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18. Mai 2026

10 neue Epstein-Opfer Frauen in Frankreich meldeten sich

Worum geht es? In Frankreich haben sich laut Behörden rund zehn bisher unbekannte mutmaßliche Opfer des verstorbenen US-Millionärs und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein gemeldet.

Was passiert nun? Die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte, die Aussagen der Betroffenen würden aufgenommen und geprüft wedren. Damit weitet sich die internationale Aufarbeitung des Epstein-Komplexes weiter aus.

Wer war Epstein? Ein US-Finanzier mit engen Kontakten zu Politik, Wirtschaft und Promis. Ihm wurde vorgeworfen, ein Netzwerk zum sexuellen Missbrauch minderjähriger Mädchen betrieben zu haben. 2019 wurde Epstein in den USA verhaftet, kurz darauf starb er in seiner Gefängniszelle, offiziell durch Suizid.

Warum melden sich jetzt neue mutmaßliche Opfer? Experten sehen mehrere Gründe: Durch neue Ermittlungen, öffentliche Aufmerksamkeit und laufende Gerichtsverfahren fühlen sich viele Betroffene erstmals in der Lage, auszusagen.

Was genau untersucht die französische Justiz? Die Behörden prüfen, ob Epstein oder sein Umfeld auch in Frankreich Straftaten begangen haben könnten oder französische Staatsbürger betroffen waren.

Gab es bereits frühere Hinweise auf Verbindungen nach Europa? Ja. Epstein bewegte sich international und verfügte über Kontakte in mehreren europäischen Ländern. Immer wieder tauchten Berichte über Reisen, Treffen und mögliche Netzwerke in Europa auf.

Warum beschäftigt der Fall die Öffentlichkeit bis heute? Der Epstein-Komplex gilt als einer der größten Missbrauchsskandale der vergangenen Jahrzehnte. Besonders brisant sind die Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten.

Welche Rolle spielt Ghislaine Maxwell? Epsteins langjährige Vertraute Ghislaine Maxwell wurde in den USA wegen Beteiligung an der Rekrutierung minderjähriger Mädchen schuldig gesprochen und zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Ermittler prüfen weiterhin, ob weitere Personen an dem Netzwerk beteiligt waren.

Ist mit weiteren Enthüllungen zu rechnen? Ja. Beobachter gehen davon aus, dass sich weltweit weitere mögliche Opfer melden könnten. In mehreren Ländern laufen weiterhin Ermittlungen und Zivilverfahren.

Weitere Meldungen

Orientierung verloren 4 tote Taucher auf Malediven geborgen

Worum geht es? Auf den Malediven haben Rettungskräfte die Leichen von weiteren vier italienischen Tauchern aus einem Höhlensystem geborgen. Die Männer galten seit einem gemeinsamen Tauchausflug als vermisst.

Wo wurden die Leichten entdeckt? Nach tagelanger Suche fanden Spezialisten die Gruppe in einem tieferen Abschnitt einer schwer zugänglichen Unterwasserhöhle. Höhlentauchen gilt als eine der gefährlichsten Formen des Tauchsports.

Was ist passiert? Fünf Italiener waren laut Behörden zu einem sogenannten Cave Dive – also einem Tauchgang in ein Unterwasserhöhlensystem – aufgebrochen. Dabei verloren sie offenbar die Orientierung. Eine Leiche wurde bereits am Freitag geborgen.

Wo ereignete sich das Unglück? Der Unfall geschah in einem abgelegenen Höhlensystem nahe eines Korallenatolls der Malediven. Die Region ist bei erfahrenen Tauchern beliebt, weil sie spektakuläre Unterwasserlandschaften bietet.

Was ist vermutlich die Ursache? Ermittler gehen derzeit davon aus, dass neben Orientierungsproblemen mehrere Faktoren zusammenkamen: schlechte Sicht, starke Strömungen. Experten vermuten zudem, dass die Taucher zu weit in das komplexe Höhlensystem vorgedrungen sind.

Warum ist Höhlentauchen so gefährlich? Beim Höhlentauchen gibt es meist keinen direkten Zugang zur Wasseroberfläche. Taucher müssen oft über längere Strecken durch enge Tunnel zurückkehren. Bereits kleine Fehler können lebensgefährlich werden.

Wie lief die Rettungsaktion ab? Spezialisierte Höhlentaucher und Rettungsteams suchten mehrere Tage lang nach den Vermissten. Wegen der schwierigen Bedingungen mussten die Einsätze immer wieder unterbrochen werden. Es kam auch zu einer weiteren Tragödie.

Nämlich? Während der Rettungsmission starb ein erfahrener Rettungstaucher. Offizielle Details zur genauen Todesursache wurden noch nicht veröffentlicht.

Warum zieht Höhlentauchen viele Menschen an? Für viele Taucher gilt das Erkunden von Unterwasserhöhlen als ultimative Herausforderung. Die oft unberührten Landschaften und das Gefühl, bislang kaum erforschte Bereiche zu entdecken, üben eine große Faszination aus – trotz der erheblichen Risiken.

"Sexistische Vorurteile" Spanien zahlt Shakira 55 Millionen

Worum geht es? Ein Gericht in Madrid hat entschieden, dass die spanische Steuerbehörde der Sängerin Shakira mehr als 55 Millionen Euro zurückzahlen muss.

Weil? Das Gericht kam zu dem Schluss, dass der kolumbianischen Musikerin zu Unrecht hohe Geldstrafen und Nachforderungen auferlegt worden waren. Hintergrund ist ein jahrelanger Streit über ihren steuerlichen Wohnsitz in Spanien.

Was war das Problem? Die spanischen Behörden hatten Shakira vorgeworfen, zwischen 2012 und 2014 zu wenig Steuern bezahlt zu haben. Ihrer Ansicht nach lebte die Sängerin damals überwiegend in Spanien und wäre deshalb dort vollständig steuerpflichtig gewesen.

Warum war der Wohnsitz so entscheidend? Nach spanischem Steuerrecht gilt jemand als steuerlich ansässig, wenn er sich mehr als 183 Tage pro Jahr im Land aufhält. Die Behörden argumentierten, Shakira habe bereits damals hauptsächlich in Barcelona gelebt – gemeinsam mit ihrem damaligen Partner, dem Fußballstar Gerard Piqué.

Was entschied das Gericht jetzt? Es stellte fest, dass die Steuerbehörde Fehler bei der Bewertung von Shakiras Steuerstatus gemacht habe. Dadurch seien ungerechtfertigte Strafzahlungen und Nachforderungen entstanden.

Wie reagierte Shakira? Die kolumbianische Sängerin schrieb schon 2024 einen Brandbrief. Sie warf den Behörden Manipulation vor. Sie seien von "versteckten sexistischen Vorurteilen" geleitet gewesen und hätten versucht, sie "öffentlich zu vernichten", indem sie mehr an einem Medienspektakel als an ihren Argumenten interessiert gewesen seien.

Warum war der Fall international so bekannt? Weil Spanien in den vergangenen Jahren mehrfach prominente Persönlichkeiten wegen angeblicher Steuervergehen belangte. Betroffen waren unter anderem Fußballstars wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

Hat Shakira Steuern hinterzogen? Sie erklärte, ihr offizieller Wohnsitz habe sich damals auf den Bahamas befunden und sie habe erst später dauerhaft in Spanien gelebt. Kritiker warfen den spanischen Behörden vor, prominente Personen besonders aggressiv zu verfolgen.

Gab es bereits frühere Einigungen? Ja. In einem anderen Verfahren hatte Shakira 2023 einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft zugestimmt, um einen langwierigen Prozess zu vermeiden. Dabei zahlte sie eine Geldstrafe von 7,3 Millionen Euro, ohne jedoch Schuld einzugestehen.

Warum könnte das Urteil für Spanien problematisch sein? Experten erwarten, dass nun auch andere prominente Steuerfälle genauer geprüft werden könnten. Kritiker sprechen bereits von einem möglichen Imageschaden für die Behörden.

19 Nebenjobs Staunen über deutsche EU-Abgeordnete

Worum geht es? Angelika Niebler, Europaabgeordnete der CSU, steht wegen zahlreicher Nebentätigkeiten in der Kritik. Laut veröffentlichten Angaben hat sie 19 Nebentätigkeiten gemeldet, sieben davon sollen bezahlt sein.

Was sagen Kritiker? Sie werfen ihr mögliche Interessenkonflikte und zu große Nähe zur Wirtschaft vor. Besonders in Deutschland sorgt der Fall erneut für eine Debatte über sogenannte "Amigo-Strukturen" in der Politik.

Um wie viel Geld geht es? Nach Berechnung auf Grundlage ihrer Angaben kommt Niebler auf rund 300.000 Euro Jahreseinkommen, etwa die Hälfte davon durch ihre Nebentätigkeiten.

Welche Nebenjobs hat sie? Das geht aus ihrer Eigendokumentation hervor, die letzte Version wurde am 12. Jänner erstellt und findet sich hier.

Was steht in der Offenlegung? Eine freiberufliche Tätigkeit für eine Anwaltskanzlei (4.500 Euro im Monat), Jobs in Aufsichtsräten und Stiftungen. Niebler ist Mitglied des Kuratoriums der TÜV SÜD Stiftung (3.333 Euro im Monat) und des Beirates für sparkassenpolitische Grundsatzfragen des Sparkassenverbandes Bayern (345 Euro).

Wie viel verdient sie als EU-Abgeordnete? Monatlich 11.255,26 Euro brutto. Nach Abzug der EU-Steuer und von Versicherungsbeiträgen liegt das Nettogehalt bei 8.772,70 Euro. Zusätzlich zum Gehalt stehen den Abgeordneten verschiedene steuerfreie Kostenpauschalen und Sitzungsgelder zu.

Wer ist Angelika Niebler? Sie sitzt seit 1999 im Europäischen Parlament und zählt zu den einflussreichsten CSU-Politikerinnen in Brüssel. Sie ist stellvertretende Parteivorsitzende und gilt als bestens mit Wirtschaftsverbänden und Unternehmen vernetzt.

Sind Nebentätigkeiten erlaubt? Abgeordnete dürfen neben ihrem politischen Mandat zusätzliche Tätigkeiten ausüben – etwa als Anwälte, Berater oder Aufsichtsräte. Diese müssen gemeldet werden, damit Transparenz über mögliche Interessenkonflikte besteht.

Was bedeutet "Amigo-Affäre"? Der Begriff wird vor allem in Bayern seit den 1990er-Jahren verwendet, um Vetternwirtschaft und enge Verbindungen zwischen Politik und Wirtschaft zu beschreiben. Damals erschütterten mehrere Affären die CSU.

Wie verteidigt sich Niebler? Sie weist Vorwürfe zurück. Ihr Umfeld betont, alle Tätigkeiten seien ordnungsgemäß gemeldet worden und entsprächen den geltenden Regeln des Europäischen Parlaments. Zudem argumentiert sie, ihre wirtschaftliche Erfahrung sei für politische Arbeit hilfreich.

Sind Nebentätigkeiten im EU-Parlament üblich? Ja. Viele Europaabgeordnete üben zusätzliche Tätigkeiten aus. Allerdings wird seit Jahren über strengere Transparenzregeln diskutiert – besonders nach mehreren Lobby- und Korruptionsaffären in Brüssel.

Akten geschreddert Neuer Ungarn-Premier startet Ermittlungen

Worum geht es? Der neue ungarische Premier Péter Magyar hat angekündigt, Anzeige gegen Vertreter der früheren Orbán-Regierung zu erstatten. Hintergrund sind geschredderte beziehungsweise vernichtete Dokumente.

Was ist der Verdacht? Laut Magyar gibt es Hinweise auf mögliche Vertuschungsaktionen innerhalb staatlicher Behörden. Der Fall sorgt in Ungarn für große politische Aufmerksamkeit.

Was wurde gefunden? Verdächtiges Material im Keller des früheren Bauministeriums. Dabei handelt es sich laut Magyar um 15 bis 20 Säcke mit geschredderten Dokumenten und um Propagandamaterial. Kann brisant sein, aber auch harmlos.

Warum weiß man davon? Weil der neue ungarische Premierminister am Sonntag ein Video auf Facebook veröffentlichte. Es zeigt ihn dabei, wie er in den Keller geht und die Säcke herzeigt. Jedenfalls eine plakative Inszenierung.

Wer ist Péter Magyar? Er arbeitete früher im Umfeld der ungarischen Regierungspartei Fides. Bekannt wurde er 2024 mit Korruptionsvorwürfen gegen Regierung und Justizapparat. Am 12. April besiegte er in der Parlamentswahl Viktor Orbán, der 16 Jahre lang regiert hatte.

Was wurde entdeckt? Laut Magyar wurden in staatlichen Einrichtungen geschredderte oder zur Vernichtung vorbereitete Dokumente gefunden. Er behauptet, dabei könnte es sich um Unterlagen handeln, die politisch oder juristisch heikel seien.

Warum ist der Fund politisch heikel? Die Opposition vermutet, dass belastende Unterlagen kurz vor personellen oder politischen Veränderungen vernichtet worden sein könnten.

Wal Timmy wohl tot Jetzt besteht sogar Explosionsgefahr

Worum geht es? Vor der dänischen Küste bei der Insel Anholt ist ein toter Buckelwal gefunden worden. Dänische Experten gehen davon aus, dass es sich bei dem Tier um jenen Wal handelt, der seit März mehrfach in der Ostsee gestrandet und letztlich mit einer umstrittenen Privataktion befreit worden war.

Ist das schon sicher? Nein, der Kadaver war erst gestern entdeckt worden, die Bestätigung, ob es wirklich Timmy ist, steht noch aus. Laut der dänischen Umweltbehörde könnte der Wal vor Anholt aber schon länger tot sein.

Warum heißt der Wal Timmy? Weil er am 23. März das erste Mal vor der deutschen Ortschaft Timmendorfer Strand in der Ostsee gestrandet war. In der Folge wurde er mehrfach frei gebaggert, legte sich aber immer wieder fest. Schließlich ging man davon aus, dass das Tier offenbar krank sei und wollte ihn sterben lassen.

Was geschah dann? Eine Privatinitiative investierte knapp zwei Millionen Euro, um den Wal doch noch zu befreien und in die Nordsee zu schleppen. Am 2. Mai wurde er nördlich von Dänemark in die Freiheit entlassen, etwa 200 Kilometer vom Auffindungsort des Kadavers.

Wie könnte man feststellen, ob es sich bei dem Kadaver um Timmy handelt? Am einfachsten wäre es, wenn er noch den Tracker tragen würde, der an ihm vor seiner Freilassung angebracht worden war.

Aber dann weiß man ja, wo der befreite Wal ist, wenn er einen Tracker trägt, oder? Leider nicht, da das Gerät offenbar niemals richtig funktioniert und nur sehr wenige und unzuverlässige Daten geliefert hat.

Wie geht es jetzt weiter? Die dänische Umweltbehörde hat den Kadaver bislang nur aus der Ferne untersuchen können. Dabei sei aufgefallen, dass die Haut des Tieres stark angegriffen ist – wie bei Timmy.

Warum fährt man nicht einfach hin? Das ist nicht so ungefährlich. Wenn das Tier schon länger tot ist, entstehen in seinem Inneren Fäulnisgase, die den Kadaver explodieren lassen könnten. Die Umweltbehörde warnt daher auch davor, sich dem toten Tier zu nähern.

Also wird man nie erfahren, ob es Timmy war? Vielleicht doch. Laut Medienberichten soll jetzt zunächst vorsichtig eine Gewebeprobe für Vergleichszwecke entnommen werden. Und man versucht nach Möglichkeit, die Schwanzflosse (genannt Fluke) mit Bildern von Timmys Fluke zu vergleichen – denn diese sind bei Walen so einzigartig wie bei uns die Fingerabdrücke.

Flughafen gesperrt Drohne legte Helsinki 3 Stunden lahm

Worum geht es? Freitagfrüh wurde die Region um die finnische Hauptstadt Helsinki von einer unidentifizierten Drohne lahmgelegt. Das Fluggerät war gegen vier Uhr früh aufgetaucht.

Wie wurde darauf reagiert? Der Flughafen Helsinki wurde gesperrt, die Bevölkerung aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben oder sichere Räume aufzusuchen. Das finnische Militär ließ zeitweilig Kampfjets aufsteigen.

Wie lange dauerte die Situation? Etwa drei Stunden, kurz nach 7 Uhr wurde die Situation als geklärt betrachtet. "Es besteht keine direkte militärische Drohung gegen Finnland", textete Präsident Alexander Stubbe seinen Landsleuten.

Weiß man, woher die Drohne kam? Es wurde jedenfalls nichts bekannt gegeben. Zuletzt gab es mehrfach Drohnenalarm an der Ostflanke der NATO durch vom Kurs abgekommene ukrainische Drohnen, die sich gegen Russland richteten.

Und eine russische Drohne könnte es nicht gewesen sein? Theoretisch wäre das auch möglich. Zuletzt wurden immer wieder Drohnen unbekannter Herkunft über Flughäfen und Militäreinrichtungen europäischer NATO-Staaten gesichtet, u. a. in Deutschland.

Fünf Taucher tot Forscher-Gruppe stirbt auf Malediven

Worum geht es? Fünf Mitglieder einer Forschungsexpedition der Universität von Genua sind offenbar bei einem Tauchunfall auf den Malediven ums Leben gekommen. Bislang konnte erst eines der Opfer geborgen werden.

Was ist geschehen? Das ist noch nicht ganz klar. Als sicher gilt, dass die Gruppe beim Vaavu-Atoll, etwa 100 Kilometer südlich der Inselhauptstadt Malé, Unterwasserhöhlen in einer Tiefe von 50 bis 60 Metern erforschen wollte. Für gewöhnlich sind auf den Malediven Tauchausflüge in mehr als 30 Meter Tiefe genehmigungspflichtig.

Wer sind die Opfer? Laut italienischen Zeitungen handelt es sich um die Ökologin Monica M. (51), ihre Tochter Giorgia S. (23), die Stipendiatin Muriel O., den Meeresbiologen Benedeto G. und den Tauchlehrer Gianluca B. Sie alle gehörten zu einer 25-köpfigen Forschergruppe der Universität Genua, die mit dem Schiff "Duke of York" derzeit in der Region unterwegs sind.

Wurden bereits alle Opfer geborgen? Nein, bislang konnte nur die Studentin Giorgia S. aus gut 50 Metern Tiefe geholt werden. Laut italienischem Außenamt befinden sich die anderen vier Opfer nach wie vor in der Unterwasserhöhle. Es bestehe aber keine Chance, dass sie noch am Leben seien.

Warum verzögert sich die Bergung? Aktuell herrscht am Unglücksort schweres Wetter, so das Außenamt in Rom. Es ist von heftigem Regen und Sturmböen die Rede. Für Boote und Schiffe besteht die Warnstufe Gelb.

Wie geht es jetzt weiter? Das Militär der Malediven hat Taucher mit Spezialausrüstung in das Gebiet entsandt, um die noch vermissten Italiener zu bergen. Die Behörden des Inselstaates gehen davon aus, dass es sich um den schlimmsten Tauchunfall in der Geschichte der Malediven handelt.