Worum geht es? Das Personal eines Souvenirshops am Flughafen von Hobart auf der australischen Insel Tasmanien traute seinen Augen kaum: Zwischen Kängurus und Koalas aus Plüsch saß ein lebendiges Opossum. Das Beuteltier hatte es sich zwischen seinen Spielzeug-Kollegen gemütlich gemacht. Das Video davon ging binnen Stunden viral.
Wie kam das Tier in den Airport? Laut einem Sprecher finden aktuell Sanierungsarbeiten an dem Terminal statt. Dadurch könnte das Tier in das Gebäude geschlüpft sein.
Was geschah weiter mit dem kleinen Eindringling? Er wurde von Mitarbeitern des Shops aus dem Gebäude gebracht – vorbei an hunderten Passagieren, die Videos von dem possierlichen Tierchen machten.
Und dann? Das Opossum, konkret handelte es sich um ein Fuchskusu, wurde wieder in die Natur entlassen. Die kleinen Tiere sind auf Tasmanien extrem weitverbreitet und leben auch in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen.
Was sind Fuchskusus? Die possierlichen Beuteltiere fühlen sich in Parks sowie am Rand von Städten und Ortschaften ausgesprochen wohl, sind nachtaktiv und leben meist auf Bäumen. Während sie im Osten und Süden Australiens zum Alltag der Menschen gehören, gelten sie in Neuseeland als invasive Art, der intensiv nachgestellt wird, da sie dort kaum natürliche Feinde hat.
Worum geht es? Im Frühling 2025 kam es auf der iberischen Halbinsel zu einem beispiellosen Stromausfall, der Spanien, Portugal und einen Teil Frankreichs für Stunden vollkommen lahmlegte.
Was passierte nun? Der Verband der europäischen Stromnetzbetreiber (ENTSO-E) legte seinen Endbericht über die Ursache für den Mega-Blackout vor. Er ist 472 Seiten langen, 49 Fachleute aus ganz Europa haben fast elf Monate lang gearbeitet.
Was war die Ursache? Kurz gesagt: Strom wird in Europa auf vier verschiedenen Spannungsebenen transportiert. Zwei Stunden vor dem eigentlichen Blackout stieg die Spannung im Netz stark an, was zu Schwankungen führte. Maßnahmen der Netzbetreiber dagegen verschlimmerten die Situation und lösten eine Kaskade an Abschaltungen aus.
Was war die Folge? Am 28. April 2025, kurz nach Mittag, wurde die Stromversorgung der Iberischen Halbinsel unterbrochen. Internet- und Telefonverbindungen brachen zusammen und der Verkehr kam fast vollständig zum Erliegen. In einigen Gebieten dauerte es 16 Stunden, bis die Stromversorgung wiederhergestellt war.
Wie schwerwiegend war der Blackout? Der europäische Verband der Übertragungsnetzbetreiber für Elektrizität (Entso-e) bezeichnete den Stromausfall als "den schwersten und beispiellosesten Stromausfall, der in Europa in den letzten 20 Jahren aufgetreten ist und erhebliche Auswirkungen auf die Bürger und die Gesellschaft insgesamt hatte".
Lässt sich aus dem Bericht für die Zukunft lernen? Ja, da viele der Faktoren, die letztlich zu dem Stromausfall führten, hausgemacht waren. Die Stromnetzbetreiber auf der iberischen Halbinsel finden in dem Endbericht genügend Ansatzpunkte, wie solch eine fatale Kettenreaktion künftig vermieden werden kann.
Worum geht es? Nach Wochen des Schweigens gab Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit dem staatlichen TV-Sender NRK am Freitagmorgen ein 20-minütiges Interview. Dabei kamen auch der Prozess gegen Sohn Marius sowie ihre Beziehung zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zur Sprache.
Wie sieht sie den Prozess gegen ihren Sohn? So wie vor und während des Prozesses, äußerte sie sich auch nun nicht inhaltlich zu den Vorwürfen gegen den 29-jährigen Marius Borg Høiby. Sie sagte nur so viel: "Ich bin die Mutter eines jungen Mannes, der in einer sehr schwierigen Situation war."
Weiß man schon, wann das Urteil fallen wird? Nein, das Gericht hat sich zu Beratungen zurückgezogen. Die Staatsanwatschaft fordert 7 Jahre und 7 Monate Haft für die insgesamt 40 Delikte, die dem unehelichen Sohn von Mette-Marit vorgeworfen werden.
Sprach Mette-Marit über ihre gesundheitliche Situation? Ja, sie sagte, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand weiter verschlechtert habe und sie deshalb sehr viel Ruhe brauche.
Woran leidet Mette-Marit? Im Herbst 2018 wurde bei ihr chronische Lungenfibrose diagnostiziert, eine unheilbare Krankheit, bei der die Lungenkapazität immer stärker eingeschränkt wird. Kurz vor Weihnachten 2025 ließ der Königspalast verlauten, dass die Kronprinzessin eine Lungentransplantation benötigt. Darauf werde ihr Organismus jetzt vorbereitet, so das offizielle Statement.
Worum ging es im Interview noch? Um Mette-Marits Verhältnis zum 2019 verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Mit ihm hatte sie einen regen Mailverkehr und traf ihn auch noch, als er bereits wegen eines Sexualdeliktes verurteilt worden war, wie aus den veröffentlichten Epstein-Akten herauszulesen gewesen ist.
Und was sagte Mette-Marit dazu? Sie habe Epstein über einen guten Freund kennengelernt. Ihr Verhältnis sei freundschaftlich gewesen, denn sie sei leichtgläubig und glaube gerne das Beste über Menschen. Auf den von Epstein jahrelang begangenen Missbrauch von Mädchen und jungen Frauen sei sie erst 2019 aufmerksam geworden.
Wie es ihr mit dieser Erkenntnis geht? Sie habe lange gebraucht, um ihre Schulgefühle gegenüber den Missbrauchsopfern von Jeffrey Epstein zu verarbeiten, so die Kronprinzessin. Denn sie sei ja selbst dort gewesen, habe aber nichts bemerkt.
Ihr Fazit? "Natürlich würde ich mir wünschen, ich hätte ihn nie kennengelernt. Aber es ist wichtig für mich, Verantwortung zu übernehmen, weil ich die Hintergründe nicht genauer untersucht habe."
Wo war ihr Mann, Kronprin Haakon? Er saß während des ganzen Interviews an ihrer Seite, gab gelegentlich Inputs. Etwa, dass es in den vergangenen Wochen "sehr viel auf einmal gewesen sei", das Mette-Marit und die ganze Familie belastet habe.
Worum geht es? Am kalendarisch letzten Tag des Winters hatte es in mehreren US-Bundesstaaten zwischen 35 und 40 Grad Celsius. Ärmster Ort des Landes war am Donnerstag Martinez Lake in Arizona, nahe der Grenze zu Mexiko, mit 43,3 Grad Celsius.
Ist das ungewöhnlich? Aber ja, die Durchschnittstemperaturen sind derzeit um bis zu 4 Grad zu hoch für diese Jahreszeit. Zahlreiche Städte im Südwesten, darunter Palm Springs in Kalifornien und Arizonas Hauptstadt Phoenix, verzeichneten mit 38 bis 40 Grad Celsius die höchsten jemals im März gemessenen Temperaturen.
Keine Wetteränderung in Sicht? Nein, laut dem Sender ABC sind in den nächsten Tagen weitere Hitzerekorde möglich.
Woher kommt diese Hitze? Laut der US-Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) hat sich über mehreren Bundesstaaten ein sogenannter "Hitze-Dom" gebildet. Dieses Wetterphänomen entsteht, wenn sich ein Hochdruckgebiet nicht weiterbewegt, sondern sich an einem Ort "einparkt". Dadurch kann die Wärme nicht abfließen, sondern wird in Bodennähe gleichsam "eingesperrt".
Wie lange hält das Extremwetter noch an? Auf jeden Fall bis zu diesem Wochenende danach soll die Hitze nach Osten abziehen. Experten warnen aber bereits jetzt vor der Gefahr von Waldbränden – so früh wie selten zuvor im Jahr.
Worum geht es? Die Actionfilm-Legende Chuck Norris ist am Donnerstag im Alter von 86 Jahren auf Hawaii verstorben. Das teilte seine Familie in einem Instagram-Posting mit.
Was weiß man über die Todesursache? Die Familie erklärte, diese privat halten zu wollen. Gesagt wurde nur so viel: Der Star sei im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen.
Wie wurde Chuck Norris bekannt? Die Erfolgsgeschichte des 1940 in Oklahoma geborenen Halb-Cherokee ist ein typisches Selfmade-Man-Lehrstück. Norris' Vater war Alkoholiker, er selbst wollte Polizist werden, trat aber dann in die Air Force ein. Er wurde in Korea stationiert und kam dort erstmals mit asiatischen Kampfkünsten in Berührung.
Wie ging es weiter? Zurück in den USA, eröffnete er eine Kampfsportschule. Er lernte Actionstar Bruce Lee kennen, erhielt erste kleine Rollen, unterrichtete Hollywoodstars wie Michael Landon und Steve McQueen. Norris nahm Schauspielunterricht, erhielt weitere Engagements und arbeitete sich zu einem der erfolgreichsten Action-Darsteller der 1980er-Jahre hoch.
Wie wird Norris in Erinnerung bleiben? Er drehte an die 50 Filme, seine erfolgreichste Rolle war aber die des Texas Rangers Cordell Walker in der TV-Serie "Walker, Texas Ranger", die es auf 196 Episoden brachte.
Wie entwickelte sich der Kult um die "Chuck-Norris-Witze"? Das Ganze begann im Internet, als User die von Norris in seinen Filmen oft zur Schau gestellte stoische Unbesiegbarkeit mit Witzen, sogenannten Chuck-Norris-Facts, persiflierten. Ein typisches Beispiel: "Chuck Norris macht keine Liegestütze, er drückt die Erde runter." Motto: Je übertriebener, desto besser.
Wie stand Norris den Witzen gegenüber? Er zeigte sich geschmeichelt von der Aufmerksamkeit und nutzte deren Popularität mehrfach auch für TV-Werbespots, wollte aber sonst nicht zu viel Aufhebens darum machen.
Worum geht es? Der deutsche Sänger Thomas Anders wurde als dunkelhaarige Hälfte des Pop-Duos Modern Talking in den 1980er-Jahren weltbekannt. Was jedoch bis heute kaum wer weiß: Thomas Anders heißt in Wahrheit anders, nämlich Bernd Weidung.
Wo liegt das Problem? Dass auf sämtlichen Ausweisdokumenten sein bürgerlicher Name angegeben ist, eben Bernd Weidung. Der Künstlername Thomas Anders ist nur im Reisepass und Personalausweis zusätzlich vermerkt, das habe aber öfters für Probleme gesorgt, so der 63-jährige Sänger zur Bild.
Was ist passiert? Immer wieder seien Tickets auf seinen Künstlernamen ausgestellt gewesen, so Weidung, was oft zu Chaos beim Umbuchen geführt habe. Und im Berliner Kaufhaus KaDeWe sei er sogar einmal für einen Dieb gehalten worden, weil auch auf seiner Kreditkarte sein bürgerlicher Name steht.
Und was jetzt? Nun hatte Anders, also Weidung, die Nase voll vom Chaos und ließ seinen Namen ändern – auf Thomas Anders. "Mein bürgerlicher Name Bernd Weidung existiert seit Februar offiziell nicht mehr", so der ehemalige Modern-Talking-Sänger.
Und seine Familie? Ließ den Familiennamen einfachheitshalber gleich ebenfalls ändern. Nun heißen auch seine Frau Claudia und sein Sohn Alexander im Familiennamen anders. Also Anders. "Es fühlt sich für uns als Familie richtig und gut an", so Ehefrau Claudia Anders.
Worum geht es? Ein Labrador hat im Garten seines Besitzers in der Ortschaft Clyst Honiton bei Exeter in der britischen Grafschaft Devon eine blaue Glasflasche ausgegraben. Sie könnte ein Beweisstück in einem 160 Jahre alten Mordfall sein, berichtet der Guardian.
Was ist damals geschehen? Eine Frau namens Mary Ann Ashford soll laut Zeitungsberichten aus 1865 ihrem Mann William mit Arsen und Strychnin versetztes Ungezieferpulver in den Tee getan haben.
Warum? Die 45-Jährige soll eine Affäre mit einem 22 Jahre jüngeren Bäckergesellen gehabt haben. Sie tötete ihren Gatten angeblich, um mit dessen Geld und ihrem Liebhaber ein neues Leben anzufangen.
Wurde die Frau verurteilt? Ja, sie bekannte sich schuldig, machte aber keine nähere Aussage über den Hergang der Tat. Auch das Gift, mit dem sie die Tat verübt haben soll, tauchte nie auf. Die 45-Jährige wurde vor 20.000 Menschen öffentlich gehängt. Das verlief allerdings so dilettantisch, dass die Tötung mehr als drei Minuten dauerte.
Hatte das Folgen? Ja, aufgrund der schlecht durchgeführten Hinrichtung beschloss das Parlament zwei Jahre später, künftig keine öffentlichen Exekutionen mehr durchzuführen.
Und was hat der Labrador jetzt gefunden? Möglicherweise das Giftfläschen von Mary Ann Ashford. Wie der Besitzer des Hundes, Paul Phillips, herausfand, lebte das Ehepaar Ashford vor 160 Jahren auf dem Nachbargrundstück. Und die Bäckerei, in der Mrs. Ashfords jugendlicher Liebhaber arbeitete, sei gleich über der Straße gewesen, so Hobby-Kriminologe Phillips.
Lässt sich diese Theorie fachlich untermauern? Nein, dafür ist die Flasche viel zu lange in der Erde gelegen. Und selbst wenn sich noch Spuren eines Giftes darin fänden, gäbe es keinen Beweis, dass dieses mit dem Tod von Mr. Ashford in Verbindung gestanden ist.
Was bleibt unter dem Strich? Ein schaurig-schönes Souvenir für den Hobby-Kriminologen aus seinem eigenen Garten. Und ein schlagender Beweis dafür, was für unglaubliche Spürnasen Labradore haben.
Worum geht es? Kurz vor der Verleihung der "Commander in Chief"-Medaille für militärische Leistungen holte US-Präsident Donald Trump zum Rundumschlag gegen die NATO-Partner der USA aus. Diese seien "Feiglinge", weil sie sich immer noch nicht an der Öffnung der Straße von Hormus beteiligen wollten. "Aber wir werden uns daran erinnern", so Trump auf Truth Social.
Was ist der Hintergrund? Trump hatte vergangene Woche NATO-Partner, EU-Länder und zahlreiche asiatische Staaten aufgefordert, Marinekapazitäten zur Verfügung zu stellen, um gemeinsam mit dem US-Militär die Öffnung der Straße von Hormus zu erzwingen. Die Meerenge im Persischen Golf wurde vom Iran gesperrt, der drohte, alle Schiffe, die sie dennoch passieren, zu versenken.
Weshalb hat kein anderes Land den USA geholfen? Vor allem, weil die USA den Angriff auf den Iran nur mit Israel abgestimmt hatten, andere Länder darüber aber im Dunkeln tappen ließen. Als Trump später Waffenhilfe einforderte, hieß es von fast überall her gleichlautend: Das ist nicht unser Krieg.
Ist das so? Tatsache ist, dass die NATO-Beistandspflicht nur dann schlagend wird, wenn ein NATO-Staat von einem Aggressor angegriffen wird. Im Falle des Iran war es so, dass das Land seinerseits von den USA und Israel angegriffen worden war.
Was ist das größere Bild? Kein Staat, ob NATO-Mitglied oder nicht, hat offenbar gesteigerte Lust darauf, sich von Trump in den Konflikt mit dem Iran hineinziehen zu lassen. Dazu kommt: Trump behauptet, die Sperre sei der einzige Grund für den hohen Benzinpreis. Eher wahr ist aber, dass auch Irans Angriffe auf die Erdölförderung in der Region einen großen Anteil an den hohen Ölpreisen haben.
Wie ist die aktuelle Sicht Trumps auf den Krieg? Bei der Verleihung der "Commander in Chief"-Medaille erklärte der US-Präsident, die USA stünden "extrem gut da" und hätten die komplette Marine des Iran versenkt. Und man finde keinen Gesprächspartner auf iranischer Seite, da niemand mehr die Führung übernehmen wolle.
Ist der Krieg aus US-Sicht damit gewonnen? Da die USA beim Kriegsziel difffus bliebenn, liegt es allein bei ihnen zu erklären, wann der Krieg aus ihrer Sicht "gewonnen" sei. Aktuelle US-Medienberichte gehen allerdings davon aus, dass die USA 2.500 zusätzliche Marineinfanteristen an den Persischen Golf verlegen wollen.
Um die Straße von Hormus zu sichern? Möglich, es gibt aber auch Gerüchte, dass Trump die Insel Charg besetzt. Sie liegt im Persischen Golf, etwa 26 Kilometer vom Festland entfernt. Bis zu 90 Prozent der Ölexporte des Landes werden dort abgewickelt.
Worum geht es? Die USPS (United States Postal Service) steht vor einer ernsthaften finanziellen Krise: Führungskräfte und der Postmaster General warnen, dass der Dienst innerhalb eines Jahres "ohne Geld dastehen" könnte.
Was ist der Hintergrund? Die USPS macht seit Jahrzehnten Verluste und muss laufend Geld leihen, da sie keine Steuerfinanzierung erhält, sondern sich ausschließlich über Verkäufe von Briefmarken, Paketen und Dienstleistungen finanziert.
Was ist nun anders? Der aktuelle Schulden‑ bzw. Kreditrahmen (15 Mrd. US-Dollar) ist bereits erreicht – es kann also kaum noch zusätzlich Geld aufgenommen werden.
Was ist die Folge? Ohne gesetzliche Änderungen (z. B. Erhöhung der Kreditgrenze) oder zusätzliche Einnahmen droht der Dienst seine laufenden Kosten nicht mehr decken zu können, z. B. Mitarbeiter‑Löhne oder Lieferkosten.
Wie knapp ist es? Postmaster General David Steiner warnte diese Woche Abgeordnete, dass ohne Maßnahmen des Kongresses "das Ende des Postdienstes, wie wir ihn kennen" eintreten werde. In weniger als 12 Monaten könnte das Geld ausgehen und "die Postzustellung wird eingestellt."
Was wird gefordert? Eine Anhebung des Kreditrahmens und eine Erhöhung der Briefmarkenpreise auf bis zu 90 bis 95 Cent gegenüber 78 Cent aktuell.
Warum passierte die Krise? Massiver Rückgang der Briefpost‑Volumina über Jahrzehnte (früher wichtiger Umsatzträger). Vor allem aber: Zusätzliche Herausforderungen durch geringere Paketaufträge etwa von Amazon, das künftig weniger über USPS versenden will.
Was ist da mit Amazon? Mit dem größten Kunden liefen ein Jahr Verhandlungen, dann stieg USPS aus, „in letzter Minute und abrupt", wie Amazon sagte. Bis September soll das Sendungsvolumen um bis zu zwei Drittel reduziert werden.
Worum geht es? Am 22. März sollte in den USA die neue Staffel von The Bachelorette starten. Im letzten Moment aber zog der TV-Sender alle Folgen aus dem Verkehr. Grund: Gewaltvorwürfe gegen eine Darstellerin.
Was ist der Hintergrund? Es tauchten Berichte auf, in denen US-Influencerin Taylor Frankie Paul der häusliche Gewalt beschuldigt wird. Kurz vor der Ausstrahlung wurde ein entsprechendes Video aus 2023 veröffentlicht.
Was ist zu sehen? Wie Paul ihren Ex Dakota Mortensen körperlich angreift. Das Ganze passierte vor ihrem Kind, was es juristisch viel schlimmer macht. Es soll auch getroffen worden sein.
Wie passierte der Angriff? Laut Polizeibericht kam es zu Hause zu einem heftigen Streit. Paul soll Sessel und Gegenstände nach ihrem Ex geworfen haben, darunter Metallstühle und Barhocker. Dabei wurde eine Wand beschädigt.
Gibt es dafür Belege? Die Polizei wurde wegen häuslicher Gewalt gerufen. Bodycam-Aufnahmen zeigen, dass Paul sehr emotional war und betrunken wirkte. Der Ex-Partner beantragte Kontaktverbot (Restraining Order). Vorwürfe: Würgen, Schubsen, Schlagen.
Warum wurde das nun ein Thema? Weil es neue Ermittlungen wegen eines weiteren Streits gibt. Nach der ersten Festnahme 2023 hatte die Influencerin ein Teilgeständnis abgelegt und kam mit einem Deal davon.
Was macht den Fall besonders? Die Staffel war komplett fertig produziert (Ende 2025 gedreht). 22 Männer, Finale etc. – alles existiert schon, sogar Spoiler zum Gewinner waren draußen. Trotzdem wurde alles komplett gestrichen.
Worum geht es? Labubu-Puppen sind derzeit der größte Hype im Spielwarengeschäft. Nun wurde bekannt: Es wird einen Labubu-Film geben. Die Pläne wurden anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Puppen in Paris öffentlich.
Was sind Labubus? Etwa 8 bis 12 Zentimeter große Puppen, aus Vinyl oder Kunststoff, großäugig, mit spitzen Zähnen, auffälligen Ohren und oft frechem Lächeln. Ihre Optik wurde von keltischer Folklore inspiriert. Es handelt sich um Sammlerfiguren aus der beliebten "The Monsters"-Serie des Künstlers Kasing Lung aus Hongkong, er lebt in Belgien.
Seit wann gibt es die Figuren? Erstmals auf den Markt gebracht hat der Künstler seine Schöpfungen im Jahr 2015. Lung bezeichnet seine Labubus als "Monsterelfen". Seit letztem Jahr sind sie ein weltweites popkukturelles Phänomen mit Millionen Fans und Sammlern.
Was bedeutet Labubu? Gar nichts, der Name ist ein Kunstwort.
Was ist das mit dem Film? Es soll eine Mischung aus Realfilm und computergenerierter Animation werden. Produziert wird der Streifen von Sony Pictures, Regie führt Paul King, der u. a. die "Paddington"-Filme geschaffen hat. Labubu-Schöpfer Kasing Lung ist als ausführender Produzent mit an Bord.
Wann kommt der Labubu-Film ins Kino? Das wird noch eine Weile dauern. Laut dem Studio befindet er sich in einer "frühen Produktionsphase", es werde erst an Ideen für das Drehbuch gearbeitet.
Worum geht es? Das kann auch passieren, wenn man zu massiv in die Gestaltung von Spritpreisen eingreift. Auf der griechischen Insel Lesbos haben seit Donnerstag alle Tankstellen geschlossen. Und das für längere Zeit.
Was ist der Hintergrund? Aufgrund der explodierenden Spritpreise wegen des Irankriegs hat Griechenland einen Preisdeckel eingeführt. Raffinerien (Hersteller) dürfen nur etwa 5 Cent Gewinn pro Liter machen, Tankstellen dürfen nur etwa 12 Cent pro Liter verdienen.
Was war die Folge? Die Betreiber der Tankstellen haben den Betrieb eingestellt. Ihre Kosten seien nicht mehr gedeckt, sagen sie. Es handelt sich um einen unbefristeten Streik, die Versorgung mit Benzin/Diesel ist aktuell massiv eingeschränkt.
Was kostet Sprit in Griechenland? Ähnlich viel wie in Österreich.
Wie viele Einwohner hat Lesbos? Es handelt sich um die drittgrößte griechische Insel mit einer Fläche von 1.630 Quadratkilometern, also viermal so groß wie Wien. Auf Lesbos leben rund 85.000 Menschen.
Worum geht es? Am 18. März führte Israel einen Luftangriff auf das South Pars‑Gasfeld Ras Laffan – das größte Erdgasfeld der Welt, das Iran und Katar gemeinsam nutzen. Es liefert 17 Prozent der Flüssiggasexporte.
Wie schlimm war der Angriff? Laut Donald Trump klein. Aber der Geschäftsführer des katarischen Staatsunternehmens QatarEnergy rechnet damit, dass die Reparaturen an den Energieanlagen drei bis fünf Jahre dauern werde.
Was war die Folge? Dieser Angriff löste schwere Reaktionen im ganzen Golf aus und führte zu iranischen Gegenangriffen auf Energie-Infrastruktur anderer Länder.
Waren die USA beteiligt? Einige Medien hatten berichtet, Donald Trump hätte grünes Licht für den Angriff gegeben und die USA bei der Planung geholfen haben. Das dementiert der US-Präsident nun.
In welcher Form? Trump sagt, er habe persönlich oder offiziell vorab keine Kenntnis gehabt. Auf Truth Social schreibt er: "The United States knew nothing about this particular attack."
Kommt auch Kritik an Israel vor? Ja, indirekt. Trump schreibt, es werden "KEINE WEITEREN ANGRIFFE VON ISRAEL auf dieses äußerst wichtige und wertvolle South-Pars-Feld erfolgen, es sei denn, der Iran beschließt unklugerweise, ein völlig unschuldiges Land, in diesem Fall Katar, anzugreifen."
Heißt, zwischen den Zeilen? Dass er den Angriff für einen Fehler hält. Kann natürlich auch Taktik sein. Denn Trump spricht ja nur davon, dass er nicht vorab informiert wurde. Sein Geheimdienst könnte aber sehr wohl Bescheid bekommen haben.
Wie reagierte Israel? Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, Israel werde auf Bitte von Donald Trump künftig von Angriffen auf iranische Gasfelder absehen. Die Anschuldigungen, Israel habe die USA in den Krieg hineingezogen, nannte er "Fake News".
Wie sieht er den Fortschritt des Krieges? Netanjahu behauptete, der Iran sei nicht mehr in der Lage, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen. Wenn das Statement mit den USA abgestimmt ist, bedeutet das, die beiden Länder bereiten ein Kriegsende vor.
Worum geht es? Der Krieg im Nahen Osten kostet die USA immer mehr Geld. Nun will US‑Verteidigungsministerium, dass der Kongress zusätzlich über 200 Milliarden US-Dollar Zuschuss beschließt, berichtet die Washington Post.
Wofür? Dieser Betrag soll auf den regulären Haushalt obendrauf kommen, um laufende Militäroperationen zu bezahlen, verbrauchte Munition und Ausrüstung zu ersetzen, weitere Operationen gegen iranische Streitkräfte zu ermöglichen.
Wie geht das formal? Das Pentagon ersucht das Weiße Haus, einen Antrag an den Kongress zu stellen. Die Aufbringung zusätzlicher Gelder muss genehmigt werden – das ist gesetzlich vorgeschrieben.
Wird das eine leichte Übung? Es gibt politischen Widerstand im Kongress; einige Abgeordnete und Senatoren sehen die Forderung als zu hoch oder wollen die Finanzierung nicht unterstützen.
Sind die 200 Milliarden verbrieft? Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigte, dass das Pentagon den Kongress um mehr Geld für den Krieg gegen den Iran bitten werde, sagte aber, die kolportierte Summe von 200 Milliarden Dollar könne sich noch ändern.
Warum ist der Krieg so teuer? Fangen wir unten an: Ein Soldat in einer Krisenregion kostet 200.000 bis 300.000 Dollar pro Jahr. Kampfjets verschlingen pro Betriebsstunde bis zu 25.000 Dollar. Tomahawk-Marschflugkörper kosten 1,5 Millionen Dollar pro Stück. Es läppert sich.
Wie viel Budget hat das Pentagon? Abseits von Krieg wie dem aktuellen im Iran rund 1 Billion Dollar im Jahr.
Worum geht es? Sicherheitsforscher haben eine neue Schadsoftware namens DarkSword entdeckt, die iPhones ins Visier genommen hat. Diese Malware kann Geräte bei einem einzigen Klick auf einen infizierten Link angreifen und Daten stehlen.
Wer ist betroffen? Vor allem Handys mit älteren iOS‑Versionen von iOS 18.4 bis 18.7. Diese laufen Schätzungen zufolge weltweit noch auf mehreren Hundert Millionen Geräten.
Was ist DarkSword? Es handelt sich um keinen "normalen Virus" wie bei PCs, sondern um einen komplexen iOS‑Exploit (englisch für Lücke). Er nutzt Schwachstellen im iPhone‑Betriebssystem aus und erlangt vollständigen Zugriff auf ein Gerät.
Was macht DarkSword so heimtückisch? Er gilt als sogenanntes 1-Click-Exploit-Kit. Es reicht, wenn Nutzer einen manipulierten Link in einer E-Mail, einer Chatnachricht oder auf einer Webseite anklicken. Betroffen ist Safari.
Wie bemerke ich, dass ich infiziert bin? Das ist gar nicht so leicht, ehe der Schaden angerichtet ist. Denn DarkSword löscht sich innerhalb weniger Minuten von selbst.
Gibt es trotzdem Warnzeichen? Der Akkuverbrauch steigt plötzlich stark, der Datenverbrauch steigt ungewöhnlich, das Gerät wird warm, auch wenn nichts läuft, Apps stürzen häufiger ab, unerklärliche Pop-ups oder Neustarts treten auf.
Welche Daten werden ausgelesen? So gut wie alles. SMS, WhatsApp, E-Mails, gespeicherte Passwörter, die Browser-Historie, Fotos, Kontakte, Kalendereinträge, Gesundheitsdaten.
Wer warnt vor DarkSword? Die Google Threat Intelligence Group (GTIG) hat den Angriff gemeinsam mit den Firmen Lookout und iVerify analysiert und schlägt Lösungen vor.
Was mache ich jetzt? Sofort iOS aktualisieren! Auf Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate gehen, das neueste iOS‑Update herunterladen und installieren. Dann am besten einen Neustart durchführen.
Worum geht es? Am Donnerstag suchten die Staats- und Regierungschefs auf einem Gipfel in Brüssel einen Ausweg aus dem Ukraine-Patt. Am Ende stand man wieder mit leeren Händen da.
Was ist der Hintergrund? Am 19. Dezember hatte die EU der Ukraine einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro zugesagt. Aber Ungarns Viktor Orbán legt sich quer, weil die Ukraine Öllieferung aus Russland durch ihr Land blockiert.
Was steckt da dahinter? Die Druschba-Pipeline soll laut Ukraine bei einem russischen Angriff im Jänner beschädigt worden sein. Orbán sagt deshalb, sein Land werde der Ukraine erst helfen, "wenn wir unser Öl bekommen".
Was war nun? Das Geld für zwei Jahre sollte Anfang April an die Ukraine fließen, die Zeit drängt also. Aber der diesbezüglichen Gipfelerklärung stimmten am Donnerstag nur 25 der 27 Länderchefs zu.
Woher kam die zweite Gegenstimme? Laut Diplomatenkreisen votierte auch der slowakische Regierungschef Robert Fico das Hilfspaket, und das ist für die nahe Zukunft brisant.
Warum? Weil Ungarn am 12. April wählt und die Möglichkeit besteht, dass Orbán abgewählt wird. Darauf hoffen auch die Staats- und Regierungschefs. Also: Orbán weg, Ukrainehilfe da.
Eine voreilige Rechnung? Möglich, denn Fico kündigte an, auch nach einer potenziellen Abwahl von Orbán die 90 Milliarden blockieren zu wollen. Vorher wird noch rhetorisch aufgerüstet. Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo warf Orbán "Verrat" vor.
Worum geht es? In seiner Regierungserklärung hat der deutsche Kanzler Friedrich Merz im Bundestag ausdrücklich die USA (und Israel) für den Beginn des aktuellen Kriegs gegen den Iran kritisiert (hier die Rede in voller Länge).
Ist das ungewöhnlich? Ja, es sind direkte Worte, die man so selten hört. Der CDU-Kanzler formuliert einen ungewöhnlich deutlichen außenpolitischen Vorwurf gegen Washington (und Jerusalem).
Was sagte er? Etwa "wir hätten abgeraten, diesen Weg so zu gehen". Er stellte auch fest, dass es bis heute kein überzeugendes Konzept gibt, wie diese Operation Erfolg haben könnte.
Wie sieht er Deutschlands Positionierung? Merz betonte, dass Deutschland nicht in diesen Krieg eintreten werde – etwa durch eine Beteiligung in der Straße von Hormus oder mit eigenen Truppen.
Wie kritisiert er (indirekt) Trump? Er machte deutlich, dass sich Washington nicht ausreichend mit Deutschland und Europa abgestimmt hat und auch die europäischen Beiträge als nicht notwendig angesehen wurden.
Worum geht es? In Dänemark steht am 24. März 2026 eine vorgezogene Parlamentswahl an. Vor diesem Hintergrund hat die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen einen Vorschlag für eine neue Vermögenssteuer angekündigt.
Nämlich? Es soll eine Steuer von 0,5 Prozent auf Vermögen über 25 Millionen dänische Kronen (rund 3,5 Millionen Euro) eingeführt werden. In Schulklassen für Sechs- bis Neunjährige sollten dann nicht mehr etwa 26, sondern nur mehr 14 Kinder sitzen.
Was soll mit dem Geld passieren? Es soll zweckgebunden werden. Die zusätzlichen Einnahmen sollen Raum für Bildungsreformen schaffen, etwa kleinere Klassen und bessere Ausstattung der Schulen.
Woher kommt Widerstand? Führende Vertreter der dänischen Wirtschaft – viele davon selbst Unternehmer – haben scharfe Kritik an diesem Steuerplan geäußert. Eine Vermögenssteuer würde Investitionen abwürgen.
Welche Argumente gibt es noch? Es käme zu einer "Abwanderung von Kapital und Talenten". Einige Spitzenunternehmer haben offen gesagt, sie könnten aus Dänemark wegziehen oder ihr Geld ins Ausland bringen, wenn die Steuer kommt.
Wer zum Beispiel? Henrik Andersen, Vorstandsvorsitzender des Windkraftanlagengiganten Vestas, erklärte: "Es reicht!" Der Reeder Robert Mærsk Uggla bezeichnete die Steuer als "schädlich für Dänemark".
Gibt es weitere gewichtige Gegenstimmen? Niels Christiansen, Vorstandschef des weltgrößten Spielzeugherstellers Lego, sagte der Financial Times, er glaube, der Vorschlag werde die Gesellschaft langfristig "ziemlich hart treffen".
Worum geht es? "Sinners" und "One Battle After Another" waren nicht die erhofften Publikummagneten. Bei der Übertragung der 98. Academy Awards (Oscars) am 15. März sind die Einschaltquoten in den USA deutlich gesunken.
Wie viele schauten zu? Etwa 17,9 Millionen Zuschauer sahen die Live‑Übertragung auf ABC und Hulu – inklusive Streamingzahlen. Das ist ein Rückgang von rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Was ist das größere Bild? Die Oscars erreichten die niedrigste Zuschauerzahl in den USA seit 2022 – also den tiefsten Wert der letzten vier Jahre. Auch aus der für Werbekunden wichtigen Altersgruppe der 18‑ bis 49‑Jährigen schauten deutlich weniger zu.
Ist das ein Absturz? Nein, trotz des Rückgangs blieben die Oscars die meistgesehene Primetime‑Unterhaltungssendung der Saison 2025/26 im US‑TV vor anderen Preisverleihungen wie den Golden Globes oder den Grammys.
Worum geht es? Flugpassagiere, die noch irgendwo im Nahen Osten festsitzen, müssen jetzt stark sein. Denn 147 Pferde schafften es jetzt von Doha nach Belgien gebracht zu werden, berichtet das Portal "aerotelegraph".
Wie ging das? Wegen der Sperre des Luftraums über Katar, kann Qatar Airways aktuell nur sehr eingeschränkt fliegen. Der reguläre Betrieb ist vorübergehend ausgesetzt. Aber es gibt Lücken.
Nämlich? Mit 18. März machte die Luftfahrtbehörde Qatar Civil Aviation Authority einzelne Flugkorridore frei. Und das nutzten spezielle Passagiere, denn 147 Pferde saßen fest.
Warum? Der Auftakt der Longines Global Champions Tour (LGCT) 2026 wurde abgesagt. Der Bewerb hätte vom 4. bis 7. März in Doha (Katar) stattfinden sollen, aber die Sicherheitslage ließ das nicht zu.
Da ging es um viel Geld, oder? Kann man so sagen. Die LGCT ist eine der höchstdotierten Serien im internationalen Springreiten. Das Preisgeld kann bei einem Event bis zu 3 Millionen Euro betragen, gesamt geht es um rund 30 Millionen.
Was war jetzt mit den Pferden? Behörden und Veranstalter organisierten kurzfristig den Rücktransport. Zwei Frachtmaschinen von Qatar Airways brachten die Tiere zum Flughafen Liège, dort ist man auf Pferdetransporte spezialisiert.
Warum war Eile geboten? Die Pferde hielten sich laut "aerotelegraph" im Reitzentrum Al Shaqab in Doha auf, nur etwa 30 Kilometer von der US-Luftwaffenbasis Al Udeid entfernt, die zuletzt Ziel iranischer Drohnenangriffe war.
Worum geht es? Mittwoch kam es kurz nach 11 Uhr im Skigebiet Engelberg‑Titlis im Schweizer Kanton Obwalden zu einem schweren Gondelunfall. Eine Kabine für acht Personen sprang offenbar von ihrem Seil und rollte den verschneiten Hang hinunter, zeigen Videos.
Gab es Opfer? In der Gondel befand sich nach ersten Berichten eine Person, die bei dem Absturz ums Leben kam. Alle anderen Gondeln mussten evakuiert werden. Der Einsatz dauerte bis in den späteren Nachmittag hinein.
Was weiß man über das Opfer? Medien berichten, dass 30 Minuten lang versucht wurde, die Person zu reanimieren. Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag gaben die Ermittler keine Informationen zur Identität preis.
Was war die Unfallursache? Augenzeugen berichteten von starkem Wind und heftigen Böen, die vermutlich zu dem Unfall beitrugen. Die genaue Ursache wird noch ermittelt. Aber "Gondeln dürfen nicht abstürzen," sagte Norbert Patt, CEO der Titlis Bergbahnen.
Warum wurde die Gondel nicht gestoppt? Es gebe klare Vorgaben und Richtlinien, sagte Patt. "Bei 40 km/h gibt es einen Windalarm, bei 60 km/h gibt es eine Windwarnung, und dann muss man den Betrieb der Anlage einstellen."
Wie stark wehte der Wind zum Unglückszeitpunkt? Das ist noch Inhalt von Ermittlungen.
Was weiß man über die Bahn? Sie sei im technisch neuesten Zustand gewesen, hieß es bei der Pressekonferenz. Die letzte Wartung fand im September statt.
Wie alt ist die Anlage? Die Bahn Xpress Trübsee-Stand wurde 2015 errichtet. Es handelt sich um eine 8er-Gondelbahn (Ein-Seil-Umlaufbahn), die in der Stunde 2.400 Personen befördern kann.
Worum geht es? Seit Anfang Februar wird Marius Borg Høiby – ältester Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette‑Marit – in Oslo der Prozess gemacht. Am Mittwoch forderte der Staatsanwaltschaft sieben Jahre und sieben Monate Haft.
Weswegen war Høiby angeklagt? Am Ende wegen 40 Straftaten (zwei kamen im Lauf des Prozesses dazu). Darunter vier Fälle von Vergewaltigung gemäß norwegischem Recht, Körperverletzung und häuslicher Gewalt, Drogenkriminalität.
Wie sieht der Angeklagte die Vorwürfe? Trotz dieser schweren Anschuldigungen bestreitet Høiby die schwersten Vorwürfe (z. B. Vergewaltigung) und hat vor Gericht erklärt, nicht schuldig zu sein.
Warum erzeugte der Prozess ein so großes Interesse? Weil die Opfer des 29-Jährigen unglaubliche Vorfälle schilderten. Und weil Høiby als Sohn der Kronprinzessin in der öffentlichen Wahrnehmung steht – auch wenn er formal kein offizielles Mitglied der Königsfamilie ist.
Was sagte der Staatsanwalt? "Die glaubwürdigen Aussagen der Opfer und die unterstützenden Beweise geben Anlass zu einer Verurteilung." Und: "Es ist nicht strafmildernd, dass der Angeklagte unter Einfluss von Drogen stand oder sich an bestimmte Situationen nicht erinnert."
Wann geht der Prozess zu Ende? Voraussichtlich am 19. März.
Worum geht es? Mit Wirkung vom 8. Mai 2026 wird Instagram die Unterstützung für die Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung (E2EE) in privaten Direktnachrichten entfernen.
Woher weiß man das? Meta hat die Entscheidung diesen Monat stillschweigend auf seiner Hilfeseite für Instagram und in einem aktualisierten Newsbeitrag aus dem Jahr 2022 angekündigt.
Was bedeutet das? E2EE‑Chats werden deaktiviert. Die Plattform kann dann technisch gesehen auf Nachrichteninhalte zugreifen. Instagram selbst und auch Behörden könnten Texte, Bilder usw. einsehen, die früher durch E2EE geschützt waren.
Was ist E2EE? "End-to-End Encryption" sorgt dafür, dass nur Sender und Empfänger einer Nachricht sie lesen können – selbst der Betreiber (Meta) und Dritte haben ohne Schlüssel keinen Zugriff.
Wer ist betroffen? Nur wer zuvor die E2EE‑Option manuell aktiviert hat, ist wirklich betroffen. Viele Nutzer haben E2EE nie eingeschaltet. Das Service war optional.
Was mache ich jetzt? Instagram hat angekündigt, betroffenen Nutzern im App‑Interface Anleitungen zu geben, wie sie Nachrichten/Medien vor dem Stichtag exportieren oder sichern können.
Und wenn ich das nicht will? Meta empfiehlt Nutzern, die unbedingt E2EE wünschen, auf WhatsApp umzusteigen – dort bleibt die Verschlüsselung bestehen.
Hat die Entscheidung einen politischen Hintergrund? Meta steht national und international unter wachsamer Beobachtung durch Politiker, die mehr Zugang zu Daten für Strafverfolgung fordern. Das Entfernen von E2EE erleichtert Behörden den Zugriff auf private Nachrichten – ein Zugeständnis an politische Forderungen.
Worum geht es? Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz gab bekannt, dass der iranische Geheimdienstminister Esmail Khatib in der Nacht bei einem Angriff getötet worden sei. Eine iranische Bestätigung fehlt.
Was sagt Katz wörtlich? Laut israelischen Medienberichten äußerte er sich während einer Besprechung mit Militärbeamten so: "An diesem Tag sind in allen Bereichen bedeutende Überraschungen zu erwarten, die den Krieg, den wir gegen den Iran und die Hisbollah im Libanon führen, eskalieren lassen werden."
Wer war Esmail Khatib? Der 65-Jährige galt als Schlüsselfigur im iranischen Sicherheits- und Geheimdienstapparat. Khatib stand den Hardlinern innerhalb der iranischen Führung nahe, insbesondere den Revolutionswächtern.
Was ist das größere Bild? Israel verfolgt offenbar eine Strategie. Die Tötung kam einen Tag, nachdem Iran den Tod seines Sicherheitschefs Ali Larijani und des Basij-Kommandanten Gholamreza Soleimani bestätigt hatte.
Was ist die Strategie? Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll dem Militär die Befugnis erteilt haben, "jeden hochrangigen iranischen Beamten ohne weitere Genehmigung zu ermorden".
Worum geht es? Google hat eine KI‑Suchfunktion entfernt, die medizinische Ratschläge aus Laien‑Quellen ("crowdsourced") angezeigt hat, berichtet der Guardian.
Was genau wurde gestrichen? Die Funktion hieß "What People Suggest" und wurde 2025 eingeführt. Sie nutzte KI, um Gesundheitstipps oder Ratschläge aus Online‑Diskussionen, Foren und Nutzer‑Erfahrungen zu bündeln und als Suchergebnis bei medizinischen Fragen anzuzeigen.
Zum Beispiel? Nutzer konnten Tipps von anderen Patienten mit ähnlichen Beschwerden sehen, ohne dass ein medizinischer Experte dahinterstand.
Was ist die Begründung? Google sagt offiziell, die Entfernung sei Teil einer "breiteren Vereinfachung der Suchergebnisseite" und habe nichts mit Bedenken über Qualität oder Sicherheit zu tun.
Allerdings? Das Unternehmen betont gleichzeitig, es wolle weiterhin verlässliche Gesundheitsinformationen bereitstellen – primär aus seriösen Quellen.
Warum ist das wichtig? KI‑basierte Gesundheitsinformationen haben großes Potenzial, aber sie können auch unsichere oder ungenaue Ratschläge liefern, wenn sie ungeprüfte Inhalte aus dem Internet übernehmen. Untersuchungen zeigten, dass manche KI‑Anworten Fehlinformationen oder fehlenden Kontext enthalten können.
Worum geht es? Ende März wollte US-Präsident Donald Trump nach China reisen, um Präsident Xi Jinping zu treffen. Nun bat er offiziell darum, den Besuch um einen Monat zu verschieben.
Was war geplant? Der Besuch sollte vom 31. März bis 2. April 2026 in Peking stattfinden. Es wäre Trumps erste China-Reise seit 2017 gewesen.
Was waren die Themen? Der Streit um Zölle, Handelsregeln und Industriepolitik. Der Zugang zu kritischen Rohstoffen und nicht zuletzt die Rolle Chinas im Iran-Konflikt und bei der Sicherung der Straße von Hormus.
Warum die Verschiebung? "Wegen des Krieges möchte ich hier sein, ich muss hier sein, so empfinde ich das", sagte Trump in der Nacht auf Dienstag zu Reportern. "Deshalb haben wir um eine Verschiebung um etwa einen Monat gebeten."
Schwingt da auch Ärger mit? Trump hatte China am Wochenende aufgefordert, ihn bei der Sicherung der Straße von Hormus zu unterstützen. "Ich denke, China sollte auch helfen, denn China bezieht 90 Prozent seines Öls aus der Straße von Malakka."
Reaktion? Die ist bisher ausgeblieben. Auch die Verschiebung der Reise ließ China bisher einfach so stehen. Der Sprecher des Außenministeriums, Lin Jian, sagte lediglich: "Beide Seiten stehen in Kontakt bezüglich des Besuchs von Präsident Trump."
Worum geht es? Israel verlautbarte am Dienstag, dass der iranische Sicherheitschef Ali Larijani bei Luftangriffen im Rahmen des derzeitigen Krieges getötet worden sei. Am Abend bestätigten iranische Behörden den Tod.
Wie reagierte der Iran zunächst? Er versucht, die Gerüchte zu entkräften. Am Dienstag, nach Berichten über israelische Angriffe auf Larijani, veröffentlichte sein X-Account ein Bild einer handgeschriebenen Erklärung zum Gedenken an die bei einem US-Angriff getöteten iranischen Seeleute.
Wer war oder ist Larijani? Irans oberster nationaler Sicherheitsbeamter und seit der Tötung von Irans Oberstem Führer, Ayatollah Ali Khamenei, und mehrerer anderer hochrangiger Beamter faktischer Machthaber.
Was muss man über ihn wissen? Ali Larijani stammte aus einer einflussreichen politischen und religiösen Familie und war zwölf Jahre lang Parlamentspräsident.
Wodurch erlangte er Bedeutung? 2021 wurde er mit der Aushandlung eines umfassenden, 25-jährigen strategischen Abkommens mit China beauftragt, das Milliarden wert war und der von westlichen Wirtschaftssanktionen schwer getroffenen iranischen Wirtschaft eine wichtige Stütze bot.
Was war zuletzt seine zentrale Rolle? Vor Beginn des US-israelischen Angriffs war Larijani für die Niederschlagung der jüngsten Proteste verantwortlich, die das Ende der islamischen Herrschaft forderten, und setzte dabei tödliche Gewalt ein. Er unterdrückte jegliche abweichende Meinung.
Worum geht es? Exoplanet "L 98‑59 d" wurde bereits 2019 entdeckt. Nun aber lieferte das James Webb Space Telescope (JWST) neue Erkenntnisse. "L 98‑59 d" liegt 25 Lichtjahre von der Erde entfernt. So schaut er im Video aus.
Was weiß man über ihn? Der Exoplanet ist etwa 1,5‑mal so groß wie die Erde und hat eine Masse von ungefähr 2 Erdmassen, damit zählt er zu den sogenannten Super‑Erden.
Was ist ein Exoplanet? Ein Planet außerhalb unseres Sonnensystems, der einen anderen Stern umkreist.
Was weiß man neu über ihn? Der Planet könnte eine tief flüssige Oberfläche aus Magma (geschmolzenem Gestein) besitzen – also keine feste Kruste wie bei der Erde, sondern einen globalen Magmaozean.
Wie ist er so? Seine Atmosphäre könnte reich an Schwefel‑Gasen wie Wasserstoffsulfid (H₂S) sein, weshalb manche Berichte sagen, er "rieche nach faulen Eiern".
Was macht "L 98‑59 d" so besonders? Seine Merkmale lassen vermuten, dass L 98‑59 d zu einer neuen Klasse gehören könnte, die anders aufgebaut sind als klassische felsige oder gasreiche Planeten.
Lässt sich darauf gut leben? Nein, "L 98‑59 d" ist extrem heiß und lebensfeindlich. Die Oberflächentemperaturen betragen schätzungsweise über 1500 °C oder noch höher. Dazu herrscht eine dichte, toxische Atmosphäre mit schwefelreichen Gasen.
Worum geht es? Eine 35-jährige, dreifache Mutter aus Utah, USA, soll ihren Ehemann am Valentinstag mit einer Überdosis Fentanyl ermordet haben. Danach schrieb sie ein Trauerbuch, damit ihre Kinder besser über das Ereignis hinwegkommen.
Was ist passiert? Im März 2022 starb der Ehemann von Kouri R. an einer Fentanyl‑Überdosis – einem starken synthetischen Opioid, das in seinem Körper nachgewiesen wurde.
Todesursache? Es gab keine medizinische Ursache für den Tod. Laut Ermittlern starb er an Fentanyl, das von jemandem einem Getränk beigemischt worden war.
Was war die Folge? Im Mai 2023 wurde Kouri R. festgenommen und angeklagt, u. a. wegen aggravated murder" (schwerer Mord), versuchter Tötung, Versicherungs‑ und Betrugsdelikten.
Gab es den Prozess schon? Ja, er fand eben vor einem Gericht in Summit County, Utah. Die Jury kam nach kurzer Beratung von drei Stunden zu einem Urteil: schuldig in allen drei Anklagepunkten.
Warum so schnell? Die Staatsanwaltschaft rief mehr als 40 Zeugen auf, darunter die Frau, die aussagte, sie habe die Drogen ("irgendein Zeug von Michael Jackson") verkauft, mit denen der Mann getötet wurde.
Was war das Motiv? Die Anklage argumentierte, sie habe finanzielle Probleme in Millionenhöhe gehabt und glaubte, durch den Tod ihres Mannes von Lebensversicherungen und Vermögenswerten zu profitieren. Eine außereheliche Affäre gab es auch, inklusive Planungen für eine gemeinsame Zukunft.
Was erstaunte am meisten? Das Trauerbuch von Kouri R., das sie im Eigenverlag publiziert hatte. "Are You With Me?" erzählte einfühlsame Geschichten über Kinder, die lernen, mit Trauer umzugehen. Sie widmete das Buch ihrem "großartigen Ehemann und wundervollen Vater".
Was war das Strafmaß? Es wird erst am 13. Mai verkündet. Die Angeklagte plädierte auf nicht schuldig.
Worum geht es? Nach ihrem Antreten beim AFC Women’s Asian Cup in Australien suchten sieben Mitglieder der iranischen Delegation (Spielerinnen und Betreuungsteam) um Asyl an. Nun kam es anders.
Was ist der Hintergrund? Mehrere Spielerinnen der Frauen‑Nationalmannschaft sangen bei einem Match die iranische Nationalhymne nicht mit und verweigerten den militärischen Gruß.
Und? Das wurde als stiller Protest gegen die Lage der Frauen im Iran und den Umgang mit Frauenrechten verstanden. Daraufhin begannen einige von ihnen zu befürchten, bei der Rückkehr in den Iran Verfolgung oder Bestrafung ausgesetzt zu sein.
Was war die Folge? Sieben Personen bekundeten, bleiben zu wollen. Die australische Regierung gewährte daraufhin humanitäre Visa und Schutz für mehrere Spielerinnen, die Asyl beantragen wollten.
Aber? Fünf von ihnen nahmen ihren Asylantrag später zurück und entschieden sich, wieder in den Nahen Osten zurückzukehren oder nach Iran zurückzufliegen. Nur zwei blieben. Sie leben nun an einem geheimen Ort.
Warum die Rückkehr? Familienangehörige dürften bedroht worden sein. Medien berichten, dass einige der Spielerinnen deshalb beschlossen, nicht Asyl zu beantragen und zurückzukehren, um ihre Familien zu schützen.
Was droht im Iran? Wer sich öffentlich gegen staatliche Vorschriften auflehnt, kann festgenommen, verhört oder zu Gefängnisstrafen verurteilt werden. Spielerinnen könnten von Nationalmannschaft oder Vereinen ausgeschlossen werden. Ein dauerhaftes Verbot, international zu spielen, ist ebenfalls möglich.
Worum geht es? Chris Hipkins, ehemaliger Labour-Premierminister Neuseelands (von 25. Jänner bis 27. November 2023), hat unter Tränen öffentlich die Anschuldigungen seiner Ex-Frau zurückgewiesen, er habe sie mit einer ehemaligen Praktikantin betrogen.
Was ist die Vorgeschichte? Hipkins’ Ex‑Frau Jade Paul hatte am Sonntag auf Facebook mehrere persönliche Anschuldigungen veröffentlicht – darunter den Vorwurf der Affäre, aber auch Kritik an seinem Verhalten während ihrer Ehe, nach einer Fehlgeburt und Streit um Finanzielles.
Ist das noch online? Nein, die Beiträge wurden später gelöscht. Jade Paul steht zu ihren Aussagen, betont aber, dass dies persönliche Anschuldigungen sind.
Wie reagierte Hipkins? Der 47-Jährige, der sich zu diesem Zeitpunkt in Australien befand, gab am Montag zunächst eine Erklärung ab, in der er die Vorwürfe zurückwies. Weiter wollte er nichts dazu sagen.
Aber? Nach seiner Rückkehr gab er eine Pressekonferenz. "Während meiner gesamten politischen Laufbahn habe ich mich stets bewusst darum bemüht, mein Privatleben privat zu halten", sagte er, dann stockte die Stimme.
Weil? Er wurde nach den Auswirkungen der Behauptungen seiner Ex-Frau auf die beiden Kinder gefragt. "Meine Kinder sind bei ihr … meine Kinder sind bei ihr. Ich weiß es also nicht", sagte er mit Tränen in den Augen.
Was ist der Hintergrund? Hipkins heiratete Paul im Jänner 2020, da war er Bildungsminister. Zwei Jahre später erfolgte die Scheidung.
Was ist mit der Praktikantin? Sie ist seit dem Vorjahr seine Verlobte.
Worum geht es? Joseph Clay Kent, Direktor des National Counterterrorism Center (NCTC) in den USA, gibt alle seine Ämter ab. Das machte er auf X öffentlich und postete dazu sein Rücktrittsschreiben.
Wer ist Kent? Der Ex-Soldat (Afghanistan, Naher Osten) ist seit Juli 2025 Direktor der zentralen US‑Behörde zur Terrorismusbekämpfung und Terrorismus‑Analyse, die auch Präsident Donald Trump berät.
Was schrieb er? "Ich kann mit gutem Gewissen den laufenden Krieg gegen Iran nicht unterstützen." Kent behauptete, dass der Krieg nicht gerechtfertigt sei, weil Iran keine unmittelbare Bedrohung für die USA darstelle.
Was vermutet er als Hintergrund? Kent behauptet, dass der Krieg auf Druck Israels und den Einfluss des Landes und seiner Führung in Washington zurückzuführen sei.
Wie bedeutsam ist das? Kent ist der ranghöchste nationale Sicherheitsbeamte der Trump‑Regierung, der öffentlich wegen des Iran-Kriegs kündigt. Seine Entscheidung unterstreicht wachsende Spannungen selbst innerhalb der US‑Regierung über den Krieg und dessen Rechtfertigung.