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Das wird alles neu

Wieso uns die EU jetzt beim Autofahren tief in die Augen schaut

Ab Juli muss jeder Neuwagen über ein Infrarot-Überwachungssystem verfügen, das die Kopf- und Augenbewegungen des Fahrers scannt. So soll verhindert werden, dass Lenker aufs Handy statt auf die Straße schaut. Erste Tests verliefen aber eher enttäuschend.

Wichtigste Neuerung für Autofahrer: Künftig kontrolliert das Auto, ob man auch wirklich konzentriert unterwegs ist – dank Advanced Driver Distraction Warning
Wichtigste Neuerung für Autofahrer: Künftig kontrolliert das Auto, ob man auch wirklich konzentriert unterwegs ist – dank Advanced Driver Distraction WarningiStock
Martin Kubesch
Akt. 01.06.2026 23:49 Uhr

Alles neu beim Neuwagenkauf – wieder einmal. Mit 1. Juli 2026 verschärft die EU erneut die Bestimmungen, welche Sicherheits-Features neu zugelassene Pkw in der Union künftig aufweisen müssen. Zwei Änderungen sind dabei für Autofahrer von besonderer Relevanz:

Erste wichtige Änderung: Künftig müssen sämtliche Neuwagen technisch so vorbereitet sein, dass ein Alkolock-System jederzeit und ohne technischen Mehraufwand installiert werden kann. Bislang galt diese Regelung nur für eine eingeschränkte Gruppe an Neuwagen.

Ein Alkolock-System ist im Grunde eine Wegfahrsperre, die nur dann aufgehoben werden kann, wenn der Fahrer mittels Atemluft-Test nachgewiesen hat, dass er nicht über der zulässigen Promille-Grenze liegt. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass künftig jedes Auto solch ein System eingebaut haben muss. Aber die Möglichkeit dafür muss vorhanden sein.

Zweite wichtige Änderung: Fahrer von Neuwagen werden künftig mittels Infrarotkamera und Sensoren überwacht, ob sie sich auch wirklich auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren oder sich ablenken lassen – vom Handy, vom Autoradio oder von ihren Beifahrern.

Dieses neuartige System hört auf den charmanten Namen Advanced Driver Distraction Warning (ADDW) und lässt Lenker künftig keine Sekunde mehr unbeobachtet. Das geht so weit, dass Sensoren eigens darauf achten, wohin der Fahrer seinen Blick richtet.

Schweift der Blick nach Ansicht des Systems zu lange von der Straße ab, ertönt ein Warnsignal und ruft den Lenker zur Ordnung. Kritiker sehen darin nicht von ungefähr den größten Eingriff in die Autonomie des Fahrers – und erwarten, dass ADDW rasch zu den unbeliebtesten Sicherheits-Features avancieren wird, sollte es sich im Alltag als zu nervig erweisen.

Augen am Handy statt auf der Straße – eine der häufigsten Unfallursachen
Augen am Handy statt auf der Straße – eine der häufigsten Unfallursachen
Getty Images

Das Ziel all dieser Neuerungen ist indes sonnenklar: Die Zahl der Verkehrstoten in der EU zu senken. Dafür verfolgt die Union vor allem in puncto Fahrsicherheit einen besonders ambitionierten Plan, der Automobilhersteller und Lenker gleichermaßen in die Pflicht nimmt.

Bis 2030 will man so die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten in der EU halbieren, bis 2050 sogar "gegen Null" senken. "Vison Zero" nennt sich dieses ehrgeizige Ziel aus Brüssel.

Wie sich die neuen Sicherheits-Vorschriften im Detail auf die Fahrzeuglenker auswirken werden, welche Bedenken Datenschützer gegen die Videoüberwachung im Cockpit haben und warum Brüssel trotz der neuen Alkolock-Regelung keine Alkohol-Tests für alle Lenker einführen könnte – das muss man über die neue Sicherheits-Initiative der Europäischen Union wissen:

Worum geht es?
Um die dritte und letzte Umsetzungsphase der Sicherheitsverordnung GSR2. Das Kürzel steht für die zweite Generation der EU-weit geltenden General Safety Regulation, eine der größten Weiterentwicklungen bei Kfz-Sicherheitsvorschriften der letzten Jahrzehnte.

Was ist der Ansatz?
Ziel ist es, Fahrzeuge so auszurüsten, dass menschliche Fehler – die Ursache der meisten Unfälle – bestmöglich abgefangen werden.

Wie soll das funktionieren?
Mithilfe zahlreicher Hightech-Assistenzsysteme, die den Fahrer unterstützen und ihm teilweise auch Entscheidungen abnehmen sollen.

Die neue Sicherheitsverordnung der EU will Fahrzeuge so ausrüsten, dass menschliche Fehler bestmöglich abgefangen werden
Die neue Sicherheitsverordnung der EU will Fahrzeuge so ausrüsten, dass menschliche Fehler bestmöglich abgefangen werden
Getty Images

Seit wann gilt die neue Sicherheitsverordnung?
Sie wurde 2019 beschlossen und trat 2022 in Kraft – allerdings mit zwei jeweils 2 Jahre langen Übergangsphasen. Die zweite Übergangsphase ist mit Anfang Juli 2026 abgeschlossen, ab dann gilt die Verordnung vollinhaltlich und ohne Ausnahmen.

Was steht in der Verordnung?
Die EU definiert darin insgesamt 9 Hightech-Systeme, die in jedem Neuwagen, der in der Union verkauft wird, serienmäßig verbaut sein müssen. Die meisten dieser Systeme dienen direkt der Fahrsicherheit, einige sollen den Handlungsspielraum der Behörden vergrößern.

Welche 9 Systeme sind jetzt zwingend vorgeschrieben?

  • Notbremsassistent – erkennt Gefahrensituationen und bremst das Fahrzeug selbstständig ab, auch wenn der Fahrer nicht agiert.
  • Notfall-Spurhalteassistent – warnt, wenn das Fahrzeug ungewollt die Fahrspur verlässt und greift in Notsituationen aktiv in Lenkung oder Bremse ein.
  • Intelligenter Geschwindigkeitsassistent – erkennt Tempolimits und warnt den Fahrer, wenn er zu schnell unterwegs ist.
  • Notbremslicht – oder "adaptives Bremslicht", zeigt außergewöhnlich starke Bremsvorgänge aufgrund einer Gefahrensituation durch blinkende Bremslichter an.
  • Rückfahrassistent – erkennt Passanten oder Hindernisse hinter dem Fahrzeug und warnt den Fahrer, wenn er rückwärts fährt.
  • Müdigkeitswarner – checkt die Augenbewegungen des Fahrers sowie Lenkbewegungen und warnt, wenn er Gefahr erkennt.
  • Vorbereitung für Alkolock-Sperre – alle Neuwagen müssen über eine standardisierte Schnittstelle verfügen, die das Nachrüsten einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre ermöglicht.
  • Schutz gegen Cyber-Angriffe – eine eingebaute Firewall soll es Hackern so schwer wie möglich machen, ein Fahrzeug zu kapern.
  • Blackbox – vulgo Ereignisbezogene Datenaufzeichnung. Speichert relevante Daten aus dem Zeitraum kurz vor, während und unmittelbar nach einem Unfall auf, um die Unfallanalyse und -forschung zu unterstützen.

Und das alles gilt bereits seit 2024?
Im Grunde gilt es seit Juli 2022, aber es wurde der Industrie zwei Jahre Zeit gegeben, um all diese Anforderungen umzusetzen. Seit Juli 2024 muss jeder neu typisierte Wagen in der Union über all diese Einrichtungen verfügen. Neuwagen, deren Typisierung bereits länger zurückliegt, können aber noch bis Ende Juni 2026 – also in den nächsten vier Wochen – verkauft werden, dann ist auch damit Schluss.

Was bedeutet das?
Ab Juli 2026 gelten diese Anforderungen endgültig für alle neu zugelassenen Fahrzeuge, auch wenn das zugrunde liegende Modell schon viele Jahre alt ist.

Was passiert mit jenen Neuwagen, die den Vorgaben nicht entspreche, aber bis Ende Juni nicht verkauft werden können?
Solche Pkw müssen entweder per Tageszulassung in den Verkehr gebracht oder entsprechend nachgerüstet werden. Sonst können sie in der EU nicht mehr verkauft werden.

Zwei Jahre hatten die Hersteller Zeit, ihre alten Modelle abzuverkaufen
Zwei Jahre hatten die Hersteller Zeit, ihre alten Modelle abzuverkaufen
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Ändert sich irgendetwas für ältere Autos, die vor dieser EU-Richtlinie erstmals zugelassen worden sind?
Nein, wer ein älteres Auto hat, für den ändert sich auch durch das endgültige Inkrafttreten dieser EU-Sicherheitsrichtlinie gar nichts. Weder müssen die geforderten Features nachgerüstet werden, noch droht den Besitzern eine Sanktion.

Was jetzt anders wird: Alkolock-Regeln und Video-Überwachung für Lenker

Außer, dass die neuen EU-Richtlinien jetzt für wirklich alle Neuwagen gelten – was ist ab Anfang Juli 2026 noch neu?
Es ändern sich vor allem Details. Technische Anforderungen und Prüfstandards für die oben genannten neun Systeme werden strenger, einige Vorgaben für die Hersteller, die bislang reine Empfehlungen gewesen sind, werden verbindlich.

Was ist damit gemeint?
Beim Notbremsassistenten wird etwa die Erkennung von Fußgängern und Radfahrern implementiert, das System muss dann auch diese Verkehrsteilnehmer erkennen können. Außerdem muss das System auch mit komplexeren Verkehrssituationen klarkommen können.

Was ändert sich beim Thema Alkolock?
Durch das Ende der Übergangsfrist sind jetzt wirklich sämtliche Neuwagen von der Alkolock-Regel betroffen. Das heißt, wer ab Juli 2026 einen Neuwagen kauft, kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass das Fahrzeug eine Schnittstelle für ein Alkolock-Gerät hat.

Wie sieht das aus?
Der Wagen wird eine standardisierte Schnittstelle am Armaturenbrett haben, wo solch ein Gerät angeschlossen werden kann. Und die Bordelektronik ist darauf vorbereitet, dass das Gerät Eingriffe in den Startvorgang vornehmen kann.

Wie funktioniert ein Alkolock-Gerät?
Im Grunde wie der Alko-Vortest bei einer Polizeikontrolle. Der Lenker muss über ein Mundstück (das aufgesteckt und gereinigt bzw. gewechselt werden kann) Atemluft in ein kleines elektronisches Gerät blasen. Dieses misst den Alkoholgehalt in der Atemluft. Und je nachdem, wie das Gerät justiert ist, gibt es die Zündung für den Motor frei oder eben nicht.

Ab Juli muss jeder Neuwagen eine Schnittstelle für ein Alkolock-Gerät installiert haben
Ab Juli muss jeder Neuwagen eine Schnittstelle für ein Alkolock-Gerät installiert haben
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Gab es das bei uns nicht bereits einmal?
Es gab eine fünfjährige Testphase zwischen 2017 und 2022. Damals nahmen etwa 750 Personen, denen wegen Alkohol am Steuer der Führerschein entzogen worden war, an dem Test teil, dafür erhielten sie ihre Fahrerlaubnis früher zurück – eben unter der Auflage, vor jeder Inbetriebnahme ihres Fahrzeuges einen Alkotest durchzuführen.

Wie verlief diese Testphase?
Laut Arbeitersamariterbund, der den Test begleitete, war das Ergebnis positiv, die Verkehrssicherheit hätte sich dadurch erhöht. Trotzdem hat das zuständige Ministerium das Projekt seinerzeit nicht verlängert.

Was heißt das?
Dass es derzeit keine Anwendungsbereiche für Alkolocks in Österreich gibt – anders als etwa in Italien, wo Alkoholsünder verpflichtend solch ein Gerät verwenden müssen. Auch in Finnland, Frankreich, Schweden und Spanien kommen die Geräte zum Einsatz.

Lassen sich diese Geräte nicht ganz einfach betrügen?
Höchstens kurzfristig. Denn das Gerät gibt sich nicht mit einem Alkotest am Fahrtbeginn zufrieden, sondern fordert auch zwischendurch zu spontanen Tests auf. Entspricht der Fahrer diesen nicht, wird das elektronisch vermerkt und von der Behörde bzw. Stelle hinterfragt. Wer dann keine gute Erklärung hat, verliert seine Fahrerlaubnis schnell wieder.

Wer bezahlt für den Einbau des Gerätes?
Üblicherweise derjenige, der es benutzen will, um seine Fahrerlaubnis früher wieder zu erhalten, also der verurteilte Alko-Lenker.

Und was kostet so etwas?
Es gibt Miet- und Kaufmodelle. Alles in allem summieren sich die Kosten (inkl. Ein- bzw. Ausbau) auf etwa 2.500 Euro für sechs Monate).

In Italien werden überführte Alkolenker auch mittels Alkolocks kontrolliert
In Italien werden überführte Alkolenker auch mittels Alkolocks kontrolliert
Getty Images/iStockphoto

Was plant die EU diesbezüglich, nachdem sie die Vorbereitung für Alkolocks bei allen Neuwagen verordnet?
Das weiß niemand so genau, die Vermutungen der Experten gehen aber in die Richtung, dass sich die Union vorbehalten möchte, dass Alkolocks künftig in mehr Ländern als längerfristige Sanktion für verurteilte Alkolenker eingesetzt werden.

Könnte die EU eine Alkolock-Pflicht für sämtliche Autofahrer verhängen, unabhängig davon, ob sie sich etwas zu Schulden haben kommen lassen? Also, dass jeder Lenker zuerst ins Röhrchen blasen muss, ehe er losfahren darf?
Nein, laut dem ÖAMTC-Juristen Alexander Letizki sei das keine realistische Option, denn: "Verwaltungsrecht und Verwaltungsstrafrecht sind Ländersache, so etwas könnte nur jeder EU-Staat für sich selbst entscheiden."

Was hat es mit der geplanten Video-Überwachung aller Lenker auf sich?
Das ist schon eine ganz andere Nummer. Damit ist die technische Weiterentwicklung des Müdigkeitswarners gemeint, der bereits seit 2024 Pflicht ist. Aber während die erste Generation dieses Sicherheits-Features nur die Augenbewegungen bzw. die Augenlider des Fahrers mittels Sensoren überwachte und diese mit den Lenk- und Richtungsbewegungen des Autos in Verbindung setzte, wird der Fahrer ab nun von der ADDW (Advanced Driver Distraction Warning) wesentlich umfassender überwacht.

Nämlich wie?
ADDW nutzt eine Infrarotkamera, die üblicherweise an der Lenksäule, am Armaturenbrett oder in der Nähe des Innenspiegels angebracht ist, um die Position von Kopf und Augen des Fahrers zu überwachen. Erkennt das System, dass der Blick des Fahrers zu lange von der Straße abgewandt ist, gibt es eine Warnung aus. Diese kann akustisch, optisch oder doppelt erfolgen.

Heißt im Detail?
Wer auf sein Handy schaut, auf den Bildschirm des Autos, am Radio hantiert oder zu seinem Beifahrer bzw. aus dem Seitenfenster schaut, bekommt vom System eine auf die Finger.

Klingt vernünftig …
Schon richtig, Ablenkung ist eine der häufigsten Unfallursachen überhaupt. Allerdings scheint das System noch einige Schwächen zu haben. Die belgische Auto-Plattform Gocar.be hat ein aktuelles ADDW-System in einem chinesischen Xpeng P7+ getestet, und das Ergebnis war wenig schmeichelhaft.

Futuristisch, aber nervig: die Fahrerüberwachung in einem chinesischen Xpeng P7+
Futuristisch, aber nervig: die Fahrerüberwachung in einem chinesischen Xpeng P7+
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Weshalb?
Die Kalibrierung wurde von den Testern als wesentlich zu aufdringlich empfunden. "Blickt man seitlich in die Landschaft? Warnung. Sucht man auf dem Infotainment-Bildschirm nach einem Lied? Warnung. Dreht man sich kurz um, um die Kinder auf den Rücksitzen zu korrigieren? Warnung", so das Fazit der Belgier. Auf lange Sicht wäre das System eher eine Belästigung als eine Sicherheitsmaßnahme.

Lassen sich diese Sicherheits-Systeme denn nicht abschalten?
Doch, allerdings nur relativ kompliziert. Man muss dafür mindestens zwei, eher drei Arbeitsschritte erledigen. Und selbst dann stellt sich das System wieder von sich aus in Dienst, sobald seine Sensoren eine Gefahr wahrnehmen.

Gibt es noch weitere Bedenken gegen die ADDW-Fahrerüberwachung?
Datenschützer warnen, dass die Überwachungsdaten des Systems in den höchstpersönlichen Lebensbereich des Lenkers eingreifen würden. Ob und in welcher Form sich daraus allerdings ein reales rechtliches Problem ergeben könnte, ist bislang ungeklärt.

Das Ziel der EU: Sicherere Straßen, weniger Tote und Verletzte

Weshalb engagiert sich die EU eigentlich so sehr in der Unfallverhütung?
Weil Brüssel die Zahl der Verkehrsopfer in der EU wesentlich zu hoch erscheint. Das Ziel der "Mission Zero", der auch die aktuellen Sicherheits-Entwicklungen für Personenkraftwagen zugrunde liegen: Minus 50 Prozent Verkehrstote bis 2030, eine Reduktion der Todesopfer "nahe Null" bis 2050.

Wie viele Verkehrsopfer gibt es in der EU jedes Jahr?
2025 kamen in der gesamten EU 19.400 Personen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben (Österreich: 397), im Jahr davor waren es 19.940. Die Zahl der schwer verletzten Personen liegt bei etwa 100.000 pro Jahr.

Was sind die Hauptgründe für Unfälle im Straßenverkehr?
Zu hohe Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen, Ablenkung (v. a. Smartphone-Nutzung und Infotainment-Systeme) sowie Müdigkeit.

Bei ersten Tests nervte die neue Innenraumüberwachung gewaltig
Bei ersten Tests nervte die neue Innenraumüberwachung gewaltig
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Welches sind die gefährlichsten EU-Länder beim Straßenverkehr?
Rumänien, Bulgarien und Kroatien -– hier sterben pro Jahr zwischen 60 und 80 Personen je 1 Million Einwohner.

Und die sichersten?
Schweden und Dänemark hier sind es um die oder knapp über 20 pro 1 Million Personen.

Und wo liegt Österreich?
Bei 43 Toten je 1 Million Einwohner – was übrigens auch exakt der Schnitt der EU-27 ist.

Martin Kubesch
Akt. 01.06.2026 23:49 Uhr