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30. September 2025

Nachschlag für Homer Zweiter Simpsons-Film kommt ins Kino

Worum geht es? Die erfolgreichste Zeichentrick-Serie ist "Die Simpsons" bereits, nun kehrt sie auf die Kinoleinwand zurück. Disney, bei dem die Rechte für die gelbhäutige Familie liegen, kündigte auf Instagram einen neuen "Simpsons"-Film für Sommer 2027 an.

Seit wann gibt es die "Simpsons" schon? Die erste Staffel der Erfolgsserie lief bereits 1989, aktuell wird die 36. Staffel ausgestrahlt.

Und im Kino? War die prototypische US-Durchschnittsfamilie bislang erst einmal zu Gast, nämlich 2007. "Die Simpsons – Der Film" spielte seinerzeit weltweit mehr als 500 Millionen Dollar ein.

Weiß man schon etwas über den Inhalt des Films? Nein, dazu hält sich das Studio noch bedeckt. Sicher ist nur, dass – laut Branchenblatt Variety –der Film anstelle eines Marvel-Superheldenstreifens in die Kinos kommen soll. Der Marvel-Film wurde indes gecancelled – angesichts der dauerhaften Krise des Superhelden-Genres kein unerwarteter Schritt.

Wie viele TV-Folgen der Simpsons gibt es bereits? Mehr als 800. Im deutschsprachigen Raum wurde die Serie übrigens erstmals 1991 gesendet. Und wird seither auf diversen Sendern in Endlosschleife weitergespielt.

Weitere Meldungen

Piloten vor Streik Lufthansa steht vor heißem Herbst

Worum geht es? Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat eine Urabstimmung durchgeführt — sowohl bei den Piloten der Lufthansa-Kernmarke als auch bei Lufthansa Cargo. Das Ergebnis war eindeutig.

Nämlich? Eine überwältigende Mehrheit hat für Streik gestimmt — etwa 88 % bei Lufthansa (Kerngesellschaft) und 96 % bei Lufthansa Cargo waren für einen Arbeitskampf.

We hoch war die Beteiligung? Rund 90 % (Kerngesellschaft) bzw. 95 % (Cargo) der Stimmberechtigten. Damit wurde der gesetzlich erforderliche Mindestanteil weit übertroffen.

Was ist der Streikgrund? Die Betriebliche Altersversorgung. Die Gewerkschaft fordert Verbesserungen bei der Betriebsrente der Pilotinnen und Piloten. Angepeilt wurde ursprünglich eine Verdreifachung des Arbeitsgeberanteils. Das wurde in den bisher sieben Verhandlungen reduziert, eine Einigung aber nicht gefunden.

Wann wird gestreikt? Das wurde nicht festgelegt, aber wohl in den kommenden Wochen.

"Fette Generäle" US-Kriegsminister hält Militärs Standpauke

Worum geht es? In der vergangenen Woche hatte über 800 der höchsten US-Militärs eine geheimnisvolle "Einladung" erhalten. Sie sollten sich am Dienstag am Marinestützpunkt in Quantico, etwa 50 Kilometer südlich von Washington, einfinden. Grund folgt!

Wer war "geladen"? Generäle und Admiräle aus der gesamten Welt, sogar aus Japan wurde hochrangige Militärs eingeflogen. Das Treffen war von Verteidigungsminister Pete Hegseth einberufen worden.

Aber es erschien ein "Überraschungsgast"? Ja, am Sonntag gab Präsident Donald bekannt, dass er ebenfalls an der Zusammenkunft teilnehmen werde. Tatsächlich hielt er am Dienstag dann eine 70-minütige Rede.

Warum war das Treffen ungewöhnlich? Die Kosten müssen in die Millionen gegangen sein. Und: Es ist ein enormes Sicherheitsrisiko, alle führenden Militärs einer Welt macht an einem Ort zu versammeln.

Was sagte Trump? Er bezeichnete das Verteidigungsministerium erneut als Kriegsministerium (Kongress hat der Umbenennung noch nicht zugestimmt), fand ein paar lobende Worte für sich. Zu seiner Entscheidung, Truppen in US-Metropolen zu schicken, sagte er: "Wir sollten einige dieser gefährlichen Städte als Übungsgelände für unser Militär nutzen."

Das große Worte führte aber ein anderer? Ja, "Kriegsminister" Pete Hegseth. Der ehemalige Fox-Moderator wütete gegen "woken Müll", "fette Soldaten", befand "fette Generäle und Admirale im Pentagon völlig inakzeptabel" Er schwor, das Militär "stärker, zäher, schneller, wilder und mächtiger zu machen als je zuvor". Inklusive ordentliche Rasur.

Wie sieht er die Armee? Hegseth sprach von "jahrzehntelangem Verfall" der Streitkräfte, den er stoppen werde. Frauen seien nicht für alle Aufgaben qualifiziert, Programme für Gleichstellung und gegen Diskriminierung werde er einstellen.

Was war der zentrale Satz? Vielleicht der: "Ihr tötet Menschen und zerstört Dinge, um euren Lebensunterhalt zu verdienen. Ihr seid nicht politisch korrekt und befindet euch nicht unbedingt immer in höflicher Gesellschaft."

Oder der? "Keine leichtfertigen Beschwerden mehr. Keine anonymen Beschwerden, keine wiederholten Beschwerden, keine Rufschädigung ... Schluss mit dem Eiertanz“.

Wie reagierten die Militärs? Sie schwiegen, aber nicht aus Respektlosigkeit, sondern weil das ein Ausdruck der politischen Neutralität sein soll und Tradition hat.

Womit verstörte Trump? Er drohte den Anwesenden mit dem Rauswurf. Sie könnten ruhig den Raum verlassen, wenn ihnen seine Ausführungen nicht gefielen – aber "da geht Ihr Rang, da geht Ihre Zukunft", sagte er und erntete damit verlegenes Gelächter.

"Wie blöd kann man sein?" Lotto-Millionär vergisst auf Gewinn

Worum geht es? Am 29. März hatte ein deutscher Lottospieler alle Zahlen richtig. Er gewann über 15 Millionen Euro, bemerkte das aber nicht. Erst jetzt erinnerte er sich an den Lottoschein.

Im Ernst? Ja, der Mann hatte sogar im Radio von der Suche nach dem Lottomillionär gehört. "Wie blöd kann man eigentlich sein, das nicht abzuholen?", dachte er sich. Nun ...

Wieso erinnerte er sich jetzt? Weil er den Lottoschein per Zufall in der Innentasche einer Übergangsjacke entdeckte, berichtet Lotto Hessen in Wiesbaden. Er hatte die zusammengefaltete Quittung schlicht vergessen.

Wie hoch war der Gewinn? Der Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet hatte bei der Ziehung am 29. März alle sechs richtigen Zahlen samt Superzahl und knackte damit den Jackpot in Höhe von 15.336.286,40 Euro, also über 15,3 Millionen Euro.

Hat die Lottogesellschaft nicht nach ihm gesucht? Doch, sie startete sogar eine Plakataktion in Verkaufsstellen. Das hatte schon einmal funktioniert. Im Frühjahr 2006 meldete sich eine alleinerziehende Mutter aus Wiesbaden, sie hatte 7,4 Millionen "vergessen".

Was macht der Mann nun mit dem Geld? Eine Wohnzimmercouch kaufen. Der Rest des Geldes wird in der Familie verteilt.

107 Kilo Gold im Maserati Gewichtige Vorwürfe gegen AfD

Worum geht es? Um Zutaten, die auch einem TV-Krimi zur Ehre gereichen würden: Gold, ein chices Auto, eine politische Partei. Und Klospülungen.

Wie bitte? Am 11. und 12. Mai 2022 soll die rechte AfD insgesamt 107 Kilogramm Gold in ein Depot im Fürstentum Liechtenstein gebracht haben, berichtet der Spiegel. Das Edelmetall dürfte aus einer Erbschaft stammen.

Von wem? Von Reiner Strangfeld, Jahrgang 1938, der Ingenieur erfand unter anderem eine Toilettendruckspülung für die Firma DAL, heute Grohe. Der verschrobene Einzelgänger wohnte in einer kleinen Eigentumswohnung, aber die hatte es in sich.

Warum? Nach seinem Tod fanden sich in einem alten Wandschrank und hinter Fliesen im Keller 61 Goldbarren sowie Hunderte Gold- und Silbermünzen. Der Rest seines Vemögens war in Schließfächern in Luxemburg gebunkert. Alles allem rund 7 Millionen Euro wert.

Wer erbte? Der kinderlose Strangfeld vermachte es per Testament der AfD. Parteimitglied war er nicht.

Was passierte dann? Es wurden 14 potentielle Erben ausgeforscht und das Testament angefochten, weil Strangfeld angeblich schon verwirrt war. Seine Großcousine beantragte bei Gericht, der AfD während des Verfahrens die Verfügungsgewalt über den Schatz zu entziehen. Das passierte nicht.

Sondern? Laut Spiegel soll AfD-Bundesgeschäftsführer Hans-Holger Malcomeß angeblich in einem eigens gemieteten Maserati nach Liechtenstein gefahren sein, um das Gold aus dem EU-Raum zu bringen. Die Partei will dazu nichts sagen.

Woher weiß man von der Maserati-Fahrt? Hier kommt Österreich ins Spiel. Der Wiener Immobilieninvestor Lukas Hufnagl hatte die AfD – erfolgreich – aus einem Haus in seinem Besitz in Berlin geklagt. Im Schriftsatz zum Verfahren findet sich die Malcomeß-Fahrt.

Parkgebühr nach Kilo In Zürich zahlen schwere Autos mehr

Worum geht es? In der Region Zürich war am Sonntag wieder einmal Abstimmungszeit. Die Bevölkerung wurde über die neue Parkartenverordnung befragt. Und sie stimmte zu – obwohl die Preise für die meisten steigen.

Wie hoch fiel die Zustimmung aus? 52,8 Prozent und fünf von neun Wahlkreisen sagten Ja.

Was ist neu? Ungewöhnlich ist nun vor allem, dass Autos nach Gewicht verrechnet werden. Für schwere Fahrzeuge wird es in der Blauen Zone der Innenstadt teurer.

Wie teuer? Bisher kostete eine Anwohnerparkkarte 320 Euro im Jahr. In Zukunft soll der Kilopreis für Verbrenner und Hybridfahrzeuge 35 Rappen, jener für E-Autos 40 Rappen betragen.

Was bedeutet das? Ein Fiat Cinquecento wiegt rund 700 Kilo. Gerechnet auf einen Kilopreis kostet die Parkkarte in Hinkunft rund 300 Euro. Für einen Range Rover (2.500 Kilo) sind aber 1.070 Euro hinzublättern. Für das Tesla Model Y fallen rund 765 Euro, für einen Škoda Octavia 678 Euro an.

Bedeutet im Schnitt? Im Mittel sind die Autos in Zürich 1.560 Kilo schwer. Das ergibt einen Preis für E-Antriebler von 584 Euro für eine Parkkarte, für einen Benzin-Abtriebler 667 Euro. In Wien kostet das Parkpickerl 120 Euro im Jahr.

Wallaby erhüpft Berlin Mini-Känguru trickste auch Polizei aus

Worum geht es? In Berliner Stadteil Kladow entkam am Montag ein Wallaby aus dem Gehege eines privaten Halters. Was das Mini-Känguru vielleicht erstaunen wird: es wird nicht nach ihm gesucht.

Das heißt, man weiß nicht, wo es ist? Ja und nein. Passanten entdeckten das ungefähr einen halben Meter große Tier auf einer Straße, zeigt ein Video. Die Beamten rückten an und versuchten, das Wallaby einzufangen. Sagen wir so: es gab kein Unentschieden.

Wo ist das Wallaby hingehüpft? Das weiß man nicht so genau, denn es entwischte den Beamten in Richtung eines Waldstücks.

Was jetzt? Da von dem Tier laut Polizei keine Gefahr ausgehe – außer der Gefahr, sich beim Einfangen zu blamieren – ist keine gezielte Suchaktion vorgesehen. Der Gedanke ist wohl: Wenn das Wallaby (Pflanzenfresser) Hunger hat, wird es zurückkehren.

Wie ist es überhaupt aus dem Gehege entkommen? Das weiß man nicht so recht, aber die Vermutung ist, dass ein Unbekannter die Tür geöffnet hat. Wallabys haben selten Zweitschlüssel.

Watson ist "ignorant" Potter-Autorin rechnet mit Hermine ab

Worum geht es? Um zwei, die miteinander groß wurden. JK Rowling ist die Autorin der Harry Potter-Romane, weltweit wurden bisher 600 Millionen Exemplare verkauft. Emma Watson spielte in alles Verfilmungen Hermine Granger. Aber die beiden sind übers Kreuz.

Wie kam's? Die Gender-Debatte sorgte für Zwist. Watson tritt für Transgender-Rechte ein, Rowling spricht sich vehement gegen "Trans-Aktivismus" aus, der laut Rowling das Konzept des biologischen Geschlechts untergraben habe.

Was passierte nun? Letzte Woche sagte Watson, dass sie Rowling immer noch liebe und sich trotz ihrer Meinungsverschiedenheiten in dieser Angelegenheit weigere, sie "zu canceln". Nun antwortete Rowling darauf brüsk.

Was sagte sie? "Ich bin von keinem Schauspieler, der einmal eine von mir geschaffene Figur gespielt hat, auf ewige Zustimmung angewiesen. Die Vorstellung ist absurd, so als würde ich mit meinem Chef, den ich mit 21 hatte, abklären, welche Meinung ich heute vertreten sollte."

Was wirft sich Watson vor? Sie habe auf den Bafta Awards 2022 eine Hasswelle gegen sie losgetreten. "Die Mord-, Vergewaltigungs- und Folterdrohungen gegen mich" hätten ihren Höhepunkt erreicht. "Ich musste ständig um die Sicherheit meiner Familie besorgt sein".

Was hält sie Watson? "Wie andere Menschen, die nie ein Erwachsenenleben ohne Reichtum und Ruhm erlebt haben, hat Emma so wenig Erfahrung mit dem wirklichen Leben, dass sie nicht weiß, wie unwissend sie ist."

Wie sie sich von ihr unterscheidet? "Ich war mit vierzehn keine Multimillionärin. Ich lebte in Armut, während ich das Buch schrieb, das Emma berühmt machte".

Was vermutet sie? Watson hatte in ihrem letzten Interview eine Liebeserklärung an Rowling abgegeben. "Es gibt einfach keine Welt, in der ich sie oder das hier jemals aus irgendeinem Grund ausschließen könnte". Rowling hält das für Wendehalsigkeit.

Warum? "Sie hat bemerkt, dass es nicht mehr ganz so modern ist, mich lautstark zu verurteilen wie früher“. Deshalb der Kurswechsel.