Worum geht es? Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump dem Iran ein Ultimatum gestellt. Entweder die Straße von Hormus wird innerhalb von 48 Stunden freigegeben, oder wir bombardieren die Energieanlagen.
Und? Am Montag zog Trump die Frist zurück. Auf Truth Social schrieb er – durchwegs in Großbuchstaben –, dass er die Angriffe "verschoben" habe. Er sei "erfreut" darüber, verlautbarte er.
Begründung? In den vergangenen zwei Tagen habe es "gute und konstruktive Gespräche" mit dem Iran gegeben. Das Ziel sei es, den Einsatz im Nahen Osten beenden zu können.
Wie geht es jetzt weiter? Trump kündigte an, dass die Gespräche die Woche über andauern werden. Er räumte deswegen eine 5-Tage-Frist ein, um sie zu einem Abschluss zu bringen.
Was steckt dahinter? Einmal Taktik, der US-Präsident wollte den Druck auf den Iran erhöhen. Andererseits natürlich auch die Angst vor einer weiteren Eskalation. Ein Angriff auf die Energieanlagen hätte die Welt noch empfindlicher getroffen – auch die USA.
Worum geht es? Auf dem New Yorker Flughafen LaGuardia kam es in der Nacht auf Montag zu einem dramatischen Unfall. Ein Regionalflugzeug der Air Canada kollidierte unmittelbar nach der Landung mit einem Einsatzfahrzeug.
Wie kam es dazu? Das Feuerwehrfahrzeug mit zwei Helfern an Bord war auf dem Weg zu einem anderen Einsatz mit einem Flugzeug der United Airline, das den Start abgebrochen hatte. Es hatte offenbar die Freigabe, die Start- und Landebahn zu überqueren.
Woher weiß man das? Aus dem Funkverkehr des Fluglotsenturms am Flughafen geht hervor, dass ein Lotse offenbar abgelenkt war. Das berichtet die New York Times, die den Audiomitschnitten hören konnte.
Wie stark war die Wucht des Anpralls? So heftig, dass eine Flugbegleiterin aus dem Flugzeug geschleudert wurde, obwohl sie noch angeschnallt war. Sie überlebte mit einem Beinbruch.
Wann passierte das Unglück? Am Sonntag um 23.40 Uhr Ortszeit, also 5.40 Uhr MEZ. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten schwierige, aber nicht außergewöhnliche Wetterbedingungen. Berichtet wurde von Regen, reduzierter Sicht und einer nassen Landebahn.
Was waren die Folgen? In dem Bombardier CRJ-Jet von Jazz Aviation im Auftrag von Air Canada Express aus Montreal, starben der Pilot und der Copilot. An Bord befanden sich 72 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder.
Gab es Verletzte? 41 Personen wurden ins Krankenhaus gebracht, einige mit schweren Verletzungen, darunter auch die beiden Insassen des Feuerwehrwagens. Ihr Zustand wird als stabil beschrieben.
Was passierte mit dem Flugbetrieb? Er wurde bis Montagnachmittag 14 Stunden lang eingestellt. 500 Flüge wurden abgesagt. Der Flughafen LaGuardia in Queens ist der drittgrößte Flughafen der Region und befördert im Jahr mehr als 30 Millionen Passagiere.
Worum geht es? In Frankreich fanden am Sonntag Bürgermeisterwahlen statt. An allen Orten, an denen es eine Woche davor keine absolute Mehrheit gegeben hatte, mussten Kandidatinnen und Kandidaten zur Stichwahl antreten.
Wie war das in Paris? Emmanuel Grégoire, Kandidat der Sozialistischen Partei (PS), wurde zum neuen Bürgermeister von Paris gewählt und folgt damit auf Anne Hidalgo, die nach zwei Amtszeiten nicht mehr antrat.
Was bedeutet das? Grégoires Wahl markiert eine Fortsetzung der linken Führung in der Hauptstadt, die seit rund 25 Jahren besteht. Der bisherige Stellvertreter kann die Politik seiner Vorgängerin fortsetzen, also etwa den Ausbau des Radwegnetzes.
Wie lautete das Ergebnis? Grégoire kam mit einem vereinten Linksbündnis, zu dem auch die Grünen gehörten, auf etwa 50,5 Prozent der Stimmen, Ex-Kulturministerin Rachida Dati erreichte rund 26 Prozent. Alle übrigen Kandidaten blieben unter 10 Prozent.
Wie feierte er? Grégoire unternahm am Sonntagabend in Paris mit zukünftigen Stadträten eine Siegesfahrt mit dem Fahrrad, um zu zeigen, dass die französische Hauptstadt ihre fahrradfreundliche und umweltorientierte Politik fortsetzen wird.
Wie wählten die anderen Städte? Marseille bleibt eine linke Hochburg. In Lyon siegte der sozialistische Kandidat nach einem Bündnis mit der linksextremen Partei Unsubmissive France. Rechtsextreme und populistische Kandidaten erzielten etwa in Nizza Zugewinne.
Worum geht es? Der Transportation Security Administration (TSA) fehlt es momentan hinten und vorne an Personal. Deshalb kam es zuletzt zu Wartezeiten von mehreren Stunden bei der Abfertigung von Passagieren.
Was ist der Hintergrund? Wegen des anhaltenden teilweisen Regierungsstillstands (weil es keine Einigung über das Budget gibt) in den USA sind viele Mitarbeiter seit Wochen ohne Bezahlung im Dienst. Viele haben deshalb gekündigt oder sich krank gemeldet.
Wie massiv ist das Problem? In einigen großen Flughäfen liegt die Abwesenheitsrate bei TSA bereits bei mehr als einem Drittel aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Was passiert nun? Als Reaktion darauf hat die Trump‑Regierung angeordnet, dass hunderte Agenten der umstrittenen Behörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) an Flughäfen eingesetzt werden sollen.
Ab wann? ICE‑Agenten wurden bereits an mehr als einem Dutzend großer US-Flughäfen zugeteilt. Die genaue Liste wurde von der Regierung bislang nicht vollständig offiziell veröffentlicht, aber es handelt sich um mindestens 17 Airports.
Welche? Etwa Atlanta, John F. Kennedy und LaGuardia in New York, Houston, Newark, New Orleans ...
Kann ICE helfen? Laut Gewerkschaften und Sicherheitsexperten sind ICE‑Agenten nicht für diese Aufgaben geschult (X‑Ray, Explosivdetektion etc.). Sie dürften auch keine regulären TSA‑Screening‑Pflichten übernehmen.
Worum geht es? Vor zwei Wochen Baden-Württemberg (gerade noch die 5-Prozent-Hürde geschafft), am Sonntag Rheinland-Pfalz (Ministerpräsident verloren) und München (Bürgermeistersessel an Grüne verloren): Die SPD stürzt überall ab.
Was nun? Das haben sich die beiden Partei-Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil auch gefragt. Und dazu am Montag eine Pressekonferenz gegeben, auf der sie eher ratlos wirkten.
Wie war das zu merken? Klingbeil wurde gefragt, ob er an Rücktritt gedacht habe. Das offenbar nicht, aber wenn die anderen das wollen, sagte er, dann würde er gehen.
Wie ist das gemeint? Er meinte, er habe sich folgendes "deutlich gemacht". Wenn es "eine Meinung gibt im Präsidium, dass ich nicht der Richtige bin als Parteivorsitzender, dass man mir das offen sagt". Er will also nicht gehen, sondern höchstens gegangen werden.
Wie sieht das seine Co Bärbel Bas? Offenbar ähnlich. "Wir haben nicht den Rücktritt angeboten", sagte sie. "Aber wir haben gesagt, wir wollen eine offene Diskussion. Wir beide sind als Team angetreten und wir pflegen das offene Wort."
Was passiert jetzt? Die SPD will im Präsidium über "Inhalte" und "Strategie" reden, eine Personaldebatte würde aber "das Land ins Chaos stürzen" und dabei seien die Menschen ohnehin schon "total verunsichert". Die Sitzung soll am Freitag stattfinden.
Worum geht es? Leonid Radvinsky, Mehrheits-Eigentümer und Kopf hinter der Plattform OnlyFans, ist im Alter von nur 43 Jahren gestorben. Sein Tod wurde nun von der Firma offiziell bestätigt.
War er der Gründer? Nein, die Plattform wurde 2016 von Tim Stokely gegründet. Radvinsky besaß seit 2018 die Mehrheit an der Muttergesellschaft Fenix International Limited und prägte danach die Entwicklung von OnlyFans entscheidend.
Was ist OnlyFans? Creatoren erstellen Inhalte – z. B. Fotos, Videos, Tutorials oder Livestreams. Fans abonnieren einzelne Accounts und bezahlen dafür regelmäßig (meist monatlich). OnlyFans behält einen Provisionsanteil von ca. 20 Prozent der Einnahmen.
Womit wurde OnlyFans bekannt? Vor allem mit Erotikinhalten. Es handelt sich um eine der größten Paid‑Content‑Plattformen weltweit: bis zu 415 Millionen registrierte Nutzer, 190 Millionen aktive User, über 4 Millionen Creatoren.
Was weiß man über Radvinsky? Leonid "Leo" Radvinsky wurde in der Ukraine geboren. Er wuchs in den USA auf, nachdem seine Familie nach Chicago (Illinois) ausgewandert war, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Northwestern University und schloss sein Studium 2002 ab.
Woher hatte er das Geld? Er gründete oder kaufte ab 2004 Beteiligungen an Webcam‑Plattformen für Erwachsene, insbesondere MyFreeCams. Die Webseite generierte hohe Einnahmen durch Abos, Pay-per-View und Trinkgelder von Nutzern.
Was war die Todesursache? Radvinsky starb nach einem langen, nicht öffentlich bekannten Kampf gegen Krebs. Die Plattform teilte mit, dass er "friedlich verstorben" sei und die Familie um Privatsphäre bitte.
Worum geht es? In der Nacht auf Montag wurden im Stadtteil Golders Green im Norden von London mindestens vier Rettungswägen in Brand gesetzt, die auf einem Parkplatz abgestellt waren.
Was macht den Vorfall brisant? Die Fahrzeuge gehörten der jüdischen Freiwilligen‑Rettungsorganisation Hatzola Northwest, die in der jüdischen Gemeinde ehrenamtliche medizinische Hilfe bereitstellt.
Handelt es sich um einen antisemitischen Anschlag? Davon ist auszugehen. Die Metropolitan Police London hat die Ermittlungen übernommen und den Fall als Hassverbrechen eingestuft.
Was ist der Hintergrund? Die Brände wurden gegen 1.40 Uhr morgens gemeldet und erst nach einem Einsatz mit mehreren Löschfahrzeugen gelöscht. Durch explodierende Gas‑ und Sauerstoffflaschen kam es zu Schäden an angrenzenden Wohngebäuden, aber keine Verletzten.
Wie laufen die Ermittlungen? Vielversprechend, denn es gibt einige Videos von der Tat. Auf einem sind drei Personen zu sehen, die gezielt zu einem Krankenwagen gehen und ihn anzünden.
Wie fielen die Reaktionen aus? Premierminister Keir Starmer nannte die Tat einen "tief erschütternden antisemitischen Brandanschlag" und forderte Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft.
Passt der Anschlag ins Bild? Ja, laut Statistiken wird eine stark wachsende Zahl antisemitischer Straftaten verzeichnet, vor allem seit dem Jahr 2023.
Worum geht es? Der Verwaltungsrat der britischen BBC hat laut Medienberichten bei einer Sitzung beschlossen, Matt Brittin zum nächsten Director‑General zu ernennen.
Ist das schon fix? Eine offizielle BBC‑Mitteilung steht noch aus, wird aber in dieser Woche erwartet. Tim Davie tritt am 2. April offiziell von seinem Posten als Generaldirektor zurück. Dann soll Brittin nachfolgen.
Warum tritt Davie ab? Wegen wachsender Vorwürfe über die redaktionelle Unparteilichkeit der öffentlich-rechtlichen BBC. Unter anderem wurde zuletzt eine Rede von Donald Trump manipuliert.
Wer ist Brittin? 57, verheiratet, zwei Söhne, geboren in Walton‑on‑Thames, Surrey (England). Ggewann bei den Ruder-Weltmeisterschaft 1989 Bronze. Wirtschafts-Studium in Cambridge und an der London Business School.
Und beruflich? Startete bei McKinsey, 2007 heuerte er bei Google an, von 2014 bis 2024 war er Präsident für Europa, Afrika und den Nahen Osten. Nach einer Auszeit ging er zur Guardian-Gruppe.
Was ist an seiner Bestellung ungewöhnlich? Brittin hat keine klassische Rundfunk‑ oder journalistische Karriere hinter sich. Stattdessen bringt er Digital‑Erfahrung mit, was darauf hindeutet, dass die BBC sich stärker auf digitale Transformation, Streaming und Wettbewerb mit Plattformen wie YouTube oder Netflix konzentrieren will.
Worum geht es? Einen Tag nach der neuerlichen verheerenden Wahlniederlage analysierte die FDP die Lage. Die Sitzung der deutschen Liberalen endete mit einer Überraschung. Die bereitete der Vorsitzende seinem eigenen Präsidium.
Was ist die Vorgeschichte? Vor zwei Wochen war die FDP bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg an der 5-Prozent-Hürde gescheitert. Am Sonntag kam sie bei der Wahl in Rheinland-Pfalz überhaupt nur mehr aus 2,1 Prozent. Das schaute nach Köpferollen aus.
Was passierte aber? Der Spiegel beschrieb das so: "Man kann Christian Dürr am Ende dieses Montags für einen sehr entschlossenen Mann halten. Aber dafür muss man wohl ein absoluter Fan des FDP-Vorsitzenden sein. Oder Dürr selbst."
Was ist damit gemeint? Das komplette Präsidium der Partei war zum Rückzug entschlossen. Nur der Chef nicht, eben Christian Dürr, der möchte mit seiner Generalsekretärin weitermachen.
Wie kam es dazu? Der Bundesvorstand beschloss am Ende seiner Sitzung, dass alle Führungskräfte auf dem Parteitag Ende Mai neu gewählt werden sollen. Regulär wären sie noch ein Jahr im Amt.
Was war das Ziel? Es gab schon Überlegungen über die neue Führung, eventuell eine Doppelbesetzung mit Europa-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Parteivize Wolfgang Kubicki.
Aber? Als das Treffen aus war, rechneten alle mit einem Abgang von Dürr. Der aber stellte sich knapp eine Stunde danach vor die Presse und sagte: "Ich denke nicht daran, aufzugeben." Fortsetzung folgt.
Worum geht es? Das Personal eines Souvenirshops am Flughafen von Hobart auf der australischen Insel Tasmanien traute seinen Augen kaum: Zwischen Kängurus und Koalas aus Plüsch saß ein lebendiges Opossum. Das Beuteltier hatte es sich zwischen seinen Spielzeug-Kollegen gemütlich gemacht. Das Video davon ging binnen Stunden viral.
Wie kam das Tier in den Airport? Laut einem Sprecher finden aktuell Sanierungsarbeiten an dem Terminal statt. Dadurch könnte das Tier in das Gebäude geschlüpft sein.
Was geschah weiter mit dem kleinen Eindringling? Er wurde von Mitarbeitern des Shops aus dem Gebäude gebracht – vorbei an hunderten Passagieren, die Videos von dem possierlichen Tierchen machten.
Und dann? Das Opossum, konkret handelte es sich um ein Fuchskusu, wurde wieder in die Natur entlassen. Die kleinen Tiere sind auf Tasmanien extrem weitverbreitet und leben auch in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen.
Was sind Fuchskusus? Die possierlichen Beuteltiere fühlen sich in Parks sowie am Rand von Städten und Ortschaften ausgesprochen wohl, sind nachtaktiv und leben meist auf Bäumen. Während sie im Osten und Süden Australiens zum Alltag der Menschen gehören, gelten sie in Neuseeland als invasive Art, der intensiv nachgestellt wird, da sie dort kaum natürliche Feinde hat.
Worum geht es? Im Frühling 2025 kam es auf der iberischen Halbinsel zu einem beispiellosen Stromausfall, der Spanien, Portugal und einen Teil Frankreichs für Stunden vollkommen lahmlegte.
Was passierte nun? Der Verband der europäischen Stromnetzbetreiber (ENTSO-E) legte seinen Endbericht über die Ursache für den Mega-Blackout vor. Er ist 472 Seiten langen, 49 Fachleute aus ganz Europa haben fast elf Monate lang gearbeitet.
Was war die Ursache? Kurz gesagt: Strom wird in Europa auf vier verschiedenen Spannungsebenen transportiert. Zwei Stunden vor dem eigentlichen Blackout stieg die Spannung im Netz stark an, was zu Schwankungen führte. Maßnahmen der Netzbetreiber dagegen verschlimmerten die Situation und lösten eine Kaskade an Abschaltungen aus.
Was war die Folge? Am 28. April 2025, kurz nach Mittag, wurde die Stromversorgung der Iberischen Halbinsel unterbrochen. Internet- und Telefonverbindungen brachen zusammen und der Verkehr kam fast vollständig zum Erliegen. In einigen Gebieten dauerte es 16 Stunden, bis die Stromversorgung wiederhergestellt war.
Wie schwerwiegend war der Blackout? Der europäische Verband der Übertragungsnetzbetreiber für Elektrizität (Entso-e) bezeichnete den Stromausfall als "den schwersten und beispiellosesten Stromausfall, der in Europa in den letzten 20 Jahren aufgetreten ist und erhebliche Auswirkungen auf die Bürger und die Gesellschaft insgesamt hatte".
Lässt sich aus dem Bericht für die Zukunft lernen? Ja, da viele der Faktoren, die letztlich zu dem Stromausfall führten, hausgemacht waren. Die Stromnetzbetreiber auf der iberischen Halbinsel finden in dem Endbericht genügend Ansatzpunkte, wie solch eine fatale Kettenreaktion künftig vermieden werden kann.
Worum geht es? Nach Wochen des Schweigens gab Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit dem staatlichen TV-Sender NRK am Freitagmorgen ein 20-minütiges Interview. Dabei kamen auch der Prozess gegen Sohn Marius sowie ihre Beziehung zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zur Sprache.
Wie sieht sie den Prozess gegen ihren Sohn? So wie vor und während des Prozesses, äußerte sie sich auch nun nicht inhaltlich zu den Vorwürfen gegen den 29-jährigen Marius Borg Høiby. Sie sagte nur so viel: "Ich bin die Mutter eines jungen Mannes, der in einer sehr schwierigen Situation war."
Weiß man schon, wann das Urteil fallen wird? Nein, das Gericht hat sich zu Beratungen zurückgezogen. Die Staatsanwatschaft fordert 7 Jahre und 7 Monate Haft für die insgesamt 40 Delikte, die dem unehelichen Sohn von Mette-Marit vorgeworfen werden.
Sprach Mette-Marit über ihre gesundheitliche Situation? Ja, sie sagte, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand weiter verschlechtert habe und sie deshalb sehr viel Ruhe brauche.
Woran leidet Mette-Marit? Im Herbst 2018 wurde bei ihr chronische Lungenfibrose diagnostiziert, eine unheilbare Krankheit, bei der die Lungenkapazität immer stärker eingeschränkt wird. Kurz vor Weihnachten 2025 ließ der Königspalast verlauten, dass die Kronprinzessin eine Lungentransplantation benötigt. Darauf werde ihr Organismus jetzt vorbereitet, so das offizielle Statement.
Worum ging es im Interview noch? Um Mette-Marits Verhältnis zum 2019 verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Mit ihm hatte sie einen regen Mailverkehr und traf ihn auch noch, als er bereits wegen eines Sexualdeliktes verurteilt worden war, wie aus den veröffentlichten Epstein-Akten herauszulesen gewesen ist.
Und was sagte Mette-Marit dazu? Sie habe Epstein über einen guten Freund kennengelernt. Ihr Verhältnis sei freundschaftlich gewesen, denn sie sei leichtgläubig und glaube gerne das Beste über Menschen. Auf den von Epstein jahrelang begangenen Missbrauch von Mädchen und jungen Frauen sei sie erst 2019 aufmerksam geworden.
Wie es ihr mit dieser Erkenntnis geht? Sie habe lange gebraucht, um ihre Schulgefühle gegenüber den Missbrauchsopfern von Jeffrey Epstein zu verarbeiten, so die Kronprinzessin. Denn sie sei ja selbst dort gewesen, habe aber nichts bemerkt.
Ihr Fazit? "Natürlich würde ich mir wünschen, ich hätte ihn nie kennengelernt. Aber es ist wichtig für mich, Verantwortung zu übernehmen, weil ich die Hintergründe nicht genauer untersucht habe."
Wo war ihr Mann, Kronprin Haakon? Er saß während des ganzen Interviews an ihrer Seite, gab gelegentlich Inputs. Etwa, dass es in den vergangenen Wochen "sehr viel auf einmal gewesen sei", das Mette-Marit und die ganze Familie belastet habe.
Worum geht es? Am kalendarisch letzten Tag des Winters hatte es in mehreren US-Bundesstaaten zwischen 35 und 40 Grad Celsius. Ärmster Ort des Landes war am Donnerstag Martinez Lake in Arizona, nahe der Grenze zu Mexiko, mit 43,3 Grad Celsius.
Ist das ungewöhnlich? Aber ja, die Durchschnittstemperaturen sind derzeit um bis zu 4 Grad zu hoch für diese Jahreszeit. Zahlreiche Städte im Südwesten, darunter Palm Springs in Kalifornien und Arizonas Hauptstadt Phoenix, verzeichneten mit 38 bis 40 Grad Celsius die höchsten jemals im März gemessenen Temperaturen.
Keine Wetteränderung in Sicht? Nein, laut dem Sender ABC sind in den nächsten Tagen weitere Hitzerekorde möglich.
Woher kommt diese Hitze? Laut der US-Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) hat sich über mehreren Bundesstaaten ein sogenannter "Hitze-Dom" gebildet. Dieses Wetterphänomen entsteht, wenn sich ein Hochdruckgebiet nicht weiterbewegt, sondern sich an einem Ort "einparkt". Dadurch kann die Wärme nicht abfließen, sondern wird in Bodennähe gleichsam "eingesperrt".
Wie lange hält das Extremwetter noch an? Auf jeden Fall bis zu diesem Wochenende danach soll die Hitze nach Osten abziehen. Experten warnen aber bereits jetzt vor der Gefahr von Waldbränden – so früh wie selten zuvor im Jahr.
Worum geht es? Die Actionfilm-Legende Chuck Norris ist am Donnerstag im Alter von 86 Jahren auf Hawaii verstorben. Das teilte seine Familie in einem Instagram-Posting mit.
Was weiß man über die Todesursache? Die Familie erklärte, diese privat halten zu wollen. Gesagt wurde nur so viel: Der Star sei im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen.
Wie wurde Chuck Norris bekannt? Die Erfolgsgeschichte des 1940 in Oklahoma geborenen Halb-Cherokee ist ein typisches Selfmade-Man-Lehrstück. Norris' Vater war Alkoholiker, er selbst wollte Polizist werden, trat aber dann in die Air Force ein. Er wurde in Korea stationiert und kam dort erstmals mit asiatischen Kampfkünsten in Berührung.
Wie ging es weiter? Zurück in den USA, eröffnete er eine Kampfsportschule. Er lernte Actionstar Bruce Lee kennen, erhielt erste kleine Rollen, unterrichtete Hollywoodstars wie Michael Landon und Steve McQueen. Norris nahm Schauspielunterricht, erhielt weitere Engagements und arbeitete sich zu einem der erfolgreichsten Action-Darsteller der 1980er-Jahre hoch.
Wie wird Norris in Erinnerung bleiben? Er drehte an die 50 Filme, seine erfolgreichste Rolle war aber die des Texas Rangers Cordell Walker in der TV-Serie "Walker, Texas Ranger", die es auf 196 Episoden brachte.
Wie entwickelte sich der Kult um die "Chuck-Norris-Witze"? Das Ganze begann im Internet, als User die von Norris in seinen Filmen oft zur Schau gestellte stoische Unbesiegbarkeit mit Witzen, sogenannten Chuck-Norris-Facts, persiflierten. Ein typisches Beispiel: "Chuck Norris macht keine Liegestütze, er drückt die Erde runter." Motto: Je übertriebener, desto besser.
Wie stand Norris den Witzen gegenüber? Er zeigte sich geschmeichelt von der Aufmerksamkeit und nutzte deren Popularität mehrfach auch für TV-Werbespots, wollte aber sonst nicht zu viel Aufhebens darum machen.
Worum geht es? Der deutsche Sänger Thomas Anders wurde als dunkelhaarige Hälfte des Pop-Duos Modern Talking in den 1980er-Jahren weltbekannt. Was jedoch bis heute kaum wer weiß: Thomas Anders heißt in Wahrheit anders, nämlich Bernd Weidung.
Wo liegt das Problem? Dass auf sämtlichen Ausweisdokumenten sein bürgerlicher Name angegeben ist, eben Bernd Weidung. Der Künstlername Thomas Anders ist nur im Reisepass und Personalausweis zusätzlich vermerkt, das habe aber öfters für Probleme gesorgt, so der 63-jährige Sänger zur Bild.
Was ist passiert? Immer wieder seien Tickets auf seinen Künstlernamen ausgestellt gewesen, so Weidung, was oft zu Chaos beim Umbuchen geführt habe. Und im Berliner Kaufhaus KaDeWe sei er sogar einmal für einen Dieb gehalten worden, weil auch auf seiner Kreditkarte sein bürgerlicher Name steht.
Und was jetzt? Nun hatte Anders, also Weidung, die Nase voll vom Chaos und ließ seinen Namen ändern – auf Thomas Anders. "Mein bürgerlicher Name Bernd Weidung existiert seit Februar offiziell nicht mehr", so der ehemalige Modern-Talking-Sänger.
Und seine Familie? Ließ den Familiennamen einfachheitshalber gleich ebenfalls ändern. Nun heißen auch seine Frau Claudia und sein Sohn Alexander im Familiennamen anders. Also Anders. "Es fühlt sich für uns als Familie richtig und gut an", so Ehefrau Claudia Anders.
Worum geht es? Ein Labrador hat im Garten seines Besitzers in der Ortschaft Clyst Honiton bei Exeter in der britischen Grafschaft Devon eine blaue Glasflasche ausgegraben. Sie könnte ein Beweisstück in einem 160 Jahre alten Mordfall sein, berichtet der Guardian.
Was ist damals geschehen? Eine Frau namens Mary Ann Ashford soll laut Zeitungsberichten aus 1865 ihrem Mann William mit Arsen und Strychnin versetztes Ungezieferpulver in den Tee getan haben.
Warum? Die 45-Jährige soll eine Affäre mit einem 22 Jahre jüngeren Bäckergesellen gehabt haben. Sie tötete ihren Gatten angeblich, um mit dessen Geld und ihrem Liebhaber ein neues Leben anzufangen.
Wurde die Frau verurteilt? Ja, sie bekannte sich schuldig, machte aber keine nähere Aussage über den Hergang der Tat. Auch das Gift, mit dem sie die Tat verübt haben soll, tauchte nie auf. Die 45-Jährige wurde vor 20.000 Menschen öffentlich gehängt. Das verlief allerdings so dilettantisch, dass die Tötung mehr als drei Minuten dauerte.
Hatte das Folgen? Ja, aufgrund der schlecht durchgeführten Hinrichtung beschloss das Parlament zwei Jahre später, künftig keine öffentlichen Exekutionen mehr durchzuführen.
Und was hat der Labrador jetzt gefunden? Möglicherweise das Giftfläschen von Mary Ann Ashford. Wie der Besitzer des Hundes, Paul Phillips, herausfand, lebte das Ehepaar Ashford vor 160 Jahren auf dem Nachbargrundstück. Und die Bäckerei, in der Mrs. Ashfords jugendlicher Liebhaber arbeitete, sei gleich über der Straße gewesen, so Hobby-Kriminologe Phillips.
Lässt sich diese Theorie fachlich untermauern? Nein, dafür ist die Flasche viel zu lange in der Erde gelegen. Und selbst wenn sich noch Spuren eines Giftes darin fänden, gäbe es keinen Beweis, dass dieses mit dem Tod von Mr. Ashford in Verbindung gestanden ist.
Was bleibt unter dem Strich? Ein schaurig-schönes Souvenir für den Hobby-Kriminologen aus seinem eigenen Garten. Und ein schlagender Beweis dafür, was für unglaubliche Spürnasen Labradore haben.
Worum geht es? Kurz vor der Verleihung der "Commander in Chief"-Medaille für militärische Leistungen holte US-Präsident Donald Trump zum Rundumschlag gegen die NATO-Partner der USA aus. Diese seien "Feiglinge", weil sie sich immer noch nicht an der Öffnung der Straße von Hormus beteiligen wollten. "Aber wir werden uns daran erinnern", so Trump auf Truth Social.
Was ist der Hintergrund? Trump hatte vergangene Woche NATO-Partner, EU-Länder und zahlreiche asiatische Staaten aufgefordert, Marinekapazitäten zur Verfügung zu stellen, um gemeinsam mit dem US-Militär die Öffnung der Straße von Hormus zu erzwingen. Die Meerenge im Persischen Golf wurde vom Iran gesperrt, der drohte, alle Schiffe, die sie dennoch passieren, zu versenken.
Weshalb hat kein anderes Land den USA geholfen? Vor allem, weil die USA den Angriff auf den Iran nur mit Israel abgestimmt hatten, andere Länder darüber aber im Dunkeln tappen ließen. Als Trump später Waffenhilfe einforderte, hieß es von fast überall her gleichlautend: Das ist nicht unser Krieg.
Ist das so? Tatsache ist, dass die NATO-Beistandspflicht nur dann schlagend wird, wenn ein NATO-Staat von einem Aggressor angegriffen wird. Im Falle des Iran war es so, dass das Land seinerseits von den USA und Israel angegriffen worden war.
Was ist das größere Bild? Kein Staat, ob NATO-Mitglied oder nicht, hat offenbar gesteigerte Lust darauf, sich von Trump in den Konflikt mit dem Iran hineinziehen zu lassen. Dazu kommt: Trump behauptet, die Sperre sei der einzige Grund für den hohen Benzinpreis. Eher wahr ist aber, dass auch Irans Angriffe auf die Erdölförderung in der Region einen großen Anteil an den hohen Ölpreisen haben.
Wie ist die aktuelle Sicht Trumps auf den Krieg? Bei der Verleihung der "Commander in Chief"-Medaille erklärte der US-Präsident, die USA stünden "extrem gut da" und hätten die komplette Marine des Iran versenkt. Und man finde keinen Gesprächspartner auf iranischer Seite, da niemand mehr die Führung übernehmen wolle.
Ist der Krieg aus US-Sicht damit gewonnen? Da die USA beim Kriegsziel difffus bliebenn, liegt es allein bei ihnen zu erklären, wann der Krieg aus ihrer Sicht "gewonnen" sei. Aktuelle US-Medienberichte gehen allerdings davon aus, dass die USA 2.500 zusätzliche Marineinfanteristen an den Persischen Golf verlegen wollen.
Um die Straße von Hormus zu sichern? Möglich, es gibt aber auch Gerüchte, dass Trump die Insel Charg besetzt. Sie liegt im Persischen Golf, etwa 26 Kilometer vom Festland entfernt. Bis zu 90 Prozent der Ölexporte des Landes werden dort abgewickelt.
Worum geht es? Die USPS (United States Postal Service) steht vor einer ernsthaften finanziellen Krise: Führungskräfte und der Postmaster General warnen, dass der Dienst innerhalb eines Jahres "ohne Geld dastehen" könnte.
Was ist der Hintergrund? Die USPS macht seit Jahrzehnten Verluste und muss laufend Geld leihen, da sie keine Steuerfinanzierung erhält, sondern sich ausschließlich über Verkäufe von Briefmarken, Paketen und Dienstleistungen finanziert.
Was ist nun anders? Der aktuelle Schulden‑ bzw. Kreditrahmen (15 Mrd. US-Dollar) ist bereits erreicht – es kann also kaum noch zusätzlich Geld aufgenommen werden.
Was ist die Folge? Ohne gesetzliche Änderungen (z. B. Erhöhung der Kreditgrenze) oder zusätzliche Einnahmen droht der Dienst seine laufenden Kosten nicht mehr decken zu können, z. B. Mitarbeiter‑Löhne oder Lieferkosten.
Wie knapp ist es? Postmaster General David Steiner warnte diese Woche Abgeordnete, dass ohne Maßnahmen des Kongresses "das Ende des Postdienstes, wie wir ihn kennen" eintreten werde. In weniger als 12 Monaten könnte das Geld ausgehen und "die Postzustellung wird eingestellt."
Was wird gefordert? Eine Anhebung des Kreditrahmens und eine Erhöhung der Briefmarkenpreise auf bis zu 90 bis 95 Cent gegenüber 78 Cent aktuell.
Warum passierte die Krise? Massiver Rückgang der Briefpost‑Volumina über Jahrzehnte (früher wichtiger Umsatzträger). Vor allem aber: Zusätzliche Herausforderungen durch geringere Paketaufträge etwa von Amazon, das künftig weniger über USPS versenden will.
Was ist da mit Amazon? Mit dem größten Kunden liefen ein Jahr Verhandlungen, dann stieg USPS aus, „in letzter Minute und abrupt", wie Amazon sagte. Bis September soll das Sendungsvolumen um bis zu zwei Drittel reduziert werden.
Worum geht es? Am 22. März sollte in den USA die neue Staffel von The Bachelorette starten. Im letzten Moment aber zog der TV-Sender alle Folgen aus dem Verkehr. Grund: Gewaltvorwürfe gegen eine Darstellerin.
Was ist der Hintergrund? Es tauchten Berichte auf, in denen US-Influencerin Taylor Frankie Paul der häusliche Gewalt beschuldigt wird. Kurz vor der Ausstrahlung wurde ein entsprechendes Video aus 2023 veröffentlicht.
Was ist zu sehen? Wie Paul ihren Ex Dakota Mortensen körperlich angreift. Das Ganze passierte vor ihrem Kind, was es juristisch viel schlimmer macht. Es soll auch getroffen worden sein.
Wie passierte der Angriff? Laut Polizeibericht kam es zu Hause zu einem heftigen Streit. Paul soll Sessel und Gegenstände nach ihrem Ex geworfen haben, darunter Metallstühle und Barhocker. Dabei wurde eine Wand beschädigt.
Gibt es dafür Belege? Die Polizei wurde wegen häuslicher Gewalt gerufen. Bodycam-Aufnahmen zeigen, dass Paul sehr emotional war und betrunken wirkte. Der Ex-Partner beantragte Kontaktverbot (Restraining Order). Vorwürfe: Würgen, Schubsen, Schlagen.
Warum wurde das nun ein Thema? Weil es neue Ermittlungen wegen eines weiteren Streits gibt. Nach der ersten Festnahme 2023 hatte die Influencerin ein Teilgeständnis abgelegt und kam mit einem Deal davon.
Was macht den Fall besonders? Die Staffel war komplett fertig produziert (Ende 2025 gedreht). 22 Männer, Finale etc. – alles existiert schon, sogar Spoiler zum Gewinner waren draußen. Trotzdem wurde alles komplett gestrichen.
Worum geht es? Labubu-Puppen sind derzeit der größte Hype im Spielwarengeschäft. Nun wurde bekannt: Es wird einen Labubu-Film geben. Die Pläne wurden anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Puppen in Paris öffentlich.
Was sind Labubus? Etwa 8 bis 12 Zentimeter große Puppen, aus Vinyl oder Kunststoff, großäugig, mit spitzen Zähnen, auffälligen Ohren und oft frechem Lächeln. Ihre Optik wurde von keltischer Folklore inspiriert. Es handelt sich um Sammlerfiguren aus der beliebten "The Monsters"-Serie des Künstlers Kasing Lung aus Hongkong, er lebt in Belgien.
Seit wann gibt es die Figuren? Erstmals auf den Markt gebracht hat der Künstler seine Schöpfungen im Jahr 2015. Lung bezeichnet seine Labubus als "Monsterelfen". Seit letztem Jahr sind sie ein weltweites popkukturelles Phänomen mit Millionen Fans und Sammlern.
Was bedeutet Labubu? Gar nichts, der Name ist ein Kunstwort.
Was ist das mit dem Film? Es soll eine Mischung aus Realfilm und computergenerierter Animation werden. Produziert wird der Streifen von Sony Pictures, Regie führt Paul King, der u. a. die "Paddington"-Filme geschaffen hat. Labubu-Schöpfer Kasing Lung ist als ausführender Produzent mit an Bord.
Wann kommt der Labubu-Film ins Kino? Das wird noch eine Weile dauern. Laut dem Studio befindet er sich in einer "frühen Produktionsphase", es werde erst an Ideen für das Drehbuch gearbeitet.
Worum geht es? Das kann auch passieren, wenn man zu massiv in die Gestaltung von Spritpreisen eingreift. Auf der griechischen Insel Lesbos haben seit Donnerstag alle Tankstellen geschlossen. Und das für längere Zeit.
Was ist der Hintergrund? Aufgrund der explodierenden Spritpreise wegen des Irankriegs hat Griechenland einen Preisdeckel eingeführt. Raffinerien (Hersteller) dürfen nur etwa 5 Cent Gewinn pro Liter machen, Tankstellen dürfen nur etwa 12 Cent pro Liter verdienen.
Was war die Folge? Die Betreiber der Tankstellen haben den Betrieb eingestellt. Ihre Kosten seien nicht mehr gedeckt, sagen sie. Es handelt sich um einen unbefristeten Streik, die Versorgung mit Benzin/Diesel ist aktuell massiv eingeschränkt.
Was kostet Sprit in Griechenland? Ähnlich viel wie in Österreich.
Wie viele Einwohner hat Lesbos? Es handelt sich um die drittgrößte griechische Insel mit einer Fläche von 1.630 Quadratkilometern, also viermal so groß wie Wien. Auf Lesbos leben rund 85.000 Menschen.
Worum geht es? Am 18. März führte Israel einen Luftangriff auf das South Pars‑Gasfeld Ras Laffan – das größte Erdgasfeld der Welt, das Iran und Katar gemeinsam nutzen. Es liefert 17 Prozent der Flüssiggasexporte.
Wie schlimm war der Angriff? Laut Donald Trump klein. Aber der Geschäftsführer des katarischen Staatsunternehmens QatarEnergy rechnet damit, dass die Reparaturen an den Energieanlagen drei bis fünf Jahre dauern werde.
Was war die Folge? Dieser Angriff löste schwere Reaktionen im ganzen Golf aus und führte zu iranischen Gegenangriffen auf Energie-Infrastruktur anderer Länder.
Waren die USA beteiligt? Einige Medien hatten berichtet, Donald Trump hätte grünes Licht für den Angriff gegeben und die USA bei der Planung geholfen haben. Das dementiert der US-Präsident nun.
In welcher Form? Trump sagt, er habe persönlich oder offiziell vorab keine Kenntnis gehabt. Auf Truth Social schreibt er: "The United States knew nothing about this particular attack."
Kommt auch Kritik an Israel vor? Ja, indirekt. Trump schreibt, es werden "KEINE WEITEREN ANGRIFFE VON ISRAEL auf dieses äußerst wichtige und wertvolle South-Pars-Feld erfolgen, es sei denn, der Iran beschließt unklugerweise, ein völlig unschuldiges Land, in diesem Fall Katar, anzugreifen."
Heißt, zwischen den Zeilen? Dass er den Angriff für einen Fehler hält. Kann natürlich auch Taktik sein. Denn Trump spricht ja nur davon, dass er nicht vorab informiert wurde. Sein Geheimdienst könnte aber sehr wohl Bescheid bekommen haben.
Wie reagierte Israel? Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, Israel werde auf Bitte von Donald Trump künftig von Angriffen auf iranische Gasfelder absehen. Die Anschuldigungen, Israel habe die USA in den Krieg hineingezogen, nannte er "Fake News".
Wie sieht er den Fortschritt des Krieges? Netanjahu behauptete, der Iran sei nicht mehr in der Lage, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen. Wenn das Statement mit den USA abgestimmt ist, bedeutet das, die beiden Länder bereiten ein Kriegsende vor.
Worum geht es? Der Krieg im Nahen Osten kostet die USA immer mehr Geld. Nun will US‑Verteidigungsministerium, dass der Kongress zusätzlich über 200 Milliarden US-Dollar Zuschuss beschließt, berichtet die Washington Post.
Wofür? Dieser Betrag soll auf den regulären Haushalt obendrauf kommen, um laufende Militäroperationen zu bezahlen, verbrauchte Munition und Ausrüstung zu ersetzen, weitere Operationen gegen iranische Streitkräfte zu ermöglichen.
Wie geht das formal? Das Pentagon ersucht das Weiße Haus, einen Antrag an den Kongress zu stellen. Die Aufbringung zusätzlicher Gelder muss genehmigt werden – das ist gesetzlich vorgeschrieben.
Wird das eine leichte Übung? Es gibt politischen Widerstand im Kongress; einige Abgeordnete und Senatoren sehen die Forderung als zu hoch oder wollen die Finanzierung nicht unterstützen.
Sind die 200 Milliarden verbrieft? Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigte, dass das Pentagon den Kongress um mehr Geld für den Krieg gegen den Iran bitten werde, sagte aber, die kolportierte Summe von 200 Milliarden Dollar könne sich noch ändern.
Warum ist der Krieg so teuer? Fangen wir unten an: Ein Soldat in einer Krisenregion kostet 200.000 bis 300.000 Dollar pro Jahr. Kampfjets verschlingen pro Betriebsstunde bis zu 25.000 Dollar. Tomahawk-Marschflugkörper kosten 1,5 Millionen Dollar pro Stück. Es läppert sich.
Wie viel Budget hat das Pentagon? Abseits von Krieg wie dem aktuellen im Iran rund 1 Billion Dollar im Jahr.
Worum geht es? Sicherheitsforscher haben eine neue Schadsoftware namens DarkSword entdeckt, die iPhones ins Visier genommen hat. Diese Malware kann Geräte bei einem einzigen Klick auf einen infizierten Link angreifen und Daten stehlen.
Wer ist betroffen? Vor allem Handys mit älteren iOS‑Versionen von iOS 18.4 bis 18.7. Diese laufen Schätzungen zufolge weltweit noch auf mehreren Hundert Millionen Geräten.
Was ist DarkSword? Es handelt sich um keinen "normalen Virus" wie bei PCs, sondern um einen komplexen iOS‑Exploit (englisch für Lücke). Er nutzt Schwachstellen im iPhone‑Betriebssystem aus und erlangt vollständigen Zugriff auf ein Gerät.
Was macht DarkSword so heimtückisch? Er gilt als sogenanntes 1-Click-Exploit-Kit. Es reicht, wenn Nutzer einen manipulierten Link in einer E-Mail, einer Chatnachricht oder auf einer Webseite anklicken. Betroffen ist Safari.
Wie bemerke ich, dass ich infiziert bin? Das ist gar nicht so leicht, ehe der Schaden angerichtet ist. Denn DarkSword löscht sich innerhalb weniger Minuten von selbst.
Gibt es trotzdem Warnzeichen? Der Akkuverbrauch steigt plötzlich stark, der Datenverbrauch steigt ungewöhnlich, das Gerät wird warm, auch wenn nichts läuft, Apps stürzen häufiger ab, unerklärliche Pop-ups oder Neustarts treten auf.
Welche Daten werden ausgelesen? So gut wie alles. SMS, WhatsApp, E-Mails, gespeicherte Passwörter, die Browser-Historie, Fotos, Kontakte, Kalendereinträge, Gesundheitsdaten.
Wer warnt vor DarkSword? Die Google Threat Intelligence Group (GTIG) hat den Angriff gemeinsam mit den Firmen Lookout und iVerify analysiert und schlägt Lösungen vor.
Was mache ich jetzt? Sofort iOS aktualisieren! Auf Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate gehen, das neueste iOS‑Update herunterladen und installieren. Dann am besten einen Neustart durchführen.
Worum geht es? Am Donnerstag suchten die Staats- und Regierungschefs auf einem Gipfel in Brüssel einen Ausweg aus dem Ukraine-Patt. Am Ende stand man wieder mit leeren Händen da.
Was ist der Hintergrund? Am 19. Dezember hatte die EU der Ukraine einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro zugesagt. Aber Ungarns Viktor Orbán legt sich quer, weil die Ukraine Öllieferung aus Russland durch ihr Land blockiert.
Was steckt da dahinter? Die Druschba-Pipeline soll laut Ukraine bei einem russischen Angriff im Jänner beschädigt worden sein. Orbán sagt deshalb, sein Land werde der Ukraine erst helfen, "wenn wir unser Öl bekommen".
Was war nun? Das Geld für zwei Jahre sollte Anfang April an die Ukraine fließen, die Zeit drängt also. Aber der diesbezüglichen Gipfelerklärung stimmten am Donnerstag nur 25 der 27 Länderchefs zu.
Woher kam die zweite Gegenstimme? Laut Diplomatenkreisen votierte auch der slowakische Regierungschef Robert Fico das Hilfspaket, und das ist für die nahe Zukunft brisant.
Warum? Weil Ungarn am 12. April wählt und die Möglichkeit besteht, dass Orbán abgewählt wird. Darauf hoffen auch die Staats- und Regierungschefs. Also: Orbán weg, Ukrainehilfe da.
Eine voreilige Rechnung? Möglich, denn Fico kündigte an, auch nach einer potenziellen Abwahl von Orbán die 90 Milliarden blockieren zu wollen. Vorher wird noch rhetorisch aufgerüstet. Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo warf Orbán "Verrat" vor.
Worum geht es? In seiner Regierungserklärung hat der deutsche Kanzler Friedrich Merz im Bundestag ausdrücklich die USA (und Israel) für den Beginn des aktuellen Kriegs gegen den Iran kritisiert (hier die Rede in voller Länge).
Ist das ungewöhnlich? Ja, es sind direkte Worte, die man so selten hört. Der CDU-Kanzler formuliert einen ungewöhnlich deutlichen außenpolitischen Vorwurf gegen Washington (und Jerusalem).
Was sagte er? Etwa "wir hätten abgeraten, diesen Weg so zu gehen". Er stellte auch fest, dass es bis heute kein überzeugendes Konzept gibt, wie diese Operation Erfolg haben könnte.
Wie sieht er Deutschlands Positionierung? Merz betonte, dass Deutschland nicht in diesen Krieg eintreten werde – etwa durch eine Beteiligung in der Straße von Hormus oder mit eigenen Truppen.
Wie kritisiert er (indirekt) Trump? Er machte deutlich, dass sich Washington nicht ausreichend mit Deutschland und Europa abgestimmt hat und auch die europäischen Beiträge als nicht notwendig angesehen wurden.
Worum geht es? In Dänemark steht am 24. März 2026 eine vorgezogene Parlamentswahl an. Vor diesem Hintergrund hat die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen einen Vorschlag für eine neue Vermögenssteuer angekündigt.
Nämlich? Es soll eine Steuer von 0,5 Prozent auf Vermögen über 25 Millionen dänische Kronen (rund 3,5 Millionen Euro) eingeführt werden. In Schulklassen für Sechs- bis Neunjährige sollten dann nicht mehr etwa 26, sondern nur mehr 14 Kinder sitzen.
Was soll mit dem Geld passieren? Es soll zweckgebunden werden. Die zusätzlichen Einnahmen sollen Raum für Bildungsreformen schaffen, etwa kleinere Klassen und bessere Ausstattung der Schulen.
Woher kommt Widerstand? Führende Vertreter der dänischen Wirtschaft – viele davon selbst Unternehmer – haben scharfe Kritik an diesem Steuerplan geäußert. Eine Vermögenssteuer würde Investitionen abwürgen.
Welche Argumente gibt es noch? Es käme zu einer "Abwanderung von Kapital und Talenten". Einige Spitzenunternehmer haben offen gesagt, sie könnten aus Dänemark wegziehen oder ihr Geld ins Ausland bringen, wenn die Steuer kommt.
Wer zum Beispiel? Henrik Andersen, Vorstandsvorsitzender des Windkraftanlagengiganten Vestas, erklärte: "Es reicht!" Der Reeder Robert Mærsk Uggla bezeichnete die Steuer als "schädlich für Dänemark".
Gibt es weitere gewichtige Gegenstimmen? Niels Christiansen, Vorstandschef des weltgrößten Spielzeugherstellers Lego, sagte der Financial Times, er glaube, der Vorschlag werde die Gesellschaft langfristig "ziemlich hart treffen".
Worum geht es? "Sinners" und "One Battle After Another" waren nicht die erhofften Publikummagneten. Bei der Übertragung der 98. Academy Awards (Oscars) am 15. März sind die Einschaltquoten in den USA deutlich gesunken.
Wie viele schauten zu? Etwa 17,9 Millionen Zuschauer sahen die Live‑Übertragung auf ABC und Hulu – inklusive Streamingzahlen. Das ist ein Rückgang von rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Was ist das größere Bild? Die Oscars erreichten die niedrigste Zuschauerzahl in den USA seit 2022 – also den tiefsten Wert der letzten vier Jahre. Auch aus der für Werbekunden wichtigen Altersgruppe der 18‑ bis 49‑Jährigen schauten deutlich weniger zu.
Ist das ein Absturz? Nein, trotz des Rückgangs blieben die Oscars die meistgesehene Primetime‑Unterhaltungssendung der Saison 2025/26 im US‑TV vor anderen Preisverleihungen wie den Golden Globes oder den Grammys.
Worum geht es? Flugpassagiere, die noch irgendwo im Nahen Osten festsitzen, müssen jetzt stark sein. Denn 147 Pferde schafften es jetzt von Doha nach Belgien gebracht zu werden, berichtet das Portal "aerotelegraph".
Wie ging das? Wegen der Sperre des Luftraums über Katar, kann Qatar Airways aktuell nur sehr eingeschränkt fliegen. Der reguläre Betrieb ist vorübergehend ausgesetzt. Aber es gibt Lücken.
Nämlich? Mit 18. März machte die Luftfahrtbehörde Qatar Civil Aviation Authority einzelne Flugkorridore frei. Und das nutzten spezielle Passagiere, denn 147 Pferde saßen fest.
Warum? Der Auftakt der Longines Global Champions Tour (LGCT) 2026 wurde abgesagt. Der Bewerb hätte vom 4. bis 7. März in Doha (Katar) stattfinden sollen, aber die Sicherheitslage ließ das nicht zu.
Da ging es um viel Geld, oder? Kann man so sagen. Die LGCT ist eine der höchstdotierten Serien im internationalen Springreiten. Das Preisgeld kann bei einem Event bis zu 3 Millionen Euro betragen, gesamt geht es um rund 30 Millionen.
Was war jetzt mit den Pferden? Behörden und Veranstalter organisierten kurzfristig den Rücktransport. Zwei Frachtmaschinen von Qatar Airways brachten die Tiere zum Flughafen Liège, dort ist man auf Pferdetransporte spezialisiert.
Warum war Eile geboten? Die Pferde hielten sich laut "aerotelegraph" im Reitzentrum Al Shaqab in Doha auf, nur etwa 30 Kilometer von der US-Luftwaffenbasis Al Udeid entfernt, die zuletzt Ziel iranischer Drohnenangriffe war.
Worum geht es? Mittwoch kam es kurz nach 11 Uhr im Skigebiet Engelberg‑Titlis im Schweizer Kanton Obwalden zu einem schweren Gondelunfall. Eine Kabine für acht Personen sprang offenbar von ihrem Seil und rollte den verschneiten Hang hinunter, zeigen Videos.
Gab es Opfer? In der Gondel befand sich nach ersten Berichten eine Person, die bei dem Absturz ums Leben kam. Alle anderen Gondeln mussten evakuiert werden. Der Einsatz dauerte bis in den späteren Nachmittag hinein.
Was weiß man über das Opfer? Medien berichten, dass 30 Minuten lang versucht wurde, die Person zu reanimieren. Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag gaben die Ermittler keine Informationen zur Identität preis.
Was war die Unfallursache? Augenzeugen berichteten von starkem Wind und heftigen Böen, die vermutlich zu dem Unfall beitrugen. Die genaue Ursache wird noch ermittelt. Aber "Gondeln dürfen nicht abstürzen," sagte Norbert Patt, CEO der Titlis Bergbahnen.
Warum wurde die Gondel nicht gestoppt? Es gebe klare Vorgaben und Richtlinien, sagte Patt. "Bei 40 km/h gibt es einen Windalarm, bei 60 km/h gibt es eine Windwarnung, und dann muss man den Betrieb der Anlage einstellen."
Wie stark wehte der Wind zum Unglückszeitpunkt? Das ist noch Inhalt von Ermittlungen.
Was weiß man über die Bahn? Sie sei im technisch neuesten Zustand gewesen, hieß es bei der Pressekonferenz. Die letzte Wartung fand im September statt.
Wie alt ist die Anlage? Die Bahn Xpress Trübsee-Stand wurde 2015 errichtet. Es handelt sich um eine 8er-Gondelbahn (Ein-Seil-Umlaufbahn), die in der Stunde 2.400 Personen befördern kann.
Worum geht es? Seit Anfang Februar wird Marius Borg Høiby – ältester Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette‑Marit – in Oslo der Prozess gemacht. Am Mittwoch forderte der Staatsanwaltschaft sieben Jahre und sieben Monate Haft.
Weswegen war Høiby angeklagt? Am Ende wegen 40 Straftaten (zwei kamen im Lauf des Prozesses dazu). Darunter vier Fälle von Vergewaltigung gemäß norwegischem Recht, Körperverletzung und häuslicher Gewalt, Drogenkriminalität.
Wie sieht der Angeklagte die Vorwürfe? Trotz dieser schweren Anschuldigungen bestreitet Høiby die schwersten Vorwürfe (z. B. Vergewaltigung) und hat vor Gericht erklärt, nicht schuldig zu sein.
Warum erzeugte der Prozess ein so großes Interesse? Weil die Opfer des 29-Jährigen unglaubliche Vorfälle schilderten. Und weil Høiby als Sohn der Kronprinzessin in der öffentlichen Wahrnehmung steht – auch wenn er formal kein offizielles Mitglied der Königsfamilie ist.
Was sagte der Staatsanwalt? "Die glaubwürdigen Aussagen der Opfer und die unterstützenden Beweise geben Anlass zu einer Verurteilung." Und: "Es ist nicht strafmildernd, dass der Angeklagte unter Einfluss von Drogen stand oder sich an bestimmte Situationen nicht erinnert."
Wann geht der Prozess zu Ende? Voraussichtlich am 19. März.
Worum geht es? Mit Wirkung vom 8. Mai 2026 wird Instagram die Unterstützung für die Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung (E2EE) in privaten Direktnachrichten entfernen.
Woher weiß man das? Meta hat die Entscheidung diesen Monat stillschweigend auf seiner Hilfeseite für Instagram und in einem aktualisierten Newsbeitrag aus dem Jahr 2022 angekündigt.
Was bedeutet das? E2EE‑Chats werden deaktiviert. Die Plattform kann dann technisch gesehen auf Nachrichteninhalte zugreifen. Instagram selbst und auch Behörden könnten Texte, Bilder usw. einsehen, die früher durch E2EE geschützt waren.
Was ist E2EE? "End-to-End Encryption" sorgt dafür, dass nur Sender und Empfänger einer Nachricht sie lesen können – selbst der Betreiber (Meta) und Dritte haben ohne Schlüssel keinen Zugriff.
Wer ist betroffen? Nur wer zuvor die E2EE‑Option manuell aktiviert hat, ist wirklich betroffen. Viele Nutzer haben E2EE nie eingeschaltet. Das Service war optional.
Was mache ich jetzt? Instagram hat angekündigt, betroffenen Nutzern im App‑Interface Anleitungen zu geben, wie sie Nachrichten/Medien vor dem Stichtag exportieren oder sichern können.
Und wenn ich das nicht will? Meta empfiehlt Nutzern, die unbedingt E2EE wünschen, auf WhatsApp umzusteigen – dort bleibt die Verschlüsselung bestehen.
Hat die Entscheidung einen politischen Hintergrund? Meta steht national und international unter wachsamer Beobachtung durch Politiker, die mehr Zugang zu Daten für Strafverfolgung fordern. Das Entfernen von E2EE erleichtert Behörden den Zugriff auf private Nachrichten – ein Zugeständnis an politische Forderungen.
Worum geht es? Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz gab bekannt, dass der iranische Geheimdienstminister Esmail Khatib in der Nacht bei einem Angriff getötet worden sei. Eine iranische Bestätigung fehlt.
Was sagt Katz wörtlich? Laut israelischen Medienberichten äußerte er sich während einer Besprechung mit Militärbeamten so: "An diesem Tag sind in allen Bereichen bedeutende Überraschungen zu erwarten, die den Krieg, den wir gegen den Iran und die Hisbollah im Libanon führen, eskalieren lassen werden."
Wer war Esmail Khatib? Der 65-Jährige galt als Schlüsselfigur im iranischen Sicherheits- und Geheimdienstapparat. Khatib stand den Hardlinern innerhalb der iranischen Führung nahe, insbesondere den Revolutionswächtern.
Was ist das größere Bild? Israel verfolgt offenbar eine Strategie. Die Tötung kam einen Tag, nachdem Iran den Tod seines Sicherheitschefs Ali Larijani und des Basij-Kommandanten Gholamreza Soleimani bestätigt hatte.
Was ist die Strategie? Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll dem Militär die Befugnis erteilt haben, "jeden hochrangigen iranischen Beamten ohne weitere Genehmigung zu ermorden".