Worum geht es? Mit drastischen Worten hat US-Präsident Donald Trump den Iran zur Eile bei den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges gemahnt. Auf Truth Social (gepostet am Montag um 1.26 Uhr früh) skizzierte er ein Szenario der Auslöschung für das Land, sollte es nicht bald Fortschritte geben.
Was sagt Trump? "Die Vereinigten Staaten von Amerika führen ernsthafte Gespräche mit EINEM NEUEN UND VERNÜNFTIGEREN REGIME, um unsere Militäroperationen im Iran zu beenden." Dabei seien bereits "große Fortschritte" erzielt worden.
Aber? "Falls aus irgendeinem Grund nicht bald eine Einigung erzielt wird, was wahrscheinlich der Fall sein wird, und falls die Straße von Hormus nicht sofort 'für Geschäfte geöffnet' wird, werden wir unseren schönen 'Aufenthalt' im Iran damit beenden, dass wir alle ihre Elektrizitätswerke, Ölquellen und die Insel Kharg (und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen!), die wir absichtlich noch nicht 'angefasst' haben, in die Luft jagen und vollständig auslöschen."
Mit welcher Begründung? "Dies wird eine Vergeltung für unsere vielen Soldaten und andere sein, die der Iran während der 47-jährigen Schreckensherrschaft des alten Regimes abgeschlachtet und getötet hat", so der US-Präsident.
Mit wem verhandeln die USA konkret? Dazu gibt es nach wie vor keine klaren Aussagen. Laut Esmail Baghaei, einem Sprecher des iranischen Außenministeriums, führe Teheran "keine direkten Verhandlungen mit den USA".
Woher kommen dann die Aussagen Trumps über Verhandlungen? Laut Teheran handle es sich bei den bisherigen Gesprächen lediglich um "Botschaften über Mittelsmänner bezüglich der Verhandlungsabsicht der USA" und die diesbezüglichen Forderungen der USA seien "überzogen und unangemessen".
Worum geht es? Bei einem dreisten Einbruch in das private Kunstmuseum der Stiftung Magnani-Rocca nahe Parma in der Emilia Romagna haben die Diebe drei Gemälde im Millionenwert gestohlen. Der Einbruch ereignete sich bereits in der Nacht auf den 23. März, wurde aber erst jetzt bekannt.
Welche Gemälde wurden gestohlen? "Die Fische" von Pierre-Auguste Renoir, "Stillleben mit Kirschen" von Paul Cezanne und "Odaliske auf der Terrasse" von Henri Matisse, wie das Fachportal "Journal of Cultural Heritage Crime" meldete.
Wie lief der Coup ab? Die vier Einbrecher kamen durch den Haupteingang, stürmten in das Obergeschoß der Villa, in der die Sammlung Magnani-Rocca untergebracht ist, nahmen die drei Gemälde von der Wand und verschwanden so rasch, wie sie gekommen waren.
Wie lange dauerte das Ganze? Gerade einmal drei Minuten. Wobei es wahrscheinlich auf das rasche Eingreifen von Sicherheitsdienst und Carabinieri zurückzuführen ist, dass nicht mehr Kunstwerke mitgenommen worden sind.
Was weiß man über die Sammlung Magnani-Rocca? Die Stiftung zählt zu den bedeutendsten Kunstinstitutionen ihrer Art in Italien. Sitz der Stiftung ist seit 1990 die Villa Magnani, die 1941 vom Großgrundbesitzer Giuseppe Magnani erworben und später von seinem Sohn Luigi, einem Kunsthistoriker, als Ausstellungsort für seine umfangreiche Kunstsammlung umfunktioniert worden war.
Was ist dort alles zu sehen? Neben wechselnden Ausstellungen gibt es eine Dauerausstellung mit Werken von Tizian, Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Francisco de Goya, Claude Monet, Alberto Burri sowie eine der bedeutendsten Sammlungen von Giorgio Morandi.
Worum geht es? Am 22. März kam es auf dem New Yorker Flughafen La Guardia zu einem fatalen Crash zwischen einer Maschine der Air Canada und einem Feuerwehrfahrzeug, bei dem die beiden Piloten des Jets starben und mehrere Personen schwer verletzt wurden. Nun muss Michael Rousseau, der Vorstandvorsitzende der Fluggesellschaft, deshalb zurücktreten.
Weshalb das? Der 68-jährige Manager hatte in seinem Beileids-Statement fast ausschließlich auf Englisch gesprochen und nur wenige französische Worte wie "bonjour" und "merci" verwendet. Das nahm man ihm in dem offiziell zweisprachigen Land übel.
Wer stellte sich gegen den Manager? Politiker aller Couleur. Seine Ansprache wurde als respektlos gegenüber französischsprachigen Kanadiern kritisiert und Rousseaus mangelnde Französischkenntnisse würden "eine Entfremdung von einem bedeutenden Teil der Bevölkerung" symbolisieren.
Aber geht es nicht eher um den Inhalt als die Form der Worte? Offenbar nicht nur. In der französischsprachigen Provinz Québec stimmten die Abgeordneten einstimmig für einen Antrag, der den Rücktritt von Michael Rousseau forderte. Und Kanadas Premierminister Mark Carney erklärte angesichts der Aufregung um das Statement, er sei "sehr enttäuscht".
Wie reagierte der Gescholtene? Rousseau entschuldigte sich öffentlich und erklärte, seine sprachlichen Einschränkungen hätten den Fokus von den trauernden Familien und den Bemühungen der Mitarbeiter der Fluggesellschaft abgelenkt.
Wie geht es jetzt weiter? Air Canada teilte in einer Erklärung mit, dass Rousseau zum Ende des dritten Quartals in den Ruhestand treten werde. Und die Unternehmensleitung werde die Kandidaten für seine Nachfolge anhand verschiedener Kriterien bewerten, "darunter auch die Fähigkeit, auf Französisch zu kommunizieren", hieß es.
Worum geht es? Am Wochenende präsentierte US-Präsident Donald Trump neue Details über seinen Ballsaal auf dem Gelände des Weißen Hauses. Es gab dabei auch einige Änderungen gegenüber älteren Plänen, vor allem im Außenbereich des Projekts.
Was ist neu? Eine große Freitreppe am Ende des Ballsaals, die in den Garten des Weißen Hauses führen sollte, wurde gestrichen, dafür gibt es jetzt eine kleinere Version davon an der Seite des Ballsaals, von Eingeweihten "Feuertreppe" genannt.
Was noch? Trump hat sich mittlerweile auch festgelegt, welche Säulenform bei dem historisierenden Anbau verwendet werden soll. Er hat sich für die besonders üppig verzierten korinthischen Säulen entschieden, die seiner Meinung nach "besten und schönsten Säulen".
Was ist mit dem Bunker? Diese Ankündigung überraschte am meisten. Laut Trump errichtet das Militär unter dem geplanten Ballsaal "einen gewaltigen Komplex", wobei daran bereits seit Monaten gearbeitet werde.
Was ist damit gemeint? Der Präsident führte das nicht näher aus. Insider gehen aber davon aus, dass die Bunkeranlagen, die sich bekanntermaßen seit Langem unter dem – abgerissenen – Ostflügel des Weißen Hauses befinden, ausgebaut und adaptiert werden.
Sind die Bauarbeiten im Zeitplan? Laut Trump sei man dem Zeitplan sogar voraus und liege derzeit unter dem prognostizierten Budget von etwa 400 Millionen Dollar (ca. 349 Mio. Euro). Läuft alles nach Trumps Plan, wird der Mammut-Ballsaal für 1.000 Gäste bis 2028 – Trumps letzten Jahr als Präsident – fertiggestellt sein.
Worum geht es? Der Wagen gehörte zu Thomas Magnum wie sein Schnauzbart, seine Hawaiihemden und seine sonore deutsche Synchronstimme ("Ich weiß, was Sie jetzt denken …"): der knallrote Ferrari 308 GTS mit beigefarbener Innenausstattung. Mitte April wird nun das Original-Auto aus der ersten Staffel der Serie aus dem Jahr 1980 bei Barrett-Jackson in Palm Beach in Florida versteigert.
Was weiß man über den Flitzer? Der Wagen ist Baujahr 1979 und wurde den Produzenten der Serie von Ferrari North American zur Verfügung gestellt. Ursprünglich sollte Privatdetektiv Thomas Magnum, dargestellt von Tom Selleck, einen Porsche fahren, aber die Stuttgarter wollten die neue Serie seinerzeit nicht sponsern, also sprang Ferrari ein.
Ist der Wagen vollkommen original? Nein, alle Autos, die in der Serie verwendet worden sind (insgesamt waren es mehr als ein Dutzend binnen acht Jahren) mussten modifiziert werden, da Tom Selleck mit seinen 1,93 Metern eigentlich zu groß für das Auto war, wie er sich auch in seiner Autobiografie (mehr darüber hier) erinnert.
Wie hoch ist der Mindestpreis? Der Ferrari wird ohne sogenanntes Estimate angeboten. Bereits letzten Monat wurde der Wagen ausgelobt, die Auktion scheiterte aber am Mindestgebot von 120.000 Dollar. Gut möglich also, dass ein "Magnum"-Fan hier das Schnäppchen seines Lebens machen kann.
Wie viel ist ein Ferrari 308 GTS heute wert? Das hängt natürlich primär vom Zustand ab. Ein gut erhaltener und gepflegter 308 GTS oder GTB (die geschlossene Version) ist derzeit allerdings kaum unter 100.000 Euro zu bekommen – ohne den TV-historischen Mehrwert.
Worum geht es? Israels Parlament hat am Montag beschlossen, die Todesstrafe wieder einzuführen – allerdings nur für palästinensische Täter. Kritiker sehen in dem Gesetz eine "faktische Diskriminierung", in der Bevölkerung steht eine Mehrheit der Bevölkerung dem Vorschlag laut Umfragen allerdings positiv gegenüber.
Warum richtet sich das Gesetz nur gegen Palästinenser? Der Wortlaut des Gesetzesentwurfs erklärt es. Demnach würde künftig jedem die Todesstrafe drohen, "der absichtlich oder durch Gleichgültigkeit den Tod eines israelischen Bürgers aus rassistischen Motiven oder aus Feindseligkeit gegenüber einer Gemeinschaft verursacht, um dem Staat Israel und dem Wiederaufblühen des jüdischen Volkes in seinem Land zu schaden".
Was heißt das de facto? Einem Palästinenser, der einen Israeli tötet, würde die Hinrichtung drohen. Einem Israeli hingegen, der einen Palästinenser tötet, nicht. Dazu käme: Laut Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir soll die Todesstrafe für bestimmte Straftaten künftig verpflichtend vorgeschrieben.
Ist die Todesstrafe in Israel bislang abgeschafft? Nein, aber ausgesetzt. Und zuvor wurden bislang nur zwei Menschen hingerichtet: Ein Armeeoffizier kurz nach der Staatsgründung im Jahr 1948, weil er gegen Israel spioniert haben soll. Und der NS-Verbrecher Adolf Eichmann, der als maßgeblicher Planer des Holocaust gilt.
Wie wird die Todesstrafe in Israel vollstreckt? Die Delinquenten werden gehängt. Und das würde auch künftig so sein, da sich israelische Ärzte weigern, Hinrichtungen durch Giftspritzen durchzuführen.
Wie geht es nun weiter? Nach der Zustimmung durch die Knesset – von 120 Abgeordneten stimmten 62 dafür (darunter auch Premier Benjamin Netanjahu), 48 dagegen, der Rest enthielt sich – wird allgemein erwartet, dass das Gesetz aufgrund von Anfechtungen vor dem Obersten Gerichtshof landen wird.
Worum geht es? US-Vizepräsident J.D. Vance ließ am vergangenen Wochenende in dem Podcast "Bennys Show" tief blicken. Auf die Frage, ob er sich bereits in die UFO-Akten der US-Regierung vertieft habe, die Präsident Donald Trump veröffentlichen lassen will, bekannte er sich zu "einer Obsession" für UFOS und außerirdische Besucher.
Glaubt der US-Vize an Aliens? Offenbar – wobei er diese nicht als solche bezeichnet: "Ich glaube nicht, dass es Außerirdische sind, ich denke, es sind Dämonen."
Wie ist das gemeint? "Ich denke, dass es himmlische Wesen gibt, die herumfliegen und seltsame Dinge mit Menschen anstellen", so der sich immer betont gottesfürchtig gebende Vizepräsident. "Ich denke, dass der Wunsch besteht, alles Himmlische, alles Außerirdische zu beschreiben, es als von Außerirdischen zu bezeichnen", sagte Vance.
Aber es ist keine Science-Fiction, sondern Religion? Ja, irgendwie jedenfalls. "Jede Weltreligion, einschließlich des Christentums, an das ich glaube, hat erkannt, dass es da draußen seltsame Dinge gibt und Dinge, die sehr schwer zu erklären sind", so Vance. "Und wenn ich von übernatürlichen Phänomenen höre, denke ich an das christliche Verständnis, dass es viel Gutes, aber auch viel Böses gibt."
Glaubt der Vizepräsident auch an den Teufel? Aber ja. "Ich glaube, einer der größten Tricks des Teufels ist es, die Menschen davon zu überzeugen, dass er nie existiert hat", sagte Vance im Podcast.
Hat nicht auch Ex-Präsident Barack Obama zuletzt gesagt, er glaube an Aliens? Ja, allerdings mit einem wesentlich weniger ernsthaften Zugang. Angesichts der Fülle an Planeten im Universum, auf denen sich theoretisch Leben entwickeln könnte, sei es sehr wahrscheinlich, dass es irhgendwo im Weltall außerirdisches Leben gebe, so der ehemalige Präsident.
Worum geht es? Das Bangen um den jungen Buckelwal, der am Montag vergangener Woche vor dem Timmendorfer Strand in der Ostsee auf einer Sandbank gestrandet war, geht weiter. Dabei hatte es am Freitag bereits so ausgesehen, als wäre das Tier gerettet.
Was ist passiert? Nachdem es letzten Freitag gelungen war, den Wal so frei zu baggern, dass er sich selbstständig aus seiner Lage befreien konnte, war das Tier – er wurde von der deutschen Presse Timmy getauft, nach seinem Auffindungsort – am Wochenende nicht Richtung rettender Nordsee geschwommen, sondern irrte weiter in der zu flachen Ostsee umher.
Wie ging es weiter? Am Sonntag strandete der Wal erneut, diesmal auf einer Sandbank vor der Stadt Wismar. Dort lag Timmy bis Montagabend. Erst nach 21 Uhr und bei Flut gelang es dem Tier, sich abermals zu befreien.
Ist Timmy damit gerettet? Der Anfang ist gemacht. Allerdings sind sich die Biologen vor Ort nicht sicher, ob er auch den Weg hinaus aufs offene Meer findet. Ein Boot der Wasserschutzpolizei begleitete das Tier und versuchte, es in die richtige Richtung zu lotsen.
Und wenn das nicht gelingt? Das bleibt abzuwarten. Tatsache ist, dass mittlerweile Millionen Menschen dem Wal bei seinem Überlebenskampf im Internet zuschauen. Entsprechend groß ist der Aufwand, um Timmy in Sicherheit zu bringen.
























































