Am Persischen Golf sind sie erbitterte Feinde, bei der Fußball-WM spielen die USA und der Iran im selben Stadion. Aber während sich Amerika schwer damit tut, Fans zu mobilisieren, läuft der Verkauf für die Iran-Spiele super. Seltsam! Die Hintergründe.

50 Tage vor dem Ankick zur Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sollte FIFA-Präsident Gianni Infantino eigentlich so sehr strahlen wie der von ihm erfundene FIFA-Friedenspreis, den er US-Präsident Donald Trump erst vor wenigen Wochen verliehen hat.
Denn der Kartenvorverkauf für die meisten WM-Partien läuft glänzend. Und dank der neuen, dynamischen Preisgestaltung, mit der die FIFA die Ticketpreise für die einzelnen Spiele der jeweiligen Nachfrage anpasst, wird der Weltverband noch einmal um einige Millionen mehr verdienen, als es mit dem alten, starren Preisgefüge der Fall gewesen wäre.
Allerdings: Einige der insgesamt 104 Spiele entpuppten sich zuletzt als "Ladenhüter". Und dazu zählt ausgerechnet die erste Partie des Gastgebers USA gegen Paraguay am 12. Juni in Los Angeles. Für dieses Spiel sind derzeit noch tausende Karten zu haben.
Besonders unangenehm: Das – sportlich bedeutungslose, aber politisch hochbrisante – Match Iran gegen Neuseeland, das drei Tage nach dem ersten USA-Kick im selben Stadion über die Bühne gehen wird, hat bereits jetzt um 10.000 Tickets mehr verkauft als das US-Match. Dabei ist nicht einmal klar, ob der Iran überhaupt anreist.
Verantwortlich dafür dürfte vor allem die extrem optimistische Preisgestaltung der FIFA für diese Partie sein: Sie hat USA gegen Paraguay als drittteuerstes Spiel der gesamten WM eingestuft, berichtet die New York Times auf ihrer Sport-Plattform The Athletic. Nur für die beiden Halbfinals und das Finale wurden von Beginn an noch höhere Ticketpreise aufgerufen.

Das Bild, das sich daraus ergibt, ist nicht nur für die FIFA peinlich. Immerhin führt Amerika seit bald acht Wochen Krieg gegen den Iran. Dass angesichts dessen ein Spiel der US-Nationalmannschaft auf eigenem Boden weniger Zuschauer haben könnte als eines des Kriegsgegners, ist so ziemlich das Letzte, was FIFA-Boss Infantino brauchen kann.
Wie die FIFA mit der pikanten Situation umgeht, weshalb das iranische Nationalteam so viele Fans in den USA hat, warum auch eine Partie der österreichischen Nationalmannschaft derzeit zu den "WM-Ladenhütern" gehört und wie man jetzt noch zu WM-Tickets kommt – das sollte man über die aktuelle Ticket-Situation bei der kommenden Fußball-WM wissen:
Zunächst ein bisschen Basis-Info: was, wann, wo?
Die Weltmeisterschaft findet von 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Erstmals nehmen heuer 48 Mannschaften an dem Turnier teil. Es werden insgesamt 104 Spiele stattfinden, gespielt wird in 16 Städten: elf in den USA, zwei in Kanada, drei in Mexiko.
Wie viele Tickets stehen insgesamt zur Verfügung?
Etwa 6,7 Millionen, das sind durchschnittlich knapp 65.000 Tickets pro Spiel.
Und wie viele davon sind noch zu haben?
So ganz genau weiß man das nicht, da die FIFA, also der Weltfußballverband, das nicht so exakt kommuniziert. Sicher ist, dass die Tickets bereits seit vergangenem Herbst in unterschiedlichen Verkaufsphasen auf den Markt gebracht worden sind. Mehr als 5 Millionen Stück sollen bislang verkauft bzw. vergeben (etwa an Landesverbände, Werbepartner oder Sponsoren) worden sein.
Und die restlichen Tickets?
Sollen in den nächsten Wochen laufend freigeschaltet werden.

Was ist mit "freigeschaltet" gemeint?
Der Ticketverkauf läuft ausschließlich über die FIFA-Homepage. Dort sind sämtliche Spiele, für die gerade Tickets erhältlich sind, aufgelistet und man kann sich aussuchen, wo man sitzen und wie viel Geld man ausgeben möchte. Und jedes Mal, wenn die FIFA ein neues Kartenkontingent zum Verkauf freigibt, scheinen diese dann dort auf.
Wie oft passiert das?
Auch das weiß man nicht so genau, die FIFA kündigt das immer recht kurzfristig an. Diese Verkaufsphase nennt sich im FIFA-Jargon "Last Minute Sales", hat am 1. April begonnen und hier wird jetzt quasi alles, was noch an Tickets da ist, verkauft – allerdings nicht auf einmal, sondern stückchenweise, um das Interesse bei den Fans hochzuhalten.
Wann kommen die nächsten neuen Tickets dazu?
Am Mittwoch, dem 22. April, wurden etwa um 17 Uhr MEZ wieder einige zigtausend neue Tickets online gestellt, sprich freigeschaltet. Laut FIFA waren Karten für sämtliche Spiele dabei, also vom Auftaktmatch Mexiko gegen Südafrika am 11. Juni bis zum Finale am 19. Juli.
Und da kann man einfach online gehen und kaufen?
Theoretisch ja, praktisch ist das nicht so einfach. Wer auf der FIFA-Homepage kaufen will, muss sich zuerst registrieren, mit Klarnamen, Adresse und verifiziertem Mail-Account. Danach kann man um Einlass in den Sales-Bereich bitten. Aber wie im echten Leben ist es auch hier so, dass nicht alle gleichzeitig in den Laden dürfen. Wollen zu viele Personen Tickets kaufen, bildet sich draußen eine Warteschlange und der digitale Türsteher lässt erst wieder jemanden rein, wenn jemand anderer den Store verlassen hat.
Wie lange kann das dauern?
Ziemlich lange, der Online-Ansturm ist gewaltig. Wer etwa am Mittwoch, pünktlich zum Drop des neuen Kontingents, um 17 Uhr einsteigen wollte, konnte gute sechs Stunden später endlich in den Sales-Bereich.
Wann ist der nächste Ticket-Drop?
Das weiß nur die FIFA selbst. Dieser "Last Minute Sale" soll jetzt bis zum Ende der WM am 19. Juli offen bleiben und alles, was an Tickets noch verfügbar ist, wird hier über kurz oder lang erhältlich sein.

Bleiben die Preise für die Tickets immer gleich?
Nein, die FIFA wendet bei dieser WM erstmals ein sogenanntes dynamisches Preismodell an. Das heißt, ein Algorithmus errechnet aktuell anhand von Angebot und Nachfrage für jedes Match individuell die Preise für die noch erhältlichen Tickets. Airlines wenden derartige Preismodelle seit Jahren an, aber es ist das erste Mal, dass das bei einer WM zum Einsatz kommt.
Wie funktioniert das im Detail?
Noch ehe die ersten Tickets in den Verkauf kamen, legte die FIFA anhand der Attraktivität einer Partie fest, wie viel die Karten dafür grundsätzlich kosten sollen, und zwar für alle Sitzplatz-Kategorien, vom 3. Rang bis zum Logenplatz, sozusagen. Vorrundenpartien wie Argentinien gegen Österreich oder England gegen Kroatien waren und sind prinzipiell teurer als etwa Demokratische Republik Kongo gegen Usbekistan.
Wie läuft dann die Berechnung?
Anhand des Interesses an einzelnen Partien erhöhte bzw. senkte der Algorithmus die Ticketpreise. Wie die New York Times berichtet, erhöhten sich dadurch die Ticketpreise für alle WM-Spiele zwischen September 2025 und April 2026 durchschnittlich um 29 Prozent.
Weiß man, für welche Partien die Preise ganz besonders angezogen haben?
Für das Match Uruguay gegen Spanien in der Vorrunde stieg der Preis in der Sitzplatz-Kategorie 1 um 126 Prozent, von 345 auf 780 Dollar, das ist der Spitzenwert. Für die Partie Kolumbien gegen Portugal verdoppelte sich der Preis, von 445 auf 890 Dollar.
Was ist mit dem Finale?
Der Sitzplatz-Kategorie-1-Preis im Finale erhöhte sich von anfangs 6.370 auf 10.990 Dollar (ca. 9.400 Euro), ein Anstieg um 73 Prozent.
Gingen die Preise auch bei einigen Partien runter?
Insgesamt erhöhten sich die Preise im Laufe der Zeit bei 93 Partien, bei drei Matches blieb das Preisniveau konstant, bei acht Partien wurden die Preise mangels Interesse der Zuschauer gesenkt.

Welche Partien kommen am wenigsten gut an?
Insgesamt sind es sechs Matches, bei denen der Ticketpreis um jeweils 27 Prozent gesunken ist. Darunter sind auch zwei Partien aus der Österreich-Gruppe J: Österreich gegen Jordanien und Jordanien gegen Algerien.
Gibt es dafür eine Erklärung?
Jedenfalls keine offizielle. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass die jordanischen, algerischen und österreichischen Communitys vor Ort zahlenmäßig zu schwach sind, um hier für einen Ticket-Boom zu sorgen.
Das bedeutet im Umkehrschluss, für diese Partien sind auch noch genügend Tickets erhältlich?
Richtig. Wer am Mittwoch vor dem Ticket-Drop auf der FIFA-Homepage nach Karten stöberte, musste erstens nicht lange auf den Einlass warten und bekam zweitens Karten für insgesamt rund 25 Spiele angeboten, darunter auch die genannten Partien.
Was heißt das?
Das heißt, dass etwa für das Spiel Österreich gegen Jordanien am 16. Juni um 21 Uhr (Ortszeit) in San Francisco am letzten Mittwoch noch 755 Tickets in verschiedenen Sitzplatz-Kategorien erhältlich waren. Die Preise dafür lagen zwischen 380 und 900 Dollar.
755 von insgesamt wie vielen Tickets?
Das Levi's Stadium, wo dieses Spiel stattfindet, fasst etwa 71.000 Personen. Da sind 755 nicht verkaufte Tickets nicht viel. Allerdings ist nicht bekannt, wie viele Tickets für dieses (und alle anderen Matches) die FIFA noch gar nicht ausgegeben hat, sprich: Man weiß nicht, wie viele Tickets schon weggegangen sind und was die FIFA noch zurückhält. Sicher ist nur, dass die Ticketpreise für dieses Spiel vom Algorithmus um insgesamt 27 Prozent herabgesetzt worden sind.
Wie sieht es bei den anderen beiden Österreich-Spielen aus?
Für Algerien gegen Österreich stieg der Ticketpreis zwar von letztem Herbst bis jetzt um 10 Prozent (von 410 auf 450 Dollar), es waren aber Mittwochvormittag noch 2.347 Tickets unverkauft –und das noch vor dem Drop des nächsten Kontingents. Für Argentinien gegen Österreich stiegen die Ticketpreise um 74 Prozent (von 445 auf 775 Dollar). Für diese Partie waren Mittwoch auch keine Karten mehr erhältlich.

Aber man weiß bei all diesen Matches nicht, wie viele Tickets die FIFA insgesamt bereits dafür auf den Markt gebracht hat?
Korrekt, daraus macht der Weltverband ein Geheimnis. Er will sich schlicht nicht in die Karten schauen lassen, im doppelten Wortsinn.
Gibt es keine Indiskretionen?
Doch, und einer solchen verdanken wir auch Detailinformationen über eine der skurrilsten Situationen im Vorfeld der WM. Denn wie es sich derzeit darstellt, spielen die USA und der Iran (das Nationalteam der Islamischen Republik ist das vierte Mal in Folge für eine WM qualifiziert) zwar nicht in derselben Gruppe, aber kurz hintereinander im selben Stadion, und zwar im SoFi-Stadium in Los Angeles.
Und weiter?
Das Stadion fasst knapp 70.000 Plätze (exakt 69.650). Und aus einem internen Papier vom 10. April, aus dem die New York Times zitiert, geht hervor, dass bis zu diesem Zeitpunkt für das Auftaktspiel des US-amerikanischen Teams im SoFi-Stadium gegen Paraguay am 12. Juni genau 40.934 Tickets verkauft worden sind.
Okay …?
Drei Tage später, am 15. Juni, spielt hier der Iran gegen Neuseeland. Und laut dem internen Dokument sind für die Iran-Partie bis 10. April 50.661 Tickets abgesetzt worden – um knapp 10.000 mehr als für das US-Team. Überspitzt formuliert: Der Iran, der sich seit acht Wochen mit den USA in einem De-facto-Kriegszustand befindet, hat in Los Angeles mehr Fans als die Mannschaft des Gastgebers.
Wie kann das sein?
Die New York Times listet zwei realistische Gründe für dieses – verzerrte – Bild auf. Erstens: Im Großraum Los Angeles gibt es seit Jahrzehnten eine riesige persische Community, die Stadt hat auch den Spitznamen "Teherangeles" (zusammengesetzt aus Teheran und Los Angeles). Und zweitens: Die FIFA hat die Attraktivität des US-Auftaktsspiels offenbar falsch eingeschätzt. Sie hat es zum drittteuersten Spiel der gesamten WM hochgestuft, gleich hinter dem Finale und den beiden Halbfinals.
Wie macht sich das bemerkbar?
Die Ticketpreise für das Spiel sind enorm. Wer am Mittwoch auf der FIFA-Homepage nach Karten für USA : Paraguay suchte, wurde rasch fündig. Noch vor dem 17-Uhr-Drop mit frischen Tickets gab es 2.145 noch nicht verkaufte Karten für das Match. Preise: Zwischen 1.120 und 2.730 Dollar. Zum Vergleich: Die Tickets für das Iran-Spiel gab es ab 140 Dollar. Mit Betonung auf gab: Bis zur Freigabe neuer Kartenkontingente am Mittwoch war Iran gegen Neuseeland ausverkauft.

Was bedeutet das?
Das Auftaktspiel der Amerikaner könnte im schlimmsten Fall vor zahlreichen leeren Rängen stattfinden. Während der Kriegsgegner der USA drei Tage später vor vollem Haus spielen wird – und das mitten in den USA. Denn es ist davon auszugehen, dass auch die restlichen knapp 20.000 Tickets für das Iran-Spiel abgesetzt werden können, sobald sie auf dem Markt sind.
Ist es realistisch, dass es dazu kommt?
Nein. Das geht schon alleine vom Selbstverständnis der Amerikaner her nicht. Aber die Aufgabe für die FIFA, speziell für Präsident und Trump-Spezi Gianni Infantino wird es sein, einen gesichtswahrenden Weg zu finden, wie das Spiel vor vollem Haus stattfinden kann, ohne dass man die Tickets auffällig offensiv verschenkt.
Gibt es Spekulationen, wie das funktionieren könnte?
Bislang gibt sich die FIFA jedenfalls noch cool und behält das hohe Preisniveau bei den Tickets bei. Auf der ebenfalls von der FIFA betriebenen Zweitmarkt-Plattform, die eigentlich für Wiederverkäufer gedacht ist, werden allerdings bereits Tickets für das Spiel zu deutlich reduzierten Preisen angeboten. Ein Zeichen dafür, dass hier versucht wird, Kontingente günstiger auf den Markt zu bringen.
Ist das Paraguay-Spiel ein Ausreißer?
Nein, auch für das letzte Gruppenspiel der US-Boys gegen die Türkei am 25. Juni ebenfalls in Los Angeles wurden bislang auch erst weniger als 40.000 Tickets abgesetzt. Auch hier drohen halb leere Ränge, wenn der FIFA nicht noch etwas einfällt – oder die Amerikaner bei den beiden Matches davor (gegen Paraguay und Australien) so begeisternd aufspielen, dass ihre Landsleute endlich Feuer fangen.
Weshalb das offensichtliche Desinteresse am US-Team?
Die Amerikaner, die bei der WM vom Argentinier Mauricio Pochettino betreut werden, haben in der Vorbereitung auf die WM alles andere als überzeugt. Es gab vier Niederlagen (1:2 gegen Mexiko, 0:2 gegen Südkorea, 2:5 gegen Belgien und 0:2 gegen Portugal), allerdings auch Siege gegen die WM-Gegner Australien und Paraguay (jeweils 2:1). Und: Pochettino stellt den US-Fans ein gutes Zeugnis aus. Es dürfte tatsächlich vor allem an den exorbitanten Ticketpreisen der FIFA liegen, dass die Fans so verhalten sind.
Bleibt die Frage: Wird der Iran überhaupt bei der WM antreten?
FIFA-Boss Infantino ist davon überzeugt. "Auf jeden Fall" werde der Iran an dem Turnier teilnehmen, so der Verbandspräsident vor wenigen Tagen gegenüber dem US-Sender CNBC. "Sie vertreten ihr Volk, sie sind qualifiziert und sie wollen spielen."

Wer könnte sagen, dass sie nicht spielen dürfen?
Die USA könnten sie nicht einreisen lassen. Es gibt allerdings bislang keine Hinweise, die darauf hindeuten würden, auch wenn US-Präsident Donald Trump kurz nach Kriegsbeginn eine Teilnahme des Iran am Turnier als "unangemessen" bezeichnet hatte. Oder die Führung in Teheran entscheidet, dass die Mannschaft nicht zur WM fahren darf.
Was würde dann geschehen?
In Artikel 6.7 der FIFA-Regularien heißt es: "Wenn ein teilnehmender Mitgliedsverband seine Teilnahme an der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 26 zurückzieht und/oder ausgeschlossen wird, entscheidet die FIFA nach eigenem Ermessen über die Angelegenheit und ergreift alle Maßnahmen, die sie für notwendig erachtet. Die FIFA kann beschließen, den betreffenden teilnehmenden Mitgliedsverband durch einen anderen Verband zu ersetzen."
Was bedeutet das?
Die FIFA hätte zwei Optionen, sollte Iran sich zurückziehen. Sie könnte die drei Gruppenspiele absagen bzw. alle Iran-Spiele als 3:0 für den Gegner werten. Oder sie könnte Iran durch die Nationalmannschaft eines anderen Landes ersetzen. Dann kämen am ehesten die Vereinigten Arabischen Emirate (verloren ihr Play-Off), Bolivien (Verlierer Südamerika-Play-Off) oder Italien (in der FIFA-Rangliste bestplatzierter Nicht-Teilnehmer) infrage.
Und was hieße ein Rückzug für den Iran?
Der Verband müsste Strafe zahlen: 250.000 Franken (275.000 Euro), wenn die Absage mehr als 30 Tage vor der WM kommt, doppelt so viel, wenn es noch kurzfristiger geschieht. Auch die WM-Teilnahme 2030 stünde auf der Kippe. Und das Land müsste die von der FIFA erhaltenen Vorbereitungsgelder zurückerstatten: 1,5 Millionen Dollar. Außerdem fällt das Team um das WM-Preisgeld um: Für die Mannschaften, die die Plätze 33 bis 48 belegen, gibt es mindestens neun Millionen Dollar.