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Klub der Milliardäre

Wie Trumps Kumpel die Medien-Weltmacht übernehmen

Internet, Social Media, TV, Zeitung, Kino, KI: Ein immer kleinerer Kreis von Männern entscheidet, was wir sehen, hören oder lesen. Und die meisten haben ein Naheverhältnis zum aktuellen US-Präsidenten. Nun schnappte sich Paramount auch noch Warner. Die Folgen.

Milliardässohn David Ellison, Vorsitzender von Paramount Skydance, ist nach dem Kauf von Warner Bros. Discovery der mächtigste Medienmanager in den USA
Milliardässohn David Ellison, Vorsitzender von Paramount Skydance, ist nach dem Kauf von Warner Bros. Discovery der mächtigste Medienmanager in den USAAPA-Images / AP / Mark Schiefelb
Christian Nusser
Akt. 03.03.2026 00:14 Uhr

Wer sich eine Insel zulegt, steht möglicherweise vor einer Schwierigkeit, die andere als Luxusproblem identifizieren könnten: Wie kommt man hin? Larry Ellison, Gründer von Oracle und Multi-Milliardär, fand eine pragmatische Lösung. Er kaufte sich die Fluglinie, die sein neues Refugium ansteuerte. Geld verleiht Flügel.

Lanai ist die kleinste der bewohnten Inseln von Hawaii. Sie trägt den Beinamen "The Pineapple Island", obwohl inzwischen eher der Anbau von Glashaus-Salat sprießt. Statt Ananas erntet man nun Applaus für gelungene Golfschläge.

Das schmucke Eiland ist 29 Kilometer lang und bis zu 21 Kilometer breit und damit etwa so groß wie Wien. Exklusive Floridsdorf, sorry. 2012 kaufte Ellison 98 Prozent der Insel, er legte dafür laut Wall Street Journal zwischen 500 und 600 Millionen US-Dollar auf den Tisch, örtliche Quellen sprechen von 300 Millionen. Ein Jahr später ergänzte der Oracle-Gründer sein Portfolio mit der Island Air.

Die Fluglinie ist längst verschwunden, andere Airlines steuern Lanai an und das ist auch gut so. Denn inzwischen lockt das sehr edel renovierte Four Seasons Resort. Zimmer kosten 1.100 Dollar die Nacht aufwärts.

Dabei ist aber auch der Zutritt zum hauseigenen Golfplatz (es gibt zwei auf der kleinen Insel) inkludiert, man muss dann fürs Spielen nur mehr 465 Euro pro Tag aufzahlen. Der von Golf-Legende Jack Nicklaus entworfene Platz führt über Lavafelder und Klippen. Da ist vorsichtiges Abschlagen ratsam, sonst ist der Ballverschleiß schnell erheblich.

Die Inselkette von Hawaii mit Lanai
Die Inselkette von Hawaii mit Lanai
iStock

Ellison kann sich den Luxus leisten. Forbes führt ihn aktuell auf Platz 6 der reichsten Menschen der Welt. Sein Vermögen beträgt über den Daumen gerechnet 192 Milliarden Dollar, das schwankt nach Tagesverfassung leicht. Wir sind wieder bei den Luxusproblemen angelangt.

Bei den rund 3.000 Einwohnern seiner Insel ist Ellison recht beliebt. 2022 kaufte er die einzige Tankstelle und begann, die Spritpreise zu subventionieren. Nirgendwo tankte man ab da auf Hawaii billiger, leider fährt es sich schlecht übers offene Meer zur günstigsten Zapfsäule.

Während der Pandemie lebte Larry Ellison auf Lanai. Er ist inzwischen 81 Jahre alt und die aktuellen Schlagzeilen gehören mehrheitlich seinem Sohn, obwohl das Geld, das im Umlauf ist, mehrheitlich ihm gehört. David Ellison, CEO von Paramount Skydance, sicherte sich nämlich nach einer monatelangen Bieterschlacht den Medienkonzern Warner Bros. Discovery.

Die 111 Milliarden Dollar dafür sind auch ein Investment in die eigene Karriere. Der 43-Jährige ist jetzt mutmaßlich der mächtigste Medienmanager der USA.

Natürlich hatte auch Donald Trump dabei seine Hände im Spiel. Berichtet wird von zumindest einem diskreten Besuch von Verantwortlichen wenige Stunden vor Abschluss im Weißen Haus.

Verkündung eines 500-Milliarden-Pakets für KI: Trump mit Larry Ellison, CEO Oracle, Masayoshi Son, CEO SoftBank Group, und Sam Altman, CEO von OpenAI (v. l.)
Verkündung eines 500-Milliarden-Pakets für KI: Trump mit Larry Ellison, CEO Oracle, Masayoshi Son, CEO SoftBank Group, und Sam Altman, CEO von OpenAI (v. l.)
Picturedesk

Das passt ins Bild. Die Macht im Medienbereich, nicht nur in den USA, sondern der gesamten Welt, liegt in immer weniger Händen. Und der Großteil der Männer, bei denen die Fäden zusammenlaufen, hat ein Naheverhältnis zu Donald Trump. Das müssen Sie darüber wissen:

Was ist aktuell passiert?
Am 26. Februar stieg Netflix offiziell aus dem Bieterwettkampf um Warner Bros. Discovery aus. In der vorliegenden Form sei "das Geschäft finanziell nicht mehr attraktiv", hieß es in einer Aussendung. Damit war der Weg frei für Paramount Skydance.

Für Netflix eine Tragödie?
Mitnichten, die Aktie machte einen Sprung um 14 Prozent nach oben. Das beendete eine monatelange Schwächephase, in der das Streaming-Unternehmen ein Drittel seines Marktwerts verlor.

Einmal langsam, worum geht es hier eigentlich?
Vordergründig um den Verkauf von Warner Bros. Discovery. Im Hintergrund um die Neuordnung des Medienmarktes, nicht allein für die USA.

Was ist die Vorgeschichte?
Am 12. September 2025 berichtete das Wall Street Journal, dass Paramount Skydance den Mitbewerber Warner Bros. Discovery kaufen will. Das löste eine monatelange Bieterschlacht aus.

Bis zur vergangenen Woche glaubte Netflix-Boss Ted Sarandos noch an den Deal, dann hatte er einen Termin im Weißen Haus
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Reuters

Warum war Warner überhaupt am Markt?
Das Unternehmen hat eine jahrzehntelange Tradition an verheerenden Management-Entscheidungen. Der Zusammenschluss mit AOL 2001 gilt als die "schlechteste Fusion der Geschichte". Übrig blieb ein Schuldenberg, 2022 bemessen mit rund 53 Milliarden US-Dollar.

Dann bog Paramount Skydance um die Ecke?
Ja, obwohl das Unternehmen vom Marktwert kleiner ist als Warner Bros. Discovery.

Noch einmal einen Schritt zurück, was muss ich über die Beteiligten wissen?
Skydance Media wurde 2010 von David Ellison gegründet und begann als Filmproduktionsfirma, etwa für "Mission: Impossible" oder "Top Gun: Maverick". Am 7. August 2025 erfolgte die Fusion mit Paramount Global.

Warum?
Um Paramount gegenüber der Streaming‑Konkurrenz (Netflix, Disney) zu stärken.

Was gehört zu Paramount Skydance?
Filmstudios wie Paramount Pictures, TV- & Kabelnetzwerke (CBS, MTV, Nickelodeon), Streamingportale (etwa Paramount+), dazu Animation, Sportinhalte, Videospiele, Lizenzierung. Der Umsatz 2025 wird auf fast 29 Milliarden US-Dollar geschätzt.

David Ellison, CEO von Paramount Skydance, mit Ehefrau Sandra Lynn Modic
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Reuters

Und Warner Bros. Discovery?
Der Konzern entstand 2022 aus der Fusion von WarnerMedia und Discovery. Im Vorjahr wurde ein Umsatz von etwas über 37 Milliarden Dollar erzielt.

Was liegt bei Warner Bros. Discovery alles im Bauchladen?
WBD ist breit aufgestellt. Umfasst sind Studios & Filmproduktion, Streaming und TV (Max, früher HBO Max, discovery+), TV-Sender (CNN, TNT, Discovery Channel, Eurosport), Gaming. Zur Markenwelt gehören auch DC‑Charaktere, "Game of Thrones" oder "Harry Potter".

Und Netflix?
Die Plattform wurde 1997 als DVD‑Verleih gegründet, 2007 stieg man auf Streaming um. Weltweit hat Netflix heute 325 Millionen zahlende Abonnenten und ist in 190 Ländern vertreten. Der Jahresumsatz im Vorjahr wird auf bis zu 45 Milliarden Dollar geschätzt.

So, und was war jetzt mit der "Bieterschlacht"?
Im September hatte Paramount Skydance ein Angebot für den Kauf von Warner Bros. Discovery abgegeben. Am 5. Dezember überraschte Netflix mit einer alternativen Botschaft. Man habe sich mit WDB auf die Übernahme geeinigt. Preis: 83 Milliarden US-Dollar.

Aber?
Drei Tage später verkündete Paramount Skydance, dass man nicht kampflos aufgeben wolle. Der Konzern legte ein Alternativangebot über 108 Milliarden US-Dollar.

Susan Rice, Sicherheitsberaterin von Barack Obama, löste mit einer Bemerkung in einem Podcast ein Beben aus
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Reuters

Was war die Folge?
Ein wochenlanges Tauziehen. Die Aktionäre von Warner Bros. Discovery lehnten das neue Angebot und weitere brüsk ab, zierten sich, es wurde nachgebessert, gepokert, von Netflix eine neue Zusicherung gegeben und am Ende anders entschieden.

Weshalb?
Wegen Donald Trump.

Was hat er damit zu tun? 
Jede Menge. Er wollte, dass Paramount Skydance den Deal bekommt. Er lobbyierte offen dafür. Trump ist mit Larry Ellison verhabert. Vor allem aber wollte er – indirekt – CNN in die Finger bekommen. Der Trump-kritische News-Sender gehört zu WBD.

Gibt es für das Engagement Belege?
Ja, Trump mischte sich bis zuletzt ein. In der vergangenen Woche postete er auf Truth Social, dass Netflix Vorstandsmitglied Susan Rice "SOFORT" entlassen müsse, sonst müsse man die Konsequenzen tragen.

Was war passiert?
Rice hatte in einem Podcast erklärt, dass Unternehmen, die vor Trump "in die Knie gehen", "kein gutes Ende nehmen" werden. Sie war nationale Sicherheitsberaterin von Barack Obama.

Wo steht Netflix politisch?
Der Konzern ist eher liberal oder neutral, aber Trumps MAGA-Bewegung nutzte das Rice-Statement als Hebel. Netflix galt plötzlich als "antiamerikanisch". Es war angerichtet.

David Zaslav, CEO von Warner Bros. Discovery, dürfte der Verkauf eine halbe Milliarde Dollar einbringen
David Zaslav, CEO von Warner Bros. Discovery, dürfte der Verkauf eine halbe Milliarde Dollar einbringen
REUTERS

Wie fiel die Entscheidung?
Am Donnerstag, 26. Februar, besuchte Netflix-Chef Ted Sarandos das Weiße Haus, es gibt Fotos davon. Er ging hin, um sich zu versichern, dass die geplante Übernahme seines Unternehmens von den Aufsichtsbehörden fair geprüft würde.

Aber?
Kurz darauf gab er bekannt, dass Netflix aus dem Duell aussteigen werde. Er nannte wirtschaftliche Gründe dafür.

Was blieb unterm Strich?
Erstaunen. Das jüngste Angebot von Ellison lag 63 Prozent höher als sein erstes. Es war auch ein Sieg der Beharrlichkeit. Paramount Skydance brauchte sechs Monate und neun Angebote, um den Deal zu fixieren. "Hollywoods schmutzige Übernahme" nannte es das Wall Street Journal.

Wer darf sich als meisten freuen?
Vielleicht David Zaslav, CEO von Warner Bros. Discovery. Er gehört zu den bestbezahlten CEOs in der amerikanischen Wirtschaft. Sein Jahressalär 2024 betrug nach offiziellen Angaben 51,9 Millionen US-Dollar. Nun geht es für ihn aber erst richtig um Geld.

Warum?
Zaslav, der WBD erst vor drei Jahren übernahm, erhält im Falle eines Verkaufs bis zu 500 Millionen Dollar, da sein Vertrag in diesem Fall die sofortige Ausübung seiner 21 Millionen Aktienoptionen vorsieht.

"One Battle After Another" brachte Warner 13 Oscar-Nominierungen ein, "Blood & Sinners" sogar 16
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Warner Bros. Pictures

War er erfolgreich?
Er gilt als Sanierer, vor allem aber ist WBD im künstlerischen Bereich erfolgreich wie noch nie. Der Konzern erhielt heuer 30 Oscar‑Nominierungen. Das ist die höchste Zahl unter allen Studios in diesem Jahr.

Wodurch wurde das erzielt?
"Blood & Sinners" kam auf 16 Nominierungen (Allzeit-Rekord für einen einzelnen Film), "One Battle After Another" auf 13 Nominierungen.

Was aber ist das große Bild?
Mit der Übernahme von WBD durch Vater und Sohn Ellison verfestigt sich das neue Medienbild der USA. Ein Großteil der Unternehmen in diesem Bereich steht Milliardären nahe. Und diese Milliardäre stehen wiederum Donald Trump nahe.

Wie äußert sich das?
Das zeigt ein Blick auf Forbes. Die sechs vermögendsten Menschen der Welt sind allesamt intensiv im Mediengeschäft engagiert. Elon Musk, der mit Abstand Reichste, kontrolliert X und hat den KI-Assistenten Grok am Start. Auch das ist zu beachten: Über die künstliche Intelligenz steuern die Dollar-Milliardäre auch die Medienzukunft.

Die Top 6 von Forbes, ihre Medien, ihr Geld

  • 1. Elon Musk X, KI Grok Vermögen: 839 Milliarden US-Dollar
  • 2. Larry Page Google, YouTube, KI Gemini Vermögen: 257 Milliarden US-Dollar
  • 3. Sergey Brin Google, YouTube, KI Gemini Vermögen: 237 Milliarden US-Dollar
  • 4. Jeff Bezos Amazon, Washington Post, Twitch, Project Prometheus Vermögen: 223 Milliarden US-Dollar
  • 5. Mark Zuckerberg Facebook, Instagram, WhatsApp, Meta Vermögen: 222 Milliarden US-Dollar
  • 6. Larry Ellison Oracle, Paramount Skydance, Warner, TikTok Vermögen: 192 Milliarden US-Dollar

Wer ist da noch dabei?
Larry Page und Sergey Brin gründeten 1998 Google, die dominierende Suchmaschine im Internet, zum Konzern gehört mit YouTube auch die führende Video-Plattform. Die beiden Stanford-Absolventen liegen auf Platz 2 und Platz 3 der Reichenliste. Auch sie haben mit Gemini eine KI am Laufen.

Wer folgt dahinter?
Jeff Bezos, der viertreichste Mensch der Erde. Der Amazon-Gründer besitzt die Washington Post, Twitch und ist mit dem "Project Prometheus" ebenfalls im K-Business engagiert. Auf Platz 5 liegt Mark Zuckerberg, der über Meta Facebook, Instagram und WhatsApp steuert und sich ebenfalls am KI-Elefantenreiten beteiligt.

Elon Musk, mehr denn je der reichste Mensch der Welt, beeinflusst mit X weltweit die Meinungsbildung
Elon Musk, mehr denn je der reichste Mensch der Welt, beeinflusst mit X weltweit die Meinungsbildung
Picturedesk

Und Platz 6?
Da steht Larry Ellison platziert, der sich über seinen Sohn soeben Warner Bros. Discovery einverleibt hat.

Was verbindet die "Big 6"?
Sie alle haben ein exzellentes Verhältnis zu Donald Trump, gehen ihm bei Dinner-Reden um den Bart, spenden für seine Projekte, greifen  auch in redaktionelle Belange ein, wenn es sein muss, wie zuletzt bei der Washington Post zu verfolgen war.

Was heißt das in der Praxis?
Der komplette Social Media Bereich, von X über Facebook, Instagram und Threads bis zu WhatsApp, gehört Trump-Buddies. YouTube und die Live-Streaming-Plattform Twitch ebenfalls. TikTok wurde in den USA von einem Konsortium übernommen, Larry Ellison hält daran 15 Prozent. Truth Social besitzt die Trump Media & Technology Group in Palm Beach gleich selbst.

Was ist mit Fernsehen?
Auch im TV-Bereich ist der Trump-Einfluss massiv, vor allem über Hunderte lokale TV-Stationen. Die beiden Platzhirsche, Gray Media und die Sinclair-Gruppe, stehen im Eigentum von Personen, die Trump mehr als gewogen sind.

Wie ist das mit den Großen der Branche?
CBS, eines der drei großen Fernseh-Networks, gehört längst zum Imperium von Larry Ellison. Mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery kommt CNN dazu. Aber weit wichtiger ist Fox News.

Larry Ellison mit Zeitungs-Magnat Rupert Murdoch bei Donald Trump im Oval Office
Larry Ellison mit Zeitungs-Magnat Rupert Murdoch bei Donald Trump im Oval Office
Reuters

Warum?
Der rechte Nachrichtenkanal hat das schwächelnde CNN längst abgelöst. Im Februar hatte Fox News über den gesamten Tag gesehen um 35 Prozent mehr Zuschauer als CNN und MS NOW (dem früheren MSNBC) zusammen, in der Hauptsendezeit sogar mehr als CBS. Fox gehört zum Reich der Murdoch-Familie, die Trump ebenfalls sehr wohlgesonnen ist.

Was ist mit dem Rest?
Viele weitere Medienhäuser stehen im Einflussbereich von Trump oder wollen es sich nicht mit dem Präsidenten verscherzen. Das bedeutet keineswegs, dass sie keinen kritischen Journalismus machen, aber es kann riskant sein.

Wie ist das gemeint?
Man denke daran, dass CBS im vergangenen Sommer die "Late Show" von Stephen Colbert aus dem Programm kippte. "Jimmy Kimmel Live" auf ABC (gehört Disney) wurde eine Woche suspendiert. Medienkonzerne benötigen für Deals oft die Zustimmung von Behörden, da genügt ein Wink mit dem Zaunpfahl.

Was passiert nun mit CNN?
Das ist unklar, es gibt Prognosen in beide Richtungen. Ein Blick zu CBS sei empfohlen. Seit Ellison dort am Ruder sitzt, wurde der Chefredakteur ausgetauscht, es gab Streit über die redaktionelle Unabhängigkeit. Und: Im Sender wurde ein Beauftragter zur Bekämpfung von Voreingenommenheit installiert.

Christian Nusser
Akt. 03.03.2026 00:14 Uhr