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29. April 2026

Kimmel stichelt weiter Nach Trump-"Todeswitz" neue Spitze

Worum geht es? Wer dachte, er zieht zurück, hat sich geirrt. In seiner Show "Jimmy Kimmel Live!" ging der TV-Moderator in der Nacht auf Mittwoch erneut auf die Trumps los und wieder spielte der Tod eine Rolle, berichtet das Wall Street Journal.

Was ist die Vorgeschichte? In der vergangenen Woche hatte sich Late-Night-Star Jimmy Kimmel über das bevorstehende Korrespondenten-Dinner lustig gemacht. Er nannte Melania eine "werdende Witwe". Zwei Tage später folgte der Attentatsversuch im Washington Hilton.

Wie reagierte die First Lady? Sie zeigte sich in einem Beitrag auf X über den "Feigling" erbost. Kimmels Äußerungen seien "hasserfüllt und gewalttätig". Melania forderte seinen Sender ABC auf, gegen sein "ungeheuerliches Verhalten" vorzugehen.

Passierte das? Der Vorsitzende der Federal Communications Commission, Brendan Carr, leitete eine vorzeitige Überprüfung der Fernsehsendelizenzen von Disney ein. Ein Zufall, wurde treuherzig versichert.

Nicht doch eine Rute im Fenster? Naja! Die nun vorgezogene Lizenzprüfung ist eine Folge der im März letzten Jahres eingeleiteten Untersuchung der FCC zu Disneys Initiativen in den Bereichen Diversität, Gleichstellung und Inklusion. Alles Trump ein Dorn im Auge.

Wie reagierte Kimmel? Er zeigte einen Clip, in dem sich Trump bei der First Lady dafür entschuldigte, dass er die 63-jährige Ehe seiner Eltern wahrscheinlich nicht übertreffen könne. "Moment mal, hat er gerade einen Witz über seinen Tod gemacht?", fragte Kimmel.

Und? "Nur Donald Trump würde fordern, dass ich gefeuert werde, weil ich einen Witz über sein hohes Alter gemacht habe, und dann einen Tag später selbst einen Witz über sein hohes Alter reißen."

Weitere Meldungen

Ölgewinne sprudeln BP verdiente 3,2 Milliarden US-Dollar

Worum geht es? Der britische Ölkonzern BP gab am Dienstag einen sprunghaften Anstieg der Gewinne bekannt. Im ersten Quartal des Jahres wurde das beste Ergebnis seit drei Jahren erwirtschaftet.

Was heißt das in Zahlen? Das Unternehmen meldete einen bereinigten Gewinn von 3,2 Milliarden US-Dollar für die ersten drei Monate. Dies übertraf die von Analysten prognostizierten 2,7 Milliarden US-Dollar.

Wie war das 2025? Der Gewinn hat sich mehr als verdoppelt, im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug er 1,38 Milliarden US-Dollar. Die Ölhändler des Unternehmens profitierten von der durch den Konflikt im Nahen Osten ausgelösten Volatilität, so die Financial Times.

Ist da Platz für Gewinnsteuern? Die seit April im Amt befindlichen BP-Chefin Meg O'Neill nennt "Übergewinnsteuern", wie sie mehrere Regierung planen oder schon umgesetzt haben, eine "höchst unangebrachte Reaktion auf die Situation".

Warum? Weil das Geld fehlen würde, um neue Energiequellen zu erschließen. Nur so ließe sich mehr Unabhängigkeit erreichen und die Versorgung der Bevölkerung mit Treibstoffen sicherstellen.

Schlag für Ölkartell Arabische Emirate verlassen die OPEC

Worum geht es? Die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Dienstag überraschend angekündigt, zum 1. Mai 2026 aus der OPEC und OPEC+ auszutreten.

Was ist die OPEC? Ein Zusammenschluss ölproduzierender Länder, der 1960 gegründet wurde. Ziel ist es, die Fördermengen zu koordinieren und so Einfluss auf den Ölpreis zu nehmen.

Und die OPEC+? Die Organisation besteht aus den 12 Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) plus weiteren 10 ölproduzierenden Nicht-OPEC-Staaten, darunter Russland.

Ist der Ausstieg außergewöhnlich? Die VAE gehören zu den größten Ölproduzenten weltweit, sind seit 1967 Mitglied und einer der Kernspieler des Gremiums. Sie gehören zu den wenigen Ländern mit signifikanter Reservekapazität (entscheidend für Marktsteuerung).

Warum treten die VAE aus? Sie wollen ihre Ölproduktion stärker erhöhen, als es die OPEC-Quoten erlauben. Die Emirate setzen zunehmend auf wirtschaftliche Diversifizierung und erneuerbare Energien. Es gibt Spannungen über Förderquoten innerhalb der OPEC.

Was ist die Strategie? Die VAE bewegen sich Richtung "Volumenstrategie" statt "Preisstrategie". Heißt: Laut Analysten wollen die Vereinigten Arabischen Emirate die Produktion um rund 30 Prozent erhöhen.

Warum ist das ein "Big Deal"? Die OPEC kontrolliert rund 40 Prozent der globalen Ölproduktion und 75 Prozent der Reserven. Die VAE sind einer der wenigen Produzenten mit schnell aktivierbarer Zusatzproduktion und damit entscheidend, um Preise zu stabilisieren.

403 Millionen Jahresgage Chef von Auto-Hersteller übertrifft alle

Worum geht es? Für RJ Scaringe hat sich im Vorjahr das Arbeiten gelohnt. Der Gründer und Chef von Rivian, einem amerikanischen Hersteller von Elektroautos, strich 2025 nicht weniger als 403 Millionen US-Dollar ein.

Ist das mehr als viel? Kann man so sagen. Denn es ergibt einen Stundenlohn von 46.000 Euro, wenn man 24 Stunden arbeitet und das ganze Jahr über keine Pause macht.

Wie kommt man zu so viel Geld? Das teilte das Unternehmen der US-Finanzaufsicht mit: Ein Mix aus Aktienoptionen (Wert 373 Millionen US-Dollar), Aktienprämien (26,6 Millionen), Gehalt (1,1 Millionen) und einem Bonus von 1 Million US-Dollar.

Was verdienen andere Auto-Chefs? Auch nicht übel, aber weniger. Ford-Chef Jim Farley bekam im vergangenen Jahr laut Financial Times 27,5 Millionen Dollar, General-Motors-Chefin Mary Barra 29,9 Millionen.

Geht es für Scaringe weiter nach oben? Könnte sein. Sein Grundgehalt soll sich heuer verdoppeln. Schafft er in den nächsten zehn Jahren alle gesteckten Ziele, winkt ein Gesamtpaket von 4,6 Milliarden Dollar.

Ist Rivian erfolgreich? Nun ja, das kalifornische Start-up verkaufte im Vorjahr gerade einmal 42.000 Fahrzeuge, der Börsenwert ist seit 2021 um 86 Prozent gefallen, 2025 lag der Verlust bei 3,6 Milliarden Dollar.

22 Mönche in Haft Sie schmuggelten 110 Kilo Cannabis

Worum geht es? In Sri Lanka hat die Polizei 22 buddhistische Mönche festgenommen. Sie hatten bei der Rückkehr aus einem Thailand-Urlaub größere Mengen Cannabis in doppelten Böden ihres Gepäcks versteckt.

Warum ist das bedeutsam? Der Buddhismus ist in Sri Lanka die dominierende Religion, Mönche genießen traditionell hohes Ansehen und politischen Einfluss.

Hat der Vorgang politische Brisanz? Ja. Festnahmen in dieser Größenordnung sind ungewöhnlich. Mönche haben oft eine geschützte soziale Stellung, staatliche Behörden sind traditionell vorsichtig im Umgang mit religiösen Autoritäten.

Was ist überhaupt passiert? Die Drogenfahnder hatten einen Tipp erhalten und führten am internationalen Flughafen Katunayake eine Durchsuchung durch. Dabei wurden die Rauschmittel entdeckt.

In welcher Menge? Gesamt 110 Kilo. Die Drogen waren zwischen Schulmaterialien und Süßigkeiten versteckt. Der Wert beträgt fast drei Millionen Euro.

Was hatten die Mönche in Thailand zu suchen? Das ist die Frage. Es handelt sich um Auszubildende. Die Beamten entdeckten auf ihren Mobiltelefonen Fotos und Videos, die die Mönche in weltlicher Kleidung und bei verschiedenen Aktivitäten zeigten.

Wurden sie reingelegt? Kann sein. Laut Polizeisprecher erklärte ein 23. Mönch, der selbst nicht an der Reise teilnahm, den anderen Mönchen, die Pakete seien eine Spende und ein Lieferwagen werde sie abholen, berichtete die BBC.

Vögel geben Rätsel auf Warum lassen sie Männer näher ran?

Worum geht es? Die Studie eines internationalen Teams unter Beteiligung der Tschechischen Universität für Lebenswissenschaften Prag widerlegt eine bisherige Vermutung. Vögel lassen Männer im Schnitt näher an sich heran als Frauen, berichtet die Times.

Was ist damit gemeint? Die Studie ist Teil einer größeren Arbeit zur Fluchtdistanz von Stadtvögeln in Europa. Im Durchschnitt konnten sich Männer den Tieren bis auf 7,5 Meter nähern, bevor diese aufflogen – einen ganzen Meter näher als Frauen.

In welchen Ländern wurde geforscht? Die Experimente wurden in fünf europäischen Ländern durchgeführt: Tschechien, Frankreich, Deutschland, Polen, Spanien. Die Untersuchungen liefen in städtischen Parks und Grünanlagen (urbanen Lebensräumen).

Welche Vogelarten wurden beobachtet? Untersucht wurden typische Stadt- und Parkvögel, insgesamt 37 Arten, darunter etwa Tauben, Stare, verschiedene Singvögel, kleinere Wald- und Stadtarten (z. B. Meisen, Finken).

Wie wurde die Studie durchgeführt? Männliche und weibliche Versuchspersonen wurden paarweise losgeschickt und gefilmt. Sie waren in Größe, Kleidung und Verhalten kontrolliert gleichgesetzt. Beide gingen direkt auf Vögel zu, gemessen wurde die Fluchtdistanz (wann der Vogel wegfliegt).

Wie ordnet sich die Studie wissenschaftlich ein? Tiere in Städten unterscheiden feiner zwischen Menschen als früher angenommen, sie reagieren nicht nur auf "Mensch", sondern auf unterschiedliche menschliche Signale.

Was heißt das? Die Studie liefert keine endgültige Ursache, nur Hypothesen: Unterschiede in Gangart oder Körperhaltung könnten eine Rolle spielen. Es könnte sich um eine mögliche Reaktion auf Geruch oder chemische Signale (Pheromone) handeln.

Wer war besonders scheu? Grünspechte, die im Durchschnitt bei 16,2 Metern flüchteten, und Elstern, die bei 13 Metern aufflogen.

Trump macht Geständnis Seine Mama war in Charles verknallt

Worum geht es? Großer Bahnhof für den britischen König Charles und Königin Camilla am zweiten Tag ihres USA-Besuchs. Beim feierlichen Empfang im Weißen Haus plauderte Donald Trump ein Geheimnis aus.

Nämlich? Er sprach über seine "wunderbare Mutter" Mary MacLeod (die Schottin starb 2000 mit 88). "Sie liebte die königliche Familie und sie liebte die Königin", sagte er. "Immer wenn die Königin an einer Zeremonie teilnahm, saß meine Mutter wie gebannt vor dem Fernseher."

Das war alles? Aber nein! Er fügte an, seine Mutter habe auch gesagt, der damalige Prinz von Wales sei "so süß" gewesen, und fügte hinzu: "Meine Mutter war in Charles verknallt."

Wie war die Stimmung sonst? Bestens, sogar das Wetter passte sich an. Es nieselte. Ein "wunderschöner britischer Tag" witzelte Trump. Camilla war der Profi in der Runde. Sie hatte einen Regenschirm mit.

Was sagte Trump? Er betonte die "tiefe Freundschaft" zwischen den Nationen. Charles nannte er einen "sehr eleganten Mann", im Kongress werde ihn "jeder um seinen schönen Akzent beneiden".

Was ist damit gemeint? Der König sprach danach vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses – eine seltene Ehre. Königin Elizabeth II. war 1991 die erste Monarchin, der dies zugestanden wurde. Der Tag endete mit einem Staatsbankett im Weißen Haus.

Behandelt mich wie Papst FIFA-Präsident erstaunt Kanada

Worum geht es? Am 30. April findet in Vancouver der FIFA-Kongress 2026 statt. Alle 211 Mitgliedsverbände des Weltfußballverbandes kommen in Kanada zusammen. Präsident Gianni Infantino sorgte im Vorfeld für Stirnrunzeln.

Warum? Die FIFA schickte eine Anfrage an die Polizei in Vancouver. Für Infantino wurde dabei um eine Sicherheitsbehandlung in Stufe 4 ersucht. Das gibt es sonst nur bei Besuchen etwa des Papstes oder des US-Präsidenten.

Was heißt Stufe 4? Etwa, dass alle Ampeln von Querstraßen auf Rot geschaltet werden, damit der Konvoi mit dem Gast ungehindert durch die Stadt fahren kann.

Bekam das Infantino zugestanden? Nein, die Polizei lehnte das Ansinnen ab. Mit höflichen Worten, aber klar.

Nämlich? "Etwaige Transportmaßnahmen werden angemessen, maßvoll und im Einklang mit den Sicherheitsvorkehrungen für die Ausrichtung internationaler Großveranstaltungen in Vancouver stehen."

Ist Vancouver Teil der WM? Ja, in Vancouver werden insgesamt 7 Spiele der Weltmeisterschaft ausgetragen, darunter auch ein Achtelfinale.