Worum geht es? Am 23. Jänner reiste eine Delegation deutscher Politiker unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) nach Rom, um sich mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu treffen. Für den Tagestrip wurden sechs Flugzeuge verwendet.
Wie das? Merz wurde von mehreren Bundesministern begleitet – darunter etwa der Finanzminister, der Verteidigungsminister und andere Kabinettsmitglieder. Es kam zu getrennten Anreisen, die Termine ließen sich offenbar nicht koordinieren.
Was heißt das? Das geht aus einer Anfrage eines Grün-Abgeordneten an das Verteidigungsministerium hervor, der Spiegel berichtet darüber. Demnach waren drei Jets vom Typ A350 VIP, A321 und A319 VIP sowie drei Business-Flieger im Einsatz.
Was hat das gekostet? Das verrät das Ministerium nicht. Aber eine Flugstunde in den kleineren Maschinen kostet zwischen 7.000 und 9.000 Euro.
Aber warum? Außenminister Johann Wadephul flog von einer Dienstreise in Afrika an. Kanzler Merz kam von einem Krisengipfel über die USA aus Brüssel. Innenminister Alexander Dobrindt war dienstlich auf Zypern. Weitere Ministerinnen und Minister reisten aus Berlin an, Verteidigungsminister Boris Pistorius extra, weil er frühere Termine hatte. Ein Flieger kam aus Davos.
Was ungeklärt blieb? Warum sich Merz nicht in Brüssel mit Meloni traf. Da wären beide schon vor Ort gewesen.
Worum geht es? Um ein Investment in historischer Höhe. Alphabet, Mutterkonzern von Google, will seine Kapitalausgaben 2026 auf etwa 175 bis 185 Milliarden US-Dollar hochschrauben – das ist fast doppelt so viel wie 2025.
Was soll mit dem Geld passieren? Der Großteil dieses Geldes fließt in Datenzentren, Server, Netzwerk- und Rechenkapazität für künstliche Intelligenz, einschließlich der Unterstützung von Google Cloud, DeepMind und KI-Produkten wie Gemini.
Was ist der Hintergrund? Alphabet sieht sich im Wettlauf um KI-Dominanz, vor allem gegen Wettbewerber wie Microsoft, Meta und OpenAI. CEO Sundar Pichai sagte, dass die Nachfrage nach KI-Rechenleistung so hoch sei, dass Alphabets bestehende Infrastruktur bereits an Kapazitätsgrenzen stoße.
Wie sieht der Markt das? Trotz starker Einnahmen und Gewinnzahlen reagierten viele Aktienmärkte nervös auf die Kapitalausgabe-Ankündigung, weil Investoren sich fragen, ob die Renditen auf solch riesige Investitionen schnell genug kommen.
Gibt es Grund zur Sorge? Alphabet hat im vierten Quartal 2025 Umsatz- und Gewinn-Erwartungen übertroffen, was die Ausgaben überhaupt erlaubt. Aber die Ausgabenplanung 2026 übertrifft lange bestehende Analystenschätzungen deutlich.
Wie war das Ergebnis? Alphabet erzielte einen Umsatz von 113,8 Milliarden US-Dollar, ein Wachstum von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und einen Nettogewinn von 34,5 Milliarden, ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Worum geht es? China hat drei hochrangige Vertreter aus dem Nationalen Volkskongress (NPC) entfernt – also ihnen die Mandate als Abgeordnete entzogen. Diese Entscheidung traf der Ständige Ausschuss des NPC bei einer Sitzung in Peking.
Um wen geht es? Luo Qi – Chefingenieur der China National Nuclear Corporation (staatlicher Nuklearkonzern), und Liu Cangli – früherer Präsident der China Academy of Engineering Physics, einer führenden Forschungs- und Nuklearwaffen-Einrichtung.
Und der Dritte? Es handelt sich um Zhou Xinmin – ehemaliger Vorsitzender der staatlichen Aviation Industry Corporation of China (AVIC), einem der größten Rüstungs- und Luftfahrtkonzerne des Landes.
Was ist der Hintergrund? Die Entlassungen stehen im Zusammenhang mit Chinas anhaltender Anti-Korruptionskampagne im Militär- und Verteidigungsbereich. Solche Entlassungen könnten auch weitere disziplinar- oder strafrechtliche Schritte nach sich ziehen.
Was ist der Vorwurf? Es gibt keine offiziellen Angaben über persönliche Untersuchungen gegen die Betroffenen. Aber ihr Entfernen aus dem Parlament folgt auf die Entlassung eines ranghohen Generals (Zhang Youxia) wegen mutmaßlicher "schwerer Verstöße gegen Disziplin und Gesetz".
Worum geht es? Am Donnerstag lief der letzte Vertrag aus, der das atomare Wettrüsten begrenzt. Nun könnte es zu einer Verlängerung von New START kommen, berichtet Axios.
Was ist damit gemeint? Die USA und Russland stehen kurz vor einer Einigung, den auslaufenden Vertrag zur Rüstungskontrolle auch nach seinem Ablauf weiterhin einzuhalten, erklärten drei mit den Gesprächen vertraute Quellen gegenüber dem Medium. Zudem soll es Gespräche über einen neuen Militärpakt geben.
Was ist der Hintergrund? Der Planentwurf bedarf noch der Zustimmung beider Präsidenten. Es sollen dazu in den vergangenen 24 Stunden in Abu Dhabi Verhandlungen stattgefunden haben, eine endgültige Einigung wurde dabei aber offenbar nicht erzielt.
Wer hat verhandelt? Die Gesandten von Präsident Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner. Die Verhandlungen dürften am Rande der Ukraine-Gespräche stattgefunden haben.
Was ist der größte Stolperstein? US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrmals betont, dass ein Pakt ohne die Einbeziehung Chinas nicht mehr zeitgemäß sei.
Was ist New START? Der New Strategic Arms Reduction Treaty ist der bilaterale Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland. Er wurde am 8. April 2010 in Prag von US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Dmitri Medwedew unterzeichnet.
Was legt er fest? Beide Länder dürfen maximal 1.550 einsatzbereite Sprengköpfe besitzen. Dazu maximal 700 Interkontinentalraketen (ICBMs), U-Boot-Raketen (SLBMs) und strategische Bomber.
Worum geht es? Bei den laufenden Friedensgesprächen in Abu Dhabi unter Vermittlung der USA haben sich die Ukraine und Russland auf einen neuen Austausch von Kriegsgefangenen geeinigt.
Was ist der Deal? Nach Angaben des US‑Sondergesandten Steve Witkoff sollen insgesamt etwa 314 Gefangene ausgetauscht werden – dies wäre der erste Austausch seit etwa fünf Monaten.
Wie ist der Ablauf? Der genaue Zeitpunkt der Freilassung und Rückführung steht noch aus; beide Seiten müssen die Listen noch bestätigen bzw. den Austausch umsetzen.
Wie viele Austausch-Vorgänge gab es schon? Nach Angaben ukrainischer Behörden 66 seit Kriegsbeginn im Februar 2022. Es wurden bisher 5.857 ukrainische Gefangene aus russischer Haft zurückgebracht. Daneben gab es separate große Abkommen, wie etwa den "1 000‑für‑1 000"‑Swap im Mai 2025.
Wie geht es mit den Verhandlungen weiter? Sie gehen nächste Woche weiter. Witkoff sagte, dass "in den kommenden Wochen mit weiteren Fortschritten zu rechnen ist".
Worum geht es? In Großbritannien häufen sich Krankheits‑ bzw. Vergiftungsfälle bei Kindern im Zusammenhang mit kontaminierter Babynahrung. Es hatte eine große Rückrufaktion gegeben.
Was ist passiert? Mehrere Chargen von Nestlé-Babynahrung ("SMA Infant Formula" und Folgemilch) wurden am 5. Jänner nach dem Nachweis des hitzestabilen Toxins Cereulide zurückgerufen. Am 24. Jänner wurde eine Charge des Produktes Aptamil First Infant Formula von Danone aus demselben Grund eingezogen.
Wie viele Betroffene gibt es? Die UK Health Security Agency (UKHSA) hat 36 klinische Meldungen über Kinder erhalten, bei denen nach dem Verzehr der zurückgerufenen Milch Symptome aufgetreten sind, die mit einer Vergiftung durch das Cereulide-Toxin übereinstimmen.
Was ist das Cereulide‑Toxin? Es wird von bestimmten Stämmen des Bakteriums Bacillus cereus produziert und verursacht bei Verzehr oft Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfe.
Was ist das Krankheitsbild? Die Symptome treten typischerweise 15 Minuten bis etwa 6 Stunden nach dem Essen auf und klingen meist innerhalb von 24 Stunden ab, wenn keine weitere Exposition stattfindet. In seltenen Fällen kann es zu schwereren gesundheitlichen Problemen kommen.
Ist das ein rein britisches Problem? Nein, Hersteller wie Nestlé, Danone und Lactalis haben Baby‑ und Säuglingsnahrung weltweit zurückgerufen, nachdem Cereulide‑Toxine in Produkten gefunden wurden. Diese Rückrufe betreffen mehr als 60 Länder auf mehreren Kontinenten.
Gab es auch Todesfälle? In Frankreich gibt es Berichte über zwei Säuglingstode, die im Zusammenhang mit der Babynahrung stehen könnten (auch wenn ein direkter Zusammenhang noch nicht offiziell bestätigt ist).
Wie ist das in Österreich? In zwei Produktchargen von Nestlé‑Babynahrung wurden geringe Mengen des Cereulide‑Toxins nachgewiesen. Die betroffenen Produkte (z. B. BEBA expert HA PRE und BEBA supreme PRE mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten) wurden vor dem öffentlichen Rückruf im Handel entfernt.
Aber? In einer kürzlich entnommenen Probe wurde jedoch eine Cereulid-Konzentration festgestellt, die wahrscheinlich gesundheitsschädlich ist. Das Produkt wurde vom Hersteller bereits zurückgerufen, schreibt die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).
Wo kommt das Cereulide‑Toxin her? Untersuchungen der globalen Rückrufaktionen zeigen, dass es in einer Rohzutat entdeckt wurde, die von einem Lieferanten in China stammt. Es handelt es sich um Arachidonsäure‑Öl (ARA‑Öl) — ein Zusatzstoff für Säuglingsnahrung, der für die Entwicklung von Gehirn und Nervensystem wichtig ist.
Wo genau kommt es her? Die Firma, die mit der ARA‑Zutat in Verbindung gebracht wird, ist Cabio Biotech, mit Sitz in Wuhan, China.
Woher kennt man Wuhan? Die Stadt mit 11 Millionen Einwohnern war Ausgangspunkt der globalen Coronavirus-Pandemie. Labore in Wuhan, darunter das Wuhan Institute of Virology (WIV), standen im Fokus der Forschung und der Spekulationen über die Herkunft des Virus.
Worum geht es? In der Silvesternacht kam es in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana zu einem verheerenden Feuer. 41 Menschen starben, viele kämpfen in Spitälern immer noch um ihr Leben.
Was passierte nun? Die Betreiber des "Le Constellation" schrieben am 4. Februar einen zweiseitigen Brief an ihre Mitarbeiter. Darin versuchen sich Jacques und Jessica Moretti zu erklären. Das Schreiben liegt einigen Medien und Agenturen vor.
Was schreiben sie? Sie hätten sich bisher nicht öffentlich äußern können, weil sie durch die laufenden Ermittlungen dazu verpflichtet gewesen seien. Sie betonen, dass das bisherige Schweigen für sie "unglaublich schwer und schmerzhaft" gewesen sei (hier der Brief im Wortlaut).
Was meinen sie? Im Brief steht: "Gegen uns wurde der Verdacht der geheimen Absprache erhoben. Das hat uns dazu gezwungen, jeglichen Kontakt abzubrechen, was diese schwere Zeit noch unerträglicher gemacht hat."
Aber? "Wir haben heute entschieden, das uns auferlegte Schweigen für die Dauer dieses Schreibens zu brechen."
Was geben sie als Grund an? "Wir möchten ausdrücklich unser Mitgefühl mit allen Opfern und ihren Angehörigen zum Ausdruck bringen. Unsere Gedanken sind bei euch, die ihr von dieser Tragödie direkt betroffen seid."
Wie wehren sie sich? "Es wurden niederträchtige Lügen verbreitet, zum Beispiel, dass Jessica die Kasse gestohlen habe oder dass wir die Verantwortung ignorieren würden. Diese Behauptungen sind unwahr, und wir möchten sie klarstellen."
Was versprechen sie? "Wir haben alles dafür getan, dass ausstehende Löhne bereits überwiesen wurden. Falls es durch gesperrte Konten zu Verzögerungen gekommen ist, werden diese in Kürze nachgeholt. Wir lassen euch in dieser Situation nicht im Stich."
Worum geht es? Während eines Pressetermins in Santa Monica (Kalifornien) erzählte Jennifer Garner (53) eine Anekdote aus ihrer Schauspiel‑Karriere, die inzwischen die Runde macht.
Was war der Anlass des Pressetermins? Reklame für die zweite Staffel ihrer Serie "The Last Thing He Told Me" zu machen.
Worum geht es dabei? Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Thriller-Roman von Laura Dave (2021). Erzählt wird die Geschichte von Hannah Hall, einer Frau, deren Ehemann plötzlich verschwindet. Er hinterlässt nur eine Rätselnachricht ("The Last Thing He Told Me"). Sie läuft auf Apple TV+.
Darum geht es aber nicht, oder? Nein, sondern um einen Vorfall bei den Dreharbeiten zum Action‑Film "The Kingdom" von 2007, in dem Garner eine Agentin spielte. Da biss sie dem Schauspieler und Stuntman Sala Baker ein Stück Ohr ab.
Wie bitte? Der Unfall passierte bei einer Kampfszene. Pete Berg, der Regisseur, habe zu Baker gesagt, er solle versuchen, mich zu töten, erzählte Garner. Und zu ihr, sie solle alles tun, um zu überleben.
Was passierte dann? Im Verlauf des Kampfes sei sie auf den Rücken ihres Co‑Stars geklettert und: "Ich biss ihm ins Ohr und wir haben ein Bild, auf dem ihm ein Stück Ohr fehlt, denn wir haben keine Späße gemacht."
Wie reagierte Sala Baker? Er sagte lapidar "wie Mike Tyson." Eine Anspielung auf den Box‑Vorfall von Mike Tyson, der 1997 einem Gegner ein Stück Ohr abgebissen hatte.
Warum wurde das nun relevant? Weil Garner und Baker für die Apple-Serie erstmals wieder gemeinsam vor der Kamera standen und eine Kampfszene zu drehen hatten. Was die Schauspielerin scherzhaft als "eine Rechnung zu begleichen" beschrieb.
Worum geht es? Bei einer der bekanntesten Zeitungen der USA kommt es zu einem drastischen Personalabbau. Betroffen sind etwa ein Drittel aller Mitarbeitenden im Unternehmen, also Hunderte von Jobs in verschiedenen Bereichen.
Wen betrifft es genau? Die Kündigungen gehen quer durch alle Abteilungen. Aber: Die Sportredaktion wurde aufgelöst, die Bücher-Sektion ("Books") eingestellt, der "Post Reports" Podcast ausgesetzt, das Korrespondentennetz und das Metro-Team deutlich verkleinert.
Was heißt das in Zahlen? Die Post hat ungefähr 2.500 Beschäftigte, davon sind 800 Journalistinnen und Journalisten, 300 davon müssen gehen, heißt es in Medienberichten. Offizielle Zahlen wurden nicht kommuniziert.
Wem gehört die Post? Die Washington Post ist im Besitz von Jeff Bezos, dem Gründer von Amazon. Er kaufte die Zeitung 2013 für rund 250 Millionen US-Dollar über seine private Gesellschaft Nash Holdings LLC. Die Post ist privat und gehört nicht zu Amazon selbst.
Was ist der Hintergrund? Im Gegensatz zum Konkurrenten New York Times, der finanziell erblühte, läuft die Post defizitär. Die Leitung begründet die Maßnahmen als notwendigen "strategischen Reset", um das Unternehmen für die Zukunft konkurrenzfähig zu machen.
Ist das die gesamte Erklärung? Wohl nicht. Bezos will sich nicht den Zorn von Donald Trump zuziehen. Die Post wollte eine Wahlempfehlung für Kamala Harris abgeben, das wurde im Verlag gestoppt. Auch sonst ist von redaktionellen Eingriffen zu hören.
Worum geht es? Am 3. Februar 2026 haben die Vereinigten Staaten eine iranische Drohne über dem Arabischen Meer abgeschossen. Das teilte das US-Militär, genauer das US Central Command, in einer offiziellen Erklärung mit.
Was ist passiert? Die Drohne vom Typ Shahed-139 näherte sich einem der größten Kriegsschiffe der US-Marine. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" war in internationalen Gewässern rund 800 Kilometer vor der iranischen Küste unterwegs.
Gab es Warnungen? US-Beamte erklärten, dass sich das unbemannte Fluggerät trotz mehrfacher Warnungen und Versuche, die Situation zu entschärfen, weiter auf den Flugzeugträger zubewegte und dabei eine "unklare" und "aggressive" Annäherung zeigte.
Warum kam es zum Abschuss-Befehl? Weil nicht klar war, mit welchem Ziel sich die Drohne näherte und um mögliche Gefahren auszuschließen.
Wer führte den Abschuss durch? Ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-35C, das von der "USS Abraham Lincoln" gestartet war. Das Manöver wurde vom Militär als Maßnahme der Selbstverteidigung beschrieben, um den Flugzeugträger und die Menschen an Bord zu schützen.
Gab es Opfer? Nach Angaben des Militärs gab es bei dem Einsatz keine Verletzten und keine Schäden an Ausrüstung oder Schiffen.
Was ist der Hintergrund? Der Vorfall ereignete sich in einer Zeit gestiegener Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Die USA haben ihre militärische Präsenz im Nahen Osten in den letzten Wochen deutlich verstärkt und mehrere Kriegsschiffe in die Region verlegt.
Torpediert der Vorfall die Gespräche? Trotz der militärischen Zwischenfälle bestätigten US-Offizielle, dass diplomatische Gespräche zwischen den USA und dem Iran wie geplant fortgeführt werden sollen.
Worum geht es? US-Tech-Milliardär Elon Musk, Eigentümer der Social-Media-Plattform X (früher Twitter) und Chef von Unternehmen wie Tesla und SpaceX, hat den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez in einem Post auf X heftig angegriffen.
Warum? Weil die spanische Regierung an einem Gesetz arbeitet, das Kinder unter 16 Jahren vom Zugang zu Social-Media-Plattformen ausschließt.
Was schrieb Musk? Er kritisierte Sánchez nicht nur wegen des Gesetzes, sondern bezeichnete ihn persönlich als "Dirty Sánchez", "Tyrannen", "Verräter des spanischen Volkes" und "faschistischen Totalitaristen". Dazu stellte er ein beleidigendes Emoji.
Welches? Ein Kackhaufen-Emoji. Es steht am Ende seiner Beleidigung, um seine Aussage noch krasser wirken zu lassen.
Was ist der Hintergrund? Musk ist ein starker Gegner staatlicher Regulierung für Technologien und soziale Medien. Er hält sie für geschäftsschädigend. Der Milliardär nutzt seine große Reichweite auf X häufig, um politische Akteure öffentlich scharf anzugreifen.
Was plant Spanien? Wie Australien soll ein Alters-Verifikationssystem eingeführt werden, damit Minderjährige nicht mehr einfach Accounts erstellen können. Plattform-Betreiber und Führungskräfte werden rechtlich verantwortlich gemacht, wenn sie Hassrede oder andere illegale Inhalte nicht entfernen.
Worum geht es? In Minneapolis und im Bundesstaat Minnesota fand in den vergangenen Wochen eine großangelegte Bundesoperation zur Durchsetzung der US‑Einwanderungsgesetze statt. Das brutale Vorgehen sorgte für Entsetzen.
Was passierte nun? Am Mittwoch kündigte Tom Homan, der "Border Czar" der US‑Regierung, an, dass etwa 700 Bundesagenten aus dem Bundesstaat abgezogen werden sollen und das "unmittelbar".
Was ist der Hintergrund? Die US‑Einwanderungsbehörde ICE und andere Bundesbehörden hatten mehrere tausend Bundesagenten in die Region geschickt, um Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus festzunehmen und abzuschieben. Diese Maßnahme war Teil der "Operation Metro Surge".
Wie kam es zur Eskalation? Am 7. Jänner erschoss ein Beamter die dreifache Mutter Renee Nicole Good, weil sie angeblich mit ihrem Auto auf ihn losgefahren war. Am 24. Jänner wurde der Krankenpfleger Alex Pretti, der am Straßenrand demonstrierte, von zehn Schüssen getroffen und starb.
Was geschieht nun? "Border Czar" Homan erklärte, der Abzug erfolge, weil es eine verstärkte Kooperation zwischen staatlichen und lokalen Behörden gebe, insbesondere bei der Übergabe festgenommener Menschen an Bundesbehörden.
Ist das die ganze Wahrheit? Wohl kaum. Der Druck aus der Öffentlichkeit, auch von Republikanern, war zuletzt sehr groß geworden.
Ist das ein kompletter Abzug? Nein, Homan betonte, dass weiterhin rund 2.000 Bundesbeamte vor Ort bleiben.
Worum geht es? Ein 36‑jähriger Zugbegleiter der Deutschen Bahn wurde am Montagabend in einem Regionalexpress im Kreis Kaiserslautern (Rheinland‑Pfalz) von einem Fahrgast so schwer attackiert, dass er später an seinen Verletzungen gestorben ist.
Wie kam es dazu? Der Zugbegleiter kontrollierte Tickets. Als eine vierköpfige Gruppe an der Reihe war, konnte ein 26‑jähriger Fahrgast keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Der Schaffner forderte ihn auf, den Zug zu verlassen.
Was passierte dann? Der Fahrgast stand auf, drohte mit den Fäusten, der Zugbegleiter versuchte, die Situation zu beruhigen. Plötzlich begann der Tatverdächtige hemmungslos auf den Kopf des Mannes einzuschlagen.
Wie reagierten die Fahrgäste? Passagiere leisteten Erste Hilfe und riefen Rettungskräfte. Der Zugbegleiter wurde reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht, überlebte aber nicht. Die Polizei traf zehn Minuten später ein und nahm den mutmaßlichen Täter fest.
Was weiß man über den Tatverdächtigen? Der mutmaßliche Angreifer ist ein 26‑jähriger mit griechischem Pass, der laut Polizei keinen Wohnsitz in Deutschland hat und in Untersuchungshaft sitzt. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken ermittelt wegen Totschlags.
Was weiß man über das Opfer? Der Zugbegleiter, ein gebürtiger Türke, hinterlässt eine Frau und Kinder.
Worum geht es? In einer alten Kirche in Rom war ein Engelsbild restauriert worden. Nach der Überarbeitung ähnelte es auffällig stark dem Gesicht der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Das sorgte für Kontroversen und weltweite Aufmerksamkeit.
Was ist genau passiert? In der Basilika San Lorenzo in Lucina wurde ein Fresko mit Engelsfiguren restauriert. Die Restaurierung war Teil der Instandsetzung eines Kolorits, der ursprünglich aus dem Jahr 2000 stammt.
Was geschah dann? Einer Zeitung fiel auf, dass eines dieser Engelbilder die Gesichtszüge von Meloni trug.
Was war die Folge? Die Darstellung rief Skepsis und Kritik hervor: Kirchen‑ und Staatvertreter betonten, dass politische Figuren nichts in kirchlicher Kunst verloren haben sollten, und es entstand eine Diskussion über die Nutzung von religiösen Bildern für politische Anspielungen.
Wie reagierte die Kirche? Wegen der Störungen beim Gottesdienst ordnete der zuständige Pfarrer der Kirche an, das betreffende Engelsgesicht zu übermalen. Als die Kirche am Mittwoch wieder öffnete, war das Gesicht des Engels mit Farbe entfernt worden, während der Rest des Freskos unverändert blieb.
War's das? Nein, sowohl die Denkmalbehörden Roms als auch das italienische Kulturministerium leiteten Untersuchungen ein, um festzustellen, wie es zu der Darstellung kam und ob bei der Restaurierung Vorgaben missachtet wurden.
Wie reagierte Meloni? Sie nahm den Vorfall mit Humor: Sie veröffentlichte ein Foto des Engels auf ihren Social‑Media‑Kanälen und schrieb, sie sehe "definitiv nicht aus wie ein Engel" — begleitet von einem lachenden Emoji.
Was sagt Restaurator Bruno Valentinetti? Er bestreitet, absichtlich das Gesicht von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gemalt zu haben. Er sagt, er habe nur das ursprüngliche Gemälde aus dem Jahr 2000 wiederhergestellt, so wie es zuvor ausgesehen habe.
Worum geht es? Die nicht‑binäre deutsche Aktivistin Maja T. wurde in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt. Ein ungarisches Gericht befand sie für schuldig, an gewalttätigen Angriffen auf Teilnehmer einer rechtsextremen Veranstaltung 2023 beteiligt gewesen zu sein.
Was war der Vorwurf? Die Staatsanwaltschaft warf Maja T. vor, zusammen mit etwa 20 anderen Aktivisten rund um den sogenannten "Day of Honor" – einer rechtsextremen Gedenkveranstaltung in Budapest – mehrere mutmaßliche Rechtsextremisten attackiert zu haben.
Wie schwer waren die Verletzungen? Die Staatsanwaltschaft nannte Knochenbrüche (z. B. im Gesicht und an Fingern), Platzwunden und eine Gehirnerschütterung. Einige der Opfer wurden dabei als "schwer verletzt" beschrieben, vier von ihnen besonders schwer.
Wie ging die Gruppe vor? Laut Anklage und Prozessunterlagen vor dem Budapester Gericht waren die Teilnehmer vermummt und teils mit Schlagstöcken, Gummihämmern und Pfefferspray ausgerüstet.
Was waren die angeklagten Delikte? Unter anderem versuchte schwere oder lebensgefährliche Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Die Staatsanwaltschaft forderte bis zu 24 Jahre Gefängnis.
Warum war der Prozess umstritten? Maja T. wurde 2024 aus Deutschland nach Ungarn ausgeliefert, nachdem sie in Berlin festgenommen worden war. Diese Auslieferung hatte das Bundesverfassungsgericht später als rechtswidrig bewertet.
Warum? Weil die Haftbedingungen in Ungarn nicht ausreichend geprüft worden seien. Angehörige berichten, dass Maja T. monatelang in Isolationshaft untergebracht war. Trotzdem blieb sie in Budapest in Haft.
Wie verteidigte sich Maja T.? Laut Berichten äußerte sie sich im Gerichtssaal nicht zu den einzelnen Tatvorwürfen. Stattdessen kritisierte sie die Fairness und Rechtsstaatlichkeit des Prozesses und stellte das Verfahren insgesamt infrage. Ihre Verteidigung sprach von einer Farce.
Worum geht es? Vor der griechischen Insel Chios im östlichen Ägäischen Meer kam es Dienstagabend zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Schiff der Küstenwache und einem Migrantenboot.
Was passierte? Das ist nicht geklärt. Die Küstenwachs gab an, das Migrantenboot sei ohne Navigationslichter unterwegs gewesen und habe auf Warnsignale nicht reagiert. Dann habe es abupt den Kurs gewechselt. Dadurch sei es zur Kollision gekommen.
Wie viele Opfer forderte das Unglück? Die Behörden bestätigten, dass 14 Menschen tot geborgen wurden, elf Männern und drei Frauen. Eine verletzte Frau starb später im Krankenhaus. 25 Menschen konnten gerettet werden, darunter auch zwei schwangere Frauen, deren Babys starben. Auch zwei Küstenwachbeamte wurden verletzt.
Wie stark wird die Flüchtlingsroute momentan genutzt? Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sind seit Jahresbeginn knapp 1.000 Menschen aus der Türkei zu diesen Inseln übergesetzt.
Worum geht es? Am Dienstag wurde Josh D’Amaro vom Disneys Verwaltungsrat zum neuen Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens gewählt. Er tritt am 18. März die Nachfolge von Bob Iger an.
Wie wurde Iger bekannt? Durch seinen Rücktritt vom Rücktritt. Disney warf ihn 2020 raus, zwei Jahre später kam er wieder, weil sich sein Nachfolger als ungeeignet erwiesen hatte.
Wer ist Josh D’Amaro? 54, wohnt mit seiner Frau Susan, seiner Jugendliebe, in Coto de Caza, zwei Autostunden südlich von L.A., aufgewachsen in der Nähe von Boston, studierter Betriebswirt. Aber er hatte einen anderen Berufswunsch.
Nämlich? Er wollte Bildhauer werden. Am Ende seines zweiten Studienjahres schweißte er um zwei Uhr nacht eine fast vier Meter hohe Skulptur zusammen und grübelte darüber, wie er als Künstler jemals eine Familie ernähren sollte. Er vollendete das Werk – eine abstrakte menschliche Figur, sattelte aber auf Marketing um.
Was er begabt? Die Figur war immerhin jahrelang auf dem Campus des Skidmore College in New York, seiner Kunstuni, ausgestellt, berichtet die New York Times.
Was hat D’Amaro mir Disney zu tun? Er trat 1998 in das Unternehmen ein und begann seine Karriere im Disneyland Resort. Zuletzt war er die Cashcow des Konzerns.
Wieso? Die Abteilung von D'Amaro erwirtschaftete im vergangenen Jahr rund 60 Prozent des Disney-Gewinns. Laut dem Marktforschungsunternehmen MoffettNathanson macht sie 80 Prozent des Gesamtwerts von Disney aus. D'Amaro ist für drei der vier wichtigsten Wachstumsbereiche von Disney verantwortlich (Kreuzfahrten, Spiele und Freizeitparks; Streaming ist der vierte).
Wie groß ist Disney? Der Konzern erwirtschaftete im letzten Geschäftsjahr ein operatives Ergebnis von 10 Milliarden US-Dollar. Es gibt weltweit 12 Freizeitparks, in Abu Dhabi entsteht der nächste.
Was gibt es darüber hinaus? Disney Studios (Pixar, Marvel, Lucasfilm/Star Wars, 20th Century Studios), TV-Sender wie ABC, Disney Channel, National Geographic, FX, die Streamer Disney+, Hulu, ESPN+, die Disney Music Group. und dds Kreuzfahrtgeschäft.
Worum geht es? Am 13. Jänner hätten Ex-Präsidenten Bill Clinton als seine Frau, Ex-Außenministerin Hillary Clinton, vor dem U-Ausschuss im US-Repräsentantenhaus aussagen sollen. Aber sie kamen nicht.
Warum? Die Clintons argumentieren, dass die Vorladungen ungültig oder politisch motiviert seien, und dass sie bereits schriftliche Informationen bereitgestellt hätten.
Was passierte danach? Der Ausschuss (House Oversight Committee) brachte eine Anklage gegen das frühere Präsidentschaftspaar auf den Weg. Sogar einige Demokraten stimmten dafür.
Welche Folgen hat das? Ein Verstoß gegen eine Kongress-Vorladung kann mit bis zu einem Jahr Haft und Geldstrafen geahndet werden.
Warum sollten die Clintons aussagen? Bill Clinton ist in Fluglisten von Jeffrey Epsteins Privatjet ("Lolita Express") dokumentiert. In freigegebenen Epstein-Akten taucht er mehrfach auf – etwa auf Fotos oder als Person. Das bedeutet aber nicht, dass er beschuldigt wird, an Straftaten beteiligt gewesen zu sein.
Was passierte nun? Am Dienstag stimmten Bill und Hillary Clinton zu, vor dem Kongress persönlich unter Eid auszusagen, um das geplante Verfahren wegen Missachtung zu verhindern.
Wann soll das stattfinden? Ein konkreter Termin steht noch nicht fest, und es gibt noch Diskussionen darüber, unter welchen Bedingungen dies geschehen soll.
Worum geht es? Am Sonntag wurden in L.A. die Grammys vergeben. Der Dalai Lama holte sich in der Kategorie "Best Audio Book, Narration and Storytelling" die Trophäe. Er sprach für die Produktion Texte über Mitgefühl und Frieden ein.
Wie reagierte China? Die Regierung bezeichnete den Grammy‑Preis als "politisches Manöver" und "Anti‑China‑Manipulation". Sie fordert, dass solche kulturellen Auszeichnungen nicht als politische Instrumente gegen China genutzt werden sollten.
Was ist der Hintergrund? Der Dalai Lama ist das spirituelle Oberhaupt des tibetischen Buddhismus. Der 14. Dalai Lama ist Tenzin Gyatso, geboren 1935. Er wird von vielen Tibetern und Buddhisten als inkarnierter spiritueller Führer betrachtet, lebt aber seit 1959 im Exil in Indien.
Warum? Weil er vor der chinesischen Kontrolle Tibets geflohen ist. China betrachtet den Dalai Lama nicht als legitimen religiösen Führer, sondern sieht in ihm vor allem einen politischen Gegner und Separatisten, der das Ziel einer größeren Autonomie Tibets symbolisiert – wenn nicht sogar Unabhängigkeit.
Welchen Konflikt erzeugt das? Traditionell wird ein Dalai Lama als Reinkarnation des Vorgängers angesehen. Chinas Regierung besteht darauf, dass chinesische Behörden das Recht haben, diese Reinkarnationen zu kontrollieren und zu genehmigen.
Was bedeutet das? China will den nächsten Dalai Lama selbst bestimmen, was von den meisten Tibetern und vielen internationalen Beobachtern nicht akzeptiert wird. Diese Frage hat weitreichende politische Bedeutung.
Worum geht es? Am Dienstag haben französische Ermittler die Pariser Büros von X durchsucht. Die Aktion wurde von der Cybercrime‑Einheit der Pariser Staatsanwaltschaft durchgeführt, mit Unterstützung der französischen Polizei und Europol.
Was ist der Hintergrund? Ziel ist eine laufende strafrechtliche Untersuchung gegen X, die seit April 2025 läuft und auf drei Handlungssträngen beruht: Manipulation, Deepfakes und KI‑Inhalte, sowie Verbreitung illegaler Inhalte.
Was heißt das? Der Algorithmus von X soll politisch einseitig oder verzerrend funktionieren – etwa indem einige Inhalte bevorzugt verbreitet werden. Ein zentraler Punkt sind KI‑generierte Inhalte, insbesondere die Bilder/Deepfakes, die vom KI‑Chatbot Grok erstellt wurden.
Worum geht es? Es wird untersucht, ob diese Inhalte täuschend echt wirkende KI‑Bilder von realen Menschen, insbesondere sexualisierte Bilder von Frauen und Kindern, erzeugen oder verbreiten; Inhalte zur Holocaust‑Leugnung oder ähnliches beinhalten.
Was ist mit illegalen Inhalten gemeint? Untersucht wird, ob X bei der Verbreitung von gewaltverherrlichendem Material Darstellungen von Kindes-Missbrauch mitverantwortlich war, bzw. Holocaust‑Leugnung und andere strafbare Inhalte nicht ausreichend kontrolliert hat.
Was ist die Folge? Die Ermittler haben Elon Musk sowie die frühere X‑Geschäftsführerin Linda Yaccarino zu einer "freiwilligen Anhörung" am 20. April in Paris vorgeladen.
Worum geht es? Der Zugang zum Oktoberfest in München ist traditionell kostenlos. Weil das Bier aber immer teuer wird, soll eine andere Lösung her: Das Maß soll günstiger werden, dafür der Eintritt kosten.
Woher kommt die Idee? Der Präsident des Bayerischen Brauerbundes Georg Schneider hat am Dienstag in der "Augsburger Allgemeinen" vorgeschlagen, Eintritt zu verlangen – etwa um steigende Kosten zu decken.
Was sagen die Veranstalter? Wiesn-Chef Christian Scharpf und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (beide SPD) sind dagegen, die Wirte ebenso. Argument: "Das ist ein Volksfest, und das soll es auch bleiben." Schließlich gebe es auch Familien, die einfach nur über die Festwiese schlendern wollten.
Ist das Oktoberfest wirklich gratis? Die Festwiese ja, die "Oide Wiesn" (der traditionelle Bereich im Süden) kostet Eintritt – etwa 4 € pro Person (Kinder bis 14 Jahre frei). Nach 21 Uhr ist dort der Eintritt über die Ausgänge frei.
Was kostet das Bier inzwischen? Das Maß (1 Liter) kostete im Vorjahr zwischen 14,50 Euro und– 15,80 Euro je nach Zelt. Snacks und traditionelle Gerichte liegen oft im zweistelligen Bereich.
Worum geht es? Australien erlebt eine ausgedehnte, historische Hitzewelle. Vor allem im Südosten liegen die Temperaturen oft deutlich über 40 °C, in vielen Orten reichen sie nahe an 50 °C heran.
Ist das ungewöhnlich? In Teilen von Victoria, New South Wales und South Australia wurden mehrfach Temperaturen zwischen 48 und 49,5 °C gemessen. Zahlreiche regionale Rekorde für höchste Tageswerte wurden bereits gebrochen oder standen kurz davor.
Wer bekam das zu spüren? In Melbourne gab es Temperaturen über 45 °C, der höchste Wert seit fast zwei Jahrzehnten. Hier gingen am vergangenen Sonntag die Australian Open im Tennis zu Ende.
Was ist die Konsequenz? Die extreme Hitze führt zu starker Trockenheit und großem Brandrisiko. Stromnetze werden belastet — teils kam es zu Stromausfällen, weil Klimaanlagen und Kühlungssysteme gleichzeitig stark genutzt wurde.
Was heißt das für die Menschen? Gesundheitsbehörden warnen vor Hitzschlag, Dehydrierung und Herz‑Kreislauf-Problemen, besonders für alte Menschen, Kinder und Menschen mit chronischen Krankheiten. Vor allem heiße Nächte ohne Abkühlung verschärfen diese Risiken.
Worum geht es? Zwischen Donald Trump und Harvard tobt seit Monaten ein Streit. Nun kündigte der US-Präsident an, von der Elite-Uni 1 Milliarde Dollar Schadenersatz fordern zu wollen.
Was ist der Hintergrund? Die New York Times hatte unter Berufung auf vier mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, dass Trump die Forderung seiner Regierung nach einer Zahlung von 200 Millionen Dollar an die Regierung fallen gelassen habe.
Wie reagierte Trump? Der Präsident schrieb auf Truth Social: "Die stark antisemitische Harvard-Universität hat der New York Times jede Menge Unsinn zugespielt. Wir fordern nun eine Milliarde Dollar Schadensersatz und wollen in Zukunft nichts mehr mit der Harvard-Universität zu tun haben."
Was ist die Vorgeschichte? Die Regierung wirft Harvard – und anderen Elite‑Universitäten – vor, nicht ausreichend gegen antisemitische Belästigungen und „antizionistische“ Demos auf dem Campus vorzugehen, besonders im Zusammenhang mit Protesten seit dem Nahost‑Konflikt Ende 2023. Sie würden eine "woke" Ideologie fördern.
War da nicht auch was mit Geld? Ja, Trump hatte zuvor versucht, Fördergelder in Höhe von rund zwei Milliarden US-Dollar einzufrieren, weil die Uni sich angeblich nicht an staatliche Vorgaben halten wollte. Harvard klagte dagegen erfolgreich, ein Gericht bezeichnete die Kürzung als rechtswidrig.
Was war die Folge? Monatelang gab es Vergleichsgespräche zwischen Harvard und der Regierung. Trump hat dabei früher über 500 Mio. Dollar Schadenersatz gesprochen und Verhandlungen über neue Initiativen vorgeschlagen. Diese Verhandlungen blieben jedoch ohne endgültige Einigung.
Was sagte Trump über die New York Times? Sie sei "ein korruptes, prinzipienloses und erbärmliches Sprachrohr der Linken."
Worum geht es? Er habe sich mit Indiens Regierungschef Narendra Modi darauf geeinigt, dass der bevölkerungsreichste Staat der Welt künftig kein russisches Öl mehr importieren werde, schrieb US-Präsident Donald Trump am Montag auf Truth Social. Im Gegenzug werde er die Importzölle für indische Waren von 25 auf 18 Prozent senken, so der US-Präsident.
Warum sollen die Inder kein Russen-Öl mehr kaufen? Um Russlands Kriegswirtschaft zu schwächen und Präsident Wladimir Putin rascher zu einem Einlenken im Ukraine-Krieg zu bewegen, so das Kalkül in Washington. Stattdessen will Neu-Dehli sein Öl künftig mehr in den USA kaufen – und eventuell in Venezuela, so Trump.
Gibt es noch weitere Zugeständnisse? Aber ja. Angeblich habe Modi zudem angekündigt, Indiens Importzölle für US-Produkte auf Null zu reduzieren und "über 500 Milliarden Dollar" in den USA zu investieren, in den Energiesektor, in Technologie und Landwirtschaft.
Was sagt Indien dazu? Relativ wenig. Premierminister Modi nannte die Ankündigung von Trump, die Importzölle für indische Waren zu senken, auf X eine "wunderbare Ankündigung", äußerte sich aber sonst nicht weiter zu den von Trump ausgerufenen Zugeständnissen.
Möglicherweise ein Verständigungsproblem? Wenn, dann ein sehr nachhaltiges. Denn bereits im vergangenen Oktober hatte Trump eine ähnliche Ankündigung in die Welt gesetzt. Und auch damals gab es keine Bestätigung von indischer Seite.
Wie viel Öl kauft Indien in Moskau ein? Schon sehr ordentlich. Seit Beginn des Ukraine-Krieges 2022 verdoppelte sich die Menge des Russen-Öls, das in den Subkontinent geliefert wurde, auf 36 Prozent der russischen Produktion. Damit ist Indien hinter China der zweitgrößte Öl-Abnehmer für den Herren im Kreml.
Worum geht es? Im Dezember hatte sich Gerhard Hillebrand, Verkehrspräsident des deutschen Automobilklubs ADAC, für die CO2-Bepreisung ausgesprochen. Nun wird der 60-Jährige abgelöst.
Was ist der Hintergrund? In Deutschland stiegen die Preise für Diesel und Benzin mit Jahresbeginn deutlich an, bei Diesel waren es vier Cent pro Liter. Grund war die Einführung der CO₂-Bepreisung, die bis zu drei Cent pro Liter ausmacht.
Was hat Hillebrand damit zu tun? Er gab der "Neuen Osnabrücker Zeitung" ein Interview. Darin stellte er sich gegen den EU-Plan zur Rücknahme des Verbrenner-Aus. "Davor kann ich nur warnen. Europa muss an ehrgeizigen CO2-Minderungszielen festhalten, denn wir müssen die Erderwärmung begrenzen", sagte er.
Und? Er fand auch die Preiserhöhung gut. "Der ADAC hält die CO2-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen", sagte er. "Die Leute brauchen den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen."
Was war die Folge? In einem Monat kündigten 60.000 Autofahrer ihre ADAC-Mitgliedschaft.
Was sagt der ADAC? "Der Eindruck, der durch das Interview entstanden ist, passt nicht zu den klaren Positionen des ADAC", zitiert Bild eine Sprecherin. "Wir machen uns gegen jede weitere Belastung ohne sozialen Ausgleich stark. Unser Auftrag lautet: bezahlbare Mobilität für alle."
Gehen dem ADAC nun die Mitglieder aus? Offenbar nicht. 60.000 kehrten dem Klub im Jänner den Rücken, es kamen aber gleichzeitig 100.000 neue Mitglieder dazu.
Worum geht es? Der US-Staat New Mexico erhebt schwere Vorwürfe gegen Meta. Die Plattformen des Tech-Giganten sollen systematisch Kinder und Jugendliche sexueller Ausbeutung ausgesetzt haben. Das Unternehmen habe das zugelassen oder sogar begünstigt. Die Plattformen des Konzerns seien "ein Marktplatz für Pädophile".
Was ist die Folge? Am Montag begann in Santa Fe ein Zivilprozess gegen Meta-Plattformen von Mark Zuckerberg wie Facebook, Instagram und WhatsApp. Hier finden Sie die Klage.
Wie kam es zur Klage? Der Fall basiert auf einer Undercover‑Ermittlung seit 2023, bei der Ermittler in Santa Fe über Jahre soziale Netzwerke durchforsteten und Scheinkonten für Minderjährige (unter 14 Jahren) einrichteten.
Wie lange dauert der Prozess? Er begann mit der Jury‑Auswahl, der eigentliche Prozess soll etwa sieben bis acht Wochen dauern.
Wie bedeutend ist er? Das Verfahren gilt als ein "Landmark-Case" (bedeutender Fall), weil er die erste große staatliche Zivilklage gegen Meta wegen dieser Art von Kindeswohl‑Vorwürfen ist, die vor eine Geschworenenjury kommt.
Was ist der konkrete Vorwurf? In der Klage heißt es, dass Meta‑Plattformen durch ihr System und ihre Algorithmen zu einem funktionalen Ort für Täter wurden, um sich zu vernetzen, Inhalte auszutauschen oder Opfer zu finden.
Was heißt das konkret? Es soll interne Dokumente geben, nach denen Algorithmen pädophile Accounts untereinander verknüpft oder auf Inhalte hingewiesen haben, auch ohne effektive Moderation.
Was sagt Meta? Der Konzern führt an, dass er umfangreiche Schutzmaßnahmen für Kinder eingeführt habe und mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeite. Die Anschuldigungen werden als "sensationslüstern und irreführend" bezeichnet.
Worum geht es? Nach dem Höhenflug kam der Fall. In der vergangenen Woche war der Preis für 1 Feinunze Folge erstmals über 5.100 US-Dollar geklettert. Nun aber ging es deutlich nach unten.
Was ist passiert? Der Goldpreis erlitt zuletzt einen der größten täglichen Verluste seit Jahren. In der vergangenen Woche fiel Gold zeitweise um mehrere Prozentpunkte, teilweise um bis zu rund 13 Prozent an einem Tag. Der Trend setzte sich am Montag fort.
Wie war es am Montag? Gold fiel am Montag um bis zu 9 Prozent auf unter 4.600 US-Dollar pro Unze, erholte sich am Ende des Tages aber leicht. Unterm Strich blieb ein Minus von 4 Prozent.
Was ist der Hauptgrund? Eine sell‑off‑Phase. Wer Gold gekauft hatte, versuchte das Edelmetall nun zu versilbern, also Gewinne zu realisieren.
Betraf das nur Gold? Nein, Silber – das oft ähnlich reagiert – fiel noch stärker (über 25 bzw. über 30 Prozent in kurzer Zeit). Auch hier setzte sich der Trend am Montag fort. Silber rutschte unter 72 US-Dollar, nachdem es im Jänner ein Allzeithoch von über 120 US-Dollar erreicht hatte.
Worum geht es? US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C. ab dem 4. Juli 2026 für etwa zwei Jahre komplett zu sperren.
Was ist der offizielle Grund? Es seien umfassende Renovierungs- und Umbauarbeiten durchzuführen, lautete die Begründung. Die Aufzüge seien kaputt, es wimmle von Ratten, der Beton in der Tiefgarage bröckle. Das Center sei "müde, kaputt und baufällig", schrieb Trump auf Truth Social.
Was ist der Hintergrund? Nach seiner Wiederwahl hatte Trump die Leitung der Einrichtung übernommen. Viele Künstler und Gruppen haben bereits Auftritte abgesagt oder Kooperationen beendet. Zuletzt sagte der weltbekannte Komponist Philip Glass die Weltpremiere einer neuen Symphonie ab.
Was wird nun vermutet? Dass Trump eine indirekte Strafsanktion verhängt. Die komplette Schließung bedeutet nämlich auch, dass Künstler, das Personal, andere Beteiligte zwei Jahre lang um ihre Gagen umfallen.
Woran entzündete sich der Streit? Trump hatte das Gebäude offiziell in "The Donald J. Trump and The John F. Kennedy Memorial Center" umbenannt, ob das rechtlich möglich ist, scheint fraglich.
Warum? Das 1963 errichtete Gebäude wurde per Bundesgesetz als Denkmal für John F. Kennedy eingerichtet. Mitglieder der Kennedy-Familie – etwa der Enkel Jack Schlossberg – werfen Trump vor, das Erbe von John F. Kennedy "zu zerstören".
Worum geht es? In der vergangenen Woche hatte das US-Justizministerium weitere mehr als 3 Millionen Dokumentenseiten, rund 2.000 Videos und etwa 180.000 Fotos aus den sogenannten Epstein-Akten veröffentlicht.
Was ist nun die Folge? Lord Peter Mandelson, eine prominente Figur in der britischen Politik seit den 1990er-Jahren, gab seine Ämter ab.
Wer ist Lord Mandelson? Ein langjähriger britischer Politiker der Labour Party, ehemaliger Minister für Handel und Industrie und bis Ende 2025 Botschafter des Vereinigten Königreichs in den USA.
Was wird ihm angekreidet? Die Epstein Files enthalten Einträge, aus denen hervorgeht, dass Jeffrey Epstein zwischen 2003 und 2004 insgesamt 75.000 US-Dollar in drei Teilbeträgen an Konten überwiesen haben soll. Sie sind mit Peter Mandelson oder seinem damaligen Partner verbunden.
Was sagt er dazu? Mandelson bestreitet, sich an diese Zahlungen zu erinnern oder entsprechende Unterlagen darüber zu haben. Er bedaure seine Beziehung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter.
Welche Konsequenz zog Mandelson? Er schrieb einen Brief an die Generalsekretärin der Labour Party und entschuldigte sich. Um "weitere Peinlichkeiten" zu vermeiden, trat er aus der Labour Party aus. Im vergangenen Jahr war Lord Mandelson bereits aufgrund seiner Verbindungen zu Epstein als britischer Botschafter in den USA entlassen worden.
Warum das? Es waren E-Mails und andere Dokumente öffentlich geworden, die seine Kontakte zu Epstein auch nach dessen erster Verurteilung 2008 zeigten.
Worum geht es? Bei den bisherigen Filmpreisen, etwa den Golden Globe Awards, war die Kritik an Donald Trump noch verhalten. Bei den Grammys wurde nun deutlich, wie sich die Stimmung in den USA gedreht hat.
Wie war das zu merken? Bei der 68. Grammy-Verleihung am 1. Februar in Los Angeles nutzten mehrere Musiker ihre Bühne, um klare politische Statements gegen die US-Einwanderungspolitik, die ICE-Behörde und gegen die Politik von Präsident Donald Trump zu setzen.
Beispiele? Bad Bunny, der aus Puerto Rico stammt, gewann mehrere Grammys, darunter Album des Jahres. In seiner Rede forderte er: "ICE raus" ("ICE out"), bevor er Gott dankte, und sagte: "Wir sind keine Wilden, keine Tiere, keine Außerirdischen – wir sind Menschen und wir sind Amerikaner."
Wer noch? Billie Eilish, Gewinnerin des Songs des Jahres, nutzte ihre Rede, um zu betonen: "Niemand ist illegal auf gestohlenem Land" und rief zu weiteren Protesten und Engagement auf. Mehrere Stars, von Justin Bieber bis Carole King, trugen "ICE Out"-Pins auf dem roten Teppich oder äußerten sich ebenfalls kritisch.
Wie war das bei der Moderation? Trevor Noah machte bei der Veranstaltung eher humorvolle Seitenhiebe auf Donald Trump und die politische Lage in den USA.
Was ist der Hintergrund? Das brutale Vorgehen der Einwanderungsbehörden zuletzt in Minneapolis hatte für Empörung gesorgt, auch unter Trump-Anhängern. Die Beamten erschossen zwei Menschen vor laufenden Handykameras.
Worum geht es? Marius Borg Høiby, unehelicher Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, wurde Sonntagabend von der Polizei festgenommen. Eigentlich sollte am Dienstag, dem 3. Februar, ein Prozess gegen den 29-Jährigen wegen verschiedener Straftaten beginnen.
Welche Straftaten werden ihm vorgeworfen? Unter anderem Vergewaltigung, Missbrauch und diverse Drohgendelikte. Insgesamt sind es 38 verschiedene Anklagepunkte, dem Angeklagten drohen bis zu 16 Jahre Haft.
Weshalb jetzt die Festnahme? Wie die Polizei in Oslo mitteilte, gebe es neue Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby: Es geht demnach um mutmaßliche Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und einen Verstoß gegen ein Kontaktverbot. Ein Gericht verhängte eine mindestens vierwöchige Untersuchungshaft gegen den 29-Jährigen, de seit JAhren mit Drogenmissbrauch zu kämpfen hat.
Wird der Prozess dennoch stattfinden? Geplant ist es jedenfalls, berichten norwegische Medien. Am Dienstag sollen sämtliche Anklagepunkte verlesen werden, am Mittwoch soll Borg Høiby dazu persönlich Stellung nehmen.
Wie wird sich das norwegische Königshaus verhalten? Man will sich aus dem Prozess komplett heraushalten und diesem auch nicht beiwohnen. Marius Borg Høiby wurde auch nach der Hochzeit seiner Mutter mit Thronfolger Kronprinz Haakon von diesem nicht adoptiert und ist somit kein Mitglied der königlichen Familie. Dennoch belasten die erstmals 2024 bekannt gewordenen Vorwürfe gegen den Sohn von Mette-Marit das Ansehen des Königshauses.
Worum geht es? Multimilliardär Elon Musk legt seine beiden Unternehmen SpaceX und xAI zusammen. Dadurch soll das KI-Unternehmen xAI mit frischem Bargeld versorgt werden, um es schlagkräftiger gegen die Konkurrenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu machen.
Wie passen die beiden Firmen zusammen? Musk plant offenbar, Rechenzentren ins Weltall zu verlegen, wie er am Montag ankündigte. Er schätze, dass es in zwei bis drei Jahren der günstigste Weg sein werde, um Rechenleistung für KI zu generieren.
Was sagen die Anleger dazu? Gar nichts, denn beide Unternehmen sind nicht an der Börse notiert. Das macht den Schritt für Musk wesentlich unkomplizierter. Musk selbst hält an SpaceX etwa 40 Prozent.
Was macht SpaceX? Das Unternehmen nimmt eine Schlüsselposition in den Zukunftsplänen der US-Weltraumbehörde NASA ein. Es stellt jetzt schon jene wieder verwertbaren Raketen her, mit denen die USA die Weltraumstation ISS ansteuern. Der Wert des Unternehmens wird auf etwa 1,5 Billionen Dollar geschätzt.
Und xAI? Das KI-Unternehmen hat mit dem KI-Chatbot Grok eine Alternative zu ChatGPT von OpenAI geschaffen. Allerdings gab es zuletzt Diskussionen, da Grok auf User-Wunsch zigtausende Nacktbilder ohne das Einverständnis der Abgebildeten generierte.