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11. Mai 2026

Schmuck gestohlen Klage von TV-Star Pooth gescheitert

Worum geht es? Was passiert, wenn dir Einbrecher das Haus ausräumen, du aber erst nachher merkst, dass dein Haus unterversichert ist? Nun, Moderatorin Verona Pooth klagte den Makler.

Und? Sie scheiterte nun vor dem Landesgericht Düsseldorf mit ihrem Wunsch auf Schadensersatz. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Pooth hat einen Monat Zeit für eine Berufung.

Was ist passiert? Am Heiligen Abend 2021 suchten Einbrecher die Villa von Verona Pooth im Düsseldorfer Vorort Meerbusch heim. Sie stahlen Geld, Schmuck und Designertaschen.

Wie hoch war der Schaden? Laut Angaben von Pooth wurden Schmuckstücke im Wert von über einer Million Euro gestohlen, Erbstücke, Geschmeide von Cartier. Die Beute brachten die Täter mit dem Auto der Moderatorin weg.

Ist der Fall geklärt? Nein, die Täter konnten bislang nicht identifiziert werden, der Fall blieb ungelöst. Vier Männer waren an dem Coup beteiligt, wie Aufnahmen aus der Überwachungskamera zeigen.

Was passierte danach? Nach dem Einbruch begann ein langwieriger Streit mit der Versicherung, weil nur ein Teil des Schadens ersetzt wurde. Verona Pooth wirft ihrem ehemaligen Versicherungsmakler Pflichtverletzungen vor.

Weswegen? Er soll sie beim Abschluss der Versicherung nicht richtig beraten haben, was zu einer Unterversicherung führte. Deshalb haben Verona Pooth und ihr Ehemann vor dem Landgericht Düsseldorf gegen den Makler und seinen Arbeitgeber Klage eingereicht.

Was forderten sie? Schadenersatz in Höhe von knapp 700.000 Euro, der nicht durch den Versicherungsvertrag gedeckt wurde. Ausgezahlt wurden 650.000 Euro.

Mit welchem Argument? Pooth sagte, sie habe über 25 Jahre ihr Geld in hochwertigen Schmuck investiert und sehe darin ihr finanzielles Lebenswerk, das ihr nun durch die Unterversicherung zum Teil verloren gegangen sei.

Und die Beklagten? Die Maklerfirma bestreitet, falsch beraten zu haben und wies die Vorwürfe zurück. Eine gütliche Einigung (das Gericht schlug ein Drittel der geforderten Summe vor) scheiterte.

Weitere Meldungen

"Völlig inakzeptabel“ Trump lehnt neue Iran-Vorschläge ab

Worum geht es? Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran liegt ein neuer iranischer Friedensvorschlag auf dem Tisch. Teheran reagierte damit auf einen amerikanischen Plan zur Beendigung des Krieges.

Was antwortete Donald Trump? Der US-Präsident Donald Trump wies die iranische Antwort scharf zurück und bezeichnete den Vorschlag als „völlig inakzeptabel“.

Wie kam es zu den aktuellen Friedensgesprächen? Der Krieg eskalierte Ende Februar 2026 nach gemeinsamen US-israelischen Angriffen auf iranische Ziele. Iran reagierte mit Angriffen im Persischen Golf und der Blockade der Straße von Hormus.

Wie lange laufen schon Friedensgespräche? Seit März versuchen Vermittlerstaaten, vor allem Pakistan, zwischen Washington und Teheran zu vermitteln. Mehrere Waffenstillstands-Initiativen scheiterten bislang.

Zum Beispiel? Trump kündigte zwischendurch die Militärmission "Project Freedom" an, mit der US-Kriegsschiffe Handelsschiffe durch die Straße von Hormus eskortieren sollten. Gleichzeitig liefen aber diplomatische Gespräche weiter.

Welchen Plan legten die USA zuletzt vor? Der amerikanische Vorschlag umfasste laut mehreren Berichten 14 Punkte.

Was waren die zentralen Forderungen? Ein langfristiger Stopp der Urananreicherung, die Herausgabe hoch angereicherten Urans, die Demontage zentraler iranischer Atomanlagen und die vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus.

Was schlägt Iran nun vor? Er lehnt zentrale Punkte des US-Plans ab – vor allem die Aufgabe seines Nuklearprogramms. Stattdessen schlägt Teheran ein stufenweises Vorgehen vor.

Was sind die Kernpunkte? Die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie die Aufhebung der Sanktionen. Das Atomprogramm kommt in dem Schreiben, das Pakistan übermittelt wurde, nicht vor.

Was sind unüberwindliche Hürden? Der Iran will sich die Straße von Hormus einverleiben. Konkret wird die Anerkennung der Souveränität über den Seeweggefordert. Zudem möchte der Iran eine Entschädigung für Kriegsschäden, berichteten Staatsmedien.

Was antwortete Trump? Auf Truth Social schrieb er: "I don’t like it — TOTALLY UNACCEPTABLE!"

Und inhaltlich? Der Iran spiele seit Jahrzehnten "Spielchen" mit den USA, sagte Trump. Besonders ablehnend reagierte Washington auf die iranische Weigerung, das Atomprogramm aufzugeben. Er drohte indirekt mit neuen Militärschlägen: „Sie werden nicht länger lachen.“

Wie geht es jetzt weiter? Offiziell sind die Gespräche nicht abgebrochen. Pakistan vermittelt weiter zwischen beiden Seiten. Gleichzeitig verschärft sich die militärische Lage erneut.

Trump-Staatsbesuch fix Auch Melania kommt nach China mit

Worum geht es? Das chinesische Außenministerium hat offiziell bestätigt, dass sich Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump diese Woche zu einem Gipfel in Peking treffen werden.

Wann kommt Trump? Er wird von Mittwoch bis Freitag (13. bis 15. Mai) zum Staatsbesuch erwartet. Es ist die erste China-Reise eines amtierenden US-Präsidenten seit Trumps erstem Besuch 2017.

Was ist das Programm? Xi Jinping hat Trump offiziell eingeladen. Vorgesehen sind bilaterale Gespräche, ein Staatsbankett und mehrere Delegationstreffen. Die Begegnung war bereits für April geplant, wurde jedoch wegen des Kriegs mit dem Iran verschoben.

Kommt Melania mit? Ja, die First Lady wird Trump bei dem Staatsbesuch in China begleiten. Bereits 2017 war Melania Trump Teil der Delegation.

Wie war das damals? Donald und Melania Trump wurden von Xi Jinping und seiner Frau Peng Liyuan mit außergewöhnlichem protokollarischen Aufwand empfangen – inklusive eines exklusiven Besuchs in der Verbotenen Stadt.

Wie wird es diesmal sein? Es wird erwartet, dass Peking großen Wert auf symbolische Bilder legt. In chinesischen Staatsmedien wird besonders die Beziehung zwischen Melania Trump und Peng Liyuan hervorgehoben.

Warum ist der Gipfel so bedeutend? Das Treffen gilt als Versuch, die zunehmend angespannten Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zu stabilisieren.

Was steht auf der Agenda? Der Handelskonflikt zwischen China und den USA, die Folgen des Iran-Krieges, der Streit um Taiwan, Rohstoffe und natürlich die leidige Steuerpolitik Trumps.

Was ist mit Taiwan? Das dürfte eines der sensibelsten Themen werden. China fordert von den USA erneut klare Einschränkungen der politischen und militärischen Unterstützung Taiwans.

Aber? Kurz vor dem Gipfel genehmigte Trump ein Waffenpaket im Wert von elf Milliarden Dollar für Taipeh – das bislang größte der USA. Gleichzeitig sorgen Aussagen Trumps für Unsicherheit, weil er Taiwan mehrfach als Verhandlungsmasse dargestellt hatte.

Wie positioniert sich China im Irankrieg? Es unterstützt das Mullah-Regime, aber nach westlichen Informationen soll China zuletzt Washington zugesichert haben, die Waffenlieferungen nicht auszuweiten. China könnte in den Friedensbemühungen Zünglein an der Waage sein.

Geheime Tonbänder Biden will Veröffentlichung verbieten

Worum geht es? Der ehemalige US-Präsident Joe Biden bereitet einen Antrag bei Gericht vor, um die Veröffentlichung von Audioaufnahmen seiner Gespräche mit seinem Ghostwriter Mark Zwonitzer zu verhindern, berichtet Axios.

Was ist der Hintergrund? Die Trump-Regierung und das Justizministerium wollen die Aufnahmen an den Kongress und konservative Organisationen herausgeben.

Woher sind die Dokumente? Die Tonbänder stammen aus den Ermittlungen des Sonderermittlers Robert Hur zur Affäre um Bidens Umgang mit geheimen Regierungsdokumenten.

Warum sind sie politisch brisant? Robert Hur hatte in seinem Bericht Biden zwar nicht angeklagt, ihn jedoch als „wohlmeinenden älteren Mann mit schlechtem Gedächtnis“ beschrieben. Diese Formulierung löste 2024 eine massive Debatte über Bidens geistige Fitness aus.

Ist das nicht bekannt? Ja, aber die Republikaner argumentieren nun, erst die Originalaufnahmen würden zeigen, wie Biden tatsächlich gesprochen und auf Fragen reagiert habe.

Worum ging es in den Ermittlungen? Die Untersuchungen drehten sich um geheime Dokumente aus Bidens Zeit als Vizepräsident, die später unter anderem in seinem Haus in Delaware gefunden wurden.

Was ist der Vorwurf? Laut Hur hatte Biden in einigen Gesprächen Passagen aus Notizbüchern mit möglicherweise geheimem Inhalt vorgelesen. Biden bestritt später, bewusst geheime Informationen weitergegeben zu haben.

Wer ist Mark Zwonitzer? Ein langjähriger Ghostwriter, er arbeitete mit Biden an dessen Buch "Promise Me, Dad". Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass Zwonitzer einige Audioaufnahmen löschte, nachdem er von den Untersuchungen erfahren hatte.

Warum? Er erklärte später, er habe Bidens Privatsphäre schützen wollen. Die Ermittler konnten einen Großteil der gelöschten Dateien rekonstruieren. Gegen Zwonitzer wurde letztlich keine Anklage erhoben.

Wie argumentiert Biden gegen die Veröffentlichung? Sein Team erklärt, die Aufnahmen seien nur unter der Zusicherung übergeben worden, dass sie nicht öffentlich verbreitet würden.

Warum geht es speziell um Audio und nicht nur um Transkripte? Die schriftlichen Abschriften wurden bereits 2024 veröffentlicht. Republikaner behaupten jedoch, nur die Tonaufnahmen würden Bidens tatsächlichen Zustand dokumentieren.

Wie geht es nun weiter? Biden dürfte in den kommenden Tagen offiziell beantragen, die Veröffentlichung zu stoppen. Das Gericht muss dann entscheiden, ob Datenschutz, Vertraulichkeit und frühere Zusagen schwerer wiegen als das öffentliche Interesse.

Briten-Premier vor Ende Schon 64 Abgeordnete fordern Rücktritt

Worum geht es? In Großbritannien wird der politische Druck auf Premierminister Sir Keir Starmer immer stärker. Grund ist eine zunehmende Unzufriedenheit innerhalb der regierenden Labour-Partei.

Was war der Auslöser? Die desaströsen Ergebnisse der Labour-Partei bei den Regional- und Kommunalwahlen in der vergangenen Woche. Die Partei des Premiers büßte mehr als 1.400 Sitze ein.

Was passierte am Montag? Vier Ministerial Aides seiner Regierung traten zurück und forderten offen einen Führungswechsel. Gleichzeitig verlangen laut Berichten mindestens 64 der 403 Labour-Abgeordneten den Rücktritt Starmers.

Was sind Ministerial Aides? Die auch Ministerial Advisors oder Parliamentary Private Secretaries (PPS) sind politische Berater, die Minister unterstützen. Im Gegensatz zu höheren Beamten sind sie nicht zur Neutralität verpflichtet und agieren parteipolitisch.

Welche Bedeutung haben die Rücktritte? Sie gelten als symbolisch wichtig, weil sie zeigen, dass selbst jüngere und bislang loyale Kräfte das Vertrauen in Starmer verlieren.

Warum ist die Lage für Starmer so brisant? Die Kritik kommt nicht von der Opposition, sondern aus den eigenen Reihen. Das gilt als ernstes Zeichen einer internen Krise. Besonders problematisch ist, dass sich die Kritik zunehmend organisiert.

Was werfen Kritiker Starmer vor? Innerhalb der Partei wird ihm mangelnde Führungskraft und ein zu unklarer politischer Kurs vorgeworfen. Zudem gebe es Unmut über seinen Führungsstil und strategische Entscheidungen.

Wie gefährlich ist die Revolte der Labour-Abgeordneten? Sehr gefährlich. Wenn sich tatsächlich 64 Abgeordnete gegen den Premier stellen, könnte daraus ein offener Machtkampf innerhalb der Partei entstehen.

Wie reagiert Starmer bislang? Er versuchte, mit einer Rede vor Parteifreunden am Montag das Ruder herumzureißen. Das gelang nicht wirklich.

Warum? Er räumte ein, dass die Wahlergebnisse enttäuschend gewesen seien und er verstehe, dass Menschen auch von ihm enttäuscht seien. "Wir brauchen größere Antworten", sagte Starmer, nannte aber keine. Zugleich kündigte er an, den politischen Kurs fortsetzen zu wollen.

Bär tötet Wanderer Erstmals seit 28 Jahren in Nationalpark

Worum geht es? Im Glacier-Nationalpark im US-Bundesstaat Montana ist es zu einer tödlichen Bärenattacke gekommen. Ein seit vergangenem Sonntag vermisster 33-jähriger Wanderer aus Florida wurde am Freitag von Park Rangern tot aufgefunden. Er wies Verletzungen auf, wie sie typisch für einen Bärenangriff sind.

Wo fand der Angriff statt? In einem besonders dicht bewaldeten Abschnitt des Parks. Der Glacier-Nationalpark ist etwa so groß wie das Burgenland und wird aufgrund seiner hohen Population an Grizzlybären und Schwarzbären auch als "Bärenland" bezeichnet.

Kommt es deshalb häufig zu Zwischenfällen mit Bären? Zunehmend. Tödliche Bärenangriffe sind zwar selten, aber Experten sagen, dass die Tiere dreister werden und ihre Scheu vor Menschen verlieren, wenn Häuser und Campingplätze zu leichten Nahrungsquellen werden.

Wann war der letzte tödliche Angriff? Laut Nationalparkdienst wurde zuletzt im August 2025 ein Mensch durch einen Bären verletzt. Die letzte tödliche Attacke fand im Jahr 1998, also vor 28 Jahren, statt.

Weil Polizei ermittelt Andrew bleibt weiter in der Thronfolge

Worum geht es? Andrew Mountbatten-Windsor wird wohl noch länger in der offiziellen Thronfolge des britischen Königshauses aufscheinen, obwohl sein Ausschluss daraus eigentlich bereits beschlossene Sache gewesen ist.

Warum soll Andrew gestrichen werden? Der Bruder von König Charles und wegen seiner Verbindungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Ungnade gefallene Ex-Prinz hatte vergangenes Jahr Stück für Stück sämtliche königlichen Ämter und Titel verloren.

Was war der Höhepunkt? Im vergangenen Februar wurde Andrew sogar kurzzeitig festgenommen – ihm wird Amtsmissbrauch und Geheimnisverrat vorgeworfen. Daraufhin gab Regierungschef Keir Starmer sein Okay, Andrew aus der Thronfolge zu streichen.

Aber? Am Freitagabend wurde bekannt, dass Andrew zumindest so lange weiter in der Thronfolge bleiben wird, bis die polizeilichen Ermittlungen gegen ihn abgeschlossen sind. Und das werde vermutlich noch ein Jahr oder sogar länger dauern, so Insider.

Warum ist das so? "Die Regierung stellt klar, dass wir Maßnahmen bezüglich der Thronfolge zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen und zu gegebener Zeit prüfen werden, ob weitere Schritte erforderlich sind. Es ist jedoch unerlässlich, dass wir der Polizei zunächst die Möglichkeit geben, ihre Ermittlungen durchzuführen", so Darren Jones, der Chefsekretär des Premierministers.

Wo steht Andrew in der Thronfolge? Auf Platz 8, hinter seinen Neffen Prinz William und dessen Kindern sowie Prinz Harry und seinen Kindern.

"Virusschiff" läuft ein Wetter könnte aber Rettung verzögern

Worum geht es? Das niederländische Kreuzfahrtschiff "MV Hondius", auf dem eine Infektionswelle mit dem potenziell tödlichen Hantavirus ausgebrochen ist, liegt weiter auf Kurs Teneriffa.

Wan soll es ankommen. Das Schiff befindet sich laut Schiffsverfolgungs-Plattform vesselfinder.com noch etwa eineinhalb Tagesreisen von der spanischen Insel entfernt und soll am Sonntag gegen Mittag dort anlegen.

Was soll auf Teneriffa mit dem Schiff passieren? Der Plan ist, dass sämtliche an Bord verbliebenen Passagiere, die bislang keine Symptome der Viruserkrankung zeigen, aufgenommen, untersucht und dann in ihre Heimatländer ausgeflogen werden sollen.

Aber? Zunächst einmal gab es am Freitag wütende Proteste auf Teneriffa. Viele Einheimische wollten nicht, dass die "MV Hondius" bei ihnen anlegt. Und auch das Wetter macht Sorgen.

Weil? Die Behörden der Insel teilten mit, dass man ein Zeitfenster von maximal 24 Stunden für die Aktion habe, da sich das Wetter dann drastisch ändere. In der Zeit bis zum Eintreffen der stürmischen Kaltfront müssen sämtliche verbliebenen Passagiere und Besatzungsmitglieder von Bord der "MV Hondius" geholt werden.

Und dann? Müsse das Schiff, laut Behörden, ablegen und vor der Insel ausharren, bis sich die Wetterlage wieder ändere, was aber eine tage- oder sogar wochenlange Verzögerung mit sich bringen könnte.

Wie viele Personen sind noch an Bord? Noch etwa 140 Personen, Passagiere und Besatzungsmitglieder, zusammengenommen.

Was ist mit den Infizierten bzw. den Verdachtsfällen? Drei Personen sind mittlerweile an den Folgen ihrer Hantavirus-Infektion verstorben. Weitere sieben sind mit dem Virus infiziert bzw. gelten als Verdachtsfälle, davon sind zwei Personen als mögliche Neuinfektionen am Freitag dazu gekommen.

Was ist das Hantavirus? Eine seltene Infektionskrankheit vor allem der Atemwege, die eine Sterblichkeitsrate von bis zu 40 Prozent aufweist. An Bord der "MV Hondius" war es auf der Reise von Argentinien nach Afrika zu einem Hantavirus-Ausbruch gekommen.

Was ist mit der Flugbegleiterin? Eine KLM-Mitarbeiterin wurde laut niederländischem Gesundheitsministerium mit Hantavirus-Symptomen ins Spital eingeliefert. Die Frau hatte kurz Kontakt zu jener Niederländerin, die an dem Virus gestorben war.

Und? Sie ist negativ auf das Virus getestet worden. Das bestätigte die Weltgesundheitsorganisation WHO.