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27. März 2026

Ciao Tschick Strände von Rom und Jesolo rauchfrei

Worum geht es? Österreichs beliebtestes Urlaubsland setzt immer stärker auf rauchfreie Strände. Aktuellste Beispiele sind der Touristen-Hotspot Jesolo an der Oberen Adria sowie die Hauptstadt Rom, die ab dieser Saison alle Strände in ihrem Stadtgebiet zu Nichtraucherstränden erklärt hat.

Was ist in Jesolo geplant? Bereits bisher gab es am berühmten Lido di Jesolo einzelne Abschnitte, in denen das Rauchen verboten war. Ab diesem April (offizieller Start der Strandsaison) wird das Rauchverbot auf den gesamten Strand ausgeweitet, einzelne Raucherzonen ausgenommen.

Ist Jesolo damit ein Vorreiter? Nicht unbedingt. Im benachbarten Bibione begann man bereits 2014 damit, ein strenges Rauchverbot am gesamten Strand zu kontrollieren. Auch in Rimini heißt es am Strand schon länger "non fumare".

Was ist mit Rom? Die Hauptstadt verbietet ab 1. April das Rauchen an allen Stränden im Stadtgebiet. Außerdem ist es in allen geschlossenen öffentlichen Räumen, in Parks, an Haltestellen, auf Spielplätzen und in Krankenhäusern verboten. Wer sich nicht daran hält, kann mit bis zu 550 Euro bestraft werden.

Wo ist das Rauchen am Strand sonst noch verboten? Es gibt leider kein einheitliches Bild, da jede Kommune in Italien ihre eigenen Regeln aufstellen und durchsetzen darf. Am sichersten ist es, sich direkt vor Ort zu erkundigen oder vorab im Internet zu recherchieren, wenn man am Strand nicht auf die Glimmstängel verzichten möchte.

Nepal rockt Neuer Regierungschef war früher Rapper

Worum geht es? Am Freitag wurde mit Balendra Shah der neue Premierminister des Himalaya-Staates Nepal vereidigt. Der 35-Jährige war früher Rapsänger und wurde unter dem Künstlernamen Balen landesweit bekannt.

Wie kam Shah in die Politik? Er begann als Sänger in der Underground-Rap-Szene seines Landes, prangerte aber bereits damals in seinen Texten Korruption und soziale Probleme an. Nach einem Ingenieursstudium kandidierte er 2022 als Unabhängiger bei der Kommunalwahl in der Hauptstadt Kathmandu und wurde Bürgermeister.

Und jetzt? Nach den vor allem von der Jugend getragenen Protesten gegen Vetternwirtschaft, Korruption und Elitendenken im letzten Jahr schloss sich Shah der Partei RSP (Nationale Unabhängigkeitspartei) an und siegte bei der Parlamentswahl Anfang März deutlich.

Was ist sein Erfolgsrezept? Balendra Shah kommuniziert auch als Politiker über Rapsongs mit seinen Wählern. Seine Lieder werden von seinen Landsleuten millionenfach geklickt. Während der Jugendproteste 2025 veröffentlichte Shah den Song "Lächelndes Nepal" (im Original "Nepal Haseko"). Der Song wurde zu einer Hymne für die Protestierenden.

Was ist das große Bild? Trotz seiner großen Popularität bezweifeln viele Beobachter, dass der politische Quereinsteiger die enormen Erwartungen seiner Wähler erfüllen wird können. ZU den wichtigsten Themen für Nepals Bevölkerung gehören der Krieg im Nahen Osten (wo hunderttausende Nepalesen arbeiten), die große Arbeitslosigkeit im Land sowie politische Unerfahrenheit seiner Partei.

Oscars ziehen um Neue Location und auf YouTube statt im TV

Worum geht es? Die Oscars finden ab 2029 an einem neuen Veranstaltungsort statt. Vom Dolby Theatre (dem ehemaligen Kodak Theatre) in Hollywood wechselt die Verleihungszeremonie nach Downtown L.A. ins Peacock Theater. Dort finden schon jetzt die Emmy-Award-Shows statt.

Weshalb der Umzug? Es gab immer wieder Kritik am Dolby Theatre, einerseits aufgrund der Kapazitäten des Theaters, andererseits wegen der Lage bei einem Shopping Center. Trotzdem fand die Verleihung der Preise nirgendwo öfter statt als dort. Seit 2002 (mit einem Jahr Pause 2021) setzt die Academy, die die Oscars verleiht, die Zeremonie dort um.

Was kann das Peacock Theater, was das Dolby Theatre nicht kann? Es ist vor allem doppelt so groß wie das Dolby und bietet 7.000 Sitzplätze. Zudem soll es bis 2029 eigens nach den Wünschen der Academy adaptiert werden.

Und bis dahin? Findet die Show weiterhin im Dolby Theatre statt. Auch die 100. Oscar-Verleihung 2028 wird dort über die Bühne gehen.

Wo fanden die Verleihungen früher statt? Immer wieder an verschiedenen Orten in Los Angeles, etwa dem Shrine Auditorium (zuletzt 2001) oder dem Dorothy Chandler Pavillon (zuletzt 1999).

Was ändert sich sonst noch? Ebenfalls ab 2029 hat die Live-Übertragung im TV ausgedient. Dann wird die Oscar-Zeremonie exklusiv auf der Online-Plattform YouTube übertragen. Zunächst für fünf Jahre, Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

Wilde Mischung Pernod und Jack Daniel's fusionieren

Worum geht es? Der französische Konzern Pernod Ricard hat bestätigt, dass er Gespräche mit dem US-Unternehmen Brown-Forman führt, dem Hersteller von Jack Daniel's.

Schluckt der eine den anderen? Nein, es geht dabei laut beiden Seiten um eine mögliche "Fusion unter Gleichen", nicht zwingend um eine klassische Übernahme. Und der Deal ist noch nicht fix.

Was ist der Hintergrund? Die gesamte Alkoholbranche kämpft aktuell mit sinkender Nachfrage, ausgelöst etwa durch mehr Gesundheitsbewusstsein und neue Trends wie Cannabis-Drinks.

Was ist das Ziel? Beide Unternehmen stehen wirtschaftlich unter Druck und suchen nach Optimierungen und Kosteneinsparungen. Zusammen könnten sie einen stärkeren Konkurrenten zum Marktführer Diageo bilden.

Was ist Diageo? Ein internationaler Konzern mit Sitz in London. Er verkauft unter anderem Johnnie Walker, Smirnoff Wodka und Guinness Bier.

Um welche Produkte geht es bei der Fusion? Zu Pernod gehört Chivas Regal, Ballantine's, Absolut Wodka, Beefeater Gin, Ramazzotti oder Lillet. Zu Brown Forman gehören neben Jack Daniel's, Woodford Reserve (Premium Bourbon) und Fords Gin.

Trump-Sohn als Zeuge Sah am Handy, wie Frau verprügelt wurde

Worum geht es? Barron Trump, der jüngste Sohn von US‑Präsident Donald Trump, trat als wichtiger Augenzeuge in einem britischen Gerichtsverfahren auf.

Was ist geschehen? Der 19-Jährige erhielt am 18. Jänner 2025 einen Video‑Anruf über FaceTime von einer jungen Frau, die er kannte. Während dieses Calls sah er für wenige Sekunden, wie die Frau körperlich angegriffen wurde.

Wie reagierte Barron? Er alarmierte daraufhin die Polizei in London aus den USA, indem er über den Notruf den Angriff meldete.

Warum weiß man das? Weil am Freitag vor dem Snaresbrook Crown Court in London der Prozess stattfand. Der Angeklagte Matvei R., 23, zeigte keine Reue. Der Russe wurde wegen Körperverletzung und Behinderung der Justiz zu vier Jahren Haft verurteilt.

Was spielte eine entscheidende Rolle? Im Prozess wurde das Transkript des Notrufs verlesen: "Ich rufe aus den USA an, äh, ich habe gerade einen Anruf von einem Mädchen bekommen, wissen Sie, sie wird verprügelt," sagte Trump junior laut Protokoll.

Wie reagierte die Polizei? Seltsam. Ein Beamter fragte, woher er die Frau kenne. Trump antwortete: "Ich glaube nicht, dass diese Details wichtig sind, sie wird verprügelt, aber gut, außerdem habe ich sie in den sozialen Medien kennengelernt."

Antwort? "Könnten Sie bitte aufhören, unhöflich zu sein und endlich meine Fragen beantworten?", insistierte der Polizist. Der Richter dagegen lobte nun Trumps Vorgehen und sagte, er habe die Rettungsdienste "ordnungsgemäß und verantwortungsbewusst" alarmiert.

Was passierte der Frau? Sie wurde über eine Stunde hinweg wiederholt geschlagen, an den Haaren gezogen und im Glauben zurückgelassen, sie "könnte sterben".

Wal-Rettung geglückt Aber Tier ist noch nicht in Sicherheit

Worum geht es? Jener Buckelwal, der seit vergangenem Montag auf einer Sandbank in der Ostsee festsaß, konnte sich in der Nacht auf Freitag befreien. Tierschützer begleiteten den 15 Meter langen Meeressäuger danach mit Booten Richtung Nordsee.

Was hatte der Wal? Er war am Montag im flachen Wasser vor dem Timmendorfer Strand im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein entdeckt worden. Möglicherweise folgte das Tier einem Fischschwarm und strandete dabei im flachen Wasser.

Ist der Wal verletzt? Laut Meeresbiologen, die den vermutlich jungen Bullen untersuchten, sei seine Haut durch eine Krankheit in Mitleidenschaft gezogen, sonst sei er jedoch in körperlich gutem Zustand.

Weshalb konnte sich das Tier nicht selbst befreien? Es lag auf einer Sandbank fest. Helfer gruben daher in tagelanger Arbeit mit Baggern eine Rinne frei, um dem Wal die Rückkehr in tieferes Wasser zu ermöglichen. Am Freitagmorgen war der Wal schließlich nicht mehr auf der Sandbank, er hatte es offenbar aus eigener Kraft geschafft, sich zu befreien.

Warum hat man ihn nicht einfach in tieferes Wasser geschleppt? Weil dabei die Gefahr viel zu groß gewesen wäre, das Tier zu verletzen.

Und ist der Wal jetzt wieder sicher? Noch nicht endgültig. Helfer von Greenpeace und Sea Shepherd entdeckten ihn mit Drohnenunterstützung schließlich auf dem Weg zurück Richtung Nordsee, von wo er in den Atlantik gelangen könnte, seinem eigentlichen Lebensraum. Doch der Rückweg gestaltet sich schwierig.

Weil? Weil der Wal immer wieder gefährlich nahe an die flache Küste kommt. Mit Booten versuchen Küstenwache und Umweltschutzorganisationen dem Tier den Weg zu weisen.

Wie reagieren die Menschen auf das Drama? Das Interesse an der Walrettung ist seit Tagen riesig. Medien tickerten die dramatische Rettungsaktion stundenlang live, im TV gab es Sondersendungen. An den Stränden verfolgten hunderte Schaulustige die Aktion.

Noch bis zu 4 Wochen Krieg USA informieren ihre G7-Partner

Worum geht es? Die G7‑Außenminister treffen sich derzeit in Frankreich (in Vaux‑de‑Cernay nahe Paris), um über wichtige Konflikte zu beraten — insbesondere über den Krieg im Iran und die Situation in der Ukraine.

Was ist die G7-Gruppe? Ein informelles Forum der führenden Industrienationen. Mitglieder sind die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und die Europäische Union (als Teilnehmer, aber kein Vollmitglied).

Womit überraschten die USA? Außenminister Marco Rubio teilte den G7-Außenministern am Freitag mit, dass der Krieg mit dem Iran noch zwei bis vier Wochen andauern werde, wie Axios berichtet.

Was ist der aktuelle Stand? Laut Rubio stünden die USA kurz vor ernsthaften Verhandlungen mit dem Iran. Gleichzeitig werden Tausende weitere Soldaten in die Region verlegt. Eine neue Eskalation würde auch den Einsatz von Bodentruppen umfassen.

Gibt es aktuell schon Verhandlungen? Es werde über Vermittler und nicht direkt mit dem Iran kommuniziert, so der Außenminister. Er sagte, es herrsche Unklarheit darüber, wer derzeit in Teheran tatsächlich die Entscheidungen treffe.

Was ist das Problem? Rubio erklärte, die Kommunikation zwischen Vermittlern und iranischen Beamten sei schwierig, da diese aus Angst vor Ortung und Ermordung ihre Telefone meiden.

Tiger Woods in Haft Nach schwerem Unfall mit Land Rover

Worum geht es? Der frühere Star-Golfer Tiger Woods war am Freitag um 14 Uhr Ortszeit auf Jupiter Island, Florida (USA), in einen schweren Autounfall verwickelt, bei dem sein SUV sich mehrfach überschlug. Er kroch danach aus dem Land Rover (hier die Fotos).

Was waren die Folgen? Er wurde wegen Verdachts auf Trunkenheit am Steuer (DUI – driving under the influence) festgenommen und zunächst inhaftiert, nachdem Polizisten Anzeichen von Beeinträchtigung bei ihm festgestellt hatten.

Aber? Bei einem Alkoholtest zeigte sein Atemalkoholwert 0,00 Promille, die Behörden gehen aber davon aus, dass er möglicherweise unter dem Einfluss von Medikamenten oder anderen Substanzen stand.

Was erbrachte der Urintest? Nichts, Woods weigerte sich, einen Urintest durchzuführen, was zusätzliche Straftatbestände begründete.

Waren andere Personen im Auto? US-Medien berichten, dass weder Vanessa Trump – mit der Woods seit Anfang 2025 eine Beziehung führt – noch Vanessas Tochter Kai während des Vorfalls bei ihm waren.

Was passierte mit Woods? Nach der Festnahme wurde er vorübergehend im County Jail festgehalten. Nach US-Recht bleibt man normalerweise nur so lange im Gefängnis, bis er entweder Kaution zahlt oder ein Richter über weitere Maßnahmen entscheidet.

War es der erste derartige Vorfall? Tiger Woods war bereits 2017 in Florida wegen DUI festgenommen worden, als er schlafend in seinem Auto saß; damals folgten Bewährungsauflagen und ein Programm statt Haft.

War da nicht was mit einem Unfall? Ja, er war 2021 mit dem Auto verunglückt und zog sich dabei schwere Beinverletzungen zu.

Wer ist Tiger Woods? Der 50-Jährige galt als Golf-Wunderkind, gewann 15 Major-Titel (darunter 5 Masters) und holte 82 Siege auf der PGA-Tour, Rekord gleichauf mit Sam Snea.

26. März 2026

2 Minuten Glück für Fans Erster Trailer für Harry Potter da

Worum geht es? HBO Max hat den ersten offiziellen Teaser‑Trailer (hier zu sehen) zur Neuverfilmung von Harry Potter veröffentlicht. Er gibt Fans einen ersten optischen Eindruck von der Neuinterpretation der magischen Welt von J. K. Rowling.

Was wurde noch verraten? Staffel 1 startet zu Weihnachten 2026. Am Christtag (25. Dezember) werden die ersten Folgen gezeigt – früher als erwartet.

Wie lautet der Titel? Er folgt dem Original und heißt "Harry Potter und der Stein der Weisen" ("Harry Potter and the Philosopher's Stone"). Die Serie wird auf den Plattformen HBO (USA) und HBO Max international laufen.

Wie groß ist das Projekt? Geplant sind 7 Staffeln, jede adaptiert ein Buch. Details zu einzelnen Folgen sind noch nicht alle offiziell, aber jede Folge soll ca. 50 bis 60 Minuten lang werden.

Kosten? Die Dreharbeiten könnten bis zu acht Jahre dauern. Das Budget beträgt über 1,2 Milliarden US-Dollar. Es handelt sich um eine der größten Serienproduktionen der letzten Jahre.

Was zeigt der erste Trailer? Erste bewegte Bilder aus Hogwarts und Szenen, die an den Beginn der Geschichte erinnern (z. B. Briefe aus Hogwarts, Schul‑Atmosphäre). Der Fokus liegt auf Harry, Hermine und Ron in ihren frühen Jahren an der Zauberschule.

Wie ist die Machart? Es wurden nostalgische Elemente mit neuer visueller Gestaltung kombiniert. Das ergibt eine moderne Streaming‑Ästhetik. Es gibt keinen Erzähler – die Story entfaltet sich visuell.

Was ist mit der Musik? Sie wurde von Hans Zimmer komponiert. Zu hören ist eine moderne Interpretation von "Hedwig's Theme" aus den bekannten Harry-Potter-Filmen.

Wie kommt der Trailer an? Social‑Media‑Reaktionen zeigen, dass er sowohl Begeisterung als auch kontroverse Diskussionen erzeugt – z. B. zur visuellen Umsetzung, Musik und Besetzung.

Musketier gefunden? Skelett in Kirche könnte D'Artagnan sein

Worum geht es? In der St. Peter‑und‑Paul‑Kirche in Maastricht (Niederlande) kam bei Renovierungs‑ bzw. Reparaturarbeiten ein Skelett unter dem Kirchenboden zum Vorschein.

Und? Die Fundstelle lag direkt unter dem Platz, an dem einst der Altar stand. Diese Position war traditionell für hochrangige oder bedeutende Persönlichkeiten reserviert.

Was ist die Vermutung? Archäologen und Historiker denken, dass die Überreste zu d'Artagnan gehören könnten – dem französischen Musketier‑Kommandanten, der als Vorlage für die berühmte Figur aus Alexandre Dumas' "Die drei Musketiere" diente.

Gibt es Belege? Ein französisches Geldstück aus ca. 1660, passend zur Zeit, in der d'Artagnan lebte. Teile einer Bleikugel (Musketenkugel) nahe dem Brustbereich des Skeletts, was zu historischen Berichten über seinen Tod im Gefecht passt.

Wer war d'Artagnan? Der reale Charles de Batz de Castelmore, Graf d'Artagnan (1611 – 25. Juni 1673) war im 17. Jahrhundert Kapitän der Musketeers of the Guard im Dienste König Ludwig XIV. von Frankreich (der "Sonnenkönig").

Was passiert jetzt? Wissenschaftler haben DNA‑Proben aus den Zähnen entnommen. Diese werden derzeit in einem deutschen Labor mit DNA von nachweisbaren Nachfahren verglichen, um die Identität zu klären.

Rekordjahr für Bonus Banker kassierten über 49 Milliarden

Worum geht es? 2025 war ein Rekordjahr für Bonuszahlungen an Beschäftigte der Finanzindustrie, insbesondere an Mitarbeiter von Banken sowie Investment‑ und Wertpapierfirmen an der New Yorker Wall Street.

Was heißt das in Zahlen? Die Gesamtsumme der Bonuszahlungen erreichte etwa 49,2 Milliarden US‑Dollar, ein historischer Höchststand für die Branche.

Und im Schnitt? Die Durchschnitts‑Bonuszahlung stieg auf rund 246.900 US‑Dollar, ebenfalls ein Rekordwert und etwa 6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Was ist der Grund? Ein Aufschwung bei Fusionen und Übernahmen hat die Gewinne beflügelt.

Woher weiß man das alles? Vom New Yorker Staatsrechnungsprüfer Tom DiNapoli. Als Controller ist er für die Analyse staatlicher Finanz‑ und Wirtschaftsstatistiken – einschließlich der Steuereinnahmen aus der Finanzbranche – verantwortlich.

Warum ist das für New York wichtig? Die Bonuszahlungen sind wichtig für den Staatshaushalt, weil sie zu Einkommenssteuer‑ Einnahmen beitragen: Höhere Boni heißt höhere Einnahmen für New York.

"Er muss gehen!" F1-Star Verstappen wirft Reporter raus

Worum geht es? Beim Medienbriefing vor dem Grand Prix der Formel 1 in Suzuka, Japan, kam es zu einer offenen Konfrontation zwischen Max Verstappen und Reporter Giles Richards vom britischen Guardian.

Was ist der Hintergrund? Am 1. Juni 2025 fand der Große Preis von Spanien in Barcelona statt. Nach einem Duell mit George Russell (Mercedes), kassierte Verstappen eine 10-Sekunden-Strafe, fiel zurück und verlor neun Punkte.

Wie wichtig? Am Ende holte sich Lando Norris mit einem Vorsprung von zwei Punkten gegenüber Verstappen die Weltmeisterschaft.

Was passierte dann? Nach dem Saisonfinale wurde Verstappen von Richards auf einen Crash in Spanien angesprochen. Die Frage zielte darauf ab, ob dieser Fehler den WM-Titel gekostet hat. Verstappen empfand das als respektlos. Er warf dem Reporter "dummes Grinsen" vor.

Wie reagierte er? Als Verstappen den Raum für das Medienbriefing betrat und Richards sah, sagte er: "Ich mache das nicht, solange er hier ist." Die Moderation bzw. PR-Verantwortlichen versuchten kurz zu beschwichtigen, aber Verstappen blieb hart.

Wie ging es weiter? Verstappen legte nach: "Ich rede nicht. Er muss gehen." Schließlich direkt an Richards gerichtet: "Get out!" Daraufhin verließ Richards tatsächlich den Raum. Erst danach begann Verstappen ganz normal mit der Pressekonferenz.

Und die anderen Reporter? Die blieben.

Sextest vor Olympia IOC schließt Transfrauen künftig aus

Worum geht es? Ab den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles 2028 müssen sich sämtliche Teilnehmerinnen an Frauenwettkämpfen einem Test unterziehen, mit dem das genetische Geschlecht der Sportlerinnen bestätigt werden soll. Das hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Donnerstag bekannt gegeben.

Weshalb der Beschluss? Damit soll künftig eine Teilnahme von Transgender-Personen mit "Abweichungen in der sexuellen Entwicklung" an olympischen Frauen-Wettkämpfen (und bereits auch bei der Qualifikation dienenden Veranstaltungen) ausgeschlossen werden.

Wie kam es dazu? Die neue Richtlinie ist das Ergebnis einer von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry eingesetzten Arbeitsgruppe zum "Schutz der Frauen-Kategorie". Diese war ins Leben gerufen worden, nachdem es bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris weltweite Debatten über die Teilnahme mehrerer Boxerinnen gegeben hatte, deren Geschlechtszugehörigkeit umstritten war.

Was war da genau? Die Boxerinnen und späteren Olympiasiegerinnen Imane Khelif aus Algerien und Yin Tu-Ling aus Taiwan waren zuvor vom Weltboxverband IBA von der WM ausgeschlossen worden, da sie angeblich die geschlechtsspezifischen Teilnahmekriterien nicht erfüllt hätten, durften aber dennoch bei Olympia starten.

Welcher Test soll das Geschlecht bestätigen? Ein sogenannter SRY-Gentest. Die Sportlerinnen werden dabei auf ein Gen auf dem Y-Chromosom untersucht, das für die Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale entscheidend ist. Dafür genügt ein Mundabstrich oder eine Blutprobe.

Ist die neue Regelung umstritten? Ja, es gibt von mehreren Seiten Kritik. Es wird argumentiert, dass die Tests die Privatsphäre verletzen würden und die Fokussierung auf biologische Merkmale der Komplexität der Geschlechtsidentität nicht gerecht werde.

Neue CD vom Sir McCartney wagt mit 83 ein Comeback

Worum geht es? Ex-Beatle und Musiklegende Paul McCartney hat eine neue CD angekündigt. "The Boys of Dungeon Lane" wird am 29. Mai weltweit erscheinen. Es ist die erste CD des 83-Jährigen nach sechs Jahren Pause und insgesamt sein 19. Soloalbum.

Weshalb wird das jetzt schon angekündigt? Weil gleichzeitig eine Single-Auskoppelung veröffentlicht wurde, gleichsam als Appetizer.

Wie heißt der neue Song? "Days We Left Behind". Er wurde von McCartney auf seinem YouTube-Channel veröffentlicht und bereits in der ersten Stunde tausende Male gestreamt.

Wie ist der Song? Melancholisch, nostalgisch, wehmütig. Der Sänger erinnert sich zurück an die Jahre seiner Kindheit im Nachkriegs-Liverpool, seine Stimme wirkt weniger kraftvoll als früher, teilweise beinahe brüchig. Immerhin, Sir Paul wird im Juni 84 Jahre alt.

Was weiß man über die CD? McCartney arbeitete dafür erstmals mit dem US-Produzenten Andrew Watt zusammen und spielte die meisten Instrumente bei den Aufnahmen selbst.

Erstes Album nach sechs Jahren – wird Sir Paul langsam müde? Im Gegenteil, sein Output war in den letzten Jahren enorm. Er tourt nach wie vor und spielt laufend Konzerte, derzeit in Los Angeles. Zudem war er mit der Produktion des Beatles-Doku-Serie "Get Back" und dem Schreiben einer Autobiografie über seine Band Wings aus den 1970er-Jahren ausgelastet.

Rekord-Börsengang Musk verkauft Anteile an SpaceX

Worum geht es? Elon Musks Weltraumkonzern SpaceX ist eines der prosperierendsten Unternehmen der Welt, notiert aber nicht an der Börse. Das könnte sich jetzt ändern. Medienberichten zufolge wird es nun dem Börsengang ernst, bereits ab kommendem Juni könnten SpaceX-Anteile gehandelt werden.

Was ist SpaceX? In dem Unternehmen bündelt Multimilliardär Musk seine Weltraum-Aktivitäten. SpaceX betreibt das Satelliten-Internetsystem Starlink, hat mehrere wiederverwendbare Trägerraketen für Weltraumflüge im Angebot und bereitet die Eroberung des Mondes sowie, in weiterer Folge, des Mars vor.

Wozu Mond und Mars? Das könnte man als Spleen von Musk bezeichnen. Er ist beseelt von der Idee, die Menschheit zu retten. Für jenen Zeitpunkt, an dem das Leben auf der Erde nicht mehr möglich sein sollte, will er eine Stadt auf dem Mond als Zufluchtsort bereit haben. Und der Mars soll später als alternativer Lebensraum dazu kommen.

Was weiß man über den Börsengang? Laut Berichten könnte SpaceX schon in den nächsten Tagen das Emissionsprospekt für die Publikumsöffnung bei den amerikanischen Behörden einreichen. Es könnte der größte Börsegang aller Zeiten werden.

Wie groß ist groß? Man munkelt, dass Musk Anteile im Wert von 75 Milliarden Dollar an die Börse bringen könnte. Damit wäre es die mit Abstand größte Emission aller Zeiten. Bis jetzt führt der arabische Erdölkonzern Saudi Aramco diese Ranglist an, der im Jahr 2019 mit einem Wert von 29,4 Milliarden Dollar an die Börse ging.

Wie viel Prozent von SpaceX wären das? Ein Bruchteil. Marktinsider gehen davon aus, dass SpaceX mit bis zu 1,75 Billionen Dollar (= 1.750 Milliarden) bewertet werden könnte. Damit wäre es das sechstgrößte US-Unternehmen nach Nvidia, Apple, Alphabet (Google), Microsoft und Amazon.

Jagd auf Katzen startet So will Neuseeland seine Kiwis retten

Worum geht es? Der Kiwi ist der Nationalvogel Neuseelands – und vom Aussterben bedroht. Lebten vor der Besiedelung der Inseln durch Europäer noch geschätzte 12 Millionen der flugunfähigen Vögel dort, sind es jetzt gerade noch 70.000.

Was setzt den Vögeln so zu? Gar nicht so sehr der Mensch, sondern die mit ihm eingeschleppten Raubtiere: Hunde, Katzen, Hermeline.

Warum kann sich der Kiwi nicht verteidigen? Weil er ein eher seltsamer Geselle ist, der Millionen Jahre lang kaum natürliche Feinde zu fürchten hatte. Das war auch gut so, denn Kiwis können nicht fliegen und graben sich Schlafhöhlen in den Boden.

Was soll jetzt geschehen? Naturschutzminister Tama Potaka hat angekündigt, zunächst die Hauptstadt Wellington zur ersten "raubtierfreien Stadt" Neuseelands zu machen. Das Ministerium für Naturschutz investiert dafür über fünf Jahre 2,75 Millionen Euro in das Vorhaben. Damit will man die eingeschleppten Raubtiere systematisch bekämpfen.

Wie soll das gehen? Durch gezielte Fallenjagd, Ziel Nummer 1 sind dabei Wildkatzen. Geschätzte 2,4 Millionen leben auf den Inseln, bis 2050 möchte man sie ausgerottet haben. Mehr als 9.000 kommunale Fallenprojekte laufen dafür bereits im ganzen Land.

Was ist mit den Hauskatzen? Sie sollen von der Bejagung ausgenommen werden – das setzt allerdings auch voraus, dass die Tierbesitzer ihre Stubentiger an die kurze Leine legen.

25. März 2026

Anschlag verhindert Attentäter umarmt, damit er aufgibt

Worum geht es? Im Jänner 2023 lag der Brite Nathan Newby mit einer Infektion in einem Krankenhaus in Leeds. Während einer nächtlichen Rauchpause traf er den Krankenhausmitarbeiter Mohammad Farooq und kam mit ihm ins Gespräch.

Und weiter? Farooq habe keinen guten Eindruck gemacht und er sei "einfach rübergegangen, um zu sehen, ob es ihm gut geht und ob ich ihn aufmuntern könnte", so Newby. Die Männer kamen ins Gespräch und irgendwann offenbarte Farooq, dass er einen Sprengsatz dabeihabe, weil er sich "rächen" und "so viele Krankenschwestern wie möglich töten" wolle.

Welche Art Bombe? Sie war in einen Druckkochtopf eingebaut und hatte angeblich die doppelte Sprengkraft jener Bombe, die beim Boston Marathon 2013 drei Menschen tötete und hunderte weitere verletzte.

Wie reagierte Nathan Newby? Er sprach in der Folge stundenlang mit dem Attentäter. Irgendwann bat Farooq den Briten um eine Umarmung und erlaubte diesem dann, die Polizei zu rufen – "bevor ich es mir anders überlege".

Wie ging die Sache aus? Die Bombe wurde entschärft, Farooq verhaftet und mittlerweile zu "mindestens 37 Jahren Haft" verurteilt. Nathan Newby sagte beim Prozess aus, sprach aber nie öffentlich über seine Tat – bis jetzt.

Was ist jetzt anders? Am Mittwoch erhielt Nathan Newby von König Charles III. für seine Tat die "George Medal", die zweithöchste zivile Auszeichnung des Königreichs. Aus diesem Anlass erzählte er der BBC erstmals ausführlich von jener dramatischen Nacht.

Was sagte er? Newby blieb dabei so gelassen, wie er es auch in jener Nacht gewesen war. Er sagte, er halte Farooq "wahrscheinlich für einen netten Kerl", der "zu dieser Zeit eine schwere Zeit durchgemacht habe". Sich selbst sehe er als jemanden, der "einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort" gewesen sei.

Wie schätzen andere seine Tat ein? Die Richterin im Prozess gegen Mohammad Faroooq sagte, Newbys "Anstand und Freundlichkeit" hätten eine "Gräueltat" verhindert. Und dessen Aussage sei "eine der bemerkenswertesten gewesen, die das Gericht je gehört habe".

Kraftwerk getroffen Drohnen aus Ukraine verfehlen Ziele

Worum geht es? Am frühen Mittwochmorgen drangen zwei zunächst unbekannte Drohnen in den Luftraum der NATO- und EU-Staaten Estland und Lettland ein. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um ukrainische Drohnen, die während eines Angriffs auf russische Ziele vom Weg abgekommen waren.

Wo schlugen die Drohnen ein? Eine traf den Kamin des Kraftwerks Auvere in Estland, die Zweite sei im Südosten von Lettland in der Luft explodiert, ohne dass die alarmierten Luftstreitkräfte eingegriffen hätten, teilten die Behörden mit.

Gab es Opfer? Nein, es wurden keine Menschen verletzt. Nur der Kamin des Kraftwerks wurde durch den Aufprall leicht beschädigt.

Weshalb kamen die Drohnen vom Weg ab? Entweder wegen russischer Störmaßnahmen oder einfach aufgrund einer Fehlfunktion.

Sind das Einzelfälle? Nein, immer wieder dringen Drohnen beider Seiten in den Luftraum benachbarter EU-Staaten ein. Erst in der Nacht auf Montag war eine fehlgeleitete ukrainische Drohne in Litauen abgestützt. Auch in Rumänien und Moldawien gab es Vorfälle.

Ist die Aufregung im Baltikum groß? Die Behörden bemühen sich, den Ball flach zu halten. Immerhin gehören die baltischen Staaten zu den engsten Partnern der Ukraine im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg.

Dänen wählten Protest Schwere Verluste für Sozialdemokraten

Worum geht es? Die Dänen wählten am Dienstag ein neues Parlament – und erteilten der regierenden sozialdemokratischen Partei von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen dabei eine herbe Abfuhr.

Heißt im Detail? Ihre Partei bekam nur mehr 21,9 Prozent der abgegebenen Stimmen, das ist das schlechteste Ergebnis für Dänemarks Sozialdemokratie seit dem Jahr 1903. In Mandaten fiel sie damit von 50 auf 38 (bei insgesamt 179 Parlamentssitzen).

Ist Frederiksen damit abgewählt? Nicht unbedingt, denn ihre Partei ist nach wie vor die stimmenstärkste Kraft im Land. Insgesamt traten zwölf Parteien zur Wahl an und erstmals seit vielen Jahrzehnten kamen auch alle ins dänische Parlament, das Folketing.

Wie könnte die künftige Regierung aussehen? Am wahrscheinlichsten ist, dass die bisherige Mitte-Links-Regierung fortgesetzt wird. Die bislang regierende Dreier-Koalition kommt nach wie vor zusammen auf eine Mehrheit von 84 Mandaten. Die Verluste der Sozialdemokraten werden die Koalitionsverhandlungen allerdings nicht einfacher machen.

Wer ist Wahlgewinner? Die einwanderungskritische rechtspopulistische Dänische Volkspartei vervierfachte ihren Stimmenanteil auf 9,1 Prozent. Allerdings hatte die Partei bei der letzten Wahl 2022 stark verloren, was ihre jetzigen Zugewinne relativiert.

Welchen Einfluss hatte Trumps Grönland-Gier auf die Wahl? Weniger als im Vorfeld angenommen. Die dominanten Themen im Wahlkampf waren die Lebenshaltungskosten sowie die Migrationspolitik Frederiksens, die den einen zu weich, den anderen zu hart ist.

Feind vor der Haustür Wahlsieg für Demokraten in Trump-Heimat

Worum geht es? Bei Nachwahlen für das Repräsentantenhaus in Florida kam es zu einer handfesten Überraschung. Ausgerechnet in jenem Wahlkreis, in dem auch Donald Trumps Palm-Beach-Anwesen Mar-a-Lago liegt, besiegte die demokratische Kandidatin Emily Gregory den von Trump unterstützten Republikaner Jon Maples deutlich.

Wer saß bisher für den Wahlkreis im Kongress? Bei der letzten Wahl 2024 siegte noch der republikanische Kandidat mit 19 Prozent Vorsprung.

Was ist das größere Bild? Das Wahlergebnis in Florida setzt einen Trend fort und gilt als Fingerzeig für die Midterm-Wahlen im November. Seit Trumps Amtsantritt Anfang 2025 haben seine Republikaner mehrere Sitze im Repräsentantenhaus, einer der beiden Parlamentskammern des US-Kongresses, verloren.

Was wird im November gewählt? Die Midterms umfassen Wahlen zum US-Repräsentantenhaus, ein Drittel des US-Senats werden getaucht, dazu kommen mehrere Gouverneurs- und Landesparlamentswahlen.

Wie groß ist ihre Bedeutung für die Politik der USA? Diese Zwischenwahlen, die in der Regel zur Hälfte der Amtszeit eines Präsidenten stattfinden, dienen potenziell als Referendum über die Stimmung im Land und die Stärke der Partei des Präsidenten.

Schluss mit lustig OpenAI stampft Video-App Sora ein

Worum geht es? US-Tech-Gigant OpenAI, mit seiner KI-Anwendung ChatGPT Vorreiter bei massentauglicher Künstlicher Intelligenz, nimmt seine KI-Video-App Sora vom Markt und zieht sich generell aus dem Geschäft mit KI-generierten Bewegtbildern zurück.

Was ist Sora? Eine App, die aus Textvorgaben KI-Videos in Spielfilmqualität erstellen kann. Sie kam 2024 auf den Markt und wurde letztes Jahr um eine Funktion erweitert, bei der sich User selbst in KI-Videos einbauen konnten.

Wie wurde das Aus für Sora kommuniziert? Per X-Posting. Es sei dem Entwicklerteam bewusst, dass diese Nachricht enttäuschend sei und man werde demnächst Details zum Zeitplan nennen und wege aufzeigen, wie Nutzer ihre erstellten Videos sichern können.

Wird nur Sora geschrottet? Nein, OpenAI-Boss Sam Altman kündigte laut Wall Street Journal an, alle Produkte einzustellen, die KI-Videos herstellen können. Neben Sora sei das auch die Videofunktion innerhalb von ChatGPT betroffen sowie eine Entwicklerversion.

Weshalb dieser Move? Dazu gibt es bislang keine Auskunft. US-Medien spekulieren, dass sich OpenAI nicht mit weiteren Entwicklern wie Grok (gehört zu X), Google oder Anthropic im selben Markt herumschlagen möchte, sondern sich lieber auf neue, lukrativere Geschäftsfelder konzentrieren könnte.

Könnte es andere Gründe geben? Ja, zuletzt hat die Kritik an KI-erstellten Deepfake-Sexvideos enorm zugenommen. Spätestens seit der diesbezüglich sehr lockeren Handhabung der KI-Anwendung Grok von Elon Musk.

Was bedeutet der Ausstieg für die KI-Branche? Dass sich Disney einen neuen KI-Partner suchen muss. Die Mäuse-Konzern hatten mit OpenAI einen milliardenschweren Lizenzvertrag geschlossen, wonach das Unternehmen Charaktere aus dem Disney-Universum (dazu gehören neben Micky Maus und Co auch alle Marvel-, Pixar- und Star Wars-Figuren) verwenden und weiterentwickeln durfte.

Top-Manager klagt an "Brauchen Installateure, keine Anwälte"

Worum geht es? Larry Fink ist Mitgründer und Chef von BlackRock, dem weltweit größten Investment-Unternehmen. In einem BBC-Interview ließ der Finanzexperte nun aufhorchen. Er sagt: "Wir brauchen mehr Installateure und weniger Anwälte."

Was ist BlackRock? Der größte Vermögensverwalter der Welt. Das 1988 gegründete Unternehmen verwaltet derzeit ein Vermögen von 14 Billionen Dollar (ca. 12 Billionen Euro) und ist damit einer der größten Investoren in vielen Top-Unternehmen weltweit.

Was sagt der Black-Rock-Chef genau? Dass sich die Wahrnehmung von qualifizierten Handwerksberufen ändern müsse. Der KI-Boom werde eine enorme Anzahl von Arbeitsplätzen "im Bereich der Elektriker, Schweißer und Installateure" schaffen, während die Nachfrage nach einigen Bürojobs geringer ausfallen könne.

Wie kam es dazu? "Ich glaube, was wir falsch gemacht haben, ist, dass viele Menschen wahrscheinlich nicht ins Bankwesen, in die Medien oder in die Rechtsbranche hätten gehen sollen", so Larry Fink, "Sie wären eher hervorragende Handwerker gewirden, aber wiur haben sie vorschnell beurteilt." Diesen Ansatz müsse man überdenken.

Also zurück zu den Wurzeln? Wahrscheinlich habe man es mit dem Trend, alle jungen Menschen auf College zu schicken, übertrieben. "Wir müssen das ausgleichen und wieder stolz darauf sein, dass auch eine Karriere in den Bereichen Sanitärinstallation oder Elektrotechnik genauso erfolgreich sein kann wie ein Studium."

Feuer in Luxushotel 400 Gäste aus "Bristol" Paris gerettet

Worum geht es? Im First-Class-Hotel "Bristol" im Zentrum der französischen Hauptstadt ist am Mittwoch ein Feuer ausgebrochen. Mehr als 400 Personen mussten von der Feuerwehr gerettet werden, zwei Personen wurden leicht verletzt.

Wo brach das Feuer aus? Im Untergeschoss des Hotels, Medienberichten zufolge, in der Küche. Fotos zeigten Küchenpersonal auf der Straße. Auch die beiden Verletzten seien Mitarbeiter des Küchenpersonals, die versucht hatten, das Feuer zu löschen.

Kam es bei der Evakuierung zu Zwischenfällen? Laut dem Hotel lief alles vorbildlich ab. Die Feuerwehr war mit einem gut 100 Mann starken Aufgebot binnen Minuten vor Ort und die Polizei sperrte die Umgebung großräumig ab, um allfällig weitere Rettungsmaßnahmen zu erleichtern. Dazu kam es dann glücklicherweise nicht.

Wo genau liegt das Hotel? In der berühmten Rue de Faubourg Saint-Honoré nahe dem Élysée-Palast, dem Amtssitz des französischen Präsidenten. Aufgrund seiner Lage wird es auch gerne von Staatschefs besucht, die in Paris zu Gast sind. Laut deutschen Medien sei auch die ehemalige Kanzlerin Angela Merkel immer im "Bristol" abgestiegen.

Macht YouTube süchtig? Gericht verhängt 3-Millionen-Strafe

Worum geht es? Eine 20-jährige Frau aus Kalifornien verklagte den Social-Media-Giganten Meta (Facebook, Instagram) und die Videoplattform YouTube. Sie habe durch deren Nutzung ein Suchtverhalten entwickelt, das zu psychischen Störungen geführt hätte, behauptete die Frau.

Was passierte nun? Am Mittwoch sprachen die Geschworenen in dem Prozess, bei dem sogar Meta-Chef Mark Zuckerberg aussagen musste, das Urteil.

Welche Störungen seien dadurch entstanden? Die junge Frau sei bereits im Alter von sechs Jahren von YouTube und mit neun Jahren von Instagram abhängig geworden und habe laut ihren Anwälten dadurch schwere Depressionen entwickelt. In der Folge hätte sie sich selbst verletzt und massive soziale Ängste und Körperwahrnehmungsstörungen ausgebildet.

Wie lautet das Urteil? Nach insgesamt neun Tagen Beratungen entschieden die Geschworenen, dass die Unternehmen fahrlässig gehandelt und ihre User nicht ausreichend vor den Gefahren der angewendeten Algorithmen gewarnt hätten.

Was heißt das für die Klägerin? Für die Leiden und Schmerzen, die die 20-Jährige durch das Versäumnis der Konzerne erlitten habe, wurde ihr ein Schadenersatz von drei Millionen Dollar (ca. 2,6 Mio. Euro) zugesprochen, den sich die Konzerne im Verhältnis 70 (Meta) zu 30 (YouTube) aufzuteilen hätten.

Wie geht es jetzt weiter? Die Unternehmen bestreiten weiterhin die Vorwürfe und planen, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

Was ist das große Bild? Drei Millionen Dollar sind für die beklagten Konzerne ein Pappenstiel. Die entscheidende Frage aber ist: Sollte der Schuldspruch auch in den folgenden Instanzen halten, müssen sie dann die Algorithmen ihrer Plattformen grundlegend ändern?

24. März 2026

Prozess gegen Musk Weil er Twitter schlecht geredet hatte

Worum geht es? Juristischer Dämpfer für Elon Musk. Sein Vorgehen im Zuge der Übernahme von Twitter (heute X) im Jahr 2022 führten nun zu einem Prozess.

Und? Geschworene eines Bezirksgerichts in San Francisco kamen zur Erkenntnis, dass der reichste Mensch der Welt mit zwei irreführenden Äußerungen ein Wertpapiergesetz verletzt hätte.

Was ist der konkrete Vorwurf? Musk hatte im April 2022 dem Twitter-Kauf für eine Summe von 44 Milliarden Dollar zugestimmt. Kurz darauf begann er allerdings, das Unternehmen schlecht zu reden. So behauptete Musk etwa, der Nachrichtendienst hätte viel mehr automatisierte Bot-Accounts als offiziell angegeben.

Was wollte er? Musk drohte, den Kauf abzublasen, möglicherweise pokerte er um einen geringeren Verkaufspreis. Aber der Verwaltungsrat des Unternehmens beharrte auf der Einhaltung des Deals. Ende Oktober 2022 gab Musk schließlich nach und kaufte Twitter um die vereinbarte Summe.

Also, Ende gut, alles gut? Nein, denn noch im Oktober 2022, also vor Abschluss des Kaufs, verklagten Twitter-Aktionäre Musk, weil dieser durch seine Behauptungen den Aktienkurs des börsennotierten Unternehmens absichtlich manipuliert hätte.

Und das jetzige Geschworenenurteil? Gibt den Klägern von damals recht. Musks irreführende Äußerungen hätten den Börsenwert von Twitter gemindert. Deshalb muss der Milliardär den Klägern eine Entschädigung zahlen.

Um wie viel geht es dabei? Das wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt, bis jetzt ist vorerst nur das Urteil gefällt worden.

Was sagt Elon Musk dazu? Bis jetzt noch gar nichts. Der Multimilliardär (aktuell etwa 839 Milliarden Dollar laut Forbes) hat sich noch nicht zu dem Urteil geäußert. Insider gehen aber davon aus, dass Musk gegen das Urteil berufen wird.

Ein Dorf am Mond NASA will dauerhafte Basis errichten

Worum geht es? Die US-Raumfahrtbehörde NASA will, dass Menschen längerfristig auf dem Mond leben und arbeiten können. Deshalb will sie eine neue Basis auf dem Erdtrabanten errichten.

Wann soll es losgehen? Die Basis soll in den nächsten sieben Jahren aufgebaut werden und etwa 20 Milliarden US-Dollar kosten.

Was ist das große Bild? Die Pläne sind Teil des Artemis-Programms der USA: Ab 1. April startet eine Mission, Artemis II umkreist den Mond aber nur und landet nicht. Ab 2028 sind wieder Mondlandungen geplant, danach soll Schritt für Schritt der Aufbau einer Mondstation erfolgen.

Was ist das langfristige Ziel? Die Mondbasis könnte als Zwischenstation für Marsflüge dienen, schrieb NASA-Chef Jared Isaacman in einer Mitteilung.

Warum der Zeitdruck? Weil China in den Wettbewerb eingestiegen ist. Die Asiaten planen eine Mondlandung bis etwa 2030.

Wann waren zuletzt US-Astronauten auf dem Mond? 1972. Die Amerikaner wollen jetzt mit Artemis IV zwei Jahre früher am Mond stehen als die Chinesen. Das hatte US-Präsident Donald Trump im Dezember vergangenen Jahres per Dekret festgelegt.

EU-Pakt mit Australien Fast alle Zölle werden abgeschafft

Worum geht es? Nach rund acht Jahren Verhandlungen haben sich die EU und Australien auf ein umfassendes Abkommen geeinigt. Es gilt als "historisch" und stärkt die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen deutlich.

Gilt es schon? Nein, die formelle Unterzeichnung und Ratifizierung stehen noch an (juristische Prüfung etc.).

Was bringt der Pakt? Fast alle Zölle werden abgeschafft (auf beiden Seiten). EU-Unternehmen sparen dadurch etwa 1 Milliarde Euro pro Jahr. EU-Exporte nach Australien könnten um 30 Prozent oder mehr steigen.

Was heißt das für die Landwirtschaft? Mehr Zugang für australische Produkte (z. B. Rindfleisch, Milchprodukte) – aber mit Quoten und Schutzmaßnahmen. EU-Produkte wie Wein, Schokolade, verarbeitete Lebensmittel profitieren ebenfalls.

Und für die Industrie? Australien senkt Zölle auf EU-Autos (inkl. Elektroautos). Besonders wichtig für europäische Branchen wie Maschinenbau und Chemie. Die Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen (z. B. Lithium) und Wasserstoff wird verstärkt.

Kritik? Einige Branchen (z. B. Bauern, Autoindustrie in Australien) zeigen sich unzufrieden.

Aufpasser für Journalisten Pentagon verhängt neue Medienregeln

Worum geht es? Ein Bundesrichter hatte am Freitag die Beschränkungen des Pentagons für Journalisten als Verstoß gegen den ersten Verfassungszusatz verurteilt. Die New York Times hatte geklagt.

Was ist der Hintergrund? Das Pentagon hatte im Dezember verfügt, dass Reporter eine Verpflichtungserklärung unterzeichnen müssten, um ihre Presseakkreditierung zu behalten. Sogar Fox (bei dem Verteidigungsminister Pete Hegseth zuvor gearbeitet hatte), verwehrte sich gegen die "Zensur".

Was nun? Das Pentagon will die Gerichtsentscheidung bekämpfen, stellte aber in einem Memorandum gleichzeitig neue Medienregeln auf.

Was steht drin? Der "Korrespondentenkorridor" wird geschlossen (hier konnte man Gesprächpartner treffen), die Presse wird in einen Nebenbau "verbannt" und Zutritt gibt es für Journalisten nur mehr mit "Begleitung durch autorisiertes Personal des Ministeriums".

Wie nehmen das die Betroffenen auf? Der National Press Club verurteilte die neuen Regeln, sie würden die Arbeit der Journalisten "stark einschränken".

Was enthüllt "Secrets"? Star-Reporter veröffentlicht Memoiren

Worum geht es? Gemeinsam mit Carl Bernstein enthüllte Bob Woodward für die Washington Post den Watergate-Skandal, der die Regierung von Präsident Nixon stürzte. Nun veröffentlicht Woodward seine Memoiren, schreibt Axios.

Was weiß man über das Buch? Es wird "Secrets : A Reporter's Memoir" heißen und am 29. September bei "Simon & Schuster erscheinen. Woodward arbeitet seit einem Jahr daran und ist abgetaucht.

Was macht das Buch brisant? Es verspricht, auch einige der geheimen Quellen zu enttarnen. Ob auch "Deep Throat" darunter ist, die geheime Quelle für den Watergate-Skandal, ist noch unklar.

Was sagt Woodward? "Einige meiner besten Quellen sind verstorben, und ich kann diese Geschichten jetzt erzählen",  zitiert ihn Axios. "Meine Frau Elsa Walsh nennt sie die 'ewigen Quellen'. Aber das ist nun vorbei, denn sie sind nicht mehr da."

Was bringt das Buch? Woodward habe "Notizen, Transkripte und Akten aller seiner Interviews mit den wichtigsten Akteuren in Washington aufbewahrt", von der Vietnam- und Nixon-Ära bis heute, so Simon & Schuster in einer Mitteilung.

Was wird noch interessant? Woodward will seine Recherchemethoden verraten und zeigen, wie man Menschen zum Reden bringt.

Wer ist Bob Woodward? Ein heute 83 Jahre alter Star-Reporter, der seit 55 Jahren bei der Washington Post arbeitet und nebenher 24 Bestseller geschrieben hat.

Millionen dank Trump Broker machten verdächtige Geschäfte

Worum geht es? Am Montag um 7.04 Uhr Ortszeit in New York postete US-Präsident Donald Trump auf Truth Social: Er werde sein Ultimatum für das Mullah-Regime im Iran verlängern. Er begründete das mit angeblichen Gesprächen über einen Friedensschluss.

Was war die Folge? Die Weltwirtschaft atmete hörbar auf und die Ölpreise sanken binnen kurzer Zeit stark. Gleichzeitig stiegen die Kurse von Terminkontrakten auf den US-Aktienindex S&P.

Was ist das? Es handelt sich um Verträge, bei denen im Grunde darauf gewettet wird, dass der Wert einer bestimmten Sache stark steigen oder fallen wird.

Ja und? Jetzt wird es seltsam. Denn exakt 15 Minuten, bevor Trump sein Posting absetzte, haben Börsenhändler über eine halbe Milliarde Dollar in Terminkontrakte auf Ölpreise investiert, bei denen darauf spekuliert worden ist, dass der Ölpreis fallen wird, berichtet nun die Financial Times.

Weiß man, wer die Investments getätigt hat? Nein, weder wer, noch wie viele Personen es genau waren.

Zufall? Wäre möglich. Allerdings: Es ist nicht das erste Mal, dass Unbekannte Geld mit Finanzwetten machen, die von Entscheidungen der US-Regierung und des Präsidenten abhängig waren. Ähnliche Vorgänge gab es auch vor den Angriffen auf Venezuela und den Iran.

Insiderhandel? Es gibt offenbar keine Beweise. Allerdings zitiert die Financial Times die Broker mehrerer Hedgefonds, die in den letzten Monaten mehrere auffällige, weil zeitlich abgestimmte Transaktionen dieser Art registriert haben wollen.

Gibt es ein Statement aus dem Weißen Haus dazu? Dessen Sprecher, Kush Desai, erklärte, dass es nicht geduldet werde, sollten Regierungsbeamte von Insiderwissen profitiert haben. Desai bezeichnete aber gleichzeitig jede Andeutung, dass Beamte an solchen Aktivitäten beteiligt seien, ohne dafür Beweise zu haben, als unbegründet und unverantwortlich.

Buch für 120.00 Euro Stürmer-Star Erling Haaland kauft Sage

Worum geht es? Er sei "nie der große Leser" gewesen, so Norwegens Star-Stürmer Erling Haaland, der hauptberuflich sein Brot beim englischen Topclub Manchester City verdient. Trotzdem hat er jetzt ein Buch gekauft – und dann gleich eines um 120.000 Euro.

Um welches Buch geht es hier? Eine Ausgabe von Snorre Sturlasons Königssagen aus dem Jahr 1594. Das Werk gilt als das wichtigste norwegische Buch überhaupt – und ist jetzt jedenfalls auch das teuerste.

Wie kam der Kicker auf die Idee? Der 25-Jährige ersteigerte das historische Werk im vergangenen Dezember gemeinsam mit seinem Vater Alf-Inge bei einer Auktion.

Und kommt es jetzt in Haalands Bibliothek? Nein, das Buch soll als Dauerleihgabe an Haalands Heimatgemeinde Time verliehen und so jedem Interessierten zugänglich gemacht werden, "damit alle über jene nachlesen können, die aus meiner Gegend kamen, aus Bryne und Jæren".

Reißt das Buch ein Loch in Haalands Konto? Eher nein. Der Stürmer kassiert bei Manchester City ein jährliches Grundgehalt von etwa 30 Millionen Euro, da gehen sich notfalls noch mehr historische Schmöker aus.

"Bridgerton"-Trailer Fünfte Staffel mit lesbischer Liebe

Worum geht es? Die vierte Staffel der Netflix-Erfolgsserie "Bridgerton ist gerade erst online gegangen, da macht der Streaming-Gigant schon neugierig auf den nächsten Durchgang. Und dabei wird es eine Premiere geben.

Nämlich? Erstmals wird eine lesbische Liebe im Zentrum der Ereignisse stehen. Konkret sind es die zurückhaltende und etwas geheimnisvolle Francesca Bridgerton (Hannah Dodd) und Lord Kilmartins Cousine Michaela (Masali Baduza), die sich suchen und finden sollen.

Warum weiß man das? Ein erster Trailer, der am Dienstag veröffentlicht worden ist, zeigt die beiden beim schüchternen Händchenhalten.

Worum geht es bei "Bridgerton"? Die im England zu Beginn des 19. Jahrhunderts angesiedelte Serie handelt von der wohlhabenden Familie Bridgerton und den Liebesgeschichten ihrer insgesamt acht Kinder. In jeder Staffel steht die Partnersuche eines der Kinder im Mittelpunkt.

Aber hat Francesca denn nicht bereits ihre Liebe gefunden? Ja, sie heiratete in der dritten Staffel Lord Kilmartin, der allerdings in der vierten Staffel starb. "Zwei Jahre nach dem Tod ihres geliebten Ehemanns beschließt Francesca, sich wieder auf die Suche nach einem Partner zu begeben", so Netflix geheimnisvoll.

Wann wird die fünfte Staffel anlaufen? Sie befindet sich laut Netflix aktuell in Produktion und wird wieder acht Episoden haben. Realistischerweise ist ein Start in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 wahrscheinlich.