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12. Mai 2026

Star als Wut-Radler Benedict Cumberbatch in London gefilmt

Worum geht es? Hollywood-Star Benedict Cumberbatch ist in London in einen heftigen Streit mit einem anderen Radfahrer geraten. Der Schauspieler soll laut Augenzeugen mit seinem Cargo-E-Bike über eine rote Ampel gefahren sein.

Warum wurde das bekannt? Die Auseinandersetzung wurde gefilmt (hier das Video) und verbreitete sich rasch in sozialen Medien und britischen Boulevardmedien.

Wer ist Cumberbatch? Er ist einer der bekanntesten britischen Schauspieler, der international vor allem durch seine Rollen als Sherlock Holmes in der BBC-Serie "Sherlock" und als Marvel-Superheld "Doctor Strange" bekannt wurde. Privat lebt er mit seiner Frau Sophie Hunter, einer Theaterregisseurin, in London. Das Paar hat drei Kinder.

Was genau ist passiert? Der Vorfall ereignete sich auf der Pancras Road nahe dem Bahnhof King’s Cross in London. Ein anderer Radfahrer verfolgte Cumberbatch offenbar, nachdem dieser eine rote Ampel missachtet haben soll.

Was passierte danach? Es kam mitten auf der Straße zu einem lautstarken Streit, der laut Zeugen rund zehn Minuten dauerte. Es gab keine Handgreiflichkeiten, aber viel sichtbare Erregung.

Was wurde Cumberbatch vorgeworfen? Der unbekannte Radfahrer beschuldigte den Schauspieler, mehrfach Verkehrsregeln gebrochen zu haben – darunter das Überfahren mehrerer roter Ampeln und das Befahren eines Zebrastreifens.

Wie reagierte Cumberbatch? Er bestritt die meisten Vorwürfe, räumte aber ein, einmal bei Rot gefahren zu sein. In den Videoaufnahmen ist zu hören, wie Cumberbatch dem anderen Radfahrer vorwirft, ihn "verbal missbraucht" zu haben.

Wie sahen das Augenzeugen? Sie beschrieben die Szene als "surreal" und "fast wie aus einer BBC-Serie".

Was ist das große Bild? Der Streit ist Teil einer größeren Debatte über aggressive Radfahrer, E-Bikes und Verkehrssicherheit in London. Kommentatoren sprechen inzwischen von einer zunehmend aggressiven Fahrradkultur in der britischen Hauptstadt.

Wie reagierten Passanten? Mehrere Schaulustige filmten den Streit. Laut Zeugen blieb Cumberbatch trotz der hitzigen Diskussion freundlich zu Fans und machte danach sogar Selfies mit Schulkindern, die ihn erkannt hatten.

Weitere Meldungen

Diesel zu billig Tankstellen gaben Preis falsch ein

Worum geht es? Mehrere Shell-Tankstellen in Deutschland haben Diesel überraschend günstig verkauft. Ursache war laut Shell eine fehlerhafte manuelle Preiseingabe.

Wie günstig war der Diesel? An zahlreichen Shell-Stationen kostete Diesel am Montag plötzlich nur noch 1,849 Euro pro Liter, sogar auf der Autobahn. Zum Vergleich: Der bundesweite Durchschnitt lag zuletzt knapp unter zwei Euro pro Liter.

Was war die Ursache? Shell erklärte, bei der manuellen Eingabe der Preise sei ein Fehler passiert. Betroffen waren zahlreiche Tankstellen in mehreren Bundesländern. Der Konzern sprach von einer "Fehleingabe" bei der Preisfestsetzung am Montagmittag.

Warum konnte Shell die Preise nicht sofort korrigieren? Seit April gilt in Deutschland ein neues Modell zur Begrenzung von Spritpreissteigerungen. Tankstellen dürfen ihre Preise nur noch einmal täglich – um 12 Uhr – anheben.

Welche politische Idee steckt hinter der Regelung? Deutschland führte das sogenannte "Österreich-Modell" nach stark gestiegenen Energiepreisen infolge des Iran-Kriegs ein. Ziel war es, kurzfristige Preissprünge an Tankstellen zu begrenzen.

Gab es Folgen für Verbraucher? Viele Autofahrer nutzten die Situation offenbar sofort aus. Auf Preisvergleichsportalen und in Apps wurden die ungewöhnlich niedrigen Preise rasch sichtbar.

"Der Tod kann warten" Frankreich lehnt die Sterbehilfe ab

Worum geht es? Der Senat des französischen Parlaments hat erneut gegen ein Gesetz zur Sterbehilfe („aide à mourir“) gestimmt. Die konservative Mehrheit stoppte damit einen zentralen Reformversuch von Präsident Emmanuel Macron.

Wie kam es dazu? In den frühen Morgenstunden des Dienstags lehnten sie mit 151 zu 118 Stimmen den Kern des Textes ab: das Prinzip der Tötung am Lebensende. Die Debatte über aktive Sterbehilfe und assistierten Suizid spaltet Frankreich seit Jahren tief.

Was sah das Gesetz vor? Der Gesetzentwurf hätte schwerkranken Menschen unter strengen Voraussetzungen erlaubt, medizinische Hilfe zum Sterben in Anspruch zu nehmen.

In welcher Form? Vorgesehen war, dass volljährige Patienten mit unheilbaren Krankheiten und starken Leiden ein tödliches Medikament erhalten können.

Wie in Österreich? Nein, anders als in Belgien, den Niederlanden oder in Österreich sollte der Patient die Substanz grundsätzlich selbst einnehmen.

Warum hat der Senat das Gesetz abgelehnt? Die konservativen und christlich geprägten Senatoren argumentierten, der Staat dürfe das Töten nicht legalisieren. "Der Tod kann warten", sagte eine Abgeordnete.

Was sagen Kritiker? Sie warnten vor einem "Dammbruch" und befürchten gesellschaftlichen Druck auf Alte, Kranke und Pflegebedürftige.

Was sagen die Befürworter? Sie sehen Sterbehilfe als Ausdruck persönlicher Freiheit, Gegner als Angriff auf die Würde und den Schutz des Lebens.

Wie reagierte Präsident Macron? Er hatte die Reform persönlich unterstützt und mehrfach angekündigt, Frankreich brauche einen "Weg der Menschlichkeit und Würde". Nach der Abstimmung zeigte sich der Élysée-Palast enttäuscht, betonte aber, die Debatte werde weitergeführt.

Wie ist die Lage derzeit in Frankreich? Aktive Sterbehilfe bleibt verboten. Erlaubt ist lediglich eine tiefe und kontinuierliche Sedierung bei sterbenden Patienten – also eine starke Beruhigung bis zum Tod.

Was dürfen Ärzte? Sie dürfen lebensverlängernde Maßnahmen einstellen, aber keine tödlichen Medikamente zur aktiven Lebensbeendigung verabreichen.

Wie steht die Bevölkerung dazu? Umfragen zeigen seit Jahren eine Mehrheit für eine kontrollierte Legalisierung der Sterbehilfe. Besonders jüngere Franzosen unterstützen Reformen.

Immer weniger Kinder China erhöhte Preise für Verhütung

Worum geht es? China hat mit einem immer drastischeren Einbruch bei den Geburtenzahlen zu kämpfen. 2025 kamen nur 7,92 Millionen Kinder auf die Welt. Das ergibt eine Geburtenrate von 5,63 pro 1.000 Einwohnern – so niedrig wie noch nie seit der Gründung der Volksrepublik im Jahr 1949.

Wie sehr sinkt die Zahl der Ehen? Laut Angaben des Ministeriums für zivile Angelegenheiten ging die Zahl der Eheschließungen im ersten Quartal 2026 um 6,2 Prozent auf knapp 1,7 Millionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Sie hat sich damit seit 2017 etwa halbiert, berichtet Reuters.

Welche Auswirkungen hat das auf die Gesamtbevölkerung? Die Einwohnerzahl ist 2025 das vierte Jahr in Folge geschrumpft. Geht die Entwicklung so weiter, wird Chinas Bevölkerung laut UNO bis 2100 von heute 1,4 Milliarden auf 800 Millionen Menschen schrumpfen.

Wie reagiert Chinas Führung? Um ‌Anreize für Hochzeiten und Geburten zu schaffen, werden finanzielle Zuschüsse für Familien ausgezahlt, die Kinderbetreuung ausgebaut und die Kosten rund um die Geburt gesenkt. Gleichzeitig wurden die Preise für Verhütungsmittel deutlich erhöht. Bislang zeigen diese Maßnahmen jedoch keine sichtbare Wirkung.

Steht China mit diesem Problem alleine da? Nein, in zahlreichen Gesellschaften kämpfen die Behörden mit einer Überalterung der Bevölkerung und sinkenden Geburtenraten.

Könnte auch Chinas Ein-Kind-Politik ihren Anteil haben? Davon gehen viele Experten aus. Die in den frühen 1980er-Jahren zur Kontrolle des schnellen Bevölkerungswachstums eingeführte Ein-Kind-Politik wurde erst 2016 offiziell abgeschafft. Mittlerweile ist es chinesischen Ehepaaren sogar erlaubt, drei Kinder zu bekommen.

Sieben Jahre Haft? Urteil gegen Marius Høiby am 15. Juni

Worum geht es? Am 15. Juni soll das Urteil gegen Marius Borg Høiby, den unehelichen Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, fallen. Das verkündete das Gericht in Oslo am Montag.

Weswegen ist Marius angeklagt? Der 29-Jährige stand ab Anfang Februar sechs Wochen lang vor Gericht, ihm werden insgesamt 40 verschiedene Straftaten vorgeworfen, darunter mehrfache Vergewaltigung, Missbrauch, Körperverletzung und diverse Drogendelikte.

Bekannte er sich schuldig? Teilweise. Marius gestand körperliche Übergriffe gegenüber Ex-Freundinnen, Drogenkonsum und Sachbeschädigung, bestritt jedoch die Vergewaltigungsvorwürfe.

Was fordert die Anklage? Insgesamt sieben Jahre und sieben Monate Haft.

Wie verhielt sich das norwegische Königshaus? Kein Mitglied der Royals musste vor Gericht erscheinen, da die Staatsanwaltschaft die Beobachtungen von Marius' Mutter oder Stiefvater, Kronprinz Haakon, als "nicht unmittelbar beweisrelevant" einstufte.

Sprach Mette-Marit über den Prozess gegen ihren Sohn? Nein, sie äußerte sich weder vor, während noch nach dem Prozess inhaltlich zu den Vorwürfen. Sie sagte nur: "Ich bin die Mutter eines jungen Mannes, der in einer sehr schwierigen Situation war."

Ist Marius bis zur Urteilsverkündung auf freiem Fuß? Nein, er sitzt seit Beginn des Prozesses in Untersuchungshaft und scheiterte mit mittlerweile drei Enthaftungsanträgen, zuletzt am 6. Mai. Begründung des Gerichts: "Das Risiko einer Wiederholung ist erheblich."

Bekommt er Besuch von seiner Familie? Ja, wenn auch nur selten. Denn Mette-Marit hat mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Sie leidet an einer unheilbaren Lungenfibrose, ist permanent auf ein Sauerstoffgerät angewiesen und wird auf eine Lungentransplantation vorbereitet. Zuletzt besuchten sie und Haakon Marius am Muttertag im Gefängnis.

"Reingehen und rausholen" Israels Premier erklärt Iran-Strategie

Worum geht es? Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat US-Reporter Major Garrett ein Interview gegeben. Es wurde am Sonntag auf CBS ausgestahlt.

Wann wurde es aufgenommen? Einen Tag zuvor in Israel. Das Interview lief in der Sendung "60 Minutes" und es gibt mehrere Versionen davon.

Was heißt das? Das TV-Interview dauerte 44 Minuten. Zusätzlich veröffentlichte CBS ein erweitertes Online-Interview von fast 80 Minuten und ein umfangreiches Transkript, das einige relevante Passagen enthält, die im Fernsehen nicht zu sehen waren.

Was sind die Themen? Natürlich die aktuelle Lage im Nahen Osten. Im Zentrum standen die Zukunft des iranischen Atomprogramms, das Verhältnis zu Donald Trump sowie die strategische Rolle Israels in der Region.

Warum ist das Interview wichtig? Es handelt sich um Netanjahus erstes großes US-Fernsehinterview seit Beginn der jüngsten militärischen Eskalation mit dem Iran. Und: Er sprach ungewöhnlich offen.

Ist der Krieg gegen Iran vorbei? Nein, sagt Netanjahu: "Wir haben viel erreicht, aber es ist nicht vorbei." Der Iran verfüge weiterhin über angereichertes Uran, Raketenkapazitäten und regionale Stellvertreterorganisationen.

Was muss mit dem Atomprogramm passieren? Das hoch angereicherte Uran müsse laut Netanjahu aus dem Iran entfernt und Atomanlagen müssten demontiert werden.

Wie soll das gehen? Darauf gibt Israels Premiere eine klare Antwort: "Man geht hinein und holt es heraus." Auf Nachfragen zu möglichen Militäreinsätzen wich Netanjahu aus und sagte mehrfach, er werde nicht über operative Pläne sprechen.

Kann das iranische Regime gestürzt werden? Möglich sei es, garantiert aber nicht, so Netanjahu. Ein Zusammenbruch des Regimes würde nach seiner Ansicht auch die Terrorgruppen Hisbollah, Hamas und die Huthi-Miliz entscheidend schwächen.

Welche Rolle spielt Donald Trump? Trump sei fest entschlossen, Iran am Besitz von Atomwaffen zu hindern. Beide hätten sich darauf verständigt, notfalls erneut militärisch vorzugehen.

Wie sieht Netanjahu Israels Zukunft in der Region? Er sprach von einer möglichen historischen Annäherung zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten. Hinter den Kulissen gebe es Gespräche über Sicherheits-, Technologie- und Wirtschaftsallianzen.

Was sagte Netanjahu zur US-Militärhilfe? Überraschend deutlich erklärte er, Israel müsse langfristig unabhängiger von amerikanischer Finanzhilfe werden. Israel wolle die amerikanische Unterstützung "auf null zurückfahren".

Um wie viel Geld geht es? Um 3,8 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Die Finanzspritze will Netanjahu über einen Zeitraum von zehn Jahren schrittweise abschaffen.

Schmuck gestohlen Klage von TV-Star Pooth gescheitert

Worum geht es? Was passiert, wenn dir Einbrecher das Haus ausräumen, du aber erst nachher merkst, dass dein Haus unterversichert ist? Nun, Moderatorin Verona Pooth klagte den Makler.

Und? Sie scheiterte nun vor dem Landesgericht Düsseldorf mit ihrem Wunsch auf Schadensersatz. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Pooth hat einen Monat Zeit für eine Berufung.

Was ist passiert? Am Heiligen Abend 2021 suchten Einbrecher die Villa von Verona Pooth im Düsseldorfer Vorort Meerbusch heim. Sie stahlen Geld, Schmuck und Designertaschen.

Wie hoch war der Schaden? Laut Angaben von Pooth wurden Schmuckstücke im Wert von über einer Million Euro gestohlen, Erbstücke, Geschmeide von Cartier. Die Beute brachten die Täter mit dem Auto der Moderatorin weg.

Ist der Fall geklärt? Nein, die Täter konnten bislang nicht identifiziert werden, der Fall blieb ungelöst. Vier Männer waren an dem Coup beteiligt, wie Aufnahmen aus der Überwachungskamera zeigen.

Was passierte danach? Nach dem Einbruch begann ein langwieriger Streit mit der Versicherung, weil nur ein Teil des Schadens ersetzt wurde. Verona Pooth wirft ihrem ehemaligen Versicherungsmakler Pflichtverletzungen vor.

Weswegen? Er soll sie beim Abschluss der Versicherung nicht richtig beraten haben, was zu einer Unterversicherung führte. Deshalb haben Verona Pooth und ihr Ehemann vor dem Landgericht Düsseldorf gegen den Makler und seinen Arbeitgeber Klage eingereicht.

Was forderten sie? Schadenersatz in Höhe von knapp 700.000 Euro, der nicht durch den Versicherungsvertrag gedeckt wurde. Ausgezahlt wurden 650.000 Euro.

Mit welchem Argument? Pooth sagte, sie habe über 25 Jahre ihr Geld in hochwertigen Schmuck investiert und sehe darin ihr finanzielles Lebenswerk, das ihr nun durch die Unterversicherung zum Teil verloren gegangen sei.

Und die Beklagten? Die Maklerfirma bestreitet, falsch beraten zu haben und wies die Vorwürfe zurück. Eine gütliche Einigung (das Gericht schlug ein Drittel der geforderten Summe vor) scheiterte.

"Völlig inakzeptabel“ Trump lehnt neue Iran-Vorschläge ab

Worum geht es? Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran liegt ein neuer iranischer Friedensvorschlag auf dem Tisch. Teheran reagierte damit auf einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Krieges.

Was antwortete Donald Trump? Der US-Präsident wies die iranische Antwort scharf zurück und bezeichnete den Vorschlag als "völlig inakzeptabel".

Wie kam es zu den aktuellen Friedensgesprächen? Der Krieg eskalierte Ende Februar 2026 nach gemeinsamen US-israelischen Angriffen auf iranische Ziele. Iran reagierte mit Angriffen im Persischen Golf und der Blockade der Straße von Hormus.

Wie lange laufen schon Friedensgespräche? Seit März versuchen Vermittlerstaaten, vor allem Pakistan, zwischen Washington und Teheran zu vermitteln. Mehrere Waffenstillstands-Initiativen scheiterten bislang.

Zum Beispiel? Trump kündigte zwischendurch die Militärmission "Project Freedom" an, mit der US-Kriegsschiffe Handelsschiffe durch die Straße von Hormus eskortieren sollten. Gleichzeitig liefen aber diplomatische Gespräche weiter.

Welchen Plan legten die USA zuletzt vor? Der amerikanische Vorschlag umfasste laut mehreren Berichten 14 Punkte.

Was waren die zentralen Forderungen? Ein langfristiger Stopp der Urananreicherung, die Herausgabe hoch angereicherten Urans, die Demontage zentraler iranischer Atomanlagen und die vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus.

Was schlägt Iran nun vor? Er lehnt zentrale Punkte des US-Plans ab – vor allem die Aufgabe seines Nuklearprogramms. Stattdessen schlägt Teheran ein stufenweises Vorgehen vor.

Was sind die Kernpunkte? Die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie die Aufhebung der Sanktionen. Das Atomprogramm kommt in dem Schreiben, das Pakistan übermittelt wurde, nicht vor.

Was sind unüberwindliche Hürden? Der Iran will sich die Straße von Hormus einverleiben. Konkret wird die Anerkennung der Souveränität über den Seeweggefordert. Zudem möchte der Iran eine Entschädigung für Kriegsschäden, berichteten Staatsmedien.

Was antwortete Trump? Auf Truth Social schrieb er: "I don’t like it — TOTALLY UNACCEPTABLE!"

Und inhaltlich? Der Iran spiele seit Jahrzehnten "Spielchen" mit den USA, sagte Trump. Besonders ablehnend reagierte Washington auf die iranische Weigerung, das Atomprogramm aufzugeben. Er drohte indirekt mit neuen Militärschlägen: "Sie werden nicht länger lachen."

Wie geht es jetzt weiter? Offiziell sind die Gespräche nicht abgebrochen. Pakistan vermittelt weiter zwischen beiden Seiten. Gleichzeitig verschärft sich die militärische Lage erneut.