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"Wir sprechen Minister nicht als Fußballmaus an, bitte!"

Chaos, Wahnsinn und bestäubte Obstbäume: Das Parlament drehte vor der Sommerpause noch einmal richtig auf.

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Blicke auf ein außergewöhnliches Land in einer außergewöhnlichen Woche. Der Kanzler verliebte sich in einen Bankomaten, oder er sich in ihn, gemeinsam nahmen sie zwei Videos auf. Nebenbei engagierte sich Karl Nehammer auch in der Besichtigung des österreichischen Fußballteams bei der EM in in der Abschaffung der kalten Progression. Die Arbeit der Regierung wird aber im Parlament nicht überall honoriert. Hier hörte man Worte wie "Wahnsinn", "Chaos", "Hungersnot" und "Obstbäume".

Die Kopfnüsse diesmal über:

Österreich in der Trauerphase "Die Definition, was in Österreich als außergewöhnlich gilt, ist außergewöhnlich großen Schwankungen unterworfen. Das Fußball-Nationalteam spielte bei der EM in Deutschland gegen die Niederlande außergewöhnlich gut, hatte dann aber gegen die Türkei außergewöhnlich viel Pech, auch weil es außergewöhnlich intensiv regnete. Vor allem aus den Gesichtern der Spieler nach dem Schlusspfiff."

Wie sich die Koalition für die kalte Progression erwärmte "Die Regierung behielt sich über ein Drittel die Verfügungsgewalt. Um lenkend einzugreifen oder um jährlich Almosen verteilen zu können, darüber gehen die Interpretationen parteipolitisch auseinander und das ziemlich progressiv. Das ökonomische Quartett, die drei EM-Daumendrücker und die Fußballmaus also, präsentierten nun die Einigung darüber."

Das drohende Sparpaket "in dieser Situation erwarte ich mir, dass sich Politiker hinstellen und klar sagen, wo gespart werden soll und wo investiert werden muss. Und nein, ich sehe das nicht allein als Aufgabe der Regierungsparteien an, sondern als Job von allen Parteien. Sie sollen ihre Pläne auf den Tisch legen. Alle! Und noch einmal nein, ich will hier keine Sprachhülsenfrüchte serviert bekommen, sondern Fakten, Ehrlichkeit, wenn es sein muss auch in aller Schonungslosigkeit."

Linksrutsch im Parlament "Die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch nannte die Grünen eine "kommunistische Sekte" und sagte zur ÖVP: "Sie haben diese Kommunisten in die Regierung geholt". Das Parlament sei nun "im Chaos, viel schlimmer kann es gar nicht mehr werden". Anderswo  auch nicht, denn "in Kärnten sind die Grünen nicht einmal im Landtag, das ist ja der Wahnsinn".

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