Die Außenministerin übernahm die UNO. Das Fußball-Nationalteam flog in die USA, um den Weltmeistertitel abzuholen. Nur daheim humpelt die Regierung der Budgetrede des Finanzministers entgegen. Das hat auch mit einer Excel-Tabelle zu tun.

Ich freue mich schon auf den heurigen Sommer. Da werden wir sicherlich wieder viele deutsche Gäste in Österreich begrüßen. Und wenn Karl-Uwe und seine Gisela dann fragen, wo sie denn fürs Frühstück Platz nehmen dürfen, dann werden die Hotelleute antworten: "Sie können einen nicht-ständigen Sitz in der Bauernstubn haben."
Gekicher rund um das Müslibuffet!
Daraus lässt sich einiges machen. Beim Einsteigen in den Sessellift, bei den Kaspressknödeln in der Almhütte, im Bus zu den Krimmler Wasserfällen, in den öffentlichen Toiletten: Unser Angebot an nicht-ständigen Sitzen ist nahezu uferlos. Wir werden sie im Sommer alle den Deutschen anbieten, die ja nun leider keinen nicht-ständigen Sitz haben.
Selbst in den Bädern, in denen unsere Nachbarn gern Reviere durch das Aufbringen von Liegetüchern markieren, könnten wir die Zuteilung der nicht-ständigen Liegestühle auf diese Weise charmant regulieren.
So werden wir einen heiteren Sommer 2026 verleben, in dessen Anschluss dann vielleicht "nicht-ständig" zum Wort des Jahres gewählt wird. Wenn nicht, ist es auch kein Malheur, man muss nicht ständig gewinnen.
Österreich hat in dieser Woche jedenfalls einen nicht-ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat für zwei Jahre zugesprochen bekommen, ab 2027 dürfen wir Platz nehmen. Die Deutschen nicht. Das tut uns grundsätzlich sehr leid, aber schon 2035 bestehen wieder gute Chancen, toi, toi, toi.
Ich muss ein bisschen aufpassen, es leben ja 240.000 Deutsche in Österreich und immer, wenn ich die liebevoll-heikle Beziehung zueinander anspreche, bekomme ich etwas Leserpost, ob ich denn an einer Obsession leide. Das tue ich mitnichten, aber umgekehrt scheint es jetzt so weit zu sein.
In Deutschland herrscht Wut, Trauer, Katzenjammer, gleichzeitig gibt es auch so etwas wie stille Bewunderung für den südlichen Nachbarn, der es diesmal besser gemacht hat und den man im Sommer zumindest zum Durchfahren ganz gut gebrauchen kann.
Aus Rücksicht auf die Verletzlichkeit werde ich aber nur ganz sensibel auf Córdoba 1978 eingehen. 47 Jahre lang hatten wir nicht gegen Deutschland gewonnen. Wobei man dazusagen muss, dass aufgrund des Krieges ein paar Spiele ausfielen.
Am 21. Juni 1978 gelang wieder ein Sieg, durch ein Tor von Hans Krankl in der 88. Minute. Zugegeben, in einem Match, in dem es für uns um nichts mehr ging. Da sind wir immer am besten.

Weil man Fernsehen früher oft im Radio schaute, wurde das 3:2 akustisch durch einen legendären Ausruf begleitet: "I werd narrisch!", rief Radioreporter Edi Finger. Österreich sollte in den darauffolgenden Jahrzehnten noch reichlich Gelegenheit bieten, narrisch werden zu können, aber das zählte in diesem Moment nicht.
48 Jahre später gelang nun ein zweites Córdoba. Offenbar müssen wir immer ein halbes Jahrhundert Luft holen.
Nicht Deutschland erhielt den nicht-ständigen UNO-Sitz, sondern Österreich. Das ist eine starke Leistung, ich will das gar nicht madig machen. Wenn auch der aktuell verbreitete Eindruck, dass uns die Welt bald zu Füßen liegt und an unseren Lippen hängt, etwas an den Haaren herbeigezogen erscheint.
Aber Österreich wird sichtbar, wir können wertvolle Kontakte knüpfen, ständig nicht-ständig mitreden und mitstimmen. Bis die Großmächte kommen und uns mit ihrem Veto die Wadln vire richten.
In Deutschland werden nun erste Stimmen laut, doch den Beitrag an die Vereinten Nationen zu reduzieren. Wozu zahlen, wenn man keinen Einfluss zugestanden bekommt? Deutschland überweist heuer rund 20,7 Millionen Euro an Mitgliedsbeiträgen an die UNO, Österreich 2,3 Millionen Euro. Wir kommen für 0,6 Prozent des Budgets auf, Deutschland für 5,5 Prozent.
Dafür erhielten die Deutschen 104 Stimmen in der Regionalgruppe "Westeuropa und andere", Portugal 134, Österreich 131. Das ist recht mager für ein Land, das der zweitgrößte finanzielle Unterstützer der Vereinten Nationen ist, wenn man alle Beiträge berücksichtigt.
Die Ironie an der Geschichte: Österreichs Neutralität war ein entscheidendes Argument, warum das Pendel zu unseren Gunsten ausschlug. Beate Meinl-Reisinger, die sich mit ihren NEOS für die Abschaffung der Neutralität einsetzt, holte mit der Herausstellung ebendieser Neutralität einen nicht-ständigen UNO-Sitz. Auch für sich. Seltsam manchmal, diese Welt.

Auch im ORF geht es in der kommenden Woche um die Besetzung eines nicht-ständigen Sitzes. Am Donnerstag wird die künftige Generaldirektorin oder der Generaldirektor bestellt. Ein, zwei Tage später dürfte Österreich dann bemerken: Es gibt auch ein Leben abseits des ORF. Es lässt hoffentlich zumindest ein Handtuch breit Luft zum Atmen.
Ehe die Handtücher ausgebreitet werden können, geht es aber noch zu wie bei der Schlacht ums kalte Buffet und es fehlt nicht viel, dass die Kohlrabis fliegen. Anfang der Woche bekamen alle Stiftungsräte von einer "ORF-Belegschaftsinitiative" Hilfspakete zugeschickt. Der Stimmung war das nicht zuträglich. Oder eben doch, je nach Vorlieben.
Die Hilfepakete enthielten eine Broschüre über die "Rechtsgrundlagen für Stiftungsrät:innen", einen Leuchtstift, um Textpassagen zu markieren, Post-its und eine Packung Sonnentor-Tee Marke "Geistesblitz". Baldriantropfen wären besser gewesen. "Wir sind ja keine Trotteln", echauffierten sich Stiftungsräte über die milde Gabe.
Aus den 77 Bewerbern für den ORF-Spitzenjob wurden 13 von der Findungskommission des Stiftungsrates als "prinzipiell wählbar" eingestuft. Nun müssen sich die "prinzipiell Wählbaren" einen Stiftungsrat suchen, der sie für das Hearing nominiert. Es ist alles ein bisschen kompliziert und deshalb schaurig schön.

Mit Stand Samstag haben fünf Stiftungsräte per E-Mail kundgetan, wen sie für geeignet halten. Heinz Lederer, SPÖ-Vorsitzender des Gremiums, nominierte vier Personen, sein ÖVP-Stellvertreter Gregor Schütze sieben, Peter Westenthaler von der FPÖ sechs, NEOS-Mann Alexander Zach vier. Der von der Steiermark neu entsandte Vertreter Ernst Sittinger drei.
Von den 77 Kandidaten, die auf 13 ausgesiebt wurden, sind derzeit also 7 Personen übrig, die einen "Paten" gefunden haben und am Donnerstag zum Hearing dürfen. Alle Favoriten sind dabei. Was auffällt: Nur ein einziger Name befindet sich auf allen Listen – jener von Clemens Pig, dem Augenstern der Volkspartei. Das heißt noch nichts, aber auch nicht nichts.
Bis zum Wahltag können noch Bewerber dazukommen, und dann wird es eng. Die Sitzung beginnt am Donnerstag um 10 Uhr. Jeder Kandidat hat 20 Minuten Zeit, seine Pläne in freier Rede vorzustellen. Die Reihenfolge wird zu Sitzungsbeginn per Los festgelegt, wer nicht dran ist, muss vor der Tür warten.
Auf jede Präsentation folgt eine Fragerunde. Pro Kandidat sind 45 Minuten eingeplant, eine Pause ist nicht vorgesehen. Der Tag kann sich also ziehen, vor 17 Uhr ist mit keinem Ergebnis zu rechnen.

Das liegt auch daran, dass diesmal einiges anders läuft. Bisher war es so: Auf dem Stimmzettel wurde ein Name angekreuzt, der Zettel in eine Urne geworfen, dann erfolgte eine namentliche Auszählung, also Person X hat Person Y seine Stimme gegeben. Das bleibt auch diesmal so, allerdings muss jeder der 35 Stiftungsräte ausführlich ein bis zwei Minuten begründen, warum er wen toll findet.
Diese Erklärung muss erfolgen, bevor (!) der Stimmzettel in die Urne geworfen wird. Die Wahl ist also öffentlich und geheim gleichzeitig. Stiftungsräte sagen öffentlich, wen sie wählen, werfen dann ihren Stimmzettel geheim in eine Urne. Dort wird er herausgefischt und das Ergebnis öffentlich vorgelesen.
Dabei könnte es Überraschungen geben. Denn die Stiftungsräte, so steht es in einem extra erstellten Leitfaden, sind nicht an ihre Wortmeldung gebunden. Sie können also in ihrer Erklärung einen Kandidaten über den grünen Klee loben, dann aber jemand komplett anderem ihre Stimme geben.
Sie müssen nur bei der Begründung aufpassen, wem sie die Eignung für das Amt absprechen. Der komplette Bestellvorgang wird nämlich protokolliert. Das erstellte Dokument ist streng vertraulich. Wenn aber jemand aus der Kandidatenriege klagt, weil er oder sie nicht zum Zug gekommen ist, dann muss das Protokoll dem Gericht vorgelegt werden.
Bis es so weit ist, treten die verbliebenen Bewerber derzeit tapfer an verschiedenen Orten zu Dschungelprüfungen an und sagen dabei erstaunliche Sachen. Am ORF perlte Kritik in der Vergangenheit ab, das Senderzentrum am Küniglberg schien durch eine Teflonschicht geschützt.
Nun stellen sogar Kandidatinnen, die aktuell im ORF arbeiten, das Unternehmen dar, als herrsche dort Sodom und Gomorra und das in aller Öffentlichkeit. Lisa Totzauer, Chefin der ORF-Magazine, kritisierte mutmaßlich gekaufte Dokus, die ORF III ausgestrahlt hatte. Wer dem Unternehmen schade, habe "ausgedient", sagte sie.
Kathrin Zierhut-Kunz, derzeitige kaufmännische Geschäftsführerin von ORF III, reagierte erbost, unterstellte Totzauer Ahnungslosigkeit und empfahl ihr: "Schuster, bleib bei deinen Leisten!“
Beide sind mit der Art der Berichterstattung in ihrem eigenen Haus nicht zufrieden. Zierhut-Kunz bemängelte den Umgang mit den Themen "Flüchtlingskrise oder Corona". Totzauer überraschte mit der Aussage: "Die Frage war, ob wir mehrheitlich nicht objektiv sind. Und wenn wir alle unsere Informationsformate durchdenken, dann sage ich definitiv: Ja."
Wer immer im ORF nun eine Führungsrolle übernimmt, wird sparen müssen. Um wie viel Geld es dabei geht, ist noch unklar, aber ich sehe viele Möglichkeiten, das Programm billiger zu gestalten. Man könnte etwa die "Zeit im Bild" auf zehn Minuten verkürzen, sie "Zeit ist Geld" nennen und statt Beiträgen TikTok-Videos abspielen.

Die Moderatoren könnten Straßengewand tragen und sich die Frisuren selbst zurechtzupfen. Das würde zu einer lebensnäheren Gestaltung beitragen, vor allem, wenn dann noch ein Bier oder ein Achterl am Moderationstisch steht.
Die Korrespondenten sind nicht mehr zugeschaltet, sondern schreiben Briefe, die dann in der Sendung vorgelesen werden. Solche Depeschen aus dem Iran oder den Vereinigten Staaten würden auch zur Entschleunigung der Nachrichten beitragen.
Die "Starnacht am Neusiedler See" kommt aus der Wohnung von Hans Peter Doskozil. Bei der "Millionenshow" gibt es kein Geld zu gewinnen, sondern Flaschenpfand. Beim Fußball überträgt man nur mehr die Halbzeitpause, in Kitzbühel pfeift man auf die Streif-Abfahrt, sondern zeigt die Promis im Zielhang.
"Kommissar Rex" wird eingedampft. Am Anfang kommt einer ums Leben, gleich danach wird der Fall aufgeklärt. Dazwischen hält der Hund eine halbe Minute den Kopf schief und bellt dreimal. Ist eh ausreichend lieb. Und billiger.

Am kommenden Mittwoch wird der Finanzminister seinen nicht-ständigen Sitz im Nationalrat einnehmen und die Budgetrede halten. Sie ist eigentlich fertig, das Wochenende wollte Markus Marterbauer noch für den Feinschliff verwenden.
Das Budget selbst ist allerdings bis jetzt nicht in trockenen Tüchern. Es spießt sich bei der Reform des Arbeitsmarktes. ÖVP, SPÖ und NEOS hatten sich darauf geeinigt, das "Zwischenparken" von Beschäftigten zu erschweren. Sie werden in der schwachen Saison gern zum AMS stempeln geschickt.
Eine Wartefrist von einem Monat soll das unattraktiv machen. In dieser Zeit gibt es kein Arbeitslosengeld, die Unternehmen sollten die Kosten zur Hälfte stemmen. Aber die ÖVP-Wirtschaftskammer legte sich gegen den Beschluss quer, den die ÖVP schon durchgewunken hatte. Es ist in Österreich nicht immer einfach, den Überblick zu behalten.
Aus diesem Grund konnte das Budgetbegleitgesetz am Mittwoch dieser Woche nicht im Ministerrat beschlossen werden. Das stellte die Regierung aber vor ein zusätzliches Problem: Was verlautbaren wir im Pressefoyer nach dem Ministerrat? Den Journalisten frohe Sommerferien zu wünschen, erschien reichlich früh.
Da kein Thema vorhanden war, traten Alexander Pröll, Jörg Leichtfried und Yannick Shetty mit der plakativen Ankündigung vor die Medien, dass nun in der Verwaltung massiv gespart werde. Das hatte nur einen Haken: Dieselbe Ankündigung hatte es bereits im Dezember 2025 gegeben. In der Politik ist öfter Córdoba.

Am Vorabend war mehrere Stunden lang über den Auftritt gestritten worden, denn eigentlich waren die NEOS an der Reihe. Die Regierungsparteien wechseln einander ab, jede Woche darf eine andere nach dem Ministerrat ein Leibthema präsentieren. Außer, es wird ihr abgedreht.
Das Leibthema der NEOS wäre diesmal Deregulierung gewesen. Für den 3. Juni war das zweite Entbürokratisierungs-Paket von Sepp Schellhorn angekündigt, also "Sepp 2", wie das Maßnahmen-Bündel intern im Staatssekretariat genannt wird.
"Sepp 1" war am 3. Dezember 2025 präsentiert worden, es enthielt 113 Vorhaben, von der Verlängerung der Pickerl-Fristen bis zur Modernisierung der Kleinbadeteich-Verordnung. Das Paket fand einigen medialen Widerhall und vielleicht ist das der Grund, warum die Angelegenheit ins Stocken geriet. Neid ist auch in der Politik ein Hund.
Schellhorn kann die Braut hübsch machen, zum Alter müssen sie andere führen. Die Umsetzung der Vorhaben obliegt den einzelnen Ministerien. Wenn die keine Zeit haben oder keine Lust oder der anderen Partei keinen Erfolg gönnen möchten, dann ist finster im Stiegenhaus.
Schellhorn begann, vor dem vollen Kühlschrank zu verhungern. Bis heute sind erst 14 seiner 113 Pläne umgesetzt. Besonders säumig ist das Wirtschaftsministerium von Wolfgang Hattmannsdorfer und wer das für einen Zufall hält, glaubt auch, dass der ORF-Generaldirektor unpolitisch bestellt wird.
Hattmannsdorfer stammt aus der Wirtschaftskammer, ein Endgegner für Schellhorn schon in dessen Zeit als Gastronom. Das Verhältnis hellte sich während der Koalitionsverhandlungen nicht auf. Schellhorn paniert nicht nur gern Schnitzel.
Nun bot sich die Gelegenheit der Retourkutsche. Die ÖVP spannte dafür gleich mehrere Pferde an.
Sie bremste den Staatssekretär bei der Umsetzung von Deregulierung-Plänen ein, ließ ihn in der Öffentlichkeit als Versager dastehen und versuchte gleichzeitig, sich ein paar seiner Themen unter den Nagel zu reißen. Auf dem Thema Entbürokratisierung sollte in Zukunft das Markerl ÖVP kleben.
Vor rund vier Wochen schickte Schellhorn "Sepp 2" in die Koordination. In jenes Gremium der Regierung also, in dem entschieden wird, was wann und wie auf die Tagesordnung kommt. "Sepp 2" umfasste rund 150 Maßnahmen, aber es wurde still um sie. Auch eine Nachfrage nach dem werten Befinden der Vorlage in der Koordination erbrachte nichts.
Schließlich wurden Beschluss und Präsentation im Ministerrat abgesagt. Das Staatssekretariat trug es mit Fassung, die Entscheidung war keine Überraschung mehr. Man werde vorerst versuchen, Schwerpunkte einzeln durchzusetzen, hieß es.

Dann kam der Mittwoch dieser Woche und in der Kronen Zeitung richteten ÖVP und SPÖ Schellhorn aus, dass er sich seine Pakete in die Haare schmieren kann. Erst wenn "Sepp 1" vollständig abgearbeitet sei, gebe es eine Chance auf "Sepp 2". Also nie, denn über "Sepp 1" verfügen ja die anderen Ministerien.
Es war die Verkündigung einer Beerdigung erster Klasse. Deregulierung im größeren Stil wird es in dieser Regierung nicht mehr geben. Dafür flogen hinter den Kulissen die Fetzen, spätestens als die Hintergründe am Freitag öffentlich wurden.
Übrig bleibt eine Excel-Liste. Sie enthält alle Vorhaben von "Sepp 1", der aktuelle Zustand ist farblich markiert. Grün steht für umgesetzt, Rot für noch gar nicht angepackt, Gelb für Verfahren läuft. Nun kam eine neue Farbe dazu.
Blau zeigt alle Pläne an, die fachlich fertig ausgearbeitet sind, aber politisch verhindert werden. Es handelt sich um immerhin 35 Vorhaben. Ihr Schicksal ist unklar. Vielleicht kann sie Beate Meinl-Reisinger bei der UNO in New York zum Thema machen.
Ich wünsche einen wunderbaren Sonntag. Die Verabschiedung unseres Nationalteams hat mir sehr gut gefallen. Der Bundespräsident sah aus wie ein Agent des Secret Service, der Sportminister trug einen knallroten Pullover. Vielleicht hat ihm den seine Frau eingeredet, damit ihm nicht kalt wird. Am Flughafen ist es ja oft zugig.
Es wurden aufmunternde Worte gesprochen, ein paar Tonnen Instagram-Videos produziert, der Secret-Service-Agent aus der Hofburg ließ sich für TikTok beim Herstellen von Selfies filmen.
Marko Arnautović war hochbegehrt. Kurz vor dem Einsteigen zupfte ihn Andreas Babler am Trainingsanzug. "Tschuldigung" sagte er, "mein Fahrer will unbedingt ein Foto". Arnautović lieferte.
Fürs Jordanien-Match fliegt Babler in die USA. Trump wird ihn schon einreisen lassen. Mit oder ohne knallroten Pulli.
Damit ich nicht auch noch narrisch werde, lege ich jetzt eine kleine Pause ein. Bis in einer etwas größeren kleinen Weile also!