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Kopfnüsse

Wie die SPÖ am "Tiramisu-Gipfel" die Kern-Debatte auf Eis legte

Warum Österreichs Wilder Osten im Schneetreiben versank. Wie die SPÖ bei einem Treffen in Gumpoldskirchen dafür sorgte, dass die Obmann-Debatte (vorerst) Schnee von gestern ist. Und welche Ministerin sich freute wie eine Schneekönigin.

Andreas Babler sitzt in der SPÖ (vorerst) weiter sicher im Autosattel
Andreas Babler sitzt in der SPÖ (vorerst) weiter sicher im AutosattelPicturedesk
Newsflix Kopfnüsse
Akt. 11.01.2026 18:14 Uhr

Dann kam der Schnee, diesmal auch in den Osten. Es war nicht arg viel, höchstens ein Gruß aus der Wetterküche. Er traf Wien und Umgebung nicht überraschend, aber irgendwie doch. Wie immer.

Die Medien hatten eine Schneewalze und eine Schneepeitsche vorhergesagt, das sorgte für angemessenes Gruseln. Autos tapsten durch die Winterhölle, deren Weißheit nur ein paar Zentimeter hoch war. Nach dem gefühlten Whiteout stellte die Neue Zürcher Zeitung, die einzige gefühlt richtige Frage: Haben wir verlernt, was Winter heißt?

Bei Sonnenschein sind mir in den vergangenen Wochen viele Räumfahrzeuge begegnet, die verzweifelt auf der Suche nach Spuren von Winter waren, um sich selbst eine Daseinsberechtigung auszustellen. Jetzt, wo der Schnee angetanzt war, wärmten sie sich vermutlich an einem unbekannten Ort auf und überließen die Straßen ihrem Schicksal.

Die Autofahrer litten und das mit Inbrunst. Vor einiger Zeit wurde in meinem Wohnort eine heimtückische Falle angebracht. Eine Schwelle auf der Fahrbahn sollte Raser einbremsen. Aber sie erwischt seither meist die Falschen, die aber richtig.

Ich habe auch einmal klein angefangen
Ich habe auch einmal klein angefangen
BMEIA/ Michael Gruber

Klosterneuburg hat eine erstaunliche Dichte an SUVs, mehr als jedes zweite neu zugelassene Auto ist inzwischen eine Art Geländewagen. Kein anderer Bezirk in Niederösterreich erreicht diesen Wert. Auch Kitzbühel nicht, wo Berge nicht nur so heißen, sondern auch welche sind.

Die Stadt ist voll mit Autos, groß wie Geräteschuppen, angetrieben von Motoren, die Kreuzfahrschiffe bewegen könnten. Sie brummen und grollen und drücken damit aus, was die Lenkerinnen und Lenker eigentlich vermitteln wollen: "Platz da, jetzt komme ich!"

Nicht an den Fahrbahnschwellen allerdings, da werden die reisenden reißenden Wölfe zu zahmen Lämmern. Fast rührend, wie die Auto-Fleischberge über die zarte Erhöhung gehievt werden. Manche Lenkerinnen und Lenker fahren die Schwellen leicht seitlich an, damit das Bauxerl sich ja keinen Hexenschuss in der Federung zuzieht.

Bei Schnee kommt noch einmal eine Ladung Helikoptermutter-Sorge dazu. Denn nun könnte sich der SUV verkühlen oder ausrutschen, wenn sich vor ihm plötzlich die Straße auftürmt.

Die Schwellen werden dann mit Standgas angefahren. Am liebsten würde sich die SUV-Gesellschaft ihr Herzbinkerl auf den Rücken schnallen und über die Hürde tragen. Wie Eltern, die ihren Kindern die Schultasche heimschleppen, sähen sie dann aus.

So erlebte ich am Freitag und Samstag die Vorstadt im Ausnahmezustand. Im Zuge der Spitalsreform wird das Krankenhaus Klosterneuburg geschrumpft, aber vielleicht öffnet stattdessen eine Autoklinik. Oder eine Reha für psychisch labile SUVs.

Eigentlich wollte ich ja hoch hinaus
Eigentlich wollte ich ja hoch hinaus
BMWET, Enzo Holey

An Österreichs Liebe zur automobilen Fortbewegung wird sich in diesem Jahr nichts ändern, so viel Prophezeiung traue ich mir zu. Obwohl ich Florian Oberhuber nicht das Zielwasser reichen kann, denn er ist – quasi amtlich bestätigt – aktuell der beste Prognostiker der Welt.

Niemand hat 2025 so gut vorhergesehen wie der Senior Consultant von Foresight Research, das Institut erstellt auch die ORF-Hochrechnungen. Oberhuber hat den Prognosewettbewerb "The World Ahead 2025" des Magazins Economist gewonnen. Dafür gibt es kein Geld und keine Flasche Schampus, aber "15 Minuten Ruhm", wie er sagt. Auch was.

Vor 20 Jahren hat der US-Psychologe Philip Tetlock ein aufsehenerregendes Buch geschrieben, es trug den Titel "Expert Political Judgment". Der Uni-Professor wertete dafür die Prognosen von 284 Expertinnen und Experten aus, die sie über zwei Jahrzehnte abgegeben hatten. Das Ergebnis der Analyse von 82.361 Vorhersagen fiel überraschend aus, für manche war es auch ernüchternd.

Tetlock stellte die Resultate den Prognosen von informierten Laien gegenüber und es zeigte sich, dass die Expertise-Gruppe nicht besser abgeschnitten hatte. Experten, folgerte Tetlock, seien im Schnitt so treffsicher "wie Schimpansen, die mit Pfeilen auf Dartscheiben werfen".

Wenn man Blicke deuten will ...
Wenn man Blicke deuten will ...
Helmut Graf
... gab es dazu am ersten Ministerrat im neuen Jahr ...
... gab es dazu am ersten Ministerrat im neuen Jahr ...
Helmut Graf
... ziemlich viele Gelegenheiten dazu
... ziemlich viele Gelegenheiten dazu
Helmut Graf

Aus dieser Erkenntnis heraus entstand 2011 das "Good Judgment Project", es sollte die Genauigkeit von Prognosen verbessern. Tausende Menschen aus allen möglichen Gesellschaftsschichten wurden dazu eingeladen, Vorhersagen zu treffen.

Nach vier Jahren, 500 Fragen und über einer Million Prognosen wurden die erfolgreichsten zwei Prozent zu einem erlesenen "Klub" zusammengeschlossen, dem Netzwerk der "Superprognostiker". Oberhuber hat nun die Chance, als erster Österreicher "Superforecaster" zu werden.

Der Wiener Berater gewann den Wettbewerb 2025, er kam bei den 25 Fragen, die beantwortet werden mussten, der Realität am nächsten. Dafür gibt es keine Schulnoten, die Ergebnisse werden nach einem komplizierten Schlüssel ausgewertet.

Jede Frage hat ein Ablaufdatum, bis zu diesem Stichtag kann man jeden Tag eine Prognose abgeben und Punkte sammeln. Bis 9. Oktober 2026 um 9.01 Uhr sollte man sich etwa im Klaren darüber sein, ob "Donald Trump im Jahr 2026 den Friedensnobelpreis gewinnen" wird.

Oberhuber arbeitet systematisch, sammelt Informationen, nutzt mathematische Modelle und kippt sie in Excel-Sheets, die er allerdings akkurater zu nutzen scheint als die SPÖ. Er ist 2023 eingestiegen. Man müsse mehr Fuchs sein und weniger Igel, sagt er über sein Erfolgskonzept. "Igel igeln sich ein, Füchse sind immer auf der Suche."

Blau-Grün-Schwarz-Rot: Walter Rosenkranz, Leonore Gewessler, Barbara Eibinger-Miedl, Jörg Leichtfried am Steirerball
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Andreas Tischler / Vienna Press

Auch die SPÖ ist immer auf der Suche, schlau wie ein Fuchs stellt sie sich dabei aber selten an. Das war in den vergangenen Tagen zu beobachten, als eine Debatte über eine Debatte geführt wurde, deren Inhalt darin bestand, dass es sie nicht gab. Aber wenn irgendjemand "Krise" ruft, schreit die SPÖ verlässlich "hier".

Am Dreikönigstag erschien in der Kronen Zeitung eine Umfrage, die zwei Beteiligte mitten ins Herz traf. Aber nur ein Opfer litt öffentlich, es muss nicht ausgeführt werden, welches. Dass Herbert Kickl auf Platz 1 landete, verwunderte wenig, aber dahinter wurde es interessant.

Die Krone ließ nämlich auch abfragen, wie SPÖ und ÖVP abschneiden würden, wenn andere Personen die Spitzenkandidaten wären. Wenig überraschend fielen die Namen Christian Kern und Sebastian Kurz. Die Personalreserve beider Parteien besteht offenbar darin, dass man ins Lager geht und schaut, was man von früher aufgehoben hat.

Die SPÖ unter Kern käme laut Umfrage auf 24 Prozent, um sechs Prozentpunkte mehr als derzeit. Eine ÖVP unter Kurz würden 22 Prozent wählen, was zwei Prozentpunkte mehr wären als unter Stocker und da stecken gleich ein paar Gemeinheiten drin.

Die Prölls: Einer davon fährt im Sommer zur Fußball-Weltmeisterschaft
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APA-Images / Starpix

Kurz war über das Ergebnis aus zwei schlichten Gründen empört: Er lag nur hauchdünn vor dem aktuellen Kanzler, vor allem aber hinter Christian Kern. Die beiden stellen seit den gemeinsamen Regierungstagen mit großer Leidenschaft das Trennende vor das Trennende.

Kurz verschaffte seinem Ärger aber nur intern öffentlich Luft, die Volkspartei schwieg überhaupt. Nicht so die SPÖ, sie nutzt jede Chance, sich das Leben selbst schwer zu machen.

Der Turmhof in Gumpoldskirchen ist vom Außeneindruck her kein Burj Khalifa, soviel kann gesagt werden. Wer an dem Hotel vorbeifährt, könnte das Gebäude gut für eine Seniorenresidenz halten. Für Andreas Babler bringt die Lage der Anlage einen Vorteil mit sich, er hat es nicht weit. Gumpoldskirchen liegt von seinem Heimatort Traiskirchen nur fünf Kilometer entfernt.

Die SPÖ traf sich hier am Samstag zu einem Termin, für den im Vorfeld unterschiedliche Bezeichnungen gewählt worden waren, die Bandbreite reichte von Klausur bis zu Krisensitzung. Zunächst aber gab es einmal ein ordentliches Mittagessen. Der Turmhof warf dafür extra die Küche an, das Hotel hat bis 12. Jänner Betriebsurlaub.

Die Krisenklausur begann um 11.30 Uhr, nicht alle Bundesländer hatten den Weg nach Gumpoldskirchen gefunden. Das Burgenland zeigte sich vollständig zeitlich indisponiert. Aus der Steiermark fehlte Parteichef Max Lercher, auch Peter Eder aus Salzburg kam nicht. Die beiden ließen sich durch Jörg Leichtfried und Michaela Schmidt vertreten, die als Staatssekretäre aber ohnehin dabei gewesen wären.

Eines muss ich dir lassen, Norbert ...
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APA-Images / Starpix
... das mit Mercosur hast du super hingebracht
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APA-Images / Starpix

Es gab Suppe, Salat, Schweins-Medaillons und eine vegetarische Alternative, der aber von niemandem nähergetreten wurde, danach Mohnkuchen oder Tiramisu. Der Lunch dauerte knapp eineinhalb Stunden, danach zog sich die Gruppe in den Raum "Weinbergblick" zurück, er ist per Ganztagspauschale für 550 Euro zu mieten.

Für die Verpflegung kamen zumindest laut Liste noch einmal 85 Euro pro Tag dazu, im Preis waren aber Lunch, "Früchte der Saison" und "süße Überraschungen am Nachmittag" inkludiert.

Das Abendessen als Dreigang-Buffet kostete 48 Euro pro Person extra. Als zum Dinner gebeten wurde, hatten allerdings schon einige SPÖ-Funktionäre die Heimreise angetreten, um nicht von Flucht zu sprechen.

Sie taten es im Bewusstsein, einen halben Tag in einer Parallelwelt verbracht zu haben. Es gab an diesem Nachmittag zu keinem Zeitpunkt eine Obmann-Debatte, der Name Christian Kern fiel kein einziges Mal. Zumindest nicht im offiziellen Teil.

Draußen tobte seit Tagen die Diskussion, ob Vizekanzler Andreas Babler am Parteitag einen Gegenkandidaten haben werde und ob dieser Gegenkandidat am 7. März Christian Kern heißen könnte. Innen drin tat die SPÖ so, als hätte die gesamte Rederei rein nichts mit ihr zu tun.

Diesmal in eigener Tracht: Beate Meinl-Reisinger mit Ehemann Paul Meinl am Steirerball
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Andreas Tischler / Vienna Press
Aufrüstung mit Weinglas: Klaudia Tanner mit Ehemann Mann Martin Gebhart am Bauernbundball
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APA-Images / Starpix
"Logisch, der Papi gehört dazu": Georg Dornauer mit Eva Schütz am Steirerball
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Andreas Tischler / Vienna Press

Das sei eine Debatte, die in den Medien stattfinde, war der einhellige Tenor und da ist sogar ein Körnchen Wahrheit dran. Denn außer der Tatsache, dass in der Krone eine Umfrage erschienen war, hatte sich am Zustand der Partei seit Jahresbeginn nicht das Geringste geändert. Das lässt sich gleichermaßen gut wie schlecht sehen, alles eine Frage des Standpunktes.

Den ersten Ärger gab es in Gumpoldskirchen gleich zu Beginn, denn den Teilnehmern wurde die Tagesordnung erst zum Start der Sitzung bekannt gegeben, vor allem der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig sah das von da her als grobe Unsportlichkeit an.

Dann präsentierte Eva Zeglovits, Geschäftsführerin des Meinungsforschungsinstitutes IFES, eine Studie zum Zustand der SPÖ, also wofür die Sozialdemokratie einmal stand und wofür sie stehen müsste, um Erfolg zu haben. Die meisten am Tisch hätten das auch aus dem Bauch beantworten können, aber sie wollten die Stimmung nicht verderben.

Der Nachmittag rauschte durch. Es gab drei Themenblöcke, Justizministerin Anna Sporrer, Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Innen-Staatssekretär Jörg Leichtfried referierten über das Thema Migration. Gesundheitsministerin Korinna Schumann und Gesundheits-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig naheliegend über Gesundheit, Finanzminister Markus Marterbauer über Finanzen.

Toni Faber, Natalie Nemec:  Der Dompfarrer brachte am Bauernbundball seine Schäfchen ins Trockene
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APA-Images / Starpix

Es gab viele Wortmeldungen, geredet wurde über Industriestrom, den Standort von Speicherkraftwerken und wie man sich zum Thema Social-Media-Verbot für Teenager unter 16 Jahren positionieren sollte.

Was fehlte, waren Beschlüsse, harte Themenansagen, vor allem aber eine Strategie gegen Kickl, um den FPÖ-Chef von den bald 40 Prozent wieder auf die Erde zurückzubeamen.

Außenpolitik stand in Gumpoldskirchen nicht auf der Tagesordnung. Dabei hatte Andreas Babler am Freitag Donald Trump recht nassforsch Sanktionen angedroht.

Als Vizepräsident werde er im Rahmen der Sozialdemokratischen Partei Europas (PES) einen Vorstoß für einen "Grönland-Katalog" einbringen, schrieb er in einer Aussendung. Er wolle damit, "den Annexions-Fantasien der Trump-Regierung" entgegentreten.

Der SPÖ-Chef hat ein Schreiben an den PES-Vorstand gerichtet. "Angesichts der engen Verbindung der amerikanischen Tech-Giganten zur Trump-Regierung wäre die Androhung gezielter Sanktionen ein legitimes Signal", fordert er darin ein hartes Vorgehen gegen Facebook, Amazon oder Google.

Babler kann sich aber auch "Strafzölle auf ausgewählte landwirtschaftliche Produkte aus politisch sensiblen US-Bundesstaaten" vorstellen, es brauche zudem "eine deutlich restriktivere Haltung gegenüber US-Investitionen im Bereich der kritischen Infrastruktur wie Energie, Häfen, Telekommunikation und digitale Netze".

Hochzeitsbild von Claudia Bauer (im Hintergrund die Reichsbrücke)
Hochzeitsbild von Claudia Bauer (im Hintergrund die Reichsbrücke)
Privat

Eine Antwort von Trump steht noch aus. Vielleicht denkt er bei einer Runde Golf über eine angemessene Reaktion nach. Hoffentlich wird Traiskirchen nicht das neue Venezuela.

Was nach Gumpoldskirchen klar ist: Babler wird am 7. März am Parteitag keinen Gegenkandidaten haben, der Christian Kern heißt. Das aber war ohnehin zu jeder Zeit ein Hirngespinst.

Warum sollte ein Manager, der beruflich Erfolg hat, der Geld scheffelt, wie noch nie in seinem Leben, der tun und lassen kann, was er will, eine marode SPÖ übernehmen, um vier Jahre lang unter Christian Stocker als Vizekanzler eine Regierung durch ein Tal der Tränen zu führen?

So groß kann keine Eitelkeit der Welt sein. Und so ausgeprägt kein Masochismus.

Staatssekretär Alexander Pröll schaut in den USA nach den Rechten
Staatssekretär Alexander Pröll schaut in den USA nach den Rechten
Andreas Zillbauer

Nächste Woche bricht das politische Jahr richtig an. Die bisherigen Arbeitsnachweise 2026 bestanden darin, dass Integrationsministerin Claudia Plakolm ihre Hochzeit in Venedig öffentlich machte und verriet, dass sie nun Claudia Bauer heißt. Digital-Staatssekretär Alexander Pröll testete im Rahmen einer Dienstreise persönlich aus, ob die USA für uns noch ein sicheres Tourismusland sind.

Im Ministerrat wurde ein Schmafu-Maßnahmenpaket für den Tourismus festgezurrt, es ist beste Werbung für Österreichs schönsten Flecken Erde – den Gemeinplatz. Am Freitag (Steirerball) und am Samstag (Bauernbundball) richtet die Politik sich schließlich selbst die Wadln vire.

Am Dienstag geht die Regierung in Klausur mit sich selbst. Am Mittwoch fährt der U-Ausschuss zum Lokalaugenschein in die niederösterreichische Gemeinde Rossatz, wo 2023 Justizsektionschef Christian Pilnacek tot aufgefunden wurde. Tags darauf findet der erste Befragungstag statt. Am Samstag lädt FPÖ-Chef Herbert Kickl zum Neujahrstreffen in die Klagenfurter Messehalle.

Angesichts der Umstände wird es der SPÖ schwerfallen, ihre Obmannkrise in der Öffentlichkeit am Leben zu erhalten. Zumindest für den Moment.

Ich wünsche einen wunderbaren Sonntag. Donald Trump wird übrigens auch 2026 nicht den Friedensnobelpreis erhalten. Sagt Superprognostiker Florian Oberhuber. Er bemisst die Wahrscheinlichkeit für eine Verleihung mit nur einem Prozent.

Bis in einer kleinen Weile!

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