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30. April 2026

Rekord für Jackson "Michael" spielte 217 Millionen ein

Worum geht es? Von der Kritik vernichtet, vom Publikum geliebt. Das Biopic "Michael" startete weltweit mit rund 217 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende und stellte damit einen Rekord für Musik-Biopics auf.

Wo wurde das Geld verdient? Mehrere Medien bestätigen: 97 Millionen US-Dollar wurden in Nordamerika eingenommen, rund 120 Millionen international.

Wie liegt das im Vergleich? "Michael" übertrifft frühere Musik-Biopics wie "Bohemian Rhapsody" oder "Straight Outta Compton" (über die Rapper-Freunde Dr. Dre, Ice Cube, Eazy-E, DJ Yella und MC Ren) deutlich. Der Film über Queen spielte am Startwochenende weltweit rund 141 Millionen US-Dollar ein.

Was lernen wir daraus? Dass die Kluft zwischen Kritikern und Zuschauern immer weiter aufgeht. "Michael" bekam von den Profis auf Rotten Tomatoes eine Bewertung von mageren 37 Prozent. Im Vergleich dazu fanden ihn die Kinobesucher zu 97 Prozent gut.

Und in Österreich? War Michael wie in den meisten Ländern ebenfalls Nummer 1. Am Start-Wochenende sahen den Film 42.546 Fans im Kino.

Strohhalm ableckt Student drohen bis zu zwei Jahre Haft

Worum geht es? Ein französischer Teenager steht in Singapur vor Gericht. Der 18-Jährige hatte ein Video veröffentlicht, in dem er einen Strohhalm aus einem öffentlichen Orangensaftautomaten ableckte und anschließend wieder in den Strohhalmspender zurücksteckte.

Was ist der Vorwurf? Sachbeschädigung (weil der Automat bzw. die Hygiene beeinträchtigt wurde) und Ruhestörung bzw. öffentliches Ärgernis. In Singapur fallen solche Handlungen oft unter strenge Gesetze zum Schutz der öffentlichen Ordnung und Sauberkeit.

Warum wurde der Fall bekannt? Der Teenager hatte das Video selbst auf Instagram verbreitet. Erst dadurch wurde der Vorfall öffentlich und von den Behörden verfolgt.

Wann wird der Fall verhandelt? Am 22. Mai, es fand aber bereits diese Woche eine Verhandlung statt, weil der Student an der ESSEC Business School auf den Philippinen ein Praktikum absolvieren muss, das für den Studienabschluss nötig ist.

Und, darf er? Ja, urteilte das Gericht. Aber er muss erreichbar sein, spätestens 24 Stunden nach seiner Rückkehr den Reisepass abgeben und eine Kaution von 5.000 US-Dollar hinterlegen.

Wie reagierte die Automatenfirma? IJooz, das Unternehmen hinter dem Saftautomaten, erstattete Anzeige bei der Polizei, desinfizierte den Automaten und tauschte alle 500 Strohhalme aus.

Was drohen für Strafen? Für Sachbeschädigung kann ein Täter mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren, einer Geldstrafe oder beidem bestraft werden. Für Ruhestörung droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Monaten, eine Geldstrafe von bis zu 2.000 US-Dollar oder beides.

"Völlig wirkungslos" Trump verspottet deutschen Kanzler

Worum geht es? Anfang dieser Woche hatte der deutsche Kanzler Friedrich Merz (CDU) Donald Trumo kritisiert. Die USA würden von der iranischen Führung "gedemütigt" werden und hätten keine Ausstiegsstrategie aus dem Krieg. Nun kam die Antwort.

Nämlich? In einem Posting auf Truth Social schrieb Trump: "Der deutsche Bundeskanzler sollte mehr Zeit darauf verwenden, den Krieg mit Russland/Ukraine zu beenden (wo er völlig wirkungslos war!) und sein marodes Land, insbesondere die Bereiche Migration und Energie, wieder aufzubauen."

Statt? "Weniger Zeit damit verbringen, sich in die Bemühungen einzumischen, die iranische Atombedrohung zu beseitigen. Dadurch würde die Welt, einschließlich Deutschland, sicherer werden!" Das Posting ist mit "Präsident DJT" unterschrieben.

Was ist gemeint? Deutschland gehört zu den größten Unterstützern der Ukraine (finanziell, militärisch, humanitär). Gleichzeitig setzt Berlin stark auf Abstimmung mit EU und NATO statt auf eigenständige Verhandlungen. Trump dagegen will schnellere Verhandlungen mit Russland.

Reagierte Merz? Nur indirekt. Er bemühte sich bei einem Besuch auf einem deutschen Militärstützpunkt in Münster um einen deutlich  versöhnlicheren Ton. Er betonte die Bedeutung der Beziehungen zur NATO und zu den USA und kritisierte den Iran dafür, dass er sich weigere, an Friedensverhandlungen teilzunehmen.

Warum die Kehrtwende? Trumps jüngster Ausbruch erfolgte einen Tag, nachdem er angedeutet hatte, dass die US-Militärpräsenz in Deutschland überprüft werde, wobei eine "mögliche Reduzierung" in Erwägung gezogen und eine Entscheidung in Kürze erwartet werde.

"Da war kleine Lücke" Neue Banksy-Statue in Londoner City

Worum geht es? Eine neue Statue, die dem Künstler Banksy zugeschrieben wird, ist über Nacht in London aufgetaucht. Sie wurde im Stadtteil Westminster aufgestellt und sorgte sofort für Aufsehen.

Wo genau steht die Statue? Am Waterloo Place, einer repräsentativen Gegend nahe dem Buckingham Palace.

Was stellt die Statue dar? Einen Mann im Anzug, der nach vorn schreitet, dessen Gesicht aber von einer großen wehenden Flagge verdeckt wird. Er scheint "blind" in den Abgrund eines Sockels zu gehen.

Was könnte gemeint sein? Ein Kommentar zu "blindem Patriotismus" oder politischer Orientierungslosigkeit.

Wie wurde sie installiert? Die Statue wurde offenbar nachts heimlich aufgestellt. Ein Video auf Social Media zeigt den Transport per Spezialfahrzeug. Das ist typisch für Banksy: eine überraschende, nicht angekündigte Aktion.

Hat Banksy die Arbeit bestätigt? Ja, im Sockel befindet sich eine Signatur. Banksy hat über Social Media bestätigt, dass er Urheber ist. "Da war eine kleine Lücke," schrieb er.

Show für Trump Jr.? Er soll seinem Vater im TV nachfolgen

Worum geht es? Laut einem Bericht des Wall Street Journal überlegt Amazon Prime, die Streaming-Sparte von Jeff Bezos' Firma, "The Apprentice" (etwa "Der Lehrling") neu aufzulegen – also jene Reality-TV-Show, die Donald Trump den Weg in die Politik geebnet hat.

Was ist das Konzept von "The Apprentice"? In der Sendung konkurrierten Kandidatinnen und Kandidaten bei einem "ultimativen" Bewerbungsverfahren wochenlang darum, einen Job bei dem damaligen Unternehmer Donald Trump zu bekommen.

Wie lange lief die Show? Ab 2004 insgesamt 14 Staffeln lang. Sie erreichte in den USA ein Millionenpublikum und machte den Immobilienunternehmer erst landesweit bekannt. Sein Spruch "You're fired" ("Du bist gefeuert") wurde zum geflügelten Wort.

Wer soll moderieren? Laut der Zeitung sei Trumps ältester Sohn Donald Trump Jr. dafür im Gespräch. Er führt aktuell die Trump Organization, den milliardenschweren Mischkonzern der Familie.

Was sagt Don Jr. dazu? Laut Amazon werde das Thema derzeit noch intern diskutiert, Gespräche mit der Familie Trump seien bislang noch keine geführt worden.

Wo soll die Show laufen? Auf Amazon Prime, der Streamingplattform des Unternehmens. Dort ist mittlerweile auch "Melania" gelandet, der insgesamt etwa 75 Millionen teure Dokumentarfilm über Melania Trumps Aufgaben in den Tagen vor der zweiten Amtseinführung ihres Mannes im Jänner 2025.

War "Melania" erfolgreich? Eher weniger. Laut offiziellen Zahlen hat der Film in Nordamerika etwa 16 Millionen Dollar in den Kinos eingespielt, im Rest der Welt fand er so gut wie kein Publikum. In Österreich kam der Film zwar auch ins Kino, wurde aber nur von insgesamt 193 Menschen gesehen.

Klos, Kabinen kaputt USA ziehen "USS Gerald R. Ford" ab

Worum geht es? Die "USS Gerald R. Ford", aktuell der größte Flugzeugträger der US-Navy, soll schon in den nächsten Tagen den Kriegsschauplatz Iran verlassen und in die USA zurückkehren. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf mehrere Beamte.

Warum das? Das von zwei Atomreaktoren angetriebene Kriegsschiff befindet sich seit Monaten im Einsatz. Zunächst vor der Küste von Venezuela, wo man u. a. Jagd auf angebliche Drogenschmuggler machte. Danach ging es nahtlos weiter ins Rote Meer für den Einsatz gegen den Iran. Dabei kam es allerdings zu einem Zwischenfall an Bord.

Was ist geschehen? In einem Lüftungsschacht eines Wäscheraumes brach ein Brand aus, der sich auf weitere Teile des Schiffes ausbreitete, berichtet der Spiegel. Die Bekämpfung der Flammen dauerte insgesamt 30 Stunden. Daraufhin musste das Schiff bereits einmal während des Iran-Einsatzes kurzfristig Kreta anlaufen. Nun wurde die Rückkehr in die USA befohlen.

Was sind die Schäden am Schiff? Durch das Feuer wurden etwa die Schlafplätze von 600 der insgesamt 4.600 Crewmitglieder an Bord unbenutzbar gemacht. Zudem kommt es immer wieder zu Störungen im Toilettensystem des Schiffes – die allerdings nichts mit dem Brand zu tun haben.

Wann beginnt die Heimreise? Bereits in den kommenden Tagen, heißt es. Abgelöst wird das 13 Milliarden Dollar (ca. 11 Mrd. Euro) teure Riesenschiff durch die "USS George H.W. Bush", die mittlerweile in der Region eingetroffen ist.

Wie lange werden die Reparaturen dauern? Das steht bislang nicht exakt fest. Experten gehen aber von einer monatelangen Pause für die "Gerald R. Ford" aus.

Biennale-Jury tritt ab Nach Streit über Russland und Israel

Worum geht es? Wenige Tage vor der Eröffnung der Kunstbiennale in Venedig trat die fünfköpfige Jury der Schau am Donnerstag geschlossen zurück. Anlass dafür ist die Teilnahme von Künstlern aus Russland und Israel an der Veranstaltung.

Was ist die Biennale von Venedig? Eine der renommiertesten Kunstausstellungen der Welt. Sie findet seit 1895 alle zwei Jahre statt, heuer zwischen 9. Mai und 22. November. Teilnehmende Länder bestimmen einen Künstler oder eine Gruppe von Künstlern, die für ihr Land eine Ausstellung gestalten.

Welche Art von Kunst wird gezeigt? Im Zentrum steht aktuelle, internationale Gegenwartskunst. Das Spektrum ist bewusst breit und experimentell: Malerei und Skulpturen, Installationen, Video- und Medienkunst, Performance & Live-Art oder Digitale Kunst werden präsentiert.

Weshalb trat die Jury zurück? Weil sie sich gegen die Teilnahme Krieg führender Länder ausgesprochen hatte, aber von der Leitung der Biennale diesbezüglich nicht gehört wurde. Der Protest richtet sich konkret gegen Russland (wegen des Ukraine-Krieges) und Israel (wegen des Gaza-Konfliktes).

Gab es politischen Druck? Es deutet manches darauf hin. Vor allem die Ankündigung der Jury, die Künstler aus Russland und Israel keinesfalls auszuzeichnen, weil die Staatschefs ihrer Länder vom Internationalen Strafgerichtshof gesucht werden, führte zu Protesten.

Was war die Angst? Der israelische Bildhauer Belu-Simion Fainaru, der sein Land in Venedig vertritt, hatte der Jury rassistische Diskriminierung vorgeworfen und mit einer Klage gedroht. Laut New York Times rief ihn Italiens Kulturminister deshalb an, um ihm Unterstützung zu versichern.

Wozu braucht die Biennale überhaupt eine Jury? Weil an sich immer am Ende der Veranstaltung Preise für herausragende Leistungen vergeben werden. Nun sollen erstmals die Besucher der Schau ihre Favoriten wählen.

Gewichtige Steigerung Eli Lilly legt beim Gewinn 56 % zu

Worum geht es? Eli Lilly and Company hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von knapp 20 Milliarden US-Dollar erzielt und damit die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen.

Wie gut wurde verdient? Gegenüber dem Vorjahr wurde ein Wachstum von rund 56 Prozent erzielt, was für einen Pharmakonzern dieser Größe außergewöhnlich hoch ist. Der Nettogewinn lag bei etwa 7,4 Milliarden US-Dollar, der Gewinn je Aktie bei rund 8,55 US-Dollar.

Was ist der Grund? Der Haupttreiber dieser Entwicklung sind Abnehm-Medikamente aus der Klasse der GLP-1-Wirkstoffe, insbesondere Mounjaro und Zepbound. Mounjaro brachte im Quartal über 8,5 Milliarden US-Dollar ein, während Zepbound auf gut 4 Milliarden US-Dollar kam.

Wie relevant sind die beiden? Zusammen stehen diese Produkte für etwa zwei Drittel des gesamten Konzernumsatzes. Die Nachfrage wird durch den globalen Boom bei Therapien gegen Diabetes und Adipositas angetrieben.

Was kommt neu? Das Unternehmen versucht parallel, sein Portfolio zu erweitern. Dazu gehört unter anderem die Einführung des Präparats Foundayo, einem täglich einzunehmenden, oralen Arzneimittel zur Behandlung von Adipositas bzw. Übergewicht.

Wie läuft die Markteinführung? Bislang noch verhalten, Foundayo wird aber langfristig Wachstumspotenzial zugeschrieben.

Was ist die Prognose? Für das Gesamtjahr hat Eli Lilly seine Prognose angehoben und rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 82 und 85 Milliarden US-Dollar sowie einem weiter steigenden Gewinn.

29. April 2026

Messer-Terror in London Zwei Juden bei Busstopp schwer verletzt

Worum geht es? Am Mittwoch griff ein Mann knappp vor 12 Uhr mittags im Londoner Stadtteil Golders Green zwei Männer mit dem Messer an. Die beiden Männer, 34 und 76 Jahre alt, wurden dabei schwer verletzt.

Wo genau geschah der Angriff? Die Tat ereignete sich auf bzw. nahe der Golders Green Road – einem Gebiet mit viel jüdischer Bevölkerung. Ein Opfer wurde vor einem Geschäft, das andere an einer Busstation nahe einer Synagoge attackiert.

Was weiß man über den Täter? Der 45-jährige Mann wurde mit dem Messer in der Hand gefilmt (hier die Bilder). Er soll gezielt versucht haben, jüdische Passanten anzugreifen. Der Angreifer war sowohl der Polizei als auch dem Deradikalisierungsprogramm Prevent der Regierung bekannt.

Wie wurde er festgenommen? Er wurde zunächst von Mitgliedern der jüdischen Nachbarschaftswache (Shomrim) gestoppt. Dann ging er mit dem Messer im Anschlag auf zwei Polizisten zu, die ihn mit einem Taser überwältigten.

Wie geht es den Opfern? Die beiden Verletzten wurden medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Berichten zufolge sind sie nicht in Lebensgefahr.

Wird ein antisemitisches Motiv angenommen? Ja, der Täter soll gezielt Juden als Ziele ausgesucht haben. Die Tat wurde als terroristischer Akt eingestuft.

Gibt es Hintermänner? Die pro-iranische Gruppe Harakat Ashab al-Yamin al-Islamiyya (HAYI) bekannte sich nur wenige Stunden nach der Festnahme des Verdächtigen zu dem Anschlag, doch diese Behauptung wurde mit Skepsis aufgenommen.

Weil? Die Polizei geht davon aus, dass der Angriff von einem Einzeltäter ohne Verbindungen zu einem feindlichen Staat verübt wurde.

Wie haben Politik und Öffentlichkeit reagiert? Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Tat als "zutiefst erschütternd" und als "abscheulich". Auch andere Politiker und der Londoner Bürgermeister verurteilten den Angriff scharf. Es wurde mehr Schutz für jüdische Einrichtungen angekündigt. Viele üben Kritik daran. Das übliche Politik-Bla Bla, sagen sie.

Steht der Angriff im Zusammenhang mit weiteren Vorfällen? Ja, der Angriff ist Teil einer Serie antisemitischer Vorfälle in London. Israel warf Großbritannien am Mittwoch vor, die Kontrolle über den Antisemitismus verloren zu haben.

Zu wenig Kinderschutz EU droht Meta mit Rekord-Geldstrafe

Worum geht es? Die Europäische Union beschuldigt Meta, EU-Recht verletzt zu haben. Kinder unter 13 Jahren seien nicht wirksam daran gehindert worden, Plattformen wie Instagram oder Facebook zu nutzen, ergab eine Untersuchung.

Gegen welche Regeln könnte das verstoßen? Im Fokus stehen vor allem der Digital Services Act (DSA) und die Datenschutz-Grundverordnung. Beide verlangen strenge Maßnahmen zum Jugendschutz und zur Altersverifikation.

Warum ist das ein Problem? Kinder unter 13 gelten als besonders schutzbedürftig: Sie können Risiken sozialer Medien (z. B. Sucht, Mobbing, Inhalte) schwer einschätzen. Ihre Daten dürfen nur sehr eingeschränkt verarbeitet werden. Plattformen müssen aktiv verhindern, dass sie sich unerlaubt anmelden.

Was droht Meta jetzt? Eine hohe Geldstrafe (beim DSA bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes) von bis zu 15 Milliarden Euro, Auflagen zur Verbesserung der Alterskontrollen, im Extremfall Einschränkungen einzelner Funktionen in der EU.

Welche konkreten Änderungen könnten folgen? Meta könnte gezwungen werden, strengere Altersverifikation einzuführen (z. B. Ausweis- oder KI-Checks), Kinderkonten automatisch zu blockieren oder einzuschränken, weniger personalisierte Werbung für Minderjährige zu zeigen und mehr Transparenzberichte vorzulegen.

Betrifft das nur Meta? Nein. Der Fall ist ein Signal an die gesamte Branche. Auch Plattformen wie TikTok oder Snapchat stehen unter ähnlicher Beobachtung. Die EU setzt damit strengere Standards für Kinderschutz im Internet.

Was bedeutet das für Nutzer in Europa? Eltern bekommen mehr Kontrolle und Schutzmechanismen. Kinder könnten schwieriger Zugang zu Plattformen erhalten. Insgesamt wird die Nutzung sozialer Medien in der EU stärker reguliert.

Ist das Verfahren schon entschieden? Es handelt sich um einen Schuss vor den Bug. Der Konzern muss auf die Vorhalte reagieren und Maßnahmen zur Beseitigung vorschlagen. Erst dann wird entschieden, wie es weitergeht.

Siegesparade ohne Panzer Russland fürchtet Drohnen-Angriff

Worum geht es? Russland wird seine traditionelle Siegesparade am 9. Mai (Tag des Sieges über Nazi-Deutschland) ohne militärisches Großgerät abhalten. Das erklärte das Verteidigungsministerium.

Warum? Aus Angst vor Drohnenangriffen durch die Ukraine. Militärfahrzeuge könnten ein leicht erkennbares Ziel darstellen. Der Schutz der Hauptstadt Moskau habe Priorität.

Die Russen fürchten einen Angriff auf dem Roten Platz? Eher im Vorfeld. Die Ausrüstung ist schon in der Vorbereitungsphase angreifbar, da die Truppenkolonnen außerhalb Moskaus auf offenen Übungsplätzen parken und proben. Sie können leicht mit Drohnen getroffen werden.

Was ist normalerweise Teil der Parade? Üblicherweise zeigt Russland Panzer, Raketen und Militärfahrzeuge, dazu Luftwaffen-Überflüge. Tausende Soldaten marschieren in Formation an der Ehrentribüne vorbei.

Was ändert sich konkret? Der Fokus wird stärker auf der Zeremonie, Veteranen und Symbolik liegen. Auch Kadetten von Militärschulen und militärischen Jugendeinrichtungen würden nicht teilnehmen, so das Verteidigungsministerium.

Welche Bedeutung hat diese Entscheidung? Es darf als Signal für eine erhöhte Bedrohungslage verstanden werden. Ungewöhnlich deutlich zeigt Russland an, dass der Krieg auch im russischen Inland spürbar ist.

Gab es ähnliche Änderungen zuvor schon? Ja, aber selten, etwa während der Pandemie. Seit Beginn des Angriffs auf die Ukraine 2022 sind die Paraden reduziert, im Vorjahr gab es wegen der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag eine Ausnahme.

Ölpreis schießt nach oben Nun erlaubt die EU mehr Beihilfen

Worum geht es? Der Preis für Brent-Rohöl ist am Mittwoch auf etwa 115 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Das ist der höchste Stand seit rund einem Monat.

Ist der Irankrieg schuld? Ja, aber nicht allein. Der Ausstieg der Vereinigten Arabischen Emirate aus OPEC und OPEC+ spielt ebenfalls eine Rolle. Zudem haben die letzten Tanker, die vor dem Krieg im Nahen Osten losgefahren waren, nun ihre Zielhäfen erreicht. Es kommt kaum was nach.

Was ist die Folge? Treibstoffpreise steigen (Benzin und Diesel werden teurer), Heizkosten können zulegen. Indirekt steigen oft auch Transport- und Lebensmittelpreise.

Wie reagierte die EU? Sie lockerte am Mittwoch ihre Regeln für staatliche Beihilfen. Staaten können nun betroffene Sektoren der Wirtschaft besser mit Geld unterstützen.

Wie lange? Die Regel ist mit 31. Dezember 2026 begrenzt. Sie betrifft vor allem Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr und energieintensive Industrien.

Was heißt das konkret? Staaten können bis zu 70 Prozent der Mehrkosten aufgrund der durch die Krise verursachten Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Düngemitteln übernehmen. EU-Landwirte und Spediteure erhalten bis zu 50.000 € zur Deckung der Mehrkosten.

Charles bespaßt die USA Britischer König für Reden bejubelt

Worum geht es? Der britische König Charles III. befindet sich mit Königin Camilla derzeit auf Staatsbesuch in den USA und hat dort zwei zentrale, viel beachtete Auftritte absolviert: Reden vor dem US-Kongress und beim Staatsbankett mit Donald Trump.

Warum "viel beachtet"? Für Charles waren die Auftritte aufgrund der geopolitischen Lage heikel. Das enge Verhältnis zwischen den USA und Großbritannien zeigt tiefe Risse. Er löste das Problem mit feinsinnigem, britischem Humor.

Wie? "Wenn es uns nicht gäbe, würdet ihr Französisch sprechen", scherzte Charles beim Staatsbankett im Weißen Haus. Eine Anspielung auf den Kampf zwischen Großbritannien und Frankreich um die Vorherrschaft in Nordamerika im 18. Jahrhundert. Und eine Reaktion auf Trump, der in Davos gesagt hatte, ohne Amerika würde das Nachkriegs-Europa heute Deutsch sprechen.

Der einzige Gag? Nein, gleich zu Beginn ging er auf den Neubau des Ostflügels im Weißen Haus ein.

Nämlich wie? "Es tut mir leid, sagen zu müssen, dass wir Briten natürlich im Jahr 1814 unseren eigenen kleinen Versuch der Immobilienentwicklung des Weißen Hauses unternommen haben", sagte Charles und bezog sich dabei auf den Vorfall, als britische Truppen während des Krieges von 1812 das Weiße Haus in Brand setzten, als sie durch die eroberte Hauptstadt marschierten.

Und Donald Trump? Er witzelte ebenfalls. Er bewundere König Charles III. dafür, dass er die "Demokraten zum Aufstehen gebracht" habe, während er vor dem Kongress sprach, das sei ihm noch nie gelungen, sagte er.

Was war im Kongress? Charles bekam 12 Standing Ovations. Für Sätze wie: Die Verteidigung der Ukraine erfordere "unerschütterliche Entschlossenheit". Oder: "Die Stärke unserer Gesellschaften liegt in ihrer Freiheit und Vielfalt".

Wie endete das Dinner? Charles schenkte Trump eine historische Glocke ("wenn Sie uns jemals brauchen, einfach klingeln") und dankte Trump für ein "wunderbares Abendessen". Es sei eine "deutliche Verbesserung gegenüber der Boston Tea Party" gewesen.

Was gab es zu essen? Kräutervelouté und Salatherzen, Ravioli mit Kräutern aus dem Garten des Weißen Hauses. Der Hauptgang war eine klassische Seezunge Müllerin Art, serviert in brauner Butter. Zum Dessert Schokoladentörtchen mit Vanillecreme.

Wer war zu Gast? Amazon-Gründer Jeff Bezos in Begleitung seiner Frau Lauren Sánchez, Apple-CEO Tim Cook. Golfer Rory McIlroy, Modedesigner Ralph Lauren und Milliardär Robert Kraft, Besitzer der New England Patriots.

Merz klagt an "Kein Kanzler hat so etwas ertragen müssen"

Worum geht es? Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat dem Spiegel ein Interview gegeben. Erstaunlich offen redet er darin auch über seine Wahrnehmung von Social Media.

Was sagt er? "Ich bin nur gelegentlich auf Social Media unterwegs. Aber wenn Sie mal schauen, was dort über mich verbreitet wird, wie ich da angegriffen und herabgewürdigt werde – kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen. Ich beschwere mich nicht darüber, aber so ist es."

Was ist der Hintergrund? Im Interview werden auch die Politik früherer Zeiten und ehemalige Kanzler angesprochen. Darunter Gerhard Schröder (SPD), der seine Agenda 2010 durchbrachte und dann abgewählt wurde.

Was sagt Merz? Mit Bezug auf Social Media: "Schröder hatte mit hartem Widerstand zu kämpfen, aber er wurde nicht so angefeindet, wie ich angefeindet werde."

Was fällt sonst auf? Der deutsche Kanzler räumt erstaunlich viel Selbstkritik ein. Über seine Kommunikation ("ich kann da in der Tat noch besser werden"), Unzufriedenheit in der Bevölkerung ("Wir haben kein gutes Erwartungsmanagement betrieben") oder erreichte Ziele ("Es fehlt der Nachweis, dass uns wirklich große Reformen gelingen können").

Wal Timmy bald frei Tier wird derzeit in Nordsee gezogen

Worum geht es? Die finale Rettungsaktion für Timmy ist angelaufen. Der Buckelwal saß seit 23. März auf mehreren Sandbänken fest und drohte zu versterben.

Was passiert gerade mit Wal "Timmy"? Er wird seit Mittwoch auf einer speziellen Transportplattform in Richtung Nordsee geschleppt, sie soll ihn aus der Ostsee in tieferes und besser geeignetes Meerwasser bringen.

Wo befindet sich die Rettungsaktion? Die Aktion startete in der Ostsee vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns und führt nun über Fehmarn Richtung Nordsee, möglicherweise später weiter in den Atlantik.

Wie wird der Wal transportiert? Timmy befindet sich in einer mit Wasser gefüllten Spezial-Barge (einer Art Pool). Diese wird von einem Kahn gezogen und von Tierärzten sowie Rettungsteams begleitet.

In welchem Zustand ist Timmy? Der Wal ist geschwächt, zeigt sich aber beim Transport in sehr gutem Zustand.

Was ist das Ziel der Aktion? Den Wal aus der ungeeigneten Ostsee zu bringen und dort freizulassen, wo er bessere Überlebenschancen haben soll. Die Aktion könnte mehrere Tage dauern.

Welche Probleme gibt es bei der Rettung? Der Transport ist lang und belastend, Experten bezweifeln teilweise, ob er im offenen Meer noch überlebensfähig ist.

Wer ist beteiligt? Tierärzte, Meeresbiologen, Rettungsteams, Behörden aus Mecklenburg-Vorpommern sowie technische Spezialkräfte.

Kimmel stichelt weiter Nach Trump-"Todeswitz" neue Spitze

Worum geht es? Wer dachte, er zieht zurück, hat sich geirrt. In seiner Show "Jimmy Kimmel Live!" ging der TV-Moderator in der Nacht auf Mittwoch erneut auf die Trumps los und wieder spielte der Tod eine Rolle, berichtet das Wall Street Journal.

Was ist die Vorgeschichte? In der vergangenen Woche hatte sich Late-Night-Star Jimmy Kimmel über das bevorstehende Korrespondenten-Dinner lustig gemacht. Er nannte Melania eine "werdende Witwe". Zwei Tage später folgte der Attentatsversuch im Washington Hilton.

Wie reagierte die First Lady? Sie zeigte sich in einem Beitrag auf X über den "Feigling" erbost. Kimmels Äußerungen seien "hasserfüllt und gewalttätig". Melania forderte seinen Sender ABC auf, gegen sein "ungeheuerliches Verhalten" vorzugehen.

Passierte das? Der Vorsitzende der Federal Communications Commission, Brendan Carr, leitete eine vorzeitige Überprüfung der Fernsehsendelizenzen von Disney ein. Ein Zufall, wurde treuherzig versichert.

Nicht doch eine Rute im Fenster? Naja! Die nun vorgezogene Lizenzprüfung ist eine Folge der im März letzten Jahres eingeleiteten Untersuchung der FCC zu Disneys Initiativen in den Bereichen Diversität, Gleichstellung und Inklusion. Alles Trump ein Dorn im Auge.

Wie reagierte Kimmel? Er zeigte einen Clip, in dem sich Trump bei der First Lady dafür entschuldigte, dass er die 63-jährige Ehe seiner Eltern wahrscheinlich nicht übertreffen könne. "Moment mal, hat er gerade einen Witz über seinen Tod gemacht?", fragte Kimmel.

Und? "Nur Donald Trump würde fordern, dass ich gefeuert werde, weil ich einen Witz über sein hohes Alter gemacht habe, und dann einen Tag später selbst einen Witz über sein hohes Alter reißen."

28. April 2026

Ölgewinne sprudeln BP verdiente 3,2 Milliarden US-Dollar

Worum geht es? Der britische Ölkonzern BP gab am Dienstag einen sprunghaften Anstieg der Gewinne bekannt. Im ersten Quartal des Jahres wurde das beste Ergebnis seit drei Jahren erwirtschaftet.

Was heißt das in Zahlen? Das Unternehmen meldete einen bereinigten Gewinn von 3,2 Milliarden US-Dollar für die ersten drei Monate. Dies übertraf die von Analysten prognostizierten 2,7 Milliarden US-Dollar.

Wie war das 2025? Der Gewinn hat sich mehr als verdoppelt, im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug er 1,38 Milliarden US-Dollar. Die Ölhändler des Unternehmens profitierten von der durch den Konflikt im Nahen Osten ausgelösten Volatilität, so die Financial Times.

Ist da Platz für Gewinnsteuern? Die seit April im Amt befindlichen BP-Chefin Meg O'Neill nennt "Übergewinnsteuern", wie sie mehrere Regierung planen oder schon umgesetzt haben, eine "höchst unangebrachte Reaktion auf die Situation".

Warum? Weil das Geld fehlen würde, um neue Energiequellen zu erschließen. Nur so ließe sich mehr Unabhängigkeit erreichen und die Versorgung der Bevölkerung mit Treibstoffen sicherstellen.

Schlag für Ölkartell Arabische Emirate verlassen die OPEC

Worum geht es? Die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Dienstag überraschend angekündigt, zum 1. Mai 2026 aus der OPEC und OPEC+ auszutreten.

Was ist die OPEC? Ein Zusammenschluss ölproduzierender Länder, der 1960 gegründet wurde. Ziel ist es, die Fördermengen zu koordinieren und so Einfluss auf den Ölpreis zu nehmen.

Und die OPEC+? Die Organisation besteht aus den 12 Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) plus weiteren 10 ölproduzierenden Nicht-OPEC-Staaten, darunter Russland.

Ist der Ausstieg außergewöhnlich? Die VAE gehören zu den größten Ölproduzenten weltweit, sind seit 1967 Mitglied und einer der Kernspieler des Gremiums. Sie gehören zu den wenigen Ländern mit signifikanter Reservekapazität (entscheidend für Marktsteuerung).

Warum treten die VAE aus? Sie wollen ihre Ölproduktion stärker erhöhen, als es die OPEC-Quoten erlauben. Die Emirate setzen zunehmend auf wirtschaftliche Diversifizierung und erneuerbare Energien. Es gibt Spannungen über Förderquoten innerhalb der OPEC.

Was ist die Strategie? Die VAE bewegen sich Richtung "Volumenstrategie" statt "Preisstrategie". Heißt: Laut Analysten wollen die Vereinigten Arabischen Emirate die Produktion um rund 30 Prozent erhöhen.

Warum ist das ein "Big Deal"? Die OPEC kontrolliert rund 40 Prozent der globalen Ölproduktion und 75 Prozent der Reserven. Die VAE sind einer der wenigen Produzenten mit schnell aktivierbarer Zusatzproduktion und damit entscheidend, um Preise zu stabilisieren.

403 Millionen Jahresgage Chef von Auto-Hersteller übertrifft alle

Worum geht es? Für RJ Scaringe hat sich im Vorjahr das Arbeiten gelohnt. Der Gründer und Chef von Rivian, einem amerikanischen Hersteller von Elektroautos, strich 2025 nicht weniger als 403 Millionen US-Dollar ein.

Ist das mehr als viel? Kann man so sagen. Denn es ergibt einen Stundenlohn von 46.000 Euro, wenn man 24 Stunden arbeitet und das ganze Jahr über keine Pause macht.

Wie kommt man zu so viel Geld? Das teilte das Unternehmen der US-Finanzaufsicht mit: Ein Mix aus Aktienoptionen (Wert 373 Millionen US-Dollar), Aktienprämien (26,6 Millionen), Gehalt (1,1 Millionen) und einem Bonus von 1 Million US-Dollar.

Was verdienen andere Auto-Chefs? Auch nicht übel, aber weniger. Ford-Chef Jim Farley bekam im vergangenen Jahr laut Financial Times 27,5 Millionen Dollar, General-Motors-Chefin Mary Barra 29,9 Millionen.

Geht es für Scaringe weiter nach oben? Könnte sein. Sein Grundgehalt soll sich heuer verdoppeln. Schafft er in den nächsten zehn Jahren alle gesteckten Ziele, winkt ein Gesamtpaket von 4,6 Milliarden Dollar.

Ist Rivian erfolgreich? Nun ja, das kalifornische Start-up verkaufte im Vorjahr gerade einmal 42.000 Fahrzeuge, der Börsenwert ist seit 2021 um 86 Prozent gefallen, 2025 lag der Verlust bei 3,6 Milliarden Dollar.

22 Mönche in Haft Sie schmuggelten 110 Kilo Cannabis

Worum geht es? In Sri Lanka hat die Polizei 22 buddhistische Mönche festgenommen. Sie hatten bei der Rückkehr aus einem Thailand-Urlaub größere Mengen Cannabis in doppelten Böden ihres Gepäcks versteckt.

Warum ist das bedeutsam? Der Buddhismus ist in Sri Lanka die dominierende Religion, Mönche genießen traditionell hohes Ansehen und politischen Einfluss.

Hat der Vorgang politische Brisanz? Ja. Festnahmen in dieser Größenordnung sind ungewöhnlich. Mönche haben oft eine geschützte soziale Stellung, staatliche Behörden sind traditionell vorsichtig im Umgang mit religiösen Autoritäten.

Was ist überhaupt passiert? Die Drogenfahnder hatten einen Tipp erhalten und führten am internationalen Flughafen Katunayake eine Durchsuchung durch. Dabei wurden die Rauschmittel entdeckt.

In welcher Menge? Gesamt 110 Kilo. Die Drogen waren zwischen Schulmaterialien und Süßigkeiten versteckt. Der Wert beträgt fast drei Millionen Euro.

Was hatten die Mönche in Thailand zu suchen? Das ist die Frage. Es handelt sich um Auszubildende. Die Beamten entdeckten auf ihren Mobiltelefonen Fotos und Videos, die die Mönche in weltlicher Kleidung und bei verschiedenen Aktivitäten zeigten.

Wurden sie reingelegt? Kann sein. Laut Polizeisprecher erklärte ein 23. Mönch, der selbst nicht an der Reise teilnahm, den anderen Mönchen, die Pakete seien eine Spende und ein Lieferwagen werde sie abholen, berichtete die BBC.

Vögel geben Rätsel auf Warum lassen sie Männer näher ran?

Worum geht es? Die Studie eines internationalen Teams unter Beteiligung der Tschechischen Universität für Lebenswissenschaften Prag widerlegt eine bisherige Vermutung. Vögel lassen Männer im Schnitt näher an sich heran als Frauen, berichtet die Times.

Was ist damit gemeint? Die Studie ist Teil einer größeren Arbeit zur Fluchtdistanz von Stadtvögeln in Europa. Im Durchschnitt konnten sich Männer den Tieren bis auf 7,5 Meter nähern, bevor diese aufflogen – einen ganzen Meter näher als Frauen.

In welchen Ländern wurde geforscht? Die Experimente wurden in fünf europäischen Ländern durchgeführt: Tschechien, Frankreich, Deutschland, Polen, Spanien. Die Untersuchungen liefen in städtischen Parks und Grünanlagen (urbanen Lebensräumen).

Welche Vogelarten wurden beobachtet? Untersucht wurden typische Stadt- und Parkvögel, insgesamt 37 Arten, darunter etwa Tauben, Stare, verschiedene Singvögel, kleinere Wald- und Stadtarten (z. B. Meisen, Finken).

Wie wurde die Studie durchgeführt? Männliche und weibliche Versuchspersonen wurden paarweise losgeschickt und gefilmt. Sie waren in Größe, Kleidung und Verhalten kontrolliert gleichgesetzt. Beide gingen direkt auf Vögel zu, gemessen wurde die Fluchtdistanz (wann der Vogel wegfliegt).

Wie ordnet sich die Studie wissenschaftlich ein? Tiere in Städten unterscheiden feiner zwischen Menschen als früher angenommen, sie reagieren nicht nur auf "Mensch", sondern auf unterschiedliche menschliche Signale.

Was heißt das? Die Studie liefert keine endgültige Ursache, nur Hypothesen: Unterschiede in Gangart oder Körperhaltung könnten eine Rolle spielen. Es könnte sich um eine mögliche Reaktion auf Geruch oder chemische Signale (Pheromone) handeln.

Wer war besonders scheu? Grünspechte, die im Durchschnitt bei 16,2 Metern flüchteten, und Elstern, die bei 13 Metern aufflogen.

Trump macht Geständnis Seine Mama war in Charles verknallt

Worum geht es? Großer Bahnhof für den britischen König Charles und Königin Camilla am zweiten Tag ihres USA-Besuchs. Beim feierlichen Empfang im Weißen Haus plauderte Donald Trump ein Geheimnis aus.

Nämlich? Er sprach über seine "wunderbare Mutter" Mary MacLeod (die Schottin starb 2000 mit 88). "Sie liebte die königliche Familie und sie liebte die Königin", sagte er. "Immer wenn die Königin an einer Zeremonie teilnahm, saß meine Mutter wie gebannt vor dem Fernseher."

Das war alles? Aber nein! Er fügte an, seine Mutter habe auch gesagt, der damalige Prinz von Wales sei "so süß" gewesen, und fügte hinzu: "Meine Mutter war in Charles verknallt."

Wie war die Stimmung sonst? Bestens, sogar das Wetter passte sich an. Es nieselte. Ein "wunderschöner britischer Tag" witzelte Trump. Camilla war der Profi in der Runde. Sie hatte einen Regenschirm mit.

Was sagte Trump? Er betonte die "tiefe Freundschaft" zwischen den Nationen. Charles nannte er einen "sehr eleganten Mann", im Kongress werde ihn "jeder um seinen schönen Akzent beneiden".

Was ist damit gemeint? Der König sprach danach vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses – eine seltene Ehre. Königin Elizabeth II. war 1991 die erste Monarchin, der dies zugestanden wurde. Der Tag endete mit einem Staatsbankett im Weißen Haus.

Behandelt mich wie Papst FIFA-Präsident erstaunt Kanada

Worum geht es? Am 30. April findet in Vancouver der FIFA-Kongress 2026 statt. Alle 211 Mitgliedsverbände des Weltfußballverbandes kommen in Kanada zusammen. Präsident Gianni Infantino sorgte im Vorfeld für Stirnrunzeln.

Warum? Die FIFA schickte eine Anfrage an die Polizei in Vancouver. Für Infantino wurde dabei um eine Sicherheitsbehandlung in Stufe 4 ersucht. Das gibt es sonst nur bei Besuchen etwa des Papstes oder des US-Präsidenten.

Was heißt Stufe 4? Etwa, dass alle Ampeln von Querstraßen auf Rot geschaltet werden, damit der Konvoi mit dem Gast ungehindert durch die Stadt fahren kann.

Bekam das Infantino zugestanden? Nein, die Polizei lehnte das Ansinnen ab. Mit höflichen Worten, aber klar.

Nämlich? "Etwaige Transportmaßnahmen werden angemessen, maßvoll und im Einklang mit den Sicherheitsvorkehrungen für die Ausrichtung internationaler Großveranstaltungen in Vancouver stehen."

Ist Vancouver Teil der WM? Ja, in Vancouver werden insgesamt 7 Spiele der Weltmeisterschaft ausgetragen, darunter auch ein Achtelfinale.

Berlin plant Zuckersteuer Sie soll 450 Millionen einbringen

Worum geht es? Die deutsche Regierung aus CDU/CSU und SPD plant die Einführung neuer Steuern bzw. die Erhöhung bestehender Abgaben, etwa auf Alkohol und Tabak. Dazu kommen Steuern auf Plastik, Kryptowährungen und Zucker.

Was ist die Zuckersteuer? Im Fokus stehen Softdrinks (Cola, Limonaden, Energydrinks) stark gesüßte Getränke und stark verarbeitete Lebensmittel mit hohem Zuckeranteil. Die konkrete Ausgestaltung (Schwellenwerte, Produktgruppen) ist noch nicht festgelegt.

Warum ist das Thema? Abgesehen einmal vom klammen Budget: Auch in Deutschland gibt es immer mehr Adipositas-Betroffene, fettleibige Kinder, eine Zunahme von Typ-2-Diabetes ...

Welche Modelle gibt es? Bei der Herstellersteuer erfolgt eine Abgabe je nach Zuckergehalt in Produkten. Hersteller reduzieren Zucker, um Kosten zu sparen. Oder es kommt eine Verbrauchssteuer, die Preise direkt im Supermarkt steigen lässt.

Was wird bevorzugt? In Europa meist das Hersteller-Modell. Großbritannien war hier in den vergangenen Jahren Vorreiter. Haken: Statt Zucker wird oft mit Ersatzstoffen gesüßt, sie sind ebenfalls umstritten.

Wann will Deutschland starten? 2028, aber es gibt einige Unwägbarkeiten. Es herrscht Einigkeit in der Regierung, aber die CDU hatte eine Zuckersteuer auf ihrem Parteitag noch als Belastung der Wirtschaft und Bevormundung der Bürger abgelehnt, so der Spiegel.

27. April 2026

Milliarden-Deal gestoppt Meta bekommt KI-Firma aus China nicht

Worum geht es? China hat die geplante Übernahme des KI-Startups Manus durch Meta im Wert von rund 2 Milliarden US-Dollar blockiert. Der Eingriff legt offen, wie China scheinbar "freie" Unternehmen beherrscht.

Warum ist das wichtig? Manus arbeitet an sogenannten KI-Agenten – also Systemen, die nicht nur auf Eingaben reagieren, sondern eigenständig Aufgaben planen und ausführen können. Solche Technologien gelten als nächster großer Schritt nach heutigen Chatbots.

Wem gehört das Unternehmen? Manus ist ein relativ junges KI-Startup, gegründet von einem Team chinesischer Unternehmer. Die Firma dahinter heißt Butterfly Effect Pte. Ltd. Sie hat ihren Sitz nach Singapur verlegt, um internationaler agieren zu können.

Was ist das große Bild? Zwischen den USA und China herrscht ein intensiver Wettbewerb um technologische Vorherrschaft. Die USA beschränken den Export moderner Chips nach China, während China im Gegenzug versucht, seine eigenen Technologien zu schützen.

Ist das der Grund für den Stopp? Ja, China hat den Deal aus strategischen Gründen blockiert. Die Regierung betrachtet KI als Schlüsseltechnologie für die Zukunft – ähnlich wie Halbleiter oder Energie.

"Hüte bitte zuhause lassen" König Charles startet USA-Besuch

Worum geht es? Der britische König Charles und Königin Camilla begannen am Montag ihren viertägigen Besuch in den Vereinigten Staaten. Vorab konnte eine kleine Flaggen-Panne verhindert werden.

Was war? In der 17th Street beim Weißen Haus wurden zu Ehren des Staatsbesuchs Fahnen angebracht, jene der USA – und von Australien. Sie wurden rechtzeitig abgehängt.

Was steht auf der Besuchsliste? Am Montag gab es Tee mit Präsident Trump und der First Lady, danach schmiss der britische Botschafter eine Gartenparty. Kleiderordnung laut Examiner: Lounge-Anzüge und Tageskleider – "Hüte bitte zu Hause lassen".

Was passiert am Mittwoch? Trump und König Charles führen ein bilaterales Treffen, während die First Lady Königin Camilla empfängt. Der eigentliche Höhepunkt folgt danach.

Nämlich? Der König spricht vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses – eine seltene Ehre. Königin Elizabeth II. war 1991 die erste Monarchin, der dies gelang. Der Tag endet mit einem Staatsbankett im Weißen Haus. Am Donnerstag geht es nach New York.

Wie komplex ist so ein Staatsbesuch? Das zeigt ein Besuch von Königin Elizabeth 2007. Vorm Staatsbankett wollte Buckingham Palace nicht nur die Farbe aller Blumen wissen, die im Raum stehen, sondern die Blütenblätter selbst sehen – um sie an das Outfit der Königin anzupassen.

Neuer Streit um Roundup Unkraut-Mittel Fall für Oberstgericht

Worum geht es? Das Unkrautvernichtungsmittel Roundup steht seit Jahren in der Kritik. Dem Produkt von Bayer (ehemals Monsanto), wird vorgeworfen, krebserregend zu sein, die Artenvielfalt zu schädigen und gesundheitsschädliche Rückstände in Lebensmitteln zu hinterlassen.

Was passierte nun? Am Montag verhandelten Richter vor dem Obersten Gerichtshof in Washington über Gesundheitswarnungen auf den Etiketten von Pestiziden.

Was ist damit gemeint? Der Oberste Gerichtshof muss darüber urteilen, ob die Bundesstaaten die Befugnis haben, etwa Roundup zu regulieren, oder ob die Umweltbehörden des Bundes über dessen Schicksal bestimmen sollten.

Warum ist das wichtig? Die Trump-Regierung unterstützt Bayers Bemühungen, Klagen einzuschränken, in denen behauptet wird, dass Unkrautvernichtungsmittel richte Schaden an. Bleibt die Angelegenheit Bundessache, ist Bayer fein raus.

Aber? Aktivisten der Initiative "Make America Healthy Again" (MAHA) protestieren, sie marschierten am Montag vor dem Gericht auf. Angeführt wird der Widerstand von der prominenten Influencerin Vani Hari, bekannt als "The Food Babe" (2,2 Millionen Follower auf Instagram).

Wieso hat das Gewicht? Weil schon ihr landesweiter Boykott gegen die WK Kellogg Co. viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. "The Food Babe" fordert die Entfernung künstlicher Farbstoffe und des Konservierungsmittels BHT aus US-Cerealien.

Wie ist das in Österreich? Hier gilt seit 2021 ein Teilverbot für Roundup. Die Anwendung ist in privaten Haus- und Kleingärten sowie auf öffentlichen Flächen wie Parks, Spielplätzen und in der Nähe von Gesundheitseinrichtungen untersagt.

Warum gibt es kein Komplettverbot? Weil das mit dem geltenden Unionsrecht nicht vereinbar ist, stellte die EU-Kommission fest. Nicht allen in Österreich ist unrecht, dass nun Brüssel den schwarzen Peter hat.

Letzte, letzte Chance Wal Timmy soll heute gerettet werden

Worum geht es? Am 23. März 2026 wurde ein Buckelwal auf einer Sandbank vor dem Timmendorfer Strand in Deutschland entdeckt. Seither sitzt das Timmy genannte Tier immer wieder im flachen Wasser fest. Alle Rettungsversuche scheiterten bisher.

Was passiert aktuell? Der Dienstag wird für Timmy der entscheidende Tag. Das stellte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die derzeit maßgeblich im Einsatz ist, klar. Am Mittwoch werde man sein Personal aus lauter Freiwilligen (die meisten haben sich Urlaub genommen) abziehen.

Was geschieht konkret? Am Montag wurden die Vorbereitungen für einen finalen Rettungsversuch gestartet. Die Zeit drängt auch bei Timmy, sein Gesundheitszustand schwankt. "Wir merken, dass er abbaut, das ist nicht schön," sagte die zuständige Tierärztin Kirsten Tönnies. Wenig später gab sie Entwarnung. Alles wieder gut.

Wie angespannt ist die Situation? Die Nerven flattern, es gibt gegenseitige Schuldzuweisungen, Experten raten zur Rettungsaktion, andere warnen. Eine Tierärztin, die extra aus Hawaii angeflogen kam, reiste am Montag ab, eine Zweite lag bis gestern im Koma.

Was ist der Plan? Einen Gurt um den Wal anzubringen und ihn damit in Richtung eines Lastkahns zu ziehen. Das geht nur unter Mithilfe des Tieres, die Gurte sollen nur unterstützend wirken und die Richtung vorgeben.

Wie gefährlich ist das? Ziemlich! Menschen müssen sehr nahe an das Tier heran. Wenn der Koloss in Panik gerät, kann es ungemütlich werden.

Sprung auf Porsche Paketzusteller muss Kratzer nicht zahlen

Worum geht es? Ein Paketzusteller in Bayern wurde von drei Hunden gestellt. Er rettete sich mit einem Sprung auf die Motorhaube eines Porsche Cayenne. Für die dabei angeblich entstandenen Kratzer muss er nicht aufkommen.

Was ist passiert? Der Zusteller versuchte am 25. September 2024 in Freising ein Paket abzugeben. Am Grundstück liefen dann zwei Dalmatiner und ein kleiner Mischlingshund bellend auf ihn zu. Der Mann flüchtete auf das neben dem Haus geparkte Auto.

Na und? Der Besitzer des Cayenne gab an, es seien durch den Sprung Kratzer und Dellen auf der Motorhaube entstanden, die eine Neulackierung  erforderlich machen würden. Die Kosten hierfür werden mit 2.723,74 € beziffert.

Aber? Eine gütliche Einigung scheiterte, es kam zum Prozess. Das Amtsgericht München wies die Klage allerdings ab.

Warum? Es bestünden Zweifel daran, dass die auf Bildern gezeigten Schäden von dem Vorfall stammen. Der Kläger selbst habe zugegeben, die Fotos erst Monate nach dem Vorfall angefertigt zu haben.

Selbst wenn? Die Hunde seien noch 3 bis 4 Meter vom Beklagten entfernt gewesen, als dieser sich auf die Motorhaube rettete, und hätten sich nicht aggressiv benommen. Aber "es genügt, wenn das tierische Verhalten lediglich psychische Wirkungen, wie auch Schreckreaktionen auslöst," so das Gericht.

Iran mit neuem Angebot Blockade der Straße von Hormus beenden

Worum geht es? Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran stecken in einer Sackgasse fest. Teheran macht Washington für das Scheitern der Gespräche in Pakistan verantwortlich. Amerika habe überzogene Forderungen gestellt.

Was passiert aktuell? Der Iran habe am Montag laut dem britischen Guardian angeboten, seine Blockade (die er als Kontrolle bezeichnet) über die Straße von Hormus zu beenden. Vom Atomprogramm wolle man aber nicht abrücken.

Handelt es sich um einen offiziellen Vorschlag? Er soll jedenfalls vom Vermittler Pakistan an die Vereinigten Staaten weitergeleitet worden sein.

Erfolgschance? Gering, US-Präsident Donald Trump sieht das iranische Atomprogramm als Teil eines Gesamtabkommens, zu dem auch die Wiedereröffnung der Straße von Hormus und die dauerhafte Sicherung des Waffenstillstands gehören.

Welche Rolle spielt Putin? Der russische Präsident empfing am Montag den iranischen Außenminister Abbas Araghchi. Er soll ihm dabei versichert haben, dass Moskau alles in seiner Macht Stehende tun werde, um den Frieden im Nahen Osten zu sichern.

Staunen über "Salatmann" Attentat auf Trump, einer aß weiter

Worum geht es? Am Samstag scheiterte ein Attentat auf Donald Trump beim Korrespondenten-Dinner in Washington. Ein Video der Veranstaltung sorgt seither für weltweites Erstaunen.

Was ist zu sehen? Im Ballsaal des Hilton Hotels gehen alle in Deckung, nur einer nicht. Der Mann isst weiter an seinem Burrata-Salat, der als Vorspeise serviert worden war.

Was ist ein Burrata-Salat? Ein mediterranes Sommergericht, das auf dem cremigen italienischen Frischkäse Burrata basiert. Burrata ist mit dem Mozzarella artverwandt, nur etwas fetthaltiger (wobei schon der Mozzarella nicht ohne ist).

Wer ist der "Salatmann"? Er wurde von US-Medien als Michael Glantz identifiziert, ein einflussreicher Agent der Creative Artists Agency, die Medien-Promis vertritt. Und er hat mehrere triftige Gründe für seine Coolness, sagte er der New York Times.

Nämlich? "Ich bin New Yorker", sagte er. "Ich bin mit Sirenengeheul und ständigem Trubel aufgewachsen. Ich hatte keine Angst. Hunderte von Secret-Service-Agenten stürzten sich über Tische und Stühle, und ich wollte zusehen."

Das war es? Nein, er führte zwei weitere Gründe an. "Erstens habe ich Rückenprobleme. Ich konnte nicht auf den Boden, und selbst wenn ich es geschafft hätte, dann wäre ich nur mit Unterstützung vom Boden weggekommen."

Und der dritte Grund? "Ich bin ein Hygienefanatiker. Auf keinen Fall hätte ich meinen neuen Smoking auf dem dreckigen Hilton-Boden schmutzig gemacht. Das kam überhaupt nicht infrage."

Kimmel empört Melania TV-Star nannte sie "werdende Witwe"

Worum geht es? Am Donnerstag der vergangenen Woche machte sich Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel über das bevorstehende Korrespondenten-Dinner lustig. Dann folgte der Attentatsversuch.

Was sagte Kimmel? Er zeigte Archiv-Bilder von Melania Trump und sagte: "Unsere First Lady, Melania, ist hier. Sehen Sie sich Melania an, so schön. Frau Trump, Sie strahlen wie eine werdende Witwe."

Wie reagierte die First Lady? Sie zeigte sich in einem Beitrag auf X über den "Feigling" erbost. Kimmels Äußerungen seien "hasserfüllt und gewalttätig". Melania forderte seinen Sender ABC auf, gegen sein "ungeheuerliches Verhalten" vorzugehen.

Was schrieb sie wörtlich? "Leute wie Kimmel sollten nicht die Möglichkeit haben, jeden Abend in unsere Häuser zu kommen und Hass zu verbreiten. Sein Monolog über meine Familie ist keine Komödie – seine Worte sind verletzend und verschärfen die politische Krise in Amerika."

Was fordert sie? ABC solle "Position beziehen. Wie oft wird die ABC-Führung Kimmels abscheuliches Verhalten auf Kosten unserer Gemeinschaft noch dulden?", schrieb sie.

Sehen das andere auch so? Der Clip löste nach der Schießerei einen Sturm der Entrüstung in den sozialen Medien aus. Kritiker warfen dem Komiker vor, zu politischer Gewalt aufzurufen. Mehrere konservative Nutzer sozialer Medien forderten Kimmels Absetzung.

Das gab es schon einmal, oder? Ja, Kimmel wurde im vergangenen September für eine Woche aus dem Programm genommen. Er hatte nach dem Attentat auf den Trump-Influencer Charlie Kirk gesagt, die "MAGA-Gang" schlachte den Mord politisch aus.