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2. April 2024

Geld vom Staat Ungesundes Essen wird am meisten gefördert

Nicht gut fürs Klima, nicht gesund für das eigene Körperklima und trotzdem: 82 Prozent der Agrarsubventionen der Europäischen Union (EU) gehen in die Produktion tierischer Lebensmittel. Davon landen 38 Prozent direkt in der Tierhaltung, 44 Prozent der Fördergelder fließen in die Futtermittelproduktion.

Das ergab eine Studie, die am Montag in der Fachzeitschrift "Nature Food" erschienen ist und erstmals die Lebensmittelströme und deren finanzielle Förderung näher untersucht hat. Haken an der Untersuchung: Sie basiert auf Daten aus 2013. Aktuellere Zahlen seien keine verfügbar gewesen, sagen die Autoren.

Weitere Meldungen

Direkter Draht Kaiser ist jetzt auf Instagram

Es folgt noch keinem einzigen Account, hat aber schon 430.000 Follower, eingesammelt in knapp 24 Stunden. Japans Kaiserhaus hat einen eigenen Instagram-Account gestartet, er zeigt Fotos und Reels, die Kommentarfunktion ist ausgeschaltet.

Das Foto des ersten Posts zeigt Kaiser Naruhito, 64, mit seiner Ehefrau, Kaiserin Masako, 60, und dem einzigen gemeinsamen Kind, Prinzessin Aiko, 22. Die drei sitzen nebeneinander auf einem Sofa und lächeln in die Kamera. 18 weitere Posts mit Fotos und Videos sind zu sehen, alle stammen von öffentlichen Anlässen, das Kaiserpaar trägt teils Mund-Nasen-Schutz.

Ziemlich rabiat Flugzeug musste wegen Passagier umkehren

Die Reise endete dort, wo sie begonnen hatte, irgendwie. Für 200 Passagiere einer Maschine der Lufthansa-Tochter Swiss ging es am Ostersonntag zurück nach Newark in den USA, dorthin also, wo ihr Airbus gestartet war. Die eigentliche Route sollte sie nach Zürich (Schweiz) führen. In der Luft hatte ein Passagier aus unbekannter Ursache zu randalieren begonnen, verletzte ein Crewmitglied. Der Pilot entschloss sich zur Umkehr. 

Am Karfreitag war eine Maschine der United Airlines auf dem Weg von Frankfurt am Main nach San Francisco umgekehrt. Wie RTL berichtete, war mindestens ein Klo an Bord des rund sieben Jahre alten Flugzeugs übergelaufen. Gäste berichteten, der Inhalt des Tanks der Toilette sei nach oben gedrückt worden und in die Passagierkabine geflossen.

Ziemlicher Spagat 1.500 trafen sich zum Freikiffen

Mit 1. April hat Deutschland den Konsum von Cannabis freigegeben. In mehreren Städten versammelten sich am Ostermontag Menschen zu so genannten "Smoke-ins". Die größte Veranstaltung fand am Brandenburger Tor in Berlin statt. 1.500 Menschen kamen, zündeten sich Joints an und tanzten zu Reggae-Musik. Teil der Demonstration war auch ein meterhohes Cannabisblatt.

Laut neuem Gesetz dürfen Volljährige nun bis zu 25 Gramm Cannabis mit sich führen und die Droge auch selbst anbauen. Zu Hause sind bis zu 50 Gramm Cannabis erlaubt, für den Eigenanbau dürfen drei Pflanzen gezogen werden. In der Öffentlichkeit darf gekifft werden, aber nicht in der Nähe von Kindern und Jugendlichen, Schulen, Kitas, Spiel- und Sportplätzen und am Tage auch nicht in Fußgängerzonen.

Klingt hart Polens Regierungschef sieht "Vorkriegszeit"

"Eine solche Situation haben wir seit 1945 nicht mehr erlebt." Das sagt nicht irgendwer, sondern der polnische Regierungschef Donald Tusk, bis 2019 Präsident des Europäischen Rates. Die russische Invasion in der Ukraine sei nur der Anfang einer neuen Zeit in Europa, meinte Tusk in einem Interview mit der deutschen Tageszeitung Welt.

"Ich weiß, es klingt niederschmetternd, vor allem für die jüngere Generation, aber wir müssen uns daran gewöhnen, dass eine neue Ära begonnen hat: die Vorkriegszeit. Ich übertreibe nicht; das wird jeden Tag deutlicher“, sagte Tusk. "Die Europäische Union als Ganzes, als mächtige Organisation, muss mental dafür bereit sein, für die Sicherheit unserer Grenzen und unseres Territoriums zu kämpfen."

Windelkart? Neue Blitz-U-Bahn soll Geburtenrate steigern

Im Großraum Seoul lebt die Hälfte aller Südkoreanerinnen und Südkoreaner. Die Metropolregion hat gleichzeitig aber auch die landesweit niedrigste Geburtenrate und die ist in dem asiatischen Land sowieso schon rekordverdächtig tief. Abhilfe? Eine neue U-Bahn. Die soll die Menschen schneller in die Arbeit und dann wieder heimbringen, damit sie mehr Zeit haben, um Kinder zum zeugen.

Präsident Yoon Suk-yeol weihte am Freitag einen ersten Streckenabschnitt ein, er kostete umgerechnet 92 Milliarden Euro. Insgesamt werden für den Great Train eXpress (GTX) bis 2035 sechs Linien gebaut. 10 Millionen Einwohner von Seoul wohnen am Stadtrand, sie brauchen momentan bis zu zwei Stunden für die Fahrt in eine Richtung. Die neue Strecke verkürzt die Dauer auf 19 Minuten.

Nicht Smart Mercedes stellt Produktion des Winzlings ein

Anfangs belächelt, dann auch ein bisschen Kult, jetzt reif fürs Museum. Nach mehr als 25 Jahren beendet Mercedes die Produktion des Smart Fortwo. "Planungsgemäß wird die Produktion der aktuellen Zweisitzermodelle smart EQ fortwo coupé und cabrio bis Ende März 2024 auslaufen", sagte eine Unternehmenssprecherin dem Spiegel.

Der 2,5 Meter kurze Zweisitzer war einst als Speerspitze für die E-Mobilität gedacht. Diese Funktion nahm später der Tesla ein. Gewinn machte Mercedes mit dem Smart nie, 2019 ging der Konzern eine Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Geely ein. Aus dem Winzling wurde ein 4,30 Meter langes Auto, 37.000 Euro teuer, immerhin aber elektrisch betrieben. Nun verabschiedet sich der klassische Smart in die Pension.

Zu viel Wallfahrt? Italiener haben keine Lust auf Babys mehr

Mamma mia! In Italien wurden im Vorjahr nur 379.000 Babys geboren, gab die italienische Statistikbehörde Istat bekannt. Die Geburtenrate sank noch einmal um 3,6 Prozent im Vergleich zu 2022. Seit der Vereinigung Italiens im Jahr 1861 kamen noch nie so wenige Kinder auf die Welt. Die durchschnittliche Anzahl der Kinder pro Frau ist auf 1,2 gesunken.

Bitter für Regierungschefin Giorgia Meloni. Sie ist selbst Mutter einer Tochter und hatte die Erhöhung der Geburtenrate zu einer der Priorität ihrer Regierung erklärt. "Aus dem einfachen Grund, weil wir wollen, dass Italien wieder eine Zukunft hat", wie sie sagte. Die Italiener vergreisen immer mehr. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag 2023 bei 46,6 Jahren, 22.500 Personen sind über 100 Jahre alt.