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24. November 2025

Posse um Ehering Ehefrau von JD Vance dementiert Krise

Worum geht es? Am 19. November besuchte Second Lady Usha Vance (39) gemeinsam mit First Lady Melania Trump (55) ein militärisches Ausbildungszentrum in Jacksonville, North Carolina. Nun holte sie die Visite ein.

Warum? In den sozialen Medien wurde einem Detail besondere Aufmerksamkeit zuteil: Die Ehefrau des US-Vizepräsidenten trug keinen Ehering.

Na und? Könnte man so sehen, aber die Gerüchte schossen wild ins Kraut. Die Ringlosigkeit deute auf eine Ehekrise hin, berichteten Medien, sogar über eine bevorstehende Scheidung wurde diskutiert. Das heizte ältere Gerüchte an.

Welche Gerüchte? Ende Oktober war es auf der Trauerfeier für den ermordeten rechten Influencer Charlie Kirk auf der Bühne zu einer sehr innigen Umarmung von JD Vance (41) mit der Witwe Erika Kirk (37) bekommen. Der Moment ging viral.

War es das Bild allein? Nein, Erika Kirk sagte bei der Trauerfeier: "Niemand wird jemals meinen Mann ersetzen. Aber ich sehe durchaus Ähnlichkeiten zwischen meinem Mann und JD – Vizepräsident JD Vance. Wirklich. Und deshalb bin ich so glücklich, ihn heute Abend vorstellen zu dürfen."

Was ist jetzt dran an den Gerüchten? Das Büro der Second Lady sah sich aufgrund der wilden Spekulationen zu einem Dementi genötigt. Eine Sprecherin sagte, Usha sei "Mutter von drei kleinen Kindern, die viel abwäscht, oft badet und manchmal ihren Ring vergisst."

Seit wann existiert die Ehe? Usha und JD sind seit 2014 verheiratet und haben drei gemeinsame Kinder: die Söhne Ewan (8) und Vivek (5) sowie die Tochter Mirabel (3).

Weitere Meldungen

"Medikamente schuld" Ex-Präsident lötete an Fußfessel herum

Worum geht es? Jair Bolsonaro hat eine interessante Erklärung, warum er mit dem Lötkolben an seiner Fußfessel herumhantierte. Der frühere Präsident von Brasilien sagte, er habe Halluzinationen gehabt und geglaubt, dass sich in der Fessel ein Abhörgerät befinde.

Wem erzählt er das? Bolsonaro musste sich am Sonntag einer Anhörung stellen. Dabei schilderte er Richter Alexandre de Moraes, dass er aufgrund von Medikamenteneinnahme eine "Paranoia" erlebt habe.

Was ist überhaupt passiert? Bolsonaro wird vorgeworfen, dass er nach seiner Wahlniederlage 2022 einen Putsch geplant habe - mit Unterstützung von Militärs und engen Verbündeten.

Welche Folgen hatte das?  Am 11. September wurde Bolsonaro vom Supreme Federal Court zu einer Freiheitsstrafe von 27 Jahren und 3 Monaten verurteilt. Schon davor war er am 26. August unter 24-Stunden-Überwachung gestellt worden. Statt ins Gefängnis zu gehen, durfte der Ex-Präsident im Hausarrest bleiben.

Was stellte er nun an? Bolsonaro griff er zu einem Lötkolben und versuchte, seine Fußfessel zu öffnen. "Aus Neugier", wie er sagte.

Warum war das doppelt heikel? Der Wohnsitz des Ex-Präsidenten liegt relativ nahe zur US-Botschaft in Brasília. Das Gericht vermutete, dass der Ex-Präsident flüchten wollte.

Und nun? Der Richter ordnete eine präventive Inhaftierung an: Bolsonaro wurde vom Hausarrest ins Gefängnis verlegt.

Mit Burka ins Parlament Jetzt wird Senatorin angefeindet

Worum geht es? Um eine provokante Aktion einer Politikerin im Senat des australischen Parlament. Sie erschien am Montag zu einer Sitzung in einer schwarzen Burka, die ihren gesamten Körper verhüllte.

Was ist die Vorgeschichte? Vorausgeschickt sei: Pauline Lee Hanson ist Gründerin und Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei One Nation. Sie wollte, dass ein Gesetz eingeführt wird, das Burkas und andere Gesichtsverhüllungen gänzlich verbietet.

Warum zog sie dann eine Burka an? Nachdem ihr Antrag abgelehnt worden war, verließ sie den Saal und kehrte vollverschleiert zurück, um ihre Forderung zu verdeutlichen. Der Vorfall wurde von anderen Abgeordneten als islamfeindlich und/oder rassistisch kritisiert.

Ist sie eine "Wiederholungstäterin"? Ja, Hanson gilt als fremdenfeinlich. Schon 1996 hielt sie eine Rede, in der sie sagte, Australien werde von Ausländern "überschwemmt". Damals waren allerdings Asiaten gemeint. 2017 erschien sie dann erstmals in einer Burka.

Was ist ihr Argument? Hanson behauptet, der "Islam" sei nicht nur eine Religion, sondern eine politische Ideologie. Die Burka stelle eine Bedrohung für die nationale Sicherheit und Frauenrechte dar. Die inzwischen 71-Jährige fordert eine Kameraüberwachung in Moscheen, um Hassreden zu entlarven.

Wie ging es am Montag weiter? Nachdem sich Hanson weigerte, die Burka im Senat abzulegen, wurde die Sitzung kurz ausgesetzt und die Politikerin für den Rest des Tages suspendiert.

Aktienkurs auf Diät Bittere Pille für Schlankmittel-Konzern

Worum geht es? Novo Nordisk erfand die Abnehm-Spritzen Ozempic und Wegovy. Die Dänen wurden damit zu einem der wertvollsten Unternehmen Europas. Nun musste der Konzern erneut einen Tiefschlag einstecken.

Was ist passiert? Am Montag brachen die Aktien von Novo Nordisk ein. Das Pharma-Unternehmen hatte mitgeteilt, dass eines seiner Medikamente in Studien das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit nicht verlangsamen konnte.

Welche Studien sind gemeint? In zwei groß angelegten klinischen Studien wurde die Wirksamkeit von Semaglutid bei der Behandlung von Alzheimer im Frühstadium untersucht. In beiden zeigte sich keine signifikante Verbesserung bei den Patienten, berichtet die Financial Times.

Was weiß man über die Studie? Es nahmen fast 4.000 Menschen aus rund 40 Ländern daran teil. Bei ihnen war in Gehirnscans eine Ansammlung von Amyloid-Protein zu erkennen, ein frühes Kennzeichen von Alzheimer.

Warum ist der Rückschlag so bitter? In das Medikament Rybelsus waren große Hoffnungen gesetzt worden. Weltweit gibt es 55 Millionen Demenz-Patienten.

Wie reagierten die Anleger? Die Aktien des Unternehmens fielen am Montag zunächst um bis zu 12 Prozent, am Ende des Tages lagen sie 5,8 Prozent niedriger. Der Aktienkurs von Novo Nordisk ist in den letzten zwölf Monaten um etwa 60 Prozent gefallen.

Google kopiert AirDrop Nun kann mit iPhones getauscht werden

Worum geht es? Google spendiert seinen Pixel-Smartphones ein neues Feature – oder besser gesagt ein Update, das es in sich hat. Denn mit der jüngsten Version der sogenannten "Quick Share"-Funktion können Pixel-User nun erstmals mit iPhone-Usern direkt und ohne Umwege Daten austauschen.

Wie funktioniert das? Die gleiche Funktion nennt sich bei Apple AirDrop und ist auf iPhones, iPads und Macs schon seit vielen Jahren Standard. Dafür muss man die AirDrop-Funktion aktivieren, danach werden einfach die zwei Geräte, die miteinander kommunizieren sollen, aneinander gehalten und es kann getauscht werden, was man will: Fotos, Videos etc.

Und bei Pixel-Phones? Heißt die Funktion eben "Quick Share", ist seit 2020 Standard und funktioniert genauso. Allerdings konnten bis jetzt Pixel-Phones und iPhones nicht miteinander kommunizieren. Die Smartphones waren darauf programmiert, nicht miteinander "sprechen zu dürfen".

Was ist jetzt anders? Google hat dieses "Kontakt-Verbot" mit seinem jüngsten Funktions-Update jetzt einseitig aufgehoben. Ab sofort können alle Pixel-User, die die neueste Software geladen haben, auch mit iPhone-Besitzern Daten austauschen.

Gilt das für alle Pixel-Telefone? Nein, bisher ist das neue Feature nur für die Modelle der Pixel-10-Serie verfügbar. Es könnte aber theoretisch auch auf alle weiteren Modelle ausgeweitet werden.

Was sagt Apple dazu? Gute Frage. Der Konzern hat sich bis jetzt nicht dazu geäußert. Da Apple aber bekanntermaßen eigen ist, was die Exklusivität seiner Geräte anbelangt, und Google vorab nicht gefragt hat, ob man bei Apple mit dem neuen Feature einverstanden ist, wird sich die Freude in Grenzen halten. Angeblich laufen im Silicon Valley bereits Wetten, wann Apple reagiert – und vor allem wie.

Fund am Dachboden Superman-Comic bringt fast 8 Mio. Euro

Worum geht es? Beim Aufräumen des Dachbodens ihrer verstorbenen Mutter entdeckten drei Brüder in Nordkalifornien vergangenes Jahr unter einem Stapel Zeitungen einen Karton mit sechs alten Comic-Heften, darunter die erste Ausgabe von "Superman" aus dem Sommer 1939. Das Heft in tadellosem Zustand wurde nun um 9,12 Millionen Dollar, umgerechnet 7,92 Millionen Euro versteigert.

Was macht das Heft so besonders? Seine Seltenheit und der großartige Erhaltungszustand. Nie zuvor, so das Auktionshaus Heritage Auctions, sei ein Exemplar aus dieser "goldenen Ära der Comics" in solch einem guten Zustand angeboten worden.

Ist es das erste Heft mit Superman? Nein, Superman hatte seinen ersten Auftritt ein Jahr zuvor, also 1938, in dem Heft Action Comics Nummer 1. Eine Ausgabe davon wurde vergangenes Jahr um 6 Millionen Dollar zugeschlagen – der bis dato höchste je erzielte Preis für ein Comicheft. Das nun versteigerte Comic ist die erste Nummer der eigenen Superman-Heftserie, die aufgrund des großen Erfolges der Figur geschaffen worden ist.

Wie viel kostete das Heft damals? 10 Cent, auf heutige Verhältnisse umgerechnet wären das etwa 2,30 Dollar oder 2 Euro.

Wussten die Brüder, welcher Schatz auf dem Dachboden ruhte? "Unsere Mutter sagte immer, sie hätte eine wertvolle Comicsammlung", so die drei Männer, die anonym bleiben wollten. Aber da keiner wusste, wo diese sein sollte, nahmen sie das nicht für bare Münze. erst als sie den Karton mit den Heften fanden, dämmerte ihnen langsam, was ihnen ihre Mutter da hinterlassen hatte.

"Kommunist" bei Trump Er darf sogar "Faschist" zu ihm sagen

Worum geht es? Am Freitag traf US-Präsident Donald Trump erstmals mit dem designierten Bürgermeister von New York City, dem Demokraten Zohran Mamdani, zusammen. Im Vorfeld hatte Trump den 34-Jährigen als "Kommunisten", danach gab er sich begeistert: "Wir hatten ein großartiges, produktives Treffen", so der Präsident.

Was hat Trump umgestimmt? Einerseits vermutlich das Gewinner-Gen, das Mamdani auch im Weißen Haus zur Schau stellte. "Er hat einen unglaublichen Wahlkampf gegen viele kluge Leute geführt, und er hat sie geschlagen", lobte Trump.

Sonst nichts? Offenbar eint die beiden ungleichen Männer auch die Liebe zur "ihrer" Stadt. Er schätze an Trump, dass es bei dem Treffen nicht um die "zahlreichen Meinungsverschiedenheiten" gegangen sei, sondern um das "gemeinsame Ziel, den New Yorkern zu dienen", erklärte Mamdani hinterher gegenüber der Presse.

Gar keine Missstimmung? Nein, der Präsident war sogar freiwillig komisch. Als Zohran Mamdani gefragt wurde, ob er Trump denn als Faschisten bezeichnen würde, setzte dieser schon zu einer Erklärung an, als Trump ihm ins Wort fiel: "Das ist schon in Ordnung. Du kannst einfach ja sagen. Das ist einfacher, als es zu erklären."

Autismus-Epidemie? Kennedy lässt Impf-Richtlinien ändern

Worum geht es? US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy hat die Gesundheitsbehörde CDC angewiesen, einen Info-Text auf ihrer Homepage zum Thema Schutzimpfungen bei Säuglingen zu verändern. Er sehe einen Zusammenhang zwischen Säuglingsimpfungen und Autismus und habe die Behörde deshalb angewiesen, ihre diesbezüglichen Richtlinien zu ändern, so Kennedy in der New York Times.

Was wurde geändert? Auf der Homepage der CDC steht nun zu diesem Thema: "Die Behauptung, 'Impfstoffe verursachen keinen Autismus' ist keine evidenzbasierte Aussage, da Studien die Möglichkeit nicht ausschließen konnten, dass Säuglingsimpfungen Autismus verursachen."

Und ist das so? Es entspricht jedenfalls definitiv nicht der gängigen Lehrmeinung über einen möglichen Zusammenhang zwischen Impfungen für Säuglinge und Autismus. Jahrzehntelange wissenschaftliche Studien und Untersuchungen belegen vielmehr, dass Impfstoffe für Säuglinge und Kleinkinder sicher sind und alljährlich zigtausende Leben retten.

Was sagt der Minister dazu? Er hält es schlicht für eine Lüge. Dieses Thema treibt Kennedy seit vielen Jahren um, er sieht eine "Autismus-Epidemie" unter amerikanischen Kindern und hat es sich zum Ziel gesetzt, diese "Epidemie" zu stoppen.

Gibt es eine Epidemie? Es gibt heute jedenfalls fünf Mal so viele Autismus-Diagnosen bei Kindern wie noch vor 25 Jahren. Über die Ursachen dafür herrscht allerdings keine Einigkeit. Kritiker meinen, dass Kennedy, der als ausgewiesener Impf-Skeptiker gilt, mit seiner Haltung wesentlich mehr Leben gefährde, als er dadurch möglicherweise schützt.