Worum geht es? Die US Navy plant, eine neue Generation an Kriegsschiffen zu bauen. Die neuen Schiffe sollen als "Trump-Klasse" bezeichnet werden.
Warum? Einfach so und weil der US-Präsident angekündigt hat, selbst beim Design der Kriegsschiffe mitmischen zu wollen. Denn: "Ich bin eine sehr ästhetische Person."
Was soll die neue "Trump-Klasse" auszeichnen? Bei einer Pressekonferenz in seinem Florida-Anwesen Mar-a-Lago kündigte Trump an, dass es sich dabei um die "tödlichsten, größten, robustesten, am stärksten gepanzerten Schiffe" handeln soll, die "hundertmal leistungsstärker sein" werden als die der Iowa-Klasse, die bis in die 1990er-Jahre Dienst taten.
Was ist noch bekannt? Die Kreuzer und Zerstörer sollen mit der neuesten Waffentechnik ausgestattet werden, darunter auch mit Laser- und Hyperschallwaffen, die derzeit noch in der Erprobung sind.
Wie viele Schiffe der "Trump-Klasse" sollen gebaut werden? Zunächst will Trump zwei Schiffe binnen der nächsten 30 Monate bauen lassen. Danach soll die "Trump-Klasse" sukzessive auf bis zu 25 Schiffe aufgestockt werden.
Worum geht es? Die ehemalige schwedische Klima- und nunmehrige Palästina-Aktivistin Greta Thunberg ist bei einer propalästinensischen Demonstration in London festgenommen worden.
Was wird ihr vorgeworfen? Die 22-jährige habe ein Plakat gehalten, auf dem sie die Organisation "Palestine Action" unterstützte. In Großbritannien ist "Palestine Action" als Terrorgruppe eingestuft und deshalb verboten.
Weshalb ist die Gruppe verboten? Mitglieder waren vergangenen Sommer in einen Stützpukt der Royal Air Force eingedrungen und hatten Flugzeuge mit Farbe besprüht. Das Verbot der Gruppe ist in Großbritannien umstritten.
Seit wann agiert Thunberg für Palästina? Die ehemalige Klimaaktivistin, deren Engagement zur "Fridays for Future"-Bewegung führte, wandte sich zuletzt immer stärker den Pro-Palästina-Demos zu und spaltete damit die Umweltbewegung. Im Sommer 2025 segelte sie mit einer "Freedom Flotilla" nach Gaza, um Hilfsgüter zu bringen, wurde aber vom israelischen Militär abgefangen und abgeschoben.
Worum geht es? Der Kriminalfall um den 2019 durch Suizid verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ist um eine weitere mysteriöse Facette reicher.
Nämlich? Im Zuge der Aktenveröffentlichung durch das US-Justizministerium, tauchte am Dienstag ein Foto eines österreichischen Reisepasses aus den 1980er-Jahren auf. Er war in Epsteins Haus gefunden worden.
Was hat es mit dem Pass auf sich? Er trägt zwar ein Bild Epsteins, lautet aber auf den Namen Marius Robert Fortelni. Als Wohnort ist Saudi-Arabien angegeben, als Beruf Manager. Der Pass wurde demnach 1982 von der Bundespolizeidirektion Wien ausgestellt und ist 1987 abgelaufen.
Wann wurde der Pass gefunden? Bereits 2019 bei einer Hausdurchsuchung der US-Behörden in Jeffrey Epsteins New Yorker Stadthaus. Die Amerikaner kontaktierten daraufhin offenbar das Innenministerium in Wien.
Warum weiß man das? Innenminister Gerhard Karner schrieb im März 2022 in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung, dass die Erhebungen nicht bestätigen könnten, dass es sich um ein offizielles österreichisches Reisedokument handelt.
Was heißt das? Dass der Pass möglicherweise gefälscht oder verfälscht wurde. Ob es diesbezügliche Untersuchungen gab, ist nicht bekannt. Mutmaßlich wurde Epsteins Foto in einen echten Pass gekelbt.
Woher hatte Epstein den Pass? Laut seinen Anwälten habe er ihn von einem Freund erhalten, um sich auf Geschäftsreisen im Nahen Osten vor Entführungen zu schützen. Verwendet habe er den Pass, in dem mehrere Ein- und Ausreisestempel aus Saudi-Arabien und Frankreich sind, demnach aber nie.
Was bedeutet das alles? Die Existenz dieses Reisepasses, egal ob gefälscht oder nicht, ist Wasser auf die Mühlen jener, die seit Jahren behaupten, Epstein sei zumindest ein Informant, wenn nicht sogar ein Mitarbeiter von Geheimdiensten, US-amerikanischen oder dem israelischen, gewesen.
Warum wurde die Existenz des Passes publik? Weil das US-Justizministerium auf Wunsch des Kongresses zuletzt abertausende bislang unter Verschluss gehaltene Ermittlungsdokumente über den Fall des Sexualstraftäters veröffentlichte. Er soll hunderte junge Frauen und Mädchen missbraucht haben. Das belegen hunderte teils abscheuliche Fotos.
Worum geht es? Zwei Monate, nachdem vier Männer in einem spektakulären Coup in den Pariser Louvre eingebrochen waren, sicherte das Museum nun jenes Fenster, durch die die Täter damals eingestiegen sind. Die entsprechenden Arbeiten endeten einen Tag vor Weihnachten.
Wie konnte der Überfall passieren? Die vier Männer gelangten Mitte Oktober mittels eines Lastenaufzugs in den ersten Stock des Kunstmuseums, brachen mehrere Vitrinen auf, rafften Juwelen mit einem Materialwert von etwa 88 Millionen Euro an sich und waren schon nach wenigen Minuten mit Motorrollern wieder verschwunden.
Keine Polizei? Weder die Polizei, noch die anwesenden Museumswärter, stellten sich den Einbrechern in den Weg, wie die Ermittlungen später ergaben.
Wurden die Täter gefasst? Es sind mittlerweile die vier mutmaßlichen Haupttäter in Haft, ob sie Komplizen hatten, ist unklar.
Und die gestohlenen Kronjuwelen? Bislang ist nicht eines davon wieder aufgetaucht. Die Ermittler befürchten, dass die Einzelstücke, darunter auch eine Königinnen-Krone, längst eingeschmolzen wurden und die Edelsteine zuvor herausgebrochen worden sind.
Wie wurde der Louvre nun gesichert? Jenes Fenster, durch das die Räuber einstiegen, wurde mit einem soliden Sperrgitter versehen. Erst durch den spektakulären Coup waren die zahlreichen Sicherheitsmängel des berühmten Museums bekannt geworden.
Worum geht es? Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat einer neuen Pillen-Version der beliebten Abnehmspritze Wegovy des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk die Zulassung erteilt. Die Pille ist eine Ergänzung zu den beliebten Abnehmspritzen (Ozempic und Co.)
Ist die Abnehm-Pille ebenso effektiv wie die Spritze? Offensichtlich. In einer groß angelegten Studie verloren die Patienten durch die Abnehm-Pille im Schnitt 16,6 Prozent ihres Körpergewichtes. Die Pillen enthalten den selben Wirkstoff wie die Spritzen.
Was sind die Unterschiede? Die Pillen müssen nicht gekühlt gelagert werden, dafür muss man sie täglich auf nüchternen Magen einnehmen. Bei der Spritze genügt eine Injektion pro Woche.
Was wird die Pille kosten? Bislang gibt es nur die Preise für die USA: Im Monat soll die Pille 149 Dollar (ca. 126 Euro) kosten.
Wann wird die Pille in Europa erhältlich sein? Novo Nordisk habe die Zulassung bereits beantragt, heißt es, eine Entscheidung steht noch aus.
Ist das die erste Pillen-Version der Abnehmspritze? Ja, und für den dänischen Konzern Novo Nordisk ist sie ein nötiger Erfolg. Denn das Unternehmen war zuletzt gegenüber seinem US-Konkurrenten Eli Lilly bei den Abnehm-Medikamenten ins Hintertreffen geraten. Der Hersteller musste deshalb sogar 9.000 Menschen entlassen.
Wie reagierte die Börse? Die Aktie der Dänen legte um acht Prozent zu. Analysten erwarten, dass der weltweite Markt für Abnehm-Medikamente in den nächsten Jahren auf etwa 150 Milliarden Dollar anwachsen wird.
Worum geht es? Netflix macht jetzt ein bisschen auf Felix Baumgartner. Der Streamer zeigt, wie US-Kletterstar Alex Honnold auf einen 508 Meter hohen Wolkenkratzer steigt – ungesichert.
Wann und wie? "Skyscraper Live" wird am 23. Jänner live übertragen und wie ein Event inszeniert. Stürzt der Kletterer also ab, dann schaut die gesamte Welt dabei zu.
Um welches Hochhaus geht es? Um den Taipei 101, einen 508 Meter hohen Wolkenkratzer in Taiwan.
Wie lange soll das dauern? Geplant sind zwei Stunden.
Was macht den Aufstieg so tückisch? Die Fassade des Taipei 101 ist in einigen Passagen stark überhängend.
Wer ist Alex Honnold? Der vielleicht bekannteste Free‑Solo‑Kletterer der Welt. Die meisten kennen ihn aus dem Oscar-prämierten Film "Free Solo", eine Doku über den Aufstieg auf den El Capitan im Yosemite‑Nationalpark – 884 Meter lang, ohne Seil.
Worum geht es? Am 14. Dezember verübten ein Vater (50) und sein Sohn (24) bei einem Terroranschlag am Bondi Beach in Sydney ein Massaker. Sie schossen während einer Chanukka-Feier gezielt auf Juden, insgesamt starben 16 Menschen.
Was erbrachten die Ermittlungen? Wie Gerichtsdokumente und Polizeiberichte jetzt offenlegen, sollen die beiden mutmaßlichen Täter mehrere selbstgebaute Sprengsätze eingesetzt haben.
Welche Sprengsätze? Es handelt sich um drei Rohrbomben und um eine "Tennis-Ball-Bombe" – ein improvisierter Sprengsatz, der in der Form an einen Tennisball erinnert.
Was passierte mit den Sprengsätzen? Sie wurden vor den Schüssen in die Menge geworfen, aber detonierten nicht. Doch die Polizei denkt, dass sie funktionsfähig gewesen wären.
Was weiß man über die mutmaßlichen Attentäter? Vater (erschossen) und Sohn (in Haft) haben die Tat monatelang geplant. Bilder zeigen die beiden bei Schießtrainings in ländlichen Gebieten.
Worum geht es? In Moskau ist Montagfrüh ein Armeegeneral bei einer Autobombenexplosion getötet und sein Fahrer schwer verletzt worden. Laut russischen Ermittlern könnte der ukrainische Geheimdienst hinter dem Anschlag stecken.
Wer ist der Tote? Generalleutnant Fanil Sarwarow, 56, leitete die Abteilung für operative Ausbildung der Armee im russischen Generalstab. Laut dem russischen Investigativportal Proekt nahm Sarwarow zuvor an den Kämpfen im Kaukasuskrieg 2008 und in Tschetschenien (1999-2009) teil und war auch in Syrien eingesetzt.
Ist das der erste Anschlag dieser Art? Nein, Sarwarow war vermutlich bereits der vierte russische Top-Militär, der durch ein Attentat ums Leben kam. Erst im April 2025 starb General Jaroslaw Moskalik bei einer Autoexplosion in der Nähe von Moskau, im Dezember 2024 wurde der Leiter der russischen ABC-Abwehrtruppe, General Igor Kirillow, Opfer eines Sprengsatzes.
Und steckte die Ukraine hinter jedem der Attentate? Das ist unklar, es gibt dafür keine Bestätigung. Nur den Tod Kirillows reklamierte der ukrainische Geheimdienst SBU für sich. Der Militär wurde dabei als Kriegsverbrecher bezeichnet, er soll den Einsatz verbotener chemischer Waffen gegen ukrainische Truppen befohlen haben.
Was wird dem jetzt Getöteten vorgeworfen? Dazu gibt es bislang keine Erkenntnisse. Auch hat sich noch niemand zu dem Attentat bekannt.