Worum geht es? In Großbritannien wird der politische Druck auf Premierminister Sir Keir Starmer immer stärker. Grund ist eine zunehmende Unzufriedenheit innerhalb der regierenden Labour-Partei.
Was war der Auslöser? Die desaströsen Ergebnisse der Labour-Partei bei den Regional- und Kommunalwahlen in der vergangenen Woche. Die Partei des Premiers büßte mehr als 1.400 Sitze ein.
Was passierte am Montag? Vier Ministerial Aides seiner Regierung traten zurück und forderten offen einen Führungswechsel. Gleichzeitig verlangen laut Berichten mindestens 64 der 403 Labour-Abgeordneten den Rücktritt Starmers.
Was sind Ministerial Aides? Die auch Ministerial Advisors oder Parliamentary Private Secretaries (PPS) genannten Personen sind politische Berater, die Minister unterstützen. Im Gegensatz zu höheren Beamten sind sie nicht zur Neutralität verpflichtet und agieren parteipolitisch.
Welche Bedeutung haben die Rücktritte? Sie gelten als symbolisch wichtig, weil sie zeigen, dass selbst jüngere und bislang loyale Kräfte das Vertrauen in Starmer verlieren.
Warum ist die Lage für Starmer so brisant? Die Kritik kommt nicht von der Opposition, sondern aus den eigenen Reihen. Das gilt als ernstes Zeichen einer internen Krise. Besonders problematisch ist, dass sich die Kritik zunehmend organisiert.
Was werfen Kritiker Starmer vor? Innerhalb der Partei wird ihm mangelnde Führungskraft und ein zu unklarer politischer Kurs vorgeworfen. Zudem gebe es Unmut über seinen Führungsstil und strategische Entscheidungen.
Wie gefährlich ist die Revolte der Labour-Abgeordneten? Sehr gefährlich. Wenn sich tatsächlich 64 Abgeordnete gegen den Premier stellen, könnte daraus ein offener Machtkampf innerhalb der Partei entstehen.
Wie reagiert Starmer bislang? Er versuchte, mit einer Rede vor Parteifreunden am Montag das Ruder herumzureißen. Das gelang nicht wirklich.
Warum? Er räumte ein, dass die Wahlergebnisse enttäuschend gewesen seien und er verstehe, dass Menschen auch von ihm enttäuscht seien. "Wir brauchen größere Antworten", sagte Starmer, nannte aber keine. Zugleich kündigte er an, den politischen Kurs fortsetzen zu wollen.
Worum geht es? Das chinesische Außenministerium hat offiziell bestätigt, dass sich Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump diese Woche zu einem Gipfel in Peking treffen werden.
Wann kommt Trump? Er wird von Mittwoch bis Freitag (13. bis 15. Mai) zum Staatsbesuch erwartet. Es ist die erste China-Reise eines amtierenden US-Präsidenten seit Trumps erstem Besuch 2017.
Was ist das Programm? Xi Jinping hat Trump offiziell eingeladen. Vorgesehen sind bilaterale Gespräche, ein Staatsbankett und mehrere Delegationstreffen. Die Begegnung war bereits für April geplant, wurde jedoch wegen des Kriegs mit dem Iran verschoben.
Kommt Melania mit? Ja, die First Lady wird Trump bei dem Staatsbesuch in China begleiten. Bereits 2017 war Melania Trump Teil der Delegation.
Wie war das damals? Donald und Melania Trump wurden von Xi Jinping und seiner Frau Peng Liyuan mit außergewöhnlichem protokollarischen Aufwand empfangen – inklusive eines exklusiven Besuchs in der Verbotenen Stadt.
Wie wird es diesmal sein? Es wird erwartet, dass Peking großen Wert auf symbolische Bilder legt. In chinesischen Staatsmedien wird besonders die Beziehung zwischen Melania Trump und Peng Liyuan hervorgehoben.
Warum ist der Gipfel so bedeutend? Das Treffen gilt als Versuch, die zunehmend angespannten Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zu stabilisieren.
Was steht auf der Agenda? Der Handelskonflikt zwischen China und den USA, die Folgen des Iran-Krieges, der Streit um Taiwan, Rohstoffe und natürlich die leidige Steuerpolitik Trumps.
Was ist mit Taiwan? Das dürfte eines der sensibelsten Themen werden. China fordert von den USA erneut klare Einschränkungen der politischen und militärischen Unterstützung Taiwans.
Aber? Kurz vor dem Gipfel genehmigte Trump ein Waffenpaket im Wert von elf Milliarden Dollar für Taipeh – das bislang größte der USA. Gleichzeitig sorgen Aussagen Trumps für Unsicherheit, weil er Taiwan mehrfach als Verhandlungsmasse dargestellt hatte.
Wie positioniert sich China im Irankrieg? Es unterstützt das Mullah-Regime, aber nach westlichen Informationen soll China zuletzt Washington zugesichert haben, die Waffenlieferungen nicht auszuweiten. China könnte in den Friedensbemühungen Zünglein an der Waage sein.
Worum geht es? Am 15. Juni soll das Urteil gegen Marius Borg Høiby, den unehelichen Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, fallen. Das verkündete das Gericht in Oslo am Montag.
Weswegen ist Marius angeklagt? Der 29-Jährige stand ab Anfang Februar sechs Wochen lang vor Gericht, ihm werden insgesamt 40 verschiedene Straftaten vorgeworfen, darunter mehrfache Vergewaltigung, Missbrauch, Körperverletzung und diverse Drogendelikte.
Bekannte er sich schuldig? Teilweise. Marius gestand körperliche Übergriffe gegenüber Ex-Freundinnen, Drogenkonsum und Sachbeschädigung, bestritt jedoch die Vergewaltigungsvorwürfe.
Was fordert die Anklage? Insgesamt sieben Jahre und sieben Monate Haft.
Wie verhielt sich das norwegische Königshaus? Kein Mitglied der Royals musste vor Gericht erscheinen, da die Staatsanwaltschaft die Beobachtungen von Marius' Mutter oder Stiefvater, Kronprinz Haakon, als "nicht unmittelbar beweisrelevant" einstufte.
Sprach Mette-Marit über den Prozess gegen ihren Sohn? Nein, sie äußerte sich weder vor, während noch nach dem Prozess inhaltlich zu den Vorwürfen. Sie sagte nur: "Ich bin die Mutter eines jungen Mannes, der in einer sehr schwierigen Situation war."
Ist Marius bis zur Urteilsverkündung auf freiem Fuß? Nein, er sitzt seit Beginn des Prozesses in Untersuchungshaft und scheiterte mit mittlerweile drei Enthaftungsanträgen, zuletzt am 6. Mai. Begründung des Gerichts: "Das Risiko einer Wiederholung ist erheblich."
Bekommt er Besuch von seiner Familie? Ja, wenn auch nur selten. Denn Mette-Marit hat mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Sie leidet an einer unheilbaren Lungenfibrose, ist permanent auf ein Sauerstoffgerät angewiesen und wird auf eine Lungentransplantation vorbereitet. Zuletzt besuchten sie und Haakon Marius am Muttertag im Gefängnis.
Worum geht es? Der ehemalige US-Präsident Joe Biden bereitet einen Antrag bei Gericht vor, um die Veröffentlichung von Audioaufnahmen seiner Gespräche mit seinem Ghostwriter Mark Zwonitzer zu verhindern, berichtet Axios.
Was ist der Hintergrund? Die Trump-Regierung und das Justizministerium wollen die Aufnahmen an den Kongress und konservative Organisationen herausgeben.
Woher sind die Dokumente? Die Tonbänder stammen aus den Ermittlungen des Sonderermittlers Robert Hur zur Affäre um Bidens Umgang mit geheimen Regierungsdokumenten.
Warum sind sie politisch brisant? Robert Hur hatte in seinem Bericht Biden zwar nicht angeklagt, ihn jedoch als "wohlmeinenden älteren Mann mit schlechtem Gedächtnis" beschrieben. Diese Formulierung löste 2024 eine massive Debatte über Bidens geistige Fitness aus.
Ist das nicht bekannt? Ja, aber die Republikaner argumentieren nun, erst die Originalaufnahmen würden zeigen, wie Biden tatsächlich gesprochen und auf Fragen reagiert habe.
Worum ging es in den Ermittlungen? Die Untersuchungen drehten sich um geheime Dokumente aus Bidens Zeit als Vizepräsident, die später unter anderem in seinem Haus in Delaware gefunden wurden.
Was ist der Vorwurf? Laut Hur hatte Biden in einigen Gesprächen Passagen aus Notizbüchern mit möglicherweise geheimem Inhalt vorgelesen. Biden bestritt später, bewusst geheime Informationen weitergegeben zu haben.
Wer ist Mark Zwonitzer? Ein langjähriger Ghostwriter, er arbeitete mit Biden an dessen Buch "Promise Me, Dad". Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass Zwonitzer einige Audioaufnahmen löschte, nachdem er von den Untersuchungen erfahren hatte.
Warum? Er erklärte später, er habe Bidens Privatsphäre schützen wollen. Die Ermittler konnten einen Großteil der gelöschten Dateien rekonstruieren. Gegen Zwonitzer wurde letztlich keine Anklage erhoben.
Wie argumentiert Biden gegen die Veröffentlichung? Sein Team erklärt, die Aufnahmen seien nur unter der Zusicherung übergeben worden, dass sie nicht öffentlich verbreitet würden.
Warum geht es speziell um Audio und nicht nur um Transkripte? Die schriftlichen Abschriften wurden bereits 2024 veröffentlicht. Republikaner behaupten jedoch, nur die Tonaufnahmen würden Bidens tatsächlichen Zustand dokumentieren.
Wie geht es nun weiter? Biden dürfte in den kommenden Tagen offiziell beantragen, die Veröffentlichung zu stoppen. Das Gericht muss dann entscheiden, ob Datenschutz, Vertraulichkeit und frühere Zusagen schwerer wiegen als das öffentliche Interesse.
Worum geht es? China hat mit einem immer drastischeren Einbruch bei den Geburtenzahlen zu kämpfen. 2025 kamen nur 7,92 Millionen Kinder auf die Welt. Das ergibt eine Geburtenrate von 5,63 pro 1.000 Einwohnern – so niedrig wie noch nie seit der Gründung der Volksrepublik im Jahr 1949.
Wie sehr sinkt die Zahl der Ehen? Laut Angaben des Ministeriums für zivile Angelegenheiten ging die Zahl der Eheschließungen im ersten Quartal 2026 um 6,2 Prozent auf knapp 1,7 Millionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Sie hat sich damit seit 2017 etwa halbiert, berichtet Reuters.
Welche Auswirkungen hat das auf die Gesamtbevölkerung? Die Einwohnerzahl ist 2025 das vierte Jahr in Folge geschrumpft. Geht die Entwicklung so weiter, wird Chinas Bevölkerung laut UNO bis 2100 von heute 1,4 Milliarden auf 800 Millionen Menschen schrumpfen.
Wie reagiert Chinas Führung? Um Anreize für Hochzeiten und Geburten zu schaffen, werden finanzielle Zuschüsse für Familien ausgezahlt, die Kinderbetreuung ausgebaut und die Kosten rund um die Geburt gesenkt. Gleichzeitig wurden die Preise für Verhütungsmittel deutlich erhöht. Bislang zeigen diese Maßnahmen jedoch keine sichtbare Wirkung.
Steht China mit diesem Problem alleine da? Nein, in zahlreichen Gesellschaften kämpfen die Behörden mit einer Überalterung der Bevölkerung und sinkenden Geburtenraten.
Könnte auch Chinas Ein-Kind-Politik ihren Anteil haben? Davon gehen viele Experten aus. Die in den frühen 1980er-Jahren zur Kontrolle des schnellen Bevölkerungswachstums eingeführte Ein-Kind-Politik wurde erst 2016 offiziell abgeschafft. Mittlerweile ist es chinesischen Ehepaaren sogar erlaubt, drei Kinder zu bekommen.
Worum geht es? Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat US-Reporter Major Garrett ein Interview gegeben. Es wurde am Sonntag auf CBS ausgestahlt.
Wann wurde es aufgenommen? Einen Tag zuvor in Israel. Das Interview lief in der Sendung "60 Minutes" und es gibt mehrere Versionen davon.
Was heißt das? Das TV-Interview dauerte 44 Minuten. Zusätzlich veröffentlichte CBS ein erweitertes Online-Interview von fast 80 Minuten und ein umfangreiches Transkript, das einige relevante Passagen enthält, die im Fernsehen nicht zu sehen waren.
Was sind die Themen? Natürlich die aktuelle Lage im Nahen Osten. Im Zentrum standen die Zukunft des iranischen Atomprogramms, das Verhältnis zu Donald Trump sowie die strategische Rolle Israels in der Region.
Warum ist das Interview wichtig? Es handelt sich um Netanjahus erstes großes US-Fernsehinterview seit Beginn der jüngsten militärischen Eskalation mit dem Iran. Und: Er sprach ungewöhnlich offen.
Ist der Krieg gegen Iran vorbei? Nein, sagt Netanjahu: "Wir haben viel erreicht, aber es ist nicht vorbei." Der Iran verfüge weiterhin über angereichertes Uran, Raketenkapazitäten und regionale Stellvertreterorganisationen.
Was muss mit dem Atomprogramm passieren? Das hoch angereicherte Uran müsse laut Netanjahu aus dem Iran entfernt und Atomanlagen müssten demontiert werden.
Wie soll das gehen? Darauf gibt Israels Premiere eine klare Antwort: "Man geht hinein und holt es heraus." Auf Nachfragen zu möglichen Militäreinsätzen wich Netanjahu aus und sagte mehrfach, er werde nicht über operative Pläne sprechen.
Kann das iranische Regime gestürzt werden? Möglich sei es, garantiert aber nicht, so Netanjahu. Ein Zusammenbruch des Regimes würde nach seiner Ansicht auch die Terrorgruppen Hisbollah, Hamas und die Huthi-Miliz entscheidend schwächen.
Welche Rolle spielt Donald Trump? Trump sei fest entschlossen, Iran am Besitz von Atomwaffen zu hindern. Beide hätten sich darauf verständigt, notfalls erneut militärisch vorzugehen.
Wie sieht Netanjahu Israels Zukunft in der Region? Er sprach von einer möglichen historischen Annäherung zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten. Hinter den Kulissen gebe es Gespräche über Sicherheits-, Technologie- und Wirtschaftsallianzen.
Was sagte Netanjahu zur US-Militärhilfe? Überraschend deutlich erklärte er, Israel müsse langfristig unabhängiger von amerikanischer Finanzhilfe werden. Israel wolle die amerikanische Unterstützung "auf null zurückfahren".
Um wie viel Geld geht es? Um 3,8 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Die Finanzspritze will Netanjahu über einen Zeitraum von zehn Jahren schrittweise abschaffen.
Worum geht es? Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran liegt ein neuer iranischer Friedensvorschlag auf dem Tisch. Teheran reagierte damit auf einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Krieges.
Was antwortete Donald Trump? Der US-Präsident wies die iranische Antwort scharf zurück und bezeichnete den Vorschlag als "völlig inakzeptabel".
Wie kam es zu den aktuellen Friedensgesprächen? Der Krieg eskalierte Ende Februar 2026 nach gemeinsamen US-israelischen Angriffen auf iranische Ziele. Iran reagierte mit Angriffen im Persischen Golf und der Blockade der Straße von Hormus.
Wie lange laufen schon Friedensgespräche? Seit März versuchen Vermittlerstaaten, vor allem Pakistan, zwischen Washington und Teheran zu vermitteln. Mehrere Waffenstillstands-Initiativen scheiterten bislang.
Zum Beispiel? Trump kündigte zwischendurch die Militärmission "Project Freedom" an, mit der US-Kriegsschiffe Handelsschiffe durch die Straße von Hormus eskortieren sollten. Gleichzeitig liefen aber diplomatische Gespräche weiter.
Welchen Plan legten die USA zuletzt vor? Der amerikanische Vorschlag umfasste laut mehreren Berichten 14 Punkte.
Was waren die zentralen Forderungen? Ein langfristiger Stopp der Urananreicherung, die Herausgabe hoch angereicherten Urans, die Demontage zentraler iranischer Atomanlagen und die vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus.
Was schlägt Iran nun vor? Er lehnt zentrale Punkte des US-Plans ab – vor allem die Aufgabe seines Nuklearprogramms. Stattdessen schlägt Teheran ein stufenweises Vorgehen vor.
Was sind die Kernpunkte? Die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie die Aufhebung der Sanktionen. Das Atomprogramm kommt in dem Schreiben, das Pakistan übermittelt wurde, nicht vor.
Was sind unüberwindliche Hürden? Der Iran will sich die Straße von Hormus einverleiben. Konkret wird die Anerkennung der Souveränität über den Seeweggefordert. Zudem möchte der Iran eine Entschädigung für Kriegsschäden, berichteten Staatsmedien.
Was antwortete Trump? Auf Truth Social schrieb er: "I don’t like it — TOTALLY UNACCEPTABLE!"
Und inhaltlich? Der Iran spiele seit Jahrzehnten "Spielchen" mit den USA, sagte Trump. Besonders ablehnend reagierte Washington auf die iranische Weigerung, das Atomprogramm aufzugeben. Er drohte indirekt mit neuen Militärschlägen: "Sie werden nicht länger lachen."
Wie geht es jetzt weiter? Offiziell sind die Gespräche nicht abgebrochen. Pakistan vermittelt weiter zwischen beiden Seiten. Gleichzeitig verschärft sich die militärische Lage erneut.
Worum geht es? Was passiert, wenn dir Einbrecher das Haus ausräumen, du aber erst nachher merkst, dass dein Haus unterversichert ist? Nun, Moderatorin Verona Pooth klagte den Makler.
Und? Sie scheiterte nun vor dem Landesgericht Düsseldorf mit ihrem Wunsch auf Schadensersatz. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Pooth hat einen Monat Zeit für eine Berufung.
Was ist passiert? Am Heiligen Abend 2021 suchten Einbrecher die Villa von Verona Pooth im Düsseldorfer Vorort Meerbusch heim. Sie stahlen Geld, Schmuck und Designertaschen.
Wie hoch war der Schaden? Laut Angaben von Pooth wurden Schmuckstücke im Wert von über einer Million Euro gestohlen, Erbstücke, Geschmeide von Cartier. Die Beute brachten die Täter mit dem Auto der Moderatorin weg.
Ist der Fall geklärt? Nein, die Täter konnten bislang nicht identifiziert werden, der Fall blieb ungelöst. Vier Männer waren an dem Coup beteiligt, wie Aufnahmen aus der Überwachungskamera zeigen.
Was passierte danach? Nach dem Einbruch begann ein langwieriger Streit mit der Versicherung, weil nur ein Teil des Schadens ersetzt wurde. Verona Pooth wirft ihrem ehemaligen Versicherungsmakler Pflichtverletzungen vor.
Weswegen? Er soll sie beim Abschluss der Versicherung nicht richtig beraten haben, was zu einer Unterversicherung führte. Deshalb haben Verona Pooth und ihr Ehemann vor dem Landgericht Düsseldorf gegen den Makler und seinen Arbeitgeber Klage eingereicht.
Was forderten sie? Schadenersatz in Höhe von knapp 700.000 Euro, der nicht durch den Versicherungsvertrag gedeckt wurde. Ausgezahlt wurden 650.000 Euro.
Mit welchem Argument? Pooth sagte, sie habe über 25 Jahre ihr Geld in hochwertigen Schmuck investiert und sehe darin ihr finanzielles Lebenswerk, das ihr nun durch die Unterversicherung zum Teil verloren gegangen sei.
Und die Beklagten? Die Maklerfirma bestreitet, falsch beraten zu haben und wies die Vorwürfe zurück. Eine gütliche Einigung (das Gericht schlug ein Drittel der geforderten Summe vor) scheiterte.























































