Worum geht es? Weltweit ist das vermutlich einzigartig und in den USA gab es so etwas auch noch nicht: Privatanleger hatten 2025 die Möglichkeit, ihr Geld direkt auf Donald Trump zu setzen.
Wie geht denn das? US-Präsidenten haben kein Berufsverbot, sie können ihre bisherigen geschäftlichen Tätigkeiten also auch im Amt weiterführen. Bisher war das tabu, bei Trump nicht.
Heißt was? Anleger konnten 2025 Trump "kaufen". Entweder, indem sie sich Aktien seines börsennotierten Medien-, Finanz- und Energieunternehmens Trump Media & Technology Group (TMTG, Tickersymbol "DJT") zulegten oder in seine Kryptowährung Memecoin Official TRUMP investierten.
Wie lief das Geschäft? Mau! Die Aktien von Trump Media (DJT) sind seit dem Tag vor seinem Amtsantritt bis Ende 2025 um 67 Prozent gefallen. Die offizielle TRUMP-Währung ($TRUMP), die Meme-Währung, erlebte nach ihrem Start am 17. Januar einen spektakulären Kursanstieg, fiel dann aber rapide. Seit dem 19. Januar hat sie 89 Prozent an Wert verloren.
Und Trump selbst? Dem Präsidenten erging es prächtig. Forbes schätzt, dass sich sein Nettovermögen mehr als verdoppelt hat, was auf Gewinne aus seinen verschiedenen Krypto-Investitionen zurückzuführen ist. Das Nettovermögen von Donald Trump Jr. hat sich im Jahr 2025 versechsfacht, auch aufgrund von Kryptogewinnen.
Wie reich ist Trump? Stand Freitag verfügt er über ein Vermögen von 6,6 Milliarden US-Dollar.
Worum geht es? Die Industrie in der Eurozone beendete das abgelaufene Jahr mit schwacher Aktivität und Schrumpfungs-Tendenzen. Vor allem Deutschland macht Sorgen.
Was sagen die Zahlen? Die jüngsten PMI-Daten (Purchasing Managers' Index) für Dezember – ein wichtiger Frühindikator für Produktion, Aufträge und Nachfrage – liegt unter der 50-Marke, was Rückgang statt Wachstum signalisiert.
Was heißt das im Detail? Auslastung und Produktion gingen im Euro-Raum im Dezember zurück – erstmals seit Monaten wieder. Vor allem die Exportnachfrage nahm deutlich ab – ein Zeichen schwacher globaler und europäischer Nachfrage.
Was bedeutet das für Arbeitsplätze? Die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe schrumpft weiter – Jobabbau setzt sich fort.
Wer zuckelt hinten nach? Deutschland, traditionell Europas größte Industrie, verstärkte Ende 2025 seine Abschwächung mit sinkender Produktion, schwächeren Exporten und sinkender Beschäftigung.
Was ist die Ursache für die Schwäche? Geringe Nachfrage im In- und Ausland, insbesondere Exportorders sind rückläufig. Wegen Unsicherheiten lassen Hersteller Vorsicht walten. Lieferkettenprobleme und Kostenanstiege bei Vorleistungen belasten die Margen.
Worum geht es? Die USA werfen 13 italienischen Pasta-Herstellern Dumping vor — also ihre Produkte in den USA günstiger zu verkaufen als im Inland. US-Präsident Donald Trump kündigte deshalb extrem hohe Strafzölle an.
Wie hoch ist "extrem"? Er kündigte einen Aufschlag von 92 Prozent zusätzlich zu den bestehenden 15 Prozent EU-Importzöllen an — das hätte eine Gesamtbelastung von fast 107 Prozent ergeben und die Preise für italienische Pasta in den USA drastisch steigen lassen.
Was passierte dann? Italien und Branchenverbände protestierten heftig gegen die Maßnahme. Hohe Zölle hätten die Exporteure stark getroffen und viele Marken gezwungen, den US-Markt zu verlassen.
Was war die Folge? Offenbar gab es zuletzt diskrete Verhandlungen im Hintergrund. Nun reduzierte die US-Regierung die Zusatzzölle auf einzelne Marken wieder stark. Der Hersteller La Molisana zahlt jetzt 2,26 Prozent zusätzlich, für das Unternehmen Garofalo hingegen wurde der Satz auf 13,98 Prozent festgelegt.
Elf weitere Produzenten müssen künftig genau 9,09 Prozent Zoll bezahlen. Die endgültigen Sätze sollen bis März 2026 entschieden werden.
Worum geht es? Seit rund einer Woche entlädt sich die Wut vieler Iraner über die Wirtschaftskrise auf der Straße. Nun mengte sich US-Präsident Donald Trump via Truth Social ein.
Was will Trump? Er hat in sozialen Medien erklärt, die USA seien "locked and loaded" und würden eingreifen, falls iranische Sicherheitskräfte gewaltsam gegen friedliche Protestierende vorgehen und sie töten.
Was meint er konkret? In seiner Aussage hieß es: Wenn der Iran "friedliche Demonstranten tötet", werden die USA "ihnen zu Hilfe kommen".
Gab es bereits Todesfälle? Ja, in mehreren Städten hat es bei oder am Rand der Demos Tote gegeben.
Wie reagierte der Iran? Regierungsvertreter warnten vor Einmischung, bezeichnen Trumps Drohungen als "rote Linie" und kündigen eine harte Reaktion an. Der nationale Sicherheitschef des Iran sagte, eine US-Einmischung würde die Region destabilisieren und gefährliche Konsequenzen bringen.
Weshalb wird demonstriert? Der Unmut richtet sich gegen die Politik des Landes. Die Wirtschaftskrise hat zu hoher Inflation, steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen und Arbeitslosigkeit geführt, besonders unter jungen Menschen. Der Rial hat deutlich an Wert verloren.
Worum geht es? Während der Weihnachtsfeiertage brachen Unbekannte in den Tresorraum einer Sparkassen-Filiale in der deutschen Stadt Gelsenkirchen ein, brachen fast alle der 3.250 Schließfächer auf und machten sich mit einer Millionen-Beute aus dem Staub.
Wieviel Beute haben die Einbrecher gemacht? Zunächst war der Schaden auf 30 Millionen Euro geschätzt worden, nun geht man aber von einer weitaus höheren Summe aus. Laut Bild könnte die bei dem Coup gestohlene Beute bis zu 100 Millionen Euro schwer sein.
Was weiß man über den Einbruch? Die Täter sind irgendwann zwischen 24. und 28. Dezember über ein benachbartes Parkhaus in das Gebäude der Bankfiliale eingedrungen und bohrten sich mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum.
Wie wurde der Coup entdeckt? In den frühen Morgenstunden des 29. Dezember gab es einen Feueralarm in der Bank. Am Einsatzort entdeckten Feuerwehr und Polizei dann zwar kein Feuer, aber den verwüsteten Tresorraum.
Was weiß man über die Täter? Es gibt laut Polizei Videomaterial von einem Audi mit maskierten Insassen, der das Parkhaus verlässt. Man geht davon aus, dass es sich dabei um die Täter gehandelt hat. Es gibt Vermutungen, dass es sich dabei um Niederländer gehandelt haben könnte, eine Bestätigung für diesen Verdacht steht allerdings noch aus.
Gab es schon einmal einen Einbruch dieser Größenordnung? Nein, es dürfte sich von der erbeuteten Summe her um den bislang größten Coup dieser Art auf deutschem Boden handeln.
Worum geht es? Der designierte Bürgermeister von New York, der Demokrat Zohran Mamdani, wird in der Silvesternacht vereidigt – und zwar in einer stillgelegten U-Bahn-Station aus der Gründerzeit unter dem Rathaus der Metropole.
Warum gerade dort? Das symbolisiere den "Beginn einer neuen Ära", so der 34-Jährige. Die Station, die nur mehr für Wendefahrten ohne Passagiere genutzt wird, gilt als Meisterwerk des Art Déco und wurde bereits 1945 stillgelegt.
Wer vereidigt den Bürgermeister? Bei der privaten Zeremonie in der U-Bahn die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, einen Tag später, bei der offiziellen Amtseinführung auf den Stufen des Rathauses, der linke Senator Bernie Sanders aus Vermont.
Was sind Mamdanis Pläne für New York? Der demokratische Politiker, der sich selbst als Sozialist bezeichnet, will vor allem die laatente Wohnungsnot bekämpfen und 200.000 bezahlbare Wohnungen errichten. Außerdem plant er, Kinderbetreuung und öffentlicche Busse künftig kostenlos anzubieten.
Wie soll das finanziert werden? Der Bürgermeister will dafür die Elite der Metropole zur Kasse bitten: Mamdani plant, die Steuern für Reiche und Unternehmen zu erhöhen, um seine Pläne zu finanzieren.
Was sagen die New Yorker dazu? Sie finden die Pläne des 34-jährigen Politikers offenbar gut. Mamdani wurde mit mehr als 50 Prozent der Stimmen bei der Bürgermeisterwahl im letzten November zum nächsten Stadtchef gekürt.
Worum geht es? Hollywoodstar George Clooney und seine Frau, die Menschenrechtsanwältin Amal Alamussin, sowie ihre beiden Kinder, erhielten die französische Staatsbürgerschaft. Das teilte die Regierung in Paris in ihrem Amtsblatt nun mit.
Wie kam es dazu? Die Familie des 64-Jährigen hat bereits seit 2021 ihren Hauptwohnsitz auf einem alten Bauernhof in Brignoles, zwischen Marseille und Cannes, in Südfrankreich. Dem Magazin Esquire erklärte der Star, dass er seine Kinder, die achtjährigen Zwillinge Alexander und Ella, nicht "in der Kultur Hollywoods aufziehen" wollte.
Was weiß man über den Bauernhof? Es ist eher ein Anwesen, mit hundert Hektar Weinstöcken und mehr als tausend Olivenbäumen.
Was wurde aus seinem Haus am Comer See? Es gehört dem Schauspieler nach wie vor, ebenso wie ein Haus in Großbritannien und eines in seinem Heimatstaat Kentucky. Seinen Lebensmittelpunkt habe er nun aber in Frankreich, so der Schauspieler, der selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen ist.
Worum geht es? Tatiana Celia Kennedy Schlossberg (35), US‑Umweltjournalistin, Autorin und Enkelin des ehemaligen US‑Präsidenten John F. Kennedy, starb am Dienstag im Alter von 35 Jahren.
Was war die Todesursache? Sie litt an akuter myeloischer Leukämie, die ihr kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes im Mai 2024 diagnostiziert wurde. Die Krankheit hatte eine seltene Mutation und galt als unheilbar.
Woher weiß man das? Schlossberg veröffentlichte im November 2025 einen sehr persönlichen Essay darüber in The New Yorker. Trotz Chemotherapie, zwei Stammzelltransplantationen und klinischen Versuchen verschlechterte sich ihr Zustand.
Warum sorgte der Artikel für Aufsehen? Schlossberg warf ihrem Cousin, US‑Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., vor, dass er massive Kürzungen bei Forschungs‑ und Gesundheitsprogrammen vorgenommen habe.
Nämlich? Unter anderem fast eine halbe Milliarde Dollar weniger für die Erforschung von mRNA‑Impfstoffen, einer Technologie, die auch bei bestimmten Krebsarten hilfreich sein könnte.
Wie wurde ihr Tod verkündet? Die Familie teilte über den Instagram‑Account der John F. Kennedy Library Foundation mit: "Unsere schöne Tatiana ist heute Morgen von uns gegangen. Sie wird für immer in unseren Herzen sein." Sie hinterlässt Ehemann George Moran einen Sohn (3) und eine Tochter (1).
Wer war Tatiana Schlossberg? Tochter von Caroline Kennedy (Diplomatentochter und einzige noch lebende Tochter von John F. Kennedy) und Edwin Schlossberg.