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28. Januar 2026

Alle Songs gratis Neil Young beschenkt jetzt Grönländer

Worum geht es? Der kanadisch-amerikanische Musiker Neil Young schenkt den Menschen in Grönland für mindestens ein Jahr seine Musik.

Was bedeutet das? Grönländer erhalten kostenlos Zugang zur kompletten Musik‑ und Filmbibliothek auf neilyoungarchives.com – inklusive Alben, Live-Aufnahmen und Konzertfilmen aus über 60 Jahren Karriere.

Was ist die Begründung? Young will "Frieden und Liebe" bringen in einer Zeit politischer Unsicherheit. Die Geste sei eine symbolische Unterstützung der grönländischen Bevölkerung.

Was macht Young parallel? Er hat seinen Katalog von Amazon Music entfernt, weil der Konzern seinem Besitzer Jeff Bezos gehöre und dieser laut Young politische Positionen unterstütze, die er nicht teilen könne.

Wer ist Neil Young? Der 80-Jährige wurde mit Crosby, Stills, Nash & Young bekannt. Young startete seine Solokarriere Ende der 1960er-Jahre. Seine bekanntesten Titel sind "Heart of Gold", "Old Man", "Rockin’ in the Free World" und "Harvest Moon".

Welche Preise bekam er? Der "Godfather of Grunge" wurde zweimal in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen – einmal als Mitglied von Buffalo Springfield (1997) und einmal als Solokünstler (1995). Er hat fünf Grammy Awards gewonnen.

Weitere Meldungen

Jugendverbot für TikTok Franzosen preschen in der EU vor

Worum geht es? Frankreich steht vor der Einführung eines Gesetzes, das Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren vom Zugriff auf soziale Medien ausschließt. Die französische Nationalversammlung stimmte nun mit großer Mehrheit dafür.

Wen betrifft das Verbot? Wenn das Gesetz in Kraft tritt, würden Kinder unter 15 Jahren grundsätzlich keinen Zugang zu sozialen Medien haben (z. B. Plattformen wie TikTok, Instagram, Snapchat, Facebook etc.).

Wer ist dafür zuständig? Der Entwurf legt fest, dass Online-Dienste, die soziale Netzwerke bereitstellen, diesen Altersgruppen den Zugang verwehren müssen.

Wann soll es losgehen? Die Regierung peilt an, das Verbot zum Beginn des nächsten Schuljahres (September 2026) in Kraft zu setzen. Der Entwurf geht jetzt an den Senat, bevor er endgültig verabschiedet wird.

Was ist die Begründung? Es geht Frankreich vor allem um Schutz- und Gesundheitsaspekte: Studien und Debatten hätten Risiken durch exzessive Nutzung – etwa Cybermobbing, Schlafprobleme oder psychische Belastungen – belegt.

Wer ist das Vorbild? Australien. Hier gelten die entsprechenden Bestimmungen seit 10. Dezember 2025.

Plant die EU nicht auch so etwas? Geredet wird schon lange darüber. Aber das Europäische Parlament hat Ende November 2025 mit großer Mehrheit nur einen nicht-verbindlichen Bericht angenommen.

Was steht drin? In dem Bericht wird gefordert, dass Kinder mindestens 16 Jahre alt sein sollten, um ohne elterliche Zustimmung soziale Medien nutzen zu dürfen. Für 13- bis 16-Jährige soll eine Nutzung mit Eltern-Einwilligung möglich bleiben.

Und Österreich? Will bis Ende des Jahres ebenfalls Social Media erst ab 14 erlauben. Drauf habe sich die Regierung geeinigt, sagte Digitalstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) am Dienstag im Ö1-Morgenjournal.

ICE-Agenten bei Olympia In Mailand sind sie nicht willkommen

Worum geht es? Die US‑Einwanderungs‑ und Zollbehörde (ICE) – offiziell "Immigration and Customs Enforcement" – soll bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien eine Rolle im Sicherheitsdienst haben.

Was sollen sie tun? Es geht vor allem darum, die Sicherheit der US‑Delegation und bestimmter US‑Politiker zu unterstützen, darunter Vizepräsident J.D. Vance und Außenminister Marco Rubio.

Ist das normal? Die Agenten werden nicht im Rahmen von Einwanderungs‑ oder Abschiebeoperationen tätig sein, sondern als Teil eines Sicherheits‑ oder Schutzauftrags des US‑Außenministeriums, was bei Großveranstaltungen wie Olympia nicht ungewöhnlich ist.

Wie reagiert Italien? Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala hat erklärt, dass ICE‑Agenten nicht willkommen seien und verurteilte die Behörde scharf aufgrund ihres Rufs und ihrer Einsätze in den USA.

Wie deutlich wurde er? Sala nannte ICE im Radiosender RTL 102.5 eine "mörderische Miliz", die "sich selbst Zugang zu Privathäusern verschafft". Ihre Anwesenheit während der Olympischen Spiele in Mailand-Cortina sieht er als "Problem" an.

Wann finden die Olympischen Spiele statt? Die Winterspiele starten am 6. Februar und dauern bis zum 22. Februar. Haupt-Veranstaltungsorte sind Mailand und Cortina d'Ampezzo.

Pandas müssen zurück Weil Japan und China im Streit liegen

Worum geht es? Die vierjährigen Pandas Xiao Xiao und Lei Lei leben derzeit im Ueno Zoo in Tokio, wurden dort 2021 geboren. Nun müssen sie nach China zurückgebracht werden.

Warum?  Pandas, die an ausländische Zoos abgegeben werden, bleiben rechtlich immer chinesisches Eigentum – selbst wenn sie im Ausland geboren werden. Auch in Schönbrunn ist das so. Die Leihe kostet etwa 1 Million US-Dollar pro Jahr.

Was passierte jetzt? Der bestehende Leihvertrag zwischen Japan und China lief aus, die Tiere müssen spätestens bis Ende Jänner 2026 zurückkehren. Eine Verlängerung ist eigentlich üblich.

Läuft die Rückgabe schon? Ja, die Regierung von Tokio hat bestätigt, dass Xiao Xiao und Lei Lei am 27. Jänner nach China fliegen werden. Besucher konnten sie am Sonntag zum letzten Mal sehen, bevor sie auf die Heimreise vorbereitet werden.

Wozu kam es? Nach Angaben der Tokioter Stadtverwaltung bewarben sich rund 108.000 Menschen um einen der 4.400 verfügbaren Plätze für einen letzten Blick auf die beliebten Pandas des Zoos.

Was ist die Folge? Nach ihrer Abreise wird Japan erstmals seit rund 50 Jahren keine Riesenpandas mehr haben.

Kommt wieder was? Aufgrund angespannter diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und China ist es sehr unwahrscheinlich, ob und wann China neue Pandas nach Japan schicken wird.

Welchen Konflikt gibt es? China sieht Taiwan als Teil seines Landes an, die Gefahr einer Invasion ist derzeit groß. Taiwan liegt strategisch nahe an Japan (nur ca. 110 km von den japanischen Inseln entfernt). Wenn Taiwan fällt, ist Japans Sicherheit direkt bedroht.

Goldiger Rekord für Gold Feinunze erstmals über 5.100 Dollar

Worum geht es? Der Goldpreis hat an der Metallbörse in London erstmals die Marke von 5.000 US‑Dollar pro Feinunze überschritten – und sogar zeitweise mehr als 5.100 Dollar erreicht. Das ist ein historischer Rekord.

Wie viel ist eine Feinunze? Rund 31,1 Gramm.

Wie ist die Preisentwicklung? Das lässt sich plakativ darstellen: Vor einem Jahr kostete die Feinunze noch 2.770 Dollar.

Was sind die Gründe? Wegen der Unsicherheit an den Finanzmärkten und in der Welt suchen Anleger "sichere Häfen". Wichtige Volkswirtschaften betreiben eine lockerere Geldpolitik. Es gibt eine starke Nachfrage von Zentralbanken und institutionellen Investoren.

Wie geht es weiter? Einige Analysten erwarten, dass der Preis für Gold weiter steigen könnte, teilweise auf 6.000 Dollar oder darüber, wenn Unsicherheiten anhalten. Andere sind skeptischer.

Randale am Feiertag Australier gegen "Australia Day"

Worum geht es? Der 26. Jänner ist Australiens Nationalfeiertag — er erinnert an die Ankunft der ersten britischen Sträflingsflotte in Sydney Cove im Jahr 1788.

Aber? Viele indigene Australier sehen diesen Tag jedoch als Beginn von Kolonisierung, Gewalt und Unterdrückung ihrer Völker, daher nennen sie ihn "Invasion Day" oder "Survival Day" und protestieren seit Jahrzehnten dagegen.

Wie war es diesmal? Zehntausende Menschen nahmen am Montag an Invasion Day-Demos teil, um auf Ungerechtigkeiten gegen Aborigines und Torres Strait Islander aufmerksam zu machen und eine Änderung des Feiertagsdatums zu fordern.

Blieb alles friedlich? Nicht wirklich. In Sydney, Canberra und Melbourne kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. In Perth wurde ein potentiell gefährlicher Gegenstand in der Menge gefunden, was zur Räumung führte.

Warum kam es zur Eskalation? Der Australia Day ist seit Jahren umstritten, weil er historisch für viele Indigene kein Grund zum Feiern, sondern zum Gedenken an Leiden und Verlust ist. Die Proteste sind daher tief verwurzelt in langjährigen Forderungen nach Anerkennung, Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Veränderung.

China-General gefeuert Atom-Geheimnisse an USA verraten?

Worum geht es? China hat gegen General Zhang Youxia, den ranghöchsten aktiven General in der Zentralen Militärkommission (CMC), Ermittlungen eingeleitet und ihn abberufen. Die CMC ist das wichtigste militärische Führungsorgan Chinas.

Was wird ihm vorgeworfen? "Schwere Verstöße gegen Parteidisziplin und das Gesetz" – eine Formulierung, die in China üblicherweise für Korruptions- oder Machtmissbrauchs‑Vorwürfe genutzt wird.

Wer ist Zhang Youxia? Der General galt als einer der engsten Vertrauten von Präsident Xi Jinping. Er war auch Mitglied des mächtigen Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas.

Warum ist der Vorgang bemerkenswert? Zhang ist der bisher höchste aktive Militär‑Funktionär, der in Chinas Anti‑Korruptionskampagne ins Visier geraten ist. Der Schritt kommt inmitten einer großen Umstrukturierung und Säuberung der chinesischen Militärführung, die viele Top‑Offiziere betrifft und teils schon seit 2023 läuft.

Was ist der Hintergrund? China bereitet sich auf die Übernahme Taiwans vor. Präsident Xi Jinping hat der Volksbefreiungsarmee dafür eine Frist bis zum nächsten Jahr gesetzt.

Ist Zhang Youxia der einzige Betroffene? Nein, gleichzeitig wurden auch Untersuchungen gegen General Liu Zhenli, den Stabschef der CMC, eingeleitet.

Was ist das große Bild? Einige internationale Medien berichten, dass Zhang unter anderem beschuldigt wird, Bestechungsgelder angenommen zu haben, interne Machtstrukturen zum eigenen Vorteil genutzt und sogar sensible militärische oder nukleare Informationen an die USA weitergegeben zu haben.

"Eiszeit" in den USA Auf Schneesturm folgt arktische Kälte

Worum geht es? In den USA schlägt der Winter derzeit voll zu. In weiten Teilen des Landes gab es am Wochenende einen massiven Sturm mit Schnee und Eisregen. Er führte zu schweren Verkehrs- und Stromproblemen. Nun folgt Eiseskälte.

Was war genau? "Winter Storm Fern" zog sich von Midwest über das Ohio‑Tal bis zur Ostküste (z. B. New York, Washington D.C.). Sogar Südstaaten wie Tennessee, Mississippi, Louisiana und Texas, die sonst mildere Winter haben, erleben Kälte und Schnee.

Wie viele Menschen sind betroffen? 210 Millionen. In Washington hatte es am Montag minus 10 Grad, In Nord‑New York und Umgebung fielen die Temperaturen an manchen Messpunkten sogar auf minus 37 °C.

Was ist die Ursache? Die Kälte wird durch einen sogenannten Polarwirbel‑Einbruch "erzeugt". Es handelt sich um ein meteorologisches Phänomen, bei dem extrem kalte Luftmassen aus der Arktis nach Süden in die USA entweichen. Dies führt zu abrupten Kältewellen.

Wie zeigt sich das? Über das Wochenende hinweg wurden bis zu 20.000 Flüge abgesagt, viele hatten Verspätung. Große Linien wie American Airlines, Delta, Southwest oder JetBlue strichen bis zu 70 Prozent ihres Flugplans zusammen. 880.000 Haushalte waren ohne Strom.

Wie lange dauert die Kälte? Während der gesamten Woche sind in 24 Bundesstaaten und in Washington D.C. Tiefsttemperaturen möglich, wobei für einige Orte Rekorde vorhergesagt werden.