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"Verity – Dunkle geheimnisse"

BookTok-Queen Colleen Hoover kann auch spannend – und wie!

Ihre Liebesromanzen für die Generation TikTok sorgen auch als Verfilmungen für volle Kinosäle. Mit "Verity – Dunkle Geheimnisse" kommt nun erstmals die Umsetzung eines Psychothrillers aus der Feder von Colleen Hoover in die heimischen Kinos.

Lowen (Dakota Johnson) macht sich mit dem Werk ihres großes Vorbildes vertraut: "Verity – Dunkle Geheimnisse" nach einem Roman von Colleen Hoover startet diese Woche in den Kinos
Lowen (Dakota Johnson) macht sich mit dem Werk ihres großes Vorbildes vertraut: "Verity – Dunkle Geheimnisse" nach einem Roman von Colleen Hoover startet diese Woche in den KinosAlisha Wetherill © 2026 Amazon Content Services LLC
Christian Klosz
Akt. 02.10.2026 15:54 Uhr

Colleen Hoover ist ein Phänomen im internationalen Buchgeschäft. Die 46-jährige Autorin aus Texas arbeitete zunächst im sozialen Bereich und als Lehrerin, ehe sie 2012 ihren ersten Roman im Selbstverlag veröffentlichte. Der Durchbruch kam allerdings erst Jahre später: TikTok und die dortige Büchergemeinde BookTok machten ihren Roman "It Ends with Us" (auf Deutsch "Nur noch ein einziges Mal") zum weltweiten Phänomen. Aus der unbekannten Selfpublisherin wurde eine der erfolgreichsten Autorinnen der Gegenwart.

Die Dimension dieses Erfolgs ist bemerkenswert: Allein in den USA hat Hoover inzwischen rund 33,8 Millionen Bücher verkauft. Weltweit kommen viele weitere Millionen hinzu. "It Ends with Us" überschritt allein in den USA die Marke von zehn Millionen Exemplaren. Auch finanziell hat sich der Boom ausgezahlt: Forbes schätzte Hoovers Einnahmen allein im Jahr 2025 auf rund vier Millionen Dollar.

Hoovers Erfolg beruht dabei weniger auf literarischem Prestige als auf einer außergewöhnlich loyalen Fangemeinde. Sie schreibt vor allem für die Genres New Adult und Contemporary Romance, verbindet Liebesgeschichten dabei aber häufig mit Themen wie Trauma, Verlust, Familie und moralischen Konflikten. Quasi nebenbei veröffentlicht Colleen Hoover inzwischen auch psychologische Thriller.

Was sie anfasst, wird zu Gold (offenbar aucvh ihr Kleid): Colleen Hoover bei der Premiere von 'Verity,' in New York City am 29. September
Was sie anfasst, wird zu Gold (offenbar aucvh ihr Kleid): Colleen Hoover bei der Premiere von 'Verity,' in New York City am 29. September
REUTERS/Angelina Katsanis

Inzwischen hat auch Hollywood die Hoover-Formel für sich entdeckt. "Nur noch ein einziges Mal – It Ends with Us" mit Blake Lively und Justin Baldoni spielte 2024 weltweit mehr als 350 Millionen Dollar ein. 2025 folgte "All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You", 2026 "Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him".

Nun kommt mit "Verity" ein Stoff ins Kino, der Hoover von einer anderen Seite zeigt. Anne Hathaway spielt die titelgebende Bestsellerautorin, Dakota Johnson eine junge Schriftstellerin, die in deren Haus ein verstörendes Manuskript entdeckt. Statt einer klassischen Liebesgeschichte stehen Geheimnisse, Manipulation und die Frage nach Wahrheit und Täuschung im Mittelpunkt. "Verity" ist deutlich stärker Psychothriller als Romance – und damit auch ein Test, ob Hoovers Publikum ihr auch in ein düstereres Genre folgt.

Was als Nächstes kommt, ist allerdings weniger eindeutig. Mehrere Hoover-Stoffe befinden sich derzeit in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, darunter auch die Fortsetzung von "Nur noch ein einziges Mal – It Ends with Us". Titel: "It Starts with Us". Sicher ist vorerst nur, dass Hoover ihren Einfluss auf die Verfilmungen ausbauen will. Und dass "Verity", der diese Woche in den österreichischen Kinos anläuft, dafür ein bemerkenswerter Schritt ist: weg von der vertrauten großen Liebesgeschichte, hinein in die Welt des Thrillers.

Wer spielt hier mit wem? Anne Hathaway als Verity Crawford in "Verity – Dunkle Geheimnisse"
Wer spielt hier mit wem? Anne Hathaway als Verity Crawford in "Verity – Dunkle Geheimnisse"
Alisha Wetherill © 2026 Amazon Content Services LLC

"Verity – Dunkle Geheimnisse"

Worum es geht Lowen Ashleigh (Dakota Johnson) ist eine talentierte Autorin, auf den großen Durchbruch wartet sie jedoch seit Jahren. Über ihren Agenten bekommt sie ein vor allem finanziell vielversprechendes Angebot: Sie soll die Buchreihe der gefeierten Starautorin Verity Crawford (Anne Hathaway) fortsetzen, da diese nach einem schweren Unfall nicht mehr selbst schreiben kann. Zu diesem Zweck soll Lowen temporär ins abgelegene Anwesen der Familie in Vermont ziehen, wo sie auch auf Veritys Mann Jeremy (Josh Hartnett) und ihren Sohn Crew trifft.

Bei Lowens Ankunft steht es um die Familie Crawford alles andere als gut. Crews Zwillingsschwester ist erst vor einem Jahr in einem See ertrunken, darauf folgte Veritys Unfall, der diese in einen katatonischen Zustand versetzte: Sie kann sich weder bewegen noch sprechen. Lowen soll sich nun durch ihre Aufzeichnungen wühlen und daraus ein neues Buch basteln.

Durch Zufall entdeckt sie auf einem USB-Stick einen Text, der wie eine Autobiografie wirkt: Darin beichtet Verity, dass sie ihre Kinder gehasst habe. Und dass der Tod ihrer Tochter kein Unfall, sondern Absicht gewesen war. Dieses Wissen reduziert die Hemmungen Lowens, den sexuellen Spannungen zwischen ihr und Jeremy nachzugeben. Als sie schließlich auch noch bemerkt, dass Verity ihren Zustand offenbar nur vorspielt, ist sie davon überzeugt, dass sie es hier mit einer Meister-Manipulatorin zu tun hat, die aus dem Weg geräumt gehört. Aber langsam entstehen bei Lowen Zweifel, was Realität ist und was nur in ihrer Vorstellung existiert.

Lohnt sich das? Es ist nur wenige Jahre her, da sorgte Amazon und sein Streamingdienst Prime Video für Diskussionen wegen Diversity- und Inklusions-Maßnahmen: Filme und Serien musste anhand bestimmter Vorgaben hinter und vor der Kamera besetzt werden. Man wollte damit einem damals aktuellen Zeitgeist entsprechen, doch selbst progressiv denkende Menschen hinterfragten die Sinnhaftigkeit dieses Ausmaßes an Eingriffen in kreative Prozesse.

Nun, einige Jahre später, hat sich der Wind – zumindest in den USA – gedreht: Donald Trump ist wieder an der Macht und bei Amazon ist immer noch Jeff Bezos am Ruder. Doch der ist nun Best Buddy mit Trump, siehe die Gefälligkeitsproduktion "Melania". Und hat seine Überzeugungen wie es scheint über Bord geworfen. Denn seit gut einem Jahr ist auffällig, wie sehr sich Amazon Prime bemüht, nur noch "normale" Filme und Serien zu drehen bzw. einzukaufen. Und "normal" meint hier: Simple Plots abseits jeglicher politischer Botschaften, konventionell umgesetzt – und zumeist mit weißen Darstellern besetzt.

Die Colleen Hoover-Adaption "Verity", für die Amazon MGM den Vertrieb übernimmt, fällt genau in diese Kategorie: Ein holzschnittartiger Psycho-/Erotik-Thriller, inszeniert von Michael Showalter, einem Regisseur ohne eigene Handschrift, der in einer konventionellen Story drei schöne, weiße Menschen – Dakota Johnson, Anne Hathaway, Josh Hartnett – in einer Dreiecksbeziehung aufeinandertreffen lässt.

Ein schönes Paar – oder? Verity Crawford (Anne Hathaway) und ihr Ehemann Jeremy (Josh Hartnett)
Ein schönes Paar – oder? Verity Crawford (Anne Hathaway) und ihr Ehemann Jeremy (Josh Hartnett)
Alisha Wetherill © 2026 Amazon Content Services LLC

Dabei wäre die Grundidee des Films gar nicht so übel. Und etwa bis zu Hälfte ist "Verity" tatsächlich ein ansehnlicher Genre-Film im qualitativen Mittelfeld. Danach geschieht aber etwas, das Drehbuchautor Nick Antosca schon in seiner Serien-Adaption von "Kap der Angst" misslungen ist: Zu viele zu unglaubwürdige Twists, die zu sehr auf ihre (vermeintliche) Wirkung bedacht sind.

Dabei hätte der Plot mit seinem Topos "Was ist wahr(heit)?" und der Frage "Wer manipuliert die Wahrheit?" durchaus Potenzial gehabt, selbst wenn dieses Sujet offenkundig von Vorbildern wie "Basic Instinct" inspiriert ist. Doch die Unbeholfenheit und das fehlende Gespür bei der dramaturgischen Umsetzung lassen die Sache weitgehend verpuffen, sodass "Verity" insgesamt nicht zu überzeugen weiß. Und in anderen Besprechungen – nicht zu Unrecht – als schlechter Abklatsch von "The Housmaid – Wenn sie wüsste" bezeichnet wurde.

"Verity – Dunkle Geheimnisse", Psychothriller. USA 2026, 118 Minuten, ab 2. Oktober im Kino

Mut zur Exzentrik: Tom Cruise als Multimilliardär und Katzenpapa Digger Rockwell in "Digger"
Mut zur Exzentrik: Tom Cruise als Multimilliardär und Katzenpapa Digger Rockwell in "Digger"
Warner Bros. Entertainment Inc.

"Digger"

Worum es geht Die skrupellosen Geschäfte des exzentrischen Milliardärs und Erdölmagnaten Digger Rockwell (Tom Cruise) haben wesentlich zur sich zuspitzenden Klimakrise beigetragen. Durch die Erderwärmung und das Abschmelzen der Polkappen kommt es zu gewaltigen Naturkatastrophen: Ein riesiger Eisberg löst sich aus Grönland, Tsunamis bedrohen Küstenregionen und die Welt versinkt zunehmend im Chaos.

Während Regierungen weltweit mit dem drohenden Zusammenbruch der bestehenden Ordnung kämpfen, sieht sich Digger plötzlich selbst als möglichen Retter der Menschheit. Der US-Präsident (John Goodman) verlangt von dem Mann, der maßgeblich zur Katastrophe beigetragen hat, eine Lösung für das Desaster. Digger startet daraufhin eine gewaltige Rettungsmission.

Unterstützt wird er dabei unter anderem von dem Wissenschaftler und Umweltexperten Dr. Ganesh (Riz Ahmed), während Diggers Halbschwester Emma (Sandra Hüller) mit ihrem Öko-Unternehmen immer schon "auf der richtigen Seite" stand.

Lohnt sich das? Tom Cruise ist gleichermaßen eine der am meisten respektierten wie meistgehassten Personen Hollywoods: Niemand bestreitet ernsthaft seine Bemühungen um die Zukunft des Kinos, seinen Status als "Last Action Hero" oder seinen stets vollen Einsatz für seine Rollen. Und er ist jemand, der auch als Produzent das richtige Gespür beweist, wenn es um filmisch hochwertige und zugleich Mainstream-taugliche Blockbuster geht.

Auf der anderen Seite trübt sein Verhältnis zu Scientology nach wie vor den Blick auf Tom Cruise, selbst wenn er selbst sich diesbezüglich in den letzten Jahren bedeckt hält. Was bei all dem aber häufig übersehen wird, ist der talentierte Schauspieler, der sein Können gerade in frühen Filmen wie "Die Farbe des Geldes", "Rain Man", "Jerry Maguire" oder "Magnolia" unter Beweis gestellt hat.

Und nicht zuletzt sein Mut zur Hässlichkeit: Eine Ausnahme bleibt Tom Cruises Rolle als glatzköpfiger Filmproduzent Les Grossman in der schrillen Komödie "Tropic Thunder" (2008), ein Highlight des "typfremden" Castings und Over-Actings und eine Darstellung, die Cruise sogar eine Golden-Globe-Nominierung eingebracht hat.

Der US-Präsident (John Goodman) fordert von Digger angesichts der Krise Taten
Der US-Präsident (John Goodman) fordert von Digger angesichts der Krise Taten
Warner Bros. Entertainment Inc.

Davon ließ sich nun wohl auch der mexikaniasche Regisseur Alejandro González Iñárritu inspirieren, der Cruise nun in der Hauptrolle seines neuen Films "Digger" besetzte. Gewisse Parallelen lassen sich hier zu Iñárritus Erfolgsfilm "Birdman" (2014) erkennen, der den damals aus dem Spotlight verschwundenen Michael Keaton eine neue schauspielerische Bühne bot, die ihm direkt den Oscar bescherte. Diese Bühne wird nun auch Tom Cruise gegeben: "Digger" scheint gänzlich auf ihn zugeschnitten zu sein und soll ihm endlich zu seinem Darsteller-Oscar verhelfen.

Liest man die ersten Kritiken, könnte zumindest dafür tatsächlich ein realistische Chance bestehen: Ausdrücklich wird Cruises Einsatz gelobt, inklusive seiner radikalen äußeren Verwandlung (Halbglatze, Bierbauch, Alterung). Der Inhalt des Films selbst, eine "bitterböse, geradezu verstörende" (LA Times) Klimasatire, polarisiert dafür umso mehr. Während die einen die bewusste Übertreibung als Stilmittel loben, von einem "radikalen Experiment" (BBC) sprechen oder ihm das Gütesiegel "Dr. Seltsam des Klimawandels" verleihen, kritisieren andere "Digger" als "überladen, selbstgefällig und belehrend" (Variety).

So oder so: Kalt lässt der Film wohl keinen. Und so wird er vermutlich auch das Publikum spalten, das Tom Cruise jedenfalls in einer seiner ungewöhnlichsten Rollen zu sehen bekommt.

"Digger", Satire. USA 2026, 129 Minuten, ab 1. Oktober im Kino

Digger (Tom Cruise) in seinem Schlafzimmer: Die US-Presse sieht "Digger" als "bitterböse, geradezu verstörende Klimasatire"
Digger (Tom Cruise) in seinem Schlafzimmer: Die US-Presse sieht "Digger" als "bitterböse, geradezu verstörende Klimasatire"
Warner Bros. Entertainment Inc.

Außerdem neu im Kino:

"Bruno - Der Junge Kreisky"
Wien, Ende der 1920er-Jahre: Der junge Bruno Kreisky (Nils Arztmann) stammt aus einer wohlhabenden jüdischen Familie, schließt sich aber der sozialistischen Arbeiterjugend an und engagiert sich gegen den aufkommenden Faschismus. Gemeinsam mit seinen politischen Mitstreitern organisiert er verbotene Treffen und Widerstandsaktionen und nimmt dafür Repressalien in Kauf. 1938 folgt nach dem "Anschluss" erste eine monatelange Festnahme, dann die Flucht ins schwedische Exil. Regisseur Harald Sicheritz ("Muttertag", "MA 2412") zeichnet die frühen Jahre des späteren österreichischen Bundeskanzlers nach.

"Bruno - Der Junge Kreisky", Historiendrama, Biopic. AUT/DE 2026, 110 Minuten, ab 1. Oktober im Kino

"NAZA"
Die israelischen Journalisten Yuval Abraham und Rachel Szor sezieren Israels Kriegsführung im Gazastreifen und deren Folgen für die palästinensische Zivilbevölkerung. Grundlage sind anonymisierte Aussagen von 24 Angehörigen des israelischen Militärs und der Geheimdienste. Der Film wurde beim Filmfestival von Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet und erhielt ausgiebigen Applaus, wurde aber in Israel von verschiedensten Seiten teils heftig kritisiert.

"NAZA", Dokumentarfilm. USA/GB 2026, 80 Minuten, ab 1. Oktober im Kino

"Der perfekte Schein – Der Fall Bojarski"
Der polnische Ingenieur Jan Bojarski (Reda Kateb) flieht während des Zweiten Weltkriegs nach Frankreich und verdient sich nach dem Krieg mit seinem handwerklichen und technischen Geschick seinen Lebensunterhalt. Aufgrund seiner fehlenden offiziellen Identität bleibt ihm jedoch eine Karriere als Erfinder verwehrt. So beginnt er, zunächst Ausweise und später französische Banknoten zu fälschen. Der französische Film basiert auf der wahren Geschichte Bojarskis.

"Der perfekte Schein – Der Fall Bojarski", Krimi, Drama. FRA 2026, 129 Minuten, ab 1. Oktober im Kino

"Corpus Delicti"
In der Zukunft ist Gesundheit zum höchsten gesellschaftlichen Gut geworden: Die sogenannte "Methode" überwacht die Bürger mithilfe digitaler Systeme und schreibt einen vollständig kontrollierten, krankheitsfreien Lebensstil vor. Die Neurologin Mia Holl (Hannah Herzsprung) ist zunächst überzeugte Anhängerin dieses Systems, beginnt aber zu zweifeln, als ihr kritischer Bruder Moritz (Damian Hardung) des Mordes beschuldigt wird. Regisseurin Lena Stahl verfilmt Juli Zehs gleichnamigen Bestseller aus dem Jahr 2009. Zeh selbst hatte ihren Roman Anfang der Corona-Pandemie als Kommentar auf vermeintlich überschießende Schutzmaßnahmen neu gelesen bzw. geframed.

"Corpus Delicti", Science-Fiction, Dystopie, Thriller. DE 2026, 108 Minuten, ab 1. Oktober im Kino

"Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld"
Auf der Mossy-Bottom-Farm freut sich Shaun mit seinen Freunden auf Halloween, doch dann wird ausgerechnet das Kürbisfeld zerstört. Um das Fest zu retten, versucht Shaun mithilfe einer geheimnisvollen Wachstumsformel neue Kürbisse zu züchten – mit erwartbar chaotischen Folgen. Plötzlich verschwindet auch noch der Farmer und ein haariges Wesen streift durch die Wälder … Dritter Kinofilm der "Shaun das Schaf"-Reihe.

"Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld", Animation. GB 2026, 81 Minuten, ab 1. Oktober im Kino

"Frau Winkler verlässt das Haus"
Die 80-jährige und schwer kranke Frau Winkler (Angela Winkler) lebt allein und kann sich immer weniger selbst versorgen, während ihre Tochter Emi (Laura Tonke) beruflich stark eingespannt ist. Weil eine Betreuung zu Hause oder ein Pflegeheim nicht finanzierbar sind, wird ein Pflegeroboter angeschafft. Langsam entwickelt sich zwischen ihm und Frau Winkler eine ungewöhnliche Freundschaft. Neuer Film von Doris Dörrie, der aktuelle Themen – Pflegenotstand, KI-Diskussionen – aufgreift und mit einem Familiendrama verbindet.

"Frau Winkler verlässt das Haus", Drama, Komödie. DE 2026, 119 Minuten, ab 1. Oktober im Kino

"Linkin Park: Unshatter"
Nach dem Tod von Chester Bennington und einer siebenjährigen Pause wagte Linkin Park 2024 mit Sängerin Emily Armstrong und Schlagzeuger Colin Brittain den Neustart. "Unshatter" begleitet die Band bei der Entstehung des Albums "From Zero" und dokumentiert den Weg zurück auf die Bühne.

"Linkin Park: Unshatter", Konzertfilm, Dokumentation. USA/KOR 2026, 110 Minuten, ab 30. September im Kino

Christian Klosz
Akt. 02.10.2026 15:54 Uhr