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25. Februar 2026

Gates gesteht 2 Affären Mit Russinnen, Ex spricht von "Dreck"

Worum geht es? Bill Gates, Mitgründer von Microsoft und Vorsitzender der Gates Foundation, hat zugegeben, während seiner Ehe mit Melinda French Gates zwei außereheliche Beziehungen mit russischen Frauen gehabt zu haben.

Wo hat er das gesagt? Bei einem internen Town-Hall-Meeting der Gates-Stiftung, wie ein Sprecher der gemeinnützigen Organisation mitteilte.

Was weiß man über die Frauen? Eine sei eine Bridge-Spielerin gewesen, die andere eine Kernphysikerin, sagte Gates selbst. Er betonte, dass diese Beziehungen nicht mit den Opfern von Jeffrey Epstein in Verbindung stehen sollen.

Was ist der Hintergrund? Die Offenlegung zahlreicher Dokumente des US-Justizministeriums ("Epstein-Files") brachte Fotos und E-Mails zutage, in denen Gates im Kontext von Treffen mit Jeffrey Epstein erscheint.

Deshalb nun der Auftritt? Ja, Gates trat mit einer offenen Stellungnahme und Entschuldigung an die Mitarbeitenden der Stiftung heran.

Was fügte er an? "Ich habe nichts Illegales getan. Ich habe nichts Illegales gesehen." Und: "Um es klarzustellen: Ich habe nie Zeit mit Opfern oder den Frauen in seinem Umfeld verbracht."

Wie entschuldigte er sich? "Es war ein riesiger Fehler, Zeit mit Epstein zu verbringen ... Ich entschuldige mich bei anderen Menschen, die aufgrund meines Fehlers in diese Angelegenheit hineingezogen wurden."

Was sagt seine Ex-Frau? Melinda French Gates sprach in Interviews zur Enthüllung von "sehr schmerzhaften Zeiten". Sie sei "sehr froh, weg von all dem Dreck zu sein".

Weitere Meldungen

Fußfessel für Drohnen Regierung darf nur die Hälfte kaufen

Worum geht es? Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch den ursprünglich geplanten Rahmenvertrag für sogenannte Kamikaze‑ oder Angriffsdrohnen deutlich gekürzt.

Was war vorgesehen? Ein Rahmenvertrag über bis zu 4,3 Milliarden Euro für den langfristigen Kauf von Angriffsdrohnen. Jetzt wurden die Ausgaben auf insgesamt 2 Milliarden Euro begrenzt.

Was bedeutet das? Der Plan von Verteidigungsminister Boris Pistorius bekommt Fußfesseln angelegt. Es dürfen nicht mehr so viele Systeme ohne weitere parlamentarische Zustimmung gekauft werden.

Heißt was? Der Bundestag hat den Kauf erster Drohnen im Umfang von rund 540 Millionen Euro genehmigt – jeweils bei zwei deutschen Herstellern (Helsing und Stark Defence).

Und dann? Für weitere Bestellungen muss das Ministerium dem Haushaltsausschuss jede einzelne Folgebestellung erneut genehmigen lassen. Damit erhält der Bundestag stärkere Kontrolle über das Programm.

Was ist der Grund? Die Verteidigungspolitiker im Haushalt waren besorgt, dass langfristige Verpflichtungen ohne genaue parlamentarische Kontrolle Risiken und unkalkulierbare Staatsausgaben bedeuten könnten.

Gibt es auch eine politische Komponente? Ja, Kritik gibt es unter anderem wegen der Beteiligung eines US‑Investors (Peter Thiel) an einem der beiden Hersteller, was manche Abgeordnete skeptisch sehen.

Grönland in der EU? Ex-Ministerin überrascht in TV-Talk

Worum geht es? Am Dienstagabend war die deutsche Ex-Außenministerin Annalena Baerbock in der ARD‑Talkshow "Maischberger" zu Gast. Dabei verblüffte sie mit exklusivem Wissen über Grönland.

Was sagte sie? Baerbock erklärte in der Sendung, "Grönland ist auch EU‑Gebiet" und argumentierte, dies sei wichtig für die Wahrnehmung Europas in der Diskussion über die strategische Bedeutung der Insel.

Stimmt das? Nein! Moderatorin Sandra Maischberger wies sie sofort auf den Faktfehler hin: Grönland ist seit 1985 kein Mitglied der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EU) mehr und gehört formal nicht zum EU‑Binnenmarkt oder Hoheitsgebiet der EU.

Wie reagierte Baerbock? Sie versuchte zu relativieren. Die Grönländer seien EU-Staatsbürger und "damit haben sie auch die Außengrenze der EU."

Stimmt wenigstens das? Nicht wirklich. Grönland zählt zu den assoziierten Überseegebieten europäischer Staaten. Damit ist es nicht vollständiger Teil der EU und keine europäischen Außengrenzen verlaufen durch das Land.

Wie kommentierte das Maischberger? "Fakten, immer kompliziert."

Warum überraschen die Fehler? Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) war bis Mai 2025 deutsche Bundesaußenministerin. Seit September ist sie Präsidentin der UN-Generalversammlung.

Fliegt Berlinale-Chefin? Heute hat sie Termin bei Kulturminister

Worum geht es? Die Schlussfeier der Berlinale sorgt in Deutschland weiter für Erregung. Die Chefin des Filmfestivals, Tricia Tuttle, könnte am Donnerstag vor die Tür gesetzt werden.

Was ist passiert? Bei der Verleihung der goldenen und silbernen Bären wurde der syrisch-palästinensische Regisseur Abdallah Alkhatib für das beste Spielfilmdebüt geehrt. Er kam mit einer Kufiya (Palästinensertuch) und einer Palästina-Flagge auf die Bühne.

Was sorgte zusätzlich für Aufregung? Er beschuldigte die Bundesregierung "Partner beim Genozid Israels" zu sein. Dann drohte Alkhatib direkt, man werde sich später "an alle erinnern, die gegen uns standen" sowie auch an jene, "die sich entschieden haben, zu schweigen".

Was ist nun? Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat laut F.A.Z. für heute eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrats der Kulturprojekte des Bundes in Berlin GmbH (KBB) einberufen, sie hat die Oberaufsicht über die Berliner Filmfestspiele.

Warum wackelt Tuttles Sessel? Die Amerikanerin feierte mit den Schauspielern und der Crew von Alkhatibs Film "Chronicles From the Siege". Die Bilder davon gossen Öl ins Feuer.

Schneebälle als Waffe Polizisten in New York beschossen

Worum geht es? Nach einem heftigen Schneesturm, der New York stark traf, versammelten sich zahlreiche Menschen zu einer spontanen Schneeballschlacht im Washington Square Park in Manhattan.

Aber? Die New York Police Department (NYPD) wurde per Notruf (911) zu einer Meldung über eine unruhige, große Menschenmenge gerufen. Als die Beamten eintrafen, begannen einige aus der Menge, Schneebälle gezielt in Richtung der Polizei zu werfen.

Was war die Folge? Videos zeigen, wie die Polizei attackiert wird und sogar zurückweicht. Mehrere Beamte wurden nach Angaben der Polizei im Gesicht getroffen und leicht verletzt.

Was waren die Verletzungen? Die Betroffenen wurden zur Abklärung in ein Spital gebracht; ihre Verletzungen sind nach offizieller Einschätzung nicht lebensbedrohlich.

Was passierte dann? NYPD‑Kommissarin Jessica Tisch bezeichnete das Verhalten als ""schändlich" und "kriminell", und kündigte Ermittlungen an.

Welche Ermittlungen? Fotos von Verdächtigen wurden veröffentlicht, um Personen zu identifizieren, die gezielt Schneebälle auf Beamte geworfen haben sollen.

Ist das nicht übertrieben? Polizeigewerkschaften fordern, dass die Beteiligten als Angreifer auf Polizisten identifiziert, festgenommen und strafrechtlich verfolgt werden, weil es sich nicht mehr nur um "Spiel", sondern um einen gezielten Angriff gehandelt haben soll.

Wie reagierte der neue Bürgermeister? Zohran Mamdani hat die Videos gesehen und tat den Vorfall zunächst als Schneeballschlacht unter jungen Leuten ab. Danach rief aber allgemein dazu auf, Polizisten mit Respekt zu behandeln.

Aber? Er lehnte es ab, das Verhalten ausdrücklich als "kriminell" zu bezeichnen – was parteiübergreifend Kritik auslöste.

4 Tote auf US-Schnellboot Vor Kuba von Militärs erschossen

Worum geht es? In kubanischen Hoheitsgewässern vor Cayo Falcones (Provinz Villa Clara) kam es am Mittwoch zu einem dramatischen Zwischenfall. Ein unter US-Flagge registriertes Schnellboot (Florida) wurde von kubanischen Grenztruppen abgefangen.

Was passierte dann? Laut dem kubanischen Innenministerium eröffneten Personen an Bord des Bootes das Feuer, ein Kommandant des kubanischen Patrouillenboots wurde verletzt. Die kubanischen Grenztruppen gaben daraufhin ebenfalls Schüsse ab.

War das so? Es gibt noch viele Rätsel. Die kubanischen Behörden sagen, dass das Boot in ihre territorialen Gewässer eindrang und nicht auf Identifikations- und Stopp-Signale reagierte. Der Vorfall passierte etwa eine Seemeile vor der Küste.

Wie viele Opfer gab es? Vier Personen auf dem US-registrierten Boot kamen ums Leben. Zusätzlich wurden sechs weitere Personen an Bord verletzt und medizinisch versorgt.

Wer steckt dahinter? Die Identität, Staatsangehörigkeit und genaue Mission der Menschen auf dem Boot ist noch unklar; kubanische Behörden bezeichnen sie in ihrer offiziellen Darstellung als "Aggressoren".

Wie reagierten die USA? Der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, erklärte, er habe die Staatsanwaltschaft angewiesen, Ermittlungen einzuleiten. "Der kubanischen Regierung kann man nicht trauen, und wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um diese Kommunisten zur Rechenschaft zu ziehen", sagte er.

Was ist das große Bild? Der Vorfall belastet die schon angespannten Beziehungen zwischen Kuba und den USA weiter. Kuba leidet aktuell unter einer schweren Treibstoff- und Energiekrise, weil wichtige Öl-Lieferungen aus Venezuela und Mexiko praktisch zum Erliegen gekommen sind – ein Effekt der verschärften US-Sanktionen und Blockade-Politik gegen das Land.

"Das geht nicht gut aus" Ex-Freundin warnte Familie vor Marius

Worum geht es? Seit drei Wochen steht Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, in Oslo vor Gericht. Der Prozess ist auf sieben Wochen angesetzt.

Weshalb? Ihm werden insgesamt 38 verschiedene Delikte vorgeworfen, darunter schwerwiegende Anklagen wie Vergewaltigung, Misshandlung, Körperverletzung und mehrere Drogendelikte.

Wer sagte nun aus? Erneut die Ex-Freundin von Marius, die Influencerin war von 2022 bis 2023 mit ihm zusammen. Sie will Mutter und Stiefvater vor dem 29-jährigen Angeklagten gewarnt haben.

Wie? "Ihr müsst ihm helfen, seht ihr nicht, dass er Hilfe braucht?", soll die Frau zu Høibys Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit (52), und Stiefvater Kronprinz Haakon (52) gesagt haben, berichten norwegische Medien.

Was hielt sie für angebracht? Die Einweisung in eine Suchtklinik. "Das geht nicht gut aus", soll sie gesagt haben. Allerdings erst nach dem Ende der Beziehung.

Was sagen Mette-Marit und Haakon? Nichts, sie wurden auch im Rahmen der Ermittlungen gegen Høiby weder befragt noch im Prozess als Zeugen geladen.

Warum? Staatsanwältin Sturla Henriksbø weist darauf hin, dass es "nicht üblich" sei, Eltern vorzuladen, um zu hören, was ihre Kinder ihnen möglicherweise erzählt haben.

Wieso ist das erstaunlich? Weil Marius seine damalige Freundin bedroht und misshandelt haben soll. Einmal warf er eine Besteckschublade nach ihr. Als sie das Prinzenpaar um Hilfe für Marius angefleht habe, sollen die beiden gesagt haben: "Das ist nicht deine Verantwortung."

Rauswurf für Andrew Auch Australien unterstützt Vorhaben

Worum geht es? Die britische Regierung prüft Gesetzesvorhaben, um Andrew rechtlich aus der Thronfolge auszuschließen, damit er nie König werden kann. Nun kommt Unterstützung aus Australien.

Was heißt das? Andrew steht auf Platz acht in der britischen Thronfolge, also hinter Prinz William, dessen Kindern und Prinz Harry und seinen Kindern. Er hat bereits alle königlichen Titel und Ehrungen verloren, bleibt aber formal in der Thronfolge.

Warum? Weil die Thronfolge erblich ist und nicht automatisch entfällt, wenn jemand Titel verliert.

Lässt sich das ändern? Dafür wäre ein Gesetz im UK‑Parlament nötig, es müsste vom Oberhaus und Unterhaus bestätigt und dann vom Monarchen unterzeichnet werden. Außerdem müssten die 14 Commonwealth‑Staaten, in denen Charles III. Staatsoberhaupt ist, zustimmen.

Wie sehen die Commonwealth‑Staaten das? Der australische Premierminister Anthony Albanese hat schriftlich erklärt, dass seine Regierung jede britische Initiative zur Streichung Andrews aus der Thronfolge unterstützen würde.

Und die anderen? Australien war der erste Commonwealth‑Staat, der öffentlich seine Zustimmung signalisiert hat. Neuseeland folgte wenig später.

Warum hat sich das Thema verschärft? Andrew wurde vergangene Woche vorübergehend festgenommen. Gegen ihn laufen nun auch Untersuchungen wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch und Geheimnisverrat während seiner Zeit als Handelsbeauftragter. Er bestreitet das.