residency Electronic Interactive Database Access". Es handelt sich um den Namen einer Datenbank der Ärzteorganisation American Medical Association, wie die BBC berichtet.

Opfer Außenspiegel In Amsterdam häufen sich Diebstähle

Worum geht es? Im Straßenbild von Amsterdam sind immer öfter Autos zu sehen, deren Außenspiegel unter kleinen Säcken versteckt sind. Das soll als Schutz gegen Vandale und Diebe dienen.

Was ist der Hintergrund? Ein kürzlich auf Instagram veröffentlichtes Video zeigte mehrere Luxusautos mit verpackten Spiegeln. Das löste eine Flut von Reaktionen auch in anderen Städten aus, in denen das Problem offenbar ebenfalls existiert.

Warum Außenspiegel? Weil sie recht leicht zu stehlen sind. Amsterdam leidet unter einer Epidemie von Diebstählen, betroffen sind vorrangig mit Kameras, Totwinkelassistenten und Heizelementen ausgestattete Spiegel, wie sie in Luxusautos verbaut sind.

Was ist jetzt mit den Säcken? Autofahrer verpacken ihre Spiegel und sichern diese mit Fahrradschlössern. Dadurch wird die schnelle Demontage erschwert und dauert lange.

Lohnt sich das? Ersatzspiegel für einen Tesla Model 3 oder BMW 5er kostet beim Händler zwischen 800 und über 2.000 US-Dollar – ohne Einbaukosten. Bei manchen größeren SUVs steigt der Preis sogar auf über 3.000 US-Dollar.