NewsFlix.at Logo
Echter als jede KI

Mit dieser Technik wurden schon vor 100 Jahren Trickfilme gemacht

Die Stop-Motion-Technik ist beinahe so alt wie das Kino selbst. Umso faszinierender, dass sie auch heute noch eingesetzt wird – und dabei alles andere als gestrig wirkt. Bestes Beispiel: Das prächtige Fantasy-Abenteuer "Wildwood", das diese Woche in den Kinos anläuft.

Prue und ihr Mitschüler Curtis müssen in den geheimnisvollen Wald, um ihren Bruder zu finden: "Wildwood" wurde in der Stop-Motion-Technik umgesetzt, das Ergebnis ist lebensnaher und wärmer, als es eine KI je zustande bringen wird
Prue und ihr Mitschüler Curtis müssen in den geheimnisvollen Wald, um ihren Bruder zu finden: "Wildwood" wurde in der Stop-Motion-Technik umgesetzt, das Ergebnis ist lebensnaher und wärmer, als es eine KI je zustande bringen wirdPolyfilm/Laika
Christian Klosz
Akt. 05.11.2026 23:31 Uhr

Lange bevor Computer ganze Filmwelten erschaffen konnten, ließen Filmemacher Puppen, Monster und fantastische Kreaturen mit einer Kamera zum Leben erwachen. Die Stop-Motion-Technik gehört zu den ältesten Animationsformen der Kinogeschichte. Sie verlangt Geduld, Präzision und handwerkliches Geschick – und hat bis heute nichts von ihrer besonderen Magie verloren.

Ein Dinosaurier stapft durch eine prähistorische Landschaft, ein Skelett erhebt sich zum Kampf oder ein kleiner Junge begibt sich in eine fantastische Welt: Was auf der Kinoleinwand selbstverständlich aussieht, ist das Ergebnis aufwendiger Handarbeit. Bei der Stop-Motion-Technik wird jede Bewegung einzeln erzeugt.

Puppen, Figuren oder Gegenstände werden zunächst positioniert und fotografiert. Anschließend verändert das Animationsteam ihre Haltung minimal und nimmt das nächste Bild auf. Werden die Einzelaufnahmen schnell hintereinander abgespielt, entsteht die Illusion einer flüssigen Bewegung. Bei 24 Bildern pro Sekunde sind entsprechend viele Einzelaufnahmen notwendig.

"Wildwood" ist der bislang aufwändigste Film des renommierten Stop-Motion-Studios Laika
"Wildwood" ist der bislang aufwändigste Film des renommierten Stop-Motion-Studios Laika
Polyfilm/Laika

Eine Technik so alt wie das Kino selbst

Die Geschichte der Stop-Motion reicht bis in die Anfangsjahre der Filmgeschichte zurück. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts experimentierten Filmpioniere mit der Möglichkeit, unbelebte Gegenstände scheinbar selbstständig zu bewegen. Als einer der frühesten Filme dieser Art gilt "The Humpty Dumpty Circus" aus den Jahren 1897/98.

Einen Meilenstein markierte "The Lost World" (1925), in dem animierte Dinosaurier gemeinsam mit realen Schauspielern auftraten. Verantwortlich für die Effekte war Willis O’Brien, der 1933 mit "King Kong und die weiße Frau" Filmgeschichte schrieb. Auch Ray Harryhausen prägte das Genre entscheidend. Seine Skelettkrieger in "Jason und die Argonauten" (1963) gelten bis heute als Meisterleistung der Animation.

Wenn jede Bewegung Handarbeit ist

Die größte Herausforderung der Technik liegt im enormen Zeitaufwand. Jede noch so kleine Bewegung muss einzeln vorbereitet und fotografiert werden. Dabei dürfen weder Figuren noch Kamera oder Beleuchtung ungewollt verrutschen. Schon kleinste Abweichungen können das Ergebnis beeinträchtigen.

Die Puppen müssen zudem beweglich und gleichzeitig stabil sein. Häufig verfügen sie über ein Metallgerüst im Inneren, das präzise Positionierungen ermöglicht. Auch die Mimik ist aufwendig: Gesichtsausdrücke werden durch bewegliche Elemente oder austauschbare Gesichtsteile verändert. Moderne Studios nutzen dafür zunehmend 3D-Druck und computergestützte Verfahren.

Von "Nightmare Before Christmas" bis "Pinocchio"

Zu den bekanntesten Stop-Motion-Filmen zählt "The Nightmare Before Christmas" (1993) von Henry Selick und basierend auf einer Geschichte von Tim Burton, der mit seiner düster-märchenhaften Bildsprache zum Kultfilm wurde. Ebenfalls prägend waren die britischen Produktionen von Aardman Animations: "Wallace & Gromit" (ab 1989) und "Chicken Run – Hennen rennen" (2000).

Tim Burtons "Corpse Bride" (2005), "Coraline" (2009) aus dem Studio Laika sowie Wes Andersons "Der fantastische Mr. Fox" (2009) und "Isle of Dogs" (2018) zeigten weitere Facetten der Technik. Zu den jüngeren Höhepunkten zählt Guillermo del Toros "Pinocchio" (2022).

Prue und ihr kleiner Bruder Mac geraten in das größte Abenteuer ihres Lebens
Prue und ihr kleiner Bruder Mac geraten in das größte Abenteuer ihres Lebens
Polyfilm/Laika

In einer Zeit, in der digitale Animation nahezu alles möglich macht, wirkt Stop-Motion wie ein Gegenentwurf zur Perfektion des Computers. Die Figuren sind tatsächlich greifbar, ihre Bewegungen tragen mitunter kleine Unregelmäßigkeiten in sich. Gerade das verleiht ihnen einen unverwechselbaren Charakter. Moderne digitale Werkzeuge unterstützen zwar die Produktion, die eigentliche Magie entsteht aber weiterhin Bild für Bild.

Ein neues Abenteuer aus dem Hause Laika

Wie lebendig die traditionsreiche Technik geblieben ist, zeigt nun "Wildwood", der neue Film des Animationsstudios Laika, das bereits für "Coraline" und "Kubo – Der tapfere Samurai" verantwortlich zeichnete. Unter der Regie von Travis Knight erzählt der Film von der zwölfjährigen Prue, deren kleiner Bruder von einem Schwarm Krähen entführt wird. Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Curtis begibt sie sich in eine geheimnisvolle Wildnis voller sprechender Tiere und magischer Wesen.

Die Produktion basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Colin Meloy und setzt ebenfalls auf aufwendige Puppenanimation, ergänzt durch moderne Fertigungstechniken wie den 3D-Druck. "Wildwood" startet diese Woche in den österreichischen Kinos. Damit bekommt eine Filmkunst, deren Wurzeln bis in die Geburtsstunde des Kinos zurückreichen, einmal mehr eine neue große Bühne.

Um ihren Bruder wiederzufinden, nimmt Prue auch die Hilfe von riesigen Tieren in Anspruch
Um ihren Bruder wiederzufinden, nimmt Prue auch die Hilfe von riesigen Tieren in Anspruch
Polyfilm/Laika

"Wildwood"

Worum es geht Die zwölfjährige Prue McKeel führt mit ihren Hipster-Eltern ein relativ gewöhnliches Leben in Portland, Oregon. Eines Tages soll sie auf ihren kleinen Bruder Mac aufpassen: Immer wieder bläut ihr ihr Vater ein, nicht nach draußen zu gehen und sich jedenfalls von dem an den Stadtrand grenzenden Wald fernzuhalten. Prue hält sich natürlich nicht daran und besucht mit Mac im Gepäck erst ein Café und dann einen Spielplatz.

Plötzlich taucht ein riesiger Schwarm Krähen auf und entführt den kleinen Buben. Die Vögel verschleppen Mac in die sogenannte "Undurchdringliche Wildnis", einen geheimnisvollen Wald, den die Menschen normalerweise meiden – und vor dem eben ihr Vater Prue immer wieder gewarnt hat. Gemeinsam mit ihrem nervigen Mitschüler Curtis macht sich Prue auf den Weg, um ihren Bruder zu retten.

Im Wald erwartet die beiden eine fantastische, aber gefährliche Welt voller Menschen, sprechender Tiere und Fabelgestalten. Hinter der magischen Fassade tobt ein Konflikt um die Herrschaft über das verborgene Reich, der zunehmend Prues Rettungsmission gefährdet …

Lohnt sich das? "Wildwood" basiert auf dem gleichnamigen Fantasy-Jugendroman von Colin Meloy und Carson Ellis aus dem Jahr 2011. Das Animationsstudio Laika kehrt damit zu jener handwerklich aufwendigen Stop-Motion-Technik zurück, die bereits Filme wie "Coraline" (2009) und "Kubo – Der tapfere Samurai" (2016) zu internationalen Erfolgen machte. "Wildwood" gilt als bisheriges Opus magnum des Studios.

Regie führte dabei der dem Studio verbundene Regisseur Travis Knight ("Bumblebee", "Masters of the Universe"). Für die englische Originalfassung konnte eine äußerst prominente Synchro-Besetzung gewonnen werden: Neben Peyton Elizabeth Lee und Jacob Tremblay sind unter anderem Carey Mulligan, Mahershala Ali, Angela Bassett, Awkwafina, Tom Waits und Richard E. Grant zu hören.

Die Produktion ist technisch außergewöhnlich: An dem Projekt wurde über viele Jahre gearbeitet. Insgesamt entstanden 231 bewegliche Puppen und 136 handgefertigte Sets. Die aufwendige Bildgestaltung verbindet klassische Stop-Motion-Animation mit digitalen Effekten. Mit einem beachtlichen Budget von 100 Millionen Dollar ist "Wildwood" die bisher größte Produktion von Laika.

Die internationalen Kritiken bisher sind geradezu hymnisch, bei Rotten Tomatoes lag die Zustimmung bei 100 Prozent. Und tatsächlich: Gerade visuell und handwerklich ist "Wildwood" absolut beeindruckend. Mit großer Detailverliebtheit und Kunstfertigkeit entstand hier eine bunte, lebendige Fantasiewelt, die sich wohltuend von schnell gefertigten, KI-generierten Bildströmen abhebt, die unsere (digitalen) Medien zunehmend fluten.

"Wildwood" ist auch einer dieser Animationsfilme, die sich keineswegs nur an ein junges Publikum richten und auch für Erwachsene interessant sind. Was der Film allerdings stilistisch und visuell an Kreativität vorlegt, kann er inhaltlich nicht ganz einlösen, denn so manche Figuren und Handlungsbausteine kommen einem aus anderen Fantasy-Storys bekannt vor. Trotzdem: Ein Beispiel dafür, dass Animation ein eigenes Kunsthandwerk ist, das nicht einfach durch billige KI-Algorithmen ersetzt werden kann.

"Wildwood", Animationsfilm, Fantasy. USA 2026, 132 Minuten, ab 5. November im Kino

Mit der Welt und ihren Lesern fertig: die gefeierte Autorin Patricia Highsmith (Helen Mirren) in ihrem Schweizer Chalet in "Ein Talent fürs Morden"
Mit der Welt und ihren Lesern fertig: die gefeierte Autorin Patricia Highsmith (Helen Mirren) in ihrem Schweizer Chalet in "Ein Talent fürs Morden"
Tobis

"Ein Talent fürs Morden"

Worum es geht 1995 hat sich die gefeierte Krimiautorin Patricia Highsmith (Helen Mirren) in ihr Chalet in den Schweizer Alpen zurückgezogen. Der Welt und ihrer Leserschaft längst überdrüssig, umgibt sie sich nur noch mit Büchern, Katzen und ihrer geliebten Sammlung antiker Waffen.

Die selbstgewählte Einsamkeit endet, als der junge Lektor Edward Ridgeway (Alden Ehrenreich) plötzlich vor ihrer Tür steht. Im Auftrag ihres New Yorker Verlags soll er die Amerikanerin zu einem letzten Roman mit ihrer berühmtesten Figur überreden: dem Hochstapler und Mörder Tom Ripley.

Highsmith lehnt ab. Es sei denn, Edward hilft ihr, den perfekten Mord zu erfinden. Dafür braucht es einen unauffälligen Durchschnittstypen wie ihn und das richtige Werkzeug. Schnell wird aus Edwards Besuch bei der alten Dame ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, in dessen Verlauf sich beide fragen müssen, wer hier eigentlich gerade die Fäden zieht.

Lohnt sich das? Mehr als ein Dutzend ihrer Romane wurden verfilmt, einige mehrfach. In diesem psychologischen Thriller tritt die Kult-Autorin Patricia Highsmith unter der Regie von Anton Corbijn ("The American", "A Most Wanted Man") nach einer Vorlage der australischen Dramatikerin Joanna Murray-Smith erstmals selbst auf. Die Geschichte ist allerdings weitgehend fiktional: Eine Begegnung zwischen Highsmith und dem jungen Verlagsmitarbeiter Edward Ridgeway hat es in dieser Form nicht gegeben. Seine Weltpremiere feierte der Film auf dem diesjährigen Toronto International Film Festival.

Die Kritiken fallen bisher überwiegend positiv aus, gelobt werden die spannungsreiche Inszenierung und die überzeugenden Hauptdarsteller, insbesondere Helen Mirren als griesgrämig-undurchschaubare Autorin. "Ein Talent fürs Morden" gilt als unterhaltsame Mischung aus Krimi, Komödie und Psychothriller. Kritische Stimmen merken allerdings an, dass die etwas konstruierte und wenig tiefgründige Umsetzung und die Auflösung nicht ganz die Raffinesse eines echten Highsmith-Romans erreichen.

"Ein Talent fürs Morden", Thriller. USA/GB 2026,105 Minuten, ab 5. November im Kino

Erst der Besuch des jungen Lektors Edward Ridgeway (Alden Ehrenreich) bringt etwas intellektuelle Abwechslung für die Schriftstellerin
Erst der Besuch des jungen Lektors Edward Ridgeway (Alden Ehrenreich) bringt etwas intellektuelle Abwechslung für die Schriftstellerin
Tobis

Außerdem neu im Kino:

"Ramayana – Rise of a Legend"
Prinz Rama (Ranbir Kapoor) wird aufgrund eines Versprechens seines Vaters für 14 Jahre ins Exil geschickt. Gemeinsam mit seiner Frau Sita und seinem Bruder Lakshmana zieht er in die Wildnis. Als der mächtige Dämonenkönig Ravana die Frau des Prinzen entführt, beginnt eine gefährliche Reise, die schließlich in einem gewaltigen Konflikt zwischen den Mächten des Guten und des Bösen mündet.

Regisseur Nitesh Tiwari nimmt sich eine der bedeutendsten Erzählungen der indischen Kulturgeschichte vor. Die Produktion ist als zweiteiliges Filmprojekt angelegt, das Gesamtbudget wird auf bis zu 500 Millionen US-Dollar geschätzt. Damit gehört "Ramayana" zu den teuersten Produktionen außerhalb Hollywoods und mit über 3 Stunden Laufzeit zu den längsten Filmen der letzten Jahre. Für den Soundtrack tat sich Hollywood-Komponist Hans Zimmer erstmals mit dem indischen Oscar-Preisträger A. R. Rahman zusammen.

"Ramayana – Rise of a Legend", Fantasy-Epos. IND/GB 2026, 160 Minuten, ab 6. November im Kino

"Godzilla Minus Zero"
Japan hat sich zwei Jahre nach den verheerenden Ereignissen von "Godzilla Minus One" gerade erst von den Kriegsfolgen erholt, als eine neue Bedrohung auftaucht: King Ghidorah, ein gigantisches, dreiköpfiges, goldfarbenes Drachenmonster.
Regisseur Takashi Yamazaki führt die Geschichte des erfolgreichen Vorgängers fort und setzt erneut auf eine Mischung aus spektakulärem Monsterfilm und Drama.

"Godzilla Minus Zero", Action, Science-Fiction. JP 2026, 135 Minuten, ab 5. November im Kino

"Kommissar Jennerwein – Hochsaison"
In Garmisch-Partenkirchen wird die winterliche Idylle durch den tödlichen Unfall eines dänischen Skispringers und einen Anschlag auf den Präsidenten des Winterspiele-Komitees erschüttert. Kommissar Hubertus Jennerwein (Florian Brückner) muss eine Serie von Verbrechen und anonymen Drohungen aufklären.
Basiert auf dem Roman "Hochsaison" von Jörg Maurer aus dem Jahr 2010.

"Kommissar Jennerwein – Hochsaison", Krimi-Komödie. DE 2026, 96 Minuten, ab 5. November im Kino

"Geister"
Farasha (Mariam Dawoud) und Faris (Eren M. Güvercin) lernen sich auf einer Abiturfeier in Hamburg kennen und verlieben sich ineinander, doch noch in derselben Nacht stirbt Farasha bei einem Autounfall. Als Geist kehrt sie zu Faris zurück, allerdings nur in seinen Träumen und für insgesamt 40 Nächte.
Regisseur Fatih Akin ("Gegen die Wand") erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Traum und Wirklichkeit.

"Geister", Drama. DE 2026, 106 Minuten, ab 5. November im Kino

"La Gradiva"
Eine französische Schulklasse unternimmt gemeinsam mit ihrer Lateinlehrerin Madame Mercier (Antonia Buresi) eine Exkursion nach Neapel und Pompeji. Zwischen Toni (Colas Quignard), Suzanne (Suzanne Gerin) und den anderen Jugendlichen entwickeln sich erste romantische und sexuelle Spannungen und Konflikte.
Das Spielfilmdebüt der französischen Kamerafrau und Regisseurin Marine Atlan wurde bei der Semaine de la Critique in Cannes 2026 mit dem Hauptpreis ausgezeichnet und erhielt Bestbewertungen auf diversen Plattformen.

"La Gradiva", Drama. FRA/ITA 2026, 145 Minuten, ab 6. November im Kino

"Etwas ganz Besonderes"
Die 16-jährige Lea (Frida Hornemann) bewirbt sich bei einer deutschen Castingshow, während ihre Familie in einer thüringischen Kleinstadt aus dem Gleichgewicht gerät: Die Eltern haben sich getrennt, die familieneigene Pension kämpft ums Überleben und Tante Kati (Eva Löbau) versucht als Museumsleiterin, die Geschichte der Region neu zu erzählen.
Regisseurin Eva Trobisch liefert ein vielschichtiges Porträt ostdeutscher Lebensrealitäten und gesellschaftlicher Umbrüche. Weltpremiere im Wettbewerb der 76. Berlinale.

"Etwas ganz Besonderes", Drama. DE 2026, 116 Minuten, ab 6. November im Kino

"London"
Der alleinstehende Bobby (Bobby Sommer) pendelt regelmäßig zwischen Wien und Salzburg und nimmt über eine Mitfahr-App fremde Menschen in seinem Auto mit. Aus den zunächst rein praktischen Fahrgemeinschaften entwickeln sich Gespräche und Begegnungen, die Einblicke in ganz unterschiedliche Lebenswelten eröffnen.
Neuer Film des österreichischen Regisseurs Sebastian Brameshuber.

"London", Drama. AT 2026, 122 Minuten, ab 6. November im Kino

"Der frechste Troll der Welt"
Der kleine Troll Billy lebt mit seiner Familie unter der Erde und hält sich nicht an das Verbot, die Menschenwelt zu betreten. Als er gemeinsam mit seiner Schwester Bonny entdeckt, dass ein geplanter Freizeitpark ihr Zuhause zerstören könnte, müssen die beiden ihr unterirdisches Reich retten. Animationsfilm für Kinder.

"Der frechste Troll der Welt", Animation. DK 2026, 80 Minuten, ab 5. November im Kino

"Sterben für Anfänger"
Als der Autor und Regisseur Kurt Langbein die Diagnose Krebs im Endstadium erhält, wird das Thema Sterben für ihn zur persönlichen Angelegenheit. In seinem Film verbindet er seine eigene Geschichte mit Gesprächen mit Fachleuten über Palliativmedizin, medizinische Ethik und Nahtoderfahrungen.

"Sterben für Anfänger", Dokumentarfilm. AT 2026, 92 Minuten, ab 6. November im Kino

Christian Klosz
Akt. 05.11.2026 23:31 Uhr